EP3379976B1 - Matratzenbezug - Google Patents

Matratzenbezug

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EP3379976B1 EP16808898.7A EP16808898A EP3379976B1 EP 3379976 B1 EP3379976 B1 EP 3379976B1 EP 16808898 A EP16808898 A EP 16808898A EP 3379976 B1 EP3379976 B1 EP 3379976B1
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Matratzenbezug mit einer Oberseite und einer Unterseite, welcher zur Aufnahme eines Matratzenkerns vorgesehen ist.
  • Aus der Praxis allgemein bekannte Matratzenbezüge sind regelmäßig zur eng anliegenden Umhüllung eines quaderförmigen Matratzenkerns vorgesehen, der eine an der Oberseite und an der Unterseite eine Länge und eine Breite aufweist, die groß gegenüber der Höhe sind und eine Liegefläche für eine Person bilden.
  • Der Matratzenbezug besteht üblicherweise aus einem die Oberseite bildenden Stoffbereich und einem die Unterseite bildenden Stoffbereich. Bei einem abnehmbaren Matratzenbezug, der es ermöglicht, dass der Matratzenkern in den Matratzenbezug eingeführt werden kann oder der Matratzenbezug von dem Matratzenkern abgezogen werden kann, ist hierfür ein Verschluss z. B. in Form eines Reißverschlusses vorgesehen, der wenigstens teilweise auf den Längsseiten und den Querseiten im auf den Matratzenkern aufgezogenen Zustand verläuft.
  • Je nach Ausgestaltung des Matratzenbezugs können die Stoffbereiche der Oberseite und Unterseite durch eigene, die jeweilige Liegefläche bzw. Unterseite bildende Stoffplatten ausgebildet sein, welche miteinander durch Längsseiten und die Querseiten bildende Stoffstreifen verbunden sind. Derartige Stoffstreifen werden üblicherweise mit den Stoffplatten der Oberseite und der Unterseite durch Nähte verbunden, wobei die Nähte durch ein Einfassband oder ein Kederband abgedeckt sein können.
  • Bei aus der Praxis bekannten Matratzenbezügen sind zudem häufig an den Längsseiten und Querseiten Lüftungsstreifen aus einem gegenüber dem weiteren Matratzenbezugsstoff hoch durchlässigen Material eingesetzt, da übliche Bezugsstoffe für einen Matratzenbezug meist nur eine geringe Luftdurchlässigkeit aufweisen und der Matratzenkern ansonsten unzureichend belüftet wird.
  • Zum Beispiel aus der DE 10 2008 058 134 83 B3 ist es bekannt, für einen solchen Lüftungsstreifen als hoch luftdurchlässiges Material dreidimensionale Abstandsgewirke zu verwenden, die eine hohe Luftdurchlässigkeit bei einer relativ guten Stabilität aufweisen.
  • Weiterhin ist es aus der DE 20 2012 005 880 U1 bekannt, einen Matratzenbezug zweiteilig derart zu gestalten, dass eine Seite als Winterbezug durch einen viskoelastischen Schaumstoff und die andere Seite als Sommerbezug aus 3-D-Abstandsgewirke, welches aufgrund seiner höheren Atmungsaktivität ein besseres Mikroklima für den Schlafenden erzeugt, gebildet wird.
  • Nachteilig ist allerdings hierbei, dass 3-D-Abstandsgewirke relativ starr und schwer biegsam sind, wodurch die Gestaltung des Liegekomforts für den Schlafenden eingeschränkt ist.
  • Die DE 202 01 919 U1 offenbart die Verwendung eines Abstandsgestricks für Matratzen- und Sitzbezüge sowie Innenverkleidungen mit einer außen- und innenliegenden textilen Fläche, die aus einer im Waschprozess geschrumpften Textilware und einer dazwischenliegenden Abstandsstruktur bestehen, deren abstandshaltende Fäden auf den einander zugewandten Innenflächen aus verstrickten, mono- oder multifilen Fäden gebildet sind, wobei eine oder beide der außenliegenden Flächen mit einem Muster jacquardiert ist bzw. sind. WO01/11127A1 , DE102014008725A1 und US2009/044338A1 offenbaren weitere relevante Stand der Technik.
  • Abstandsgestricke sind aufgrund ihres anderen Strukturaufbaus gegenüber Abstandsgewirken dehnfähiger, womit grundsätzlich eine Komforterhöhung für einen Benutzer bei einem mit Abstandsgestrick gebildeten Matratzenbezug möglich ist, da sich dieser weich, elastisch und mit einer angenehmen Haptik ausbilden lässt.
  • In der Praxis hat es sich jedoch gezeigt, dass es bei den bekannten Abstandsgestricken Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Atmungsaktivität und des Liegekomforts gibt.
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Matratzenbezug der eingangs genannten Art zu schaffen, welcher besonders atmungsaktiv ist, eine komfortable und weiche Liegefläche bildet, sowie eine einfache Verarbeitbarkeit ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Matratzenbezug mit einem eine Oberseite und/oder eine Unterseite, welche jeweils als eine Liegefläche für einen Benutzer dimensioniert sind, bildenden Bezugsstoff erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Bezugsstoff mit einem 3-D-Abstandsgestrick zumindest an seiner Außenseite ausgebildet ist und an der Außenseite eine wabenartige Mesh-Struktur mit nach außen offenen Aussparungen aufweist. Die Erfindung betrifft einen Matratzenbezug gemäß Anspruch 1. Optionale Merkmale sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Die Erfindung nutzt mithin die Vorteile eines Abstandsgestricks, welches typischerweise eine Abstandsstruktur mit Maschen aus verstrickten mono- oder multifilen abstandshaltenden Fäden aufweist, und verbindet diese mit den Vorteilen einer die Luftzirkulation und den Feuchtigkeitsabtransport aus der Matratze in besonders effektiver Weise ermöglichenden wabenartigen Mesh-Struktur.
  • Die wabenartigen, nach außen offenen Aussparungen sind dabei jedoch nicht nur hinsichtlich des Luftaustauschs und des Feuchtigkeitsabtransports sowie des Ausgleichs von Temperaturschwankungen im Allgemeinen von Vorteil, sondern ermöglichen eine erhöhte Elastizität, welche einer Benutzerperson eine weiche Haptik bietet und zudem erlaubt, dass sich der Matratzenbezug in optimaler Weise an den darauf liegenden Benutzer anpasst, ohne dass dieser durch bei Abstandsgestricken häufig spürbaren spröden abstandshaltenden Fäden beeinträchtigt wird.
  • Ein solcher Matratzenbezug kann in einfacher Weise zum Beispiel auf einer nach der sogenannten 3-Wegetechnik arbeitenden Großrundstrickmaschine mit zeitlich hohem Durchsatz und mithin hoher Wirtschaftlichkeit hergestellt werden.
  • Die Aussparungen der Mesh-Struktur sind dabei vorzugsweise in regelmäßiger Anordnung auf der Außenseite des Bezugsstoffs vorgesehen, wobei jedoch auch eine unregelmäßige, zum Beispiel ein Muster bildende Anordnung denkbar ist.
  • Die wabenartigen nach außen offenen Aussparungen können hinsichtlich ihrer Geometrie variabel sein, so zum Beispiel rund oder oval oder auch eckig hinsichtlich ihres offenen Querschnitts ausgebildet sein.
  • Gemäß der Erfindung ist der Bezugsstoff aus 3-D-Abstandsgestrick wenigstens dreilagig mit einer die Außenseite bildenden oberen Lage und einer eine innere Lage bildenden Gewebeschicht aus vorzugsweise Polyesterfaserstoff ausgebildet.
  • Die innere Lage bildet dabei eine glatte Gewebeschicht, welche auch jacquardiert und zum Beispiel mit einem Muster versehen sein kann, auf die sich die ober Lage des 3D-Abstandsgestricks aus texturiertem, verdrilltem Garn, insbesondere Multifilamentgarn, nach außen hin aufbaut.
  • Die wabenartigen Aussparungen können sich dabei zumindest im Wesentlichen über die gesamte Dicke der oberen Lage erstrecken, das heißt von der Außenseite bis an die innere Lage oder nahe an diese heran, um eine optimale Klimatisierung bezüglich des Luft- und Feuchtigkeitsaustausches zwischen den beiden Seiten des Bezugsstoffs zu ermöglichen. Zudem erhöht die Tiefe der wabenartigen Aussparung die Weichheit der oberen Lage aus 3D-Abstandsgestrick, womit eine verbesserte Haptik erhalten werden kann.
  • Da der Bezugsstoff dreilagig mit einer mittleren, mit der oberen Lage verstrickten Lage mit einem Monofilamentgarn als Füllstoff ausgebildet ist, kann bei gleichzeitiger hoher Luft- und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit eine Stabilisierung und eine haptisch häufig gewünschte Voluminisierung des 3-D-Abstandsgestricks erzielt werden. Der Monofilamentgarn kann gemäß einer bevorzugten Ausführung aus Polyester gebildet sein, jedoch sind hierfür auch andere Kunstfasern wie zum Beispiel aus Polyamid gebildete Fasern einsetzbar.
  • Um der nach außen weisenden Oberfläche des Abstandsgestricks eine besonders glatte und angenehme Haptik zu verleihen, kann die die wabenartigen Aussparungen umgebende Oberfläche aus besonders feinen Strickmaschen gebildet sein.
  • Untersuchungen haben gezeigt, dass es hinsichtlich Komfort und Mikroklimatisierung besonders vorteilhaft ist, wenn die obere Lage des Abstandsgestricks einen Gewichtsanteil von 50% bis 70%, insbesondere von 55% bis 60%, an dem Bezugsstoff hat.
  • Die innere Lage kann dabei einen Gewichtsanteil von 20% bis 30%, insbesondere von 25% bis 30%, an dem Bezugsstoff haben.
  • Bei Verwendung eines Füllstoffes wurden optimale Ergebnisse hinsichtlich der Luftdurchlässigkeit, Stabilisierung und Voluminisierung bei einem Gewichtsanteil von 10% bis 20%, insbesondere von 15% bis 20%, der mittleren Lage an dem Bezugsstoff ermittelt.
  • Der Bezugsstoff kann dabei ein Gewicht von 200 g/m2 bis 300 g/m2 haben, womit er die erforderliche Strapazierbarkeit aufweist und gleichzeitig hinsichtlich seines Gewichts bei der Herstellung wie bei der Verwendung einfach zu handhaben ist.
  • Der Matratzenbezug kann auf allen Seiten, das heißt auf der Oberseite, auf der Unterseite und auf den bei eingesetztem Matratzenkern gebildeten Längs- und Querseiten gleich ausgebildet sein, wobei es jedoch grundsätzlich auch denkbar ist, unterschiedliche Seiten des Matratzenbezugs auch unterschiedlich auszubilden.
  • Die gleiche Ausbildung aller Seiten ermöglicht eine besonders einfache Herstellung, wobei aufgrund der hohen Atmungsaktivität des Bezugsstoffes auch auf ein häufig bei bekannten Matratzenbezügen anzutreffendes Lüftungsband an den Quer- und Längsseiten verzichtet kann.
  • Um das Einsetzen und Entfernen eines Matratzenkerns zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn der Matratzenbezug einen wenigstens teilweise umlaufenden Verschluss, insbesondere einen Reißverschluss, aufweist. Weiterhin können zur einfacheren Handhabung der mit dem Matratzenbezug bezogenen Matratze Griffe an dem Matratzenbezug angenäht sein.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und dem unter Bezugnahme auf die Zeichnung prinzipmäßig beschriebenen Ausführungsbeispiel.
  • Es zeigt:
    • Fig. 1 eine prinzipmäßige perspektivische Ansicht eines auf einen Matratzenkern aufgezogenen erfindungsgemäß ausgestalteten Matratzenbezugs;
    • Fig. 2 eine stark vereinfachte ausschnittsweise Draufsicht auf eine Außenseite des Matratzenbezugs; und
    • Fig. 3 eine bereichsweise schematische Querschnittsansicht durch einen Bezugstoff des Matratzenbezugs.
  • Bezug nehmend auf Fig. 1 ist ein Matratzenbezug 1 in einem auf einen Matratzenkern 2 aufgespannten Zustand ersichtlich, wobei der Matratzenbezug 1 an einer Oberseite 3 eine erste Liegefläche und an einer gegenüberliegenden Unterseite 4 eine zweite Liegefläche für einen darauf schlafenden Benutzer bilden.
  • Der Matratzenbezug 1 ist umlaufend aus gleichem Bezugstoff 5 gebildet, wobei auch seitliche Querflächen 6 und Längsflächen 7 vorliegend nahtfrei in die Oberseite 6 und Unterseite 7 übergehen.
  • Hiervon abweichend kann jedoch in anderen Ausführungen auch eine Abtrennung der Flächen des Bezugstoffs 5 durch Nähte und gegebenenfalls ein Kederband vorgesehen sein.
  • An den Querflächen 6 und Längsseiten 7 ist zur Einbringung und Entfernung des Matratzenkerns 2 ein umlaufender Verschluss 8 in Form eines Reißverschlusses in den Matratzenbezug 1 eingenäht. Zudem sind an den seitlichen Längsflächen 7 mehrere Griffe 9 zum Anheben des von dem Matratzenbezug 1 umspannten Matratzenkerns 2 vorgesehen, von denen nur ein Griff 9 exemplarisch dargestellt ist.
  • Wie in einem Auschnitt X in Fig. 1, welcher stellvertretend für die gesamte Oberfläche des Matratzenbezugs 1 steht, und in den Fig. 2 und Fig. 3 ersichtlich ist, ist der Bezugstoff 5 mit einem 3-D-Abstandsgestrick 10 bis an seine Außenseite 11 ausgebildet, wobei der Bezugstoff 5 eine wabenartige Mesh-Struktur mit nach außen offenen Aussparungen 12 in regelmäßiger, feingliedriger Anordnung aufweist. Dabei weisen die Aussparungen 12 vorzugsweise einen ovalen Querschnitt nach außen auf, welcher im ungespannten Zustand etwa 2 mm bis 4 mm in der Breite und etwa 3 mm bis 5 mm in der Länge dimensioniert sein kann. Die zwischen den versetzt und regelmäßig zueinander angeordneten Aussparungen 12 befindlichen Materialstege 13 aus Abstandsgestrick 10 sind in ihrer Breite wenigstens annähernd gleich dimensioniert.
  • Der Bezugstoff 5 des Matratzenbezugs 1 ist vorliegend als dreilagiges 3-D-Abstandsgestrick mit einer die Außenseite 11 bildenden oberen Lage 14, welche aus texturiertem, verdrilltem Multifilamentgarn aus Polyester gebildet ist, einer das Abstandsgestrick 10 mitbildenden und mit der oberen Lage 14 verstrickten mittleren Lage 15 aus einem spröden Polyester-Monofilamentgarn, welcher als Füllstoff dient, und einer eine innere Lage 16 bildenden, mit der oberen Lage 14 und mittleren Lage 15 verstrickten Schicht aus glattem Polyestergarn ausgebildet.
  • Die obere Lage 14 weist dabei an der Außenseite 11 eine Feinstrickstruktur 17 auf, welche der Oberfläche eine weiche Haptik verleiht.
  • Hinsichtlich der Dicke ist die obere Lage 14 bei der gezeigten vorteilhaften Ausführung derart dimensioniert, dass diese wenigsten 70% bis 80% der Gesamtdicke des Bezugstoffs 5 einnimmt, um die mikroklimatischen Vorteile des Abstandsgestricks 10 weitestgehend zu nutzen.
  • Um eine größtmögliche Luftzirkulation und einen optimalen Feuchteabtransport an die Außenseite zu ermöglichen, erstrecken sich die wabenartigen Aussparungen 12 im Wesentlichen über die Dicke der oberen Lage 14 und der mittleren Lage 15 bis angrenzend zu der unteren Lage 16, so dass der Bezugstoff durch die Aussparungen 12 zugleich eine hohe Biegsamkeit und Dehnbarkeit in die Breite aufweist. Die Elastizität in der Höhe bewirkt eine Weichheit, welche je nach gewünschtem Weichheitsgrad durch den Füllstoff der mittleren Lage 14 definiert werden kann.
  • Es versteht sich, dass der Bezugsstoff 5 je nach Anwendungsfall mit allen bekannten Abstandsgestrickverfahren auf Rundstrickmaschinen sowie mit allen bekannten Veredelungsverfahren, wie z. B. mit einem an den Strickvorgang anschließenden Wasch-, Bleich- und Schrumpfprozess, hergestellt sein kann.

Claims (8)

  1. Matratzenbezug mit einem eine Oberseite (3) und/oder eine Unterseite (4), welche jeweils als eine Liegefläche für einen Benutzer dimensioniert sind, bildenden Bezugstoff (5), dadurch gekennzeichnet, dass der Bezugstoff (5) mit einem 3-D-Abstandsgestrick (10) zumindest an seiner Außenseite (11) ausgebildet ist und an der Außenseite (11) eine wabenartige Mesh-Struktur mit nach außen offenen Aussparungen (12) aufweist;
    wobei der Bezugstoff (5) wenigstens dreilagig aus 3-D-Abstandsgestrick mit einer die Außenseite (11) bildenden oberen Lage (14) aus texturiertem, verdrilltem Garn, einer eine innere Lage (16) bildenden Schicht aus Polyestergarn, und einer mit der oberen Lage (14) verstrickten mittleren Lage (15) mit einem Monofilamentgarn als Füllstoff ausgebildet ist, wobei das Monofilamentgarn vorzugsweise aus Polyester oder Polyamid gebildet ist, und
    wobei die wabenartigen Aussparungen (12) sich zumindest im Wesentlichen über die Dicke der oberen Lage (14) und der mittleren Lage (15) bis angrenzend zu der inneren Lage (16) erstrecken.
  2. Matratzenbezug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Außenseite (11) bildende obere Lage (14) aus texturiertem, verdrilltem Multifilamentgarn und die die innere Lage (16) bildende Schicht des Bezugstoffs aus glattem Polyestergarn ausgebildet ist.
  3. Matratzenbezug nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Lage (14) einen Gewichtsanteil von 50 % bis 70 %, insbesondere von 55 % bis 60 %, an dem Bezugsstoff (5) hat.
  4. Matratzenbezug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Lage (16) einen Gewichtsanteil von 20 % bis 30 %, insbesondere von 25 % bis 30%, an dem Bezugsstoff (5) hat.
  5. Matratzenbezug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Lage (15) einen Gewichtsanteil von 10 % bis 20 %, insbesondere von 15 % bis 20%, an dem Bezugsstoff (5) hat.
  6. Matratzenbezug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bezugsstoff (5) ein Gewicht von 250 g/m2 - 300 g/m2 hat.
  7. Matratzenbezug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Matratzenbezug an der Oberseite, der Unterseite, an Längsseiten und an Querseiten gleich ausgebildet ist.
  8. Matratzenbezug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieser einen wenigstens teilweise umlaufenden Verschluss (8), insbesondere einen Reißverschluss (8), aufweist, der zum Einsetzen oder Entfernen eines Matratzenkerns (2) zu öffnen ist.
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