EP0189154A1 - Boot mit absenkbarem und aufholbarem Kiel - Google Patents
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Definitions
- a spindle can also be used to lower and catch up the swivel keel.
- a runner can be arranged on the spindle, which is connected to the swivel keel or ballast sword by means of ropes, which are also guided over one or more deflection rollers. The two ropes are attached symmetrically to the runner so that it does not tilt.
- the coil springs 4 can be preloaded when the lifting keel 1 has been completely brought in. It is also Mög - uze to form the coil springs 4 so that they take up a larger force is completely lowered Hubkiel 1 than would be required for lifting the Hubkiels. 1 In the last area, the lifting keel 1 would have to be pressed down by means of the spindle 7 in this case.
- FIG. 3 shows a section showing the spin del 7 and the upper end of the lifting keel 1 compared to Figure 1 shows enlarged. At the upper end of the spindle channel 11, this has a threaded section 17, in which the spindle 7 engages.
- the keel can also be brought up and lowered by a hydraulic drive or a motor, for example by a battery-operated electric motor.
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Boot mit absenkbarem und aufholbarem Kiel, der als Hub- oder Schwenkkiel oder als Ballastschwert ausgebildet ist.
- Für Segeljachten werden zur Erzielung der Stabilität, die das Kentern verhindert, Kiele mit hohem Gewicht und entsprechend großem Tiefgang verwendet. Bei frischem Wind und unter voller Besegelung muß der bewegliche Kiel wegen der notwendigen Stabilität und zur Verminderung der Abdrift wenigstens zum größeren Teil ausgefahren sein. Mit verringerter Segelfläche oder unter Motor können auch flache Gewässer befahren werden. Auch bei den Liegeplätzen im Hafen ist nur eine geringe Wassertiefe erforderlich. Kleinere Jachten mit einholbarem Kiel benötigen keinen Liegeplatz im Wasser. Sie können über einen Slip mittels eines Trailers an Land geholt und dort abgestellt werden. Mit einem Zugwagen - bei den kleineren und mittleren Jachten genügt ein Personenkraftwagen - sind auch entfernte Reviere erreichbar. Auch das Auflaufen auf Grund verliert seine Gefahr, da die Jacht nach Aufholen des Kiels wieder frei wird.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Boot der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei dem der aufholbare Kiel ein verhältnismäßig hohes Gewicht haben kann.
- Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale erreicht. Beim Absenken des Kiels werden die mit ihm verbundenen Spannelemente durch dessen Eigengewicht gespannt, so daß das Aufholen mit der Spannkraft der Spannelemente unterstützt wird. Als Spannelemente können Federn oder Gasdrucklader oder dergleichen vorgesehen sein.
- Bei der bevorzugten Ausführungsform sind in einem Hubkiel röhrenförmige Kanäle vorgesehen, in denen Spiralfedern bis an das untere Ende des Kiels verlaufen. Mit ihrem anderen Ende sind die Federn außerhalb des Kiels im Hubkielkasten befestigt. Der Hubkielkasten erstreckt sich vorzugsweise bis an die Decke der Kajüte, wo die Federn befestigt sein können. Die Federn können so ausgebildet sein, daß ihre auf den Kiel wirkende Federkraft bei vollständig abgesenktem Kiel wenigstens annähernd dem Gewicht des Kiels abzüglich der Auftriebskraft entspricht. Zum Aufholen des Kiels ist dann zunächst eine nur sehr geringe Kraft erforderlich. Das Aufholen kann mittels einer am Kajütdach ortsfest gelagerten Spindel erfolgen, die in ein am Hubkiel befestigtes Gewindeteil oder dergleichen eingreift.
- Der an Federn aufgehängte Hubkiel hat den Vorteil, daß mit geringem Kraftaufwand der Tiefgang verringert werden kann. Die Federn können auch vorgespannt sein, damit auch beim vollständigen Aufholen des Kiels eine den Aufholvorgang unterstützende Federkraft wirksam ist. Das Vorspannen der Federn wird jedoch häufig nicht erforderlich sein, da das vollständige Aufholen des Kiels nur in seltenen Fällen erforderlich ist. Die Steigung der Spindel kann so gewählt werden, daß das vollständige Aufholen des Hubkiels auch ohne unterstützende Federkraft von Hand möglich ist.
- Der Hubkiel ist in seinem oberen Bereich, der im Hubkielkasten geführt ist, anders profiliert als an dem in das Wasser absenkbaren Teil. Die im Bootsboden vorgesehene Durchführungsöffnung, durch die der Kiel hindurchgeführt ist, bildet ebenfalls eine Führung für den Kiel, die als metallisches Teil sehr genau an das Profil des hindurchgeführten Teils angepaßt sein kann.
- Ebenso wie der Hubkiel kann auch ein Schwenkkiel oder Ballastschwert mit einem Spannelement außerhalb seiner Schwenkachse verbunden sein. So kann beispielsweise eine Zugfeder über ein zugseil mit dem in den Kielkasten ragenden Teil des Schwertkiels verbunden sein. Die Zugfeder kann ebenfalls senkrecht verlaufen, wobei das Zugseil über Umlenkrollen geführt ist. Mit dieser Ausführung erhält man ebenso den Vorteil, daß der Schwenkkiel ein größeres Gewicht haben kann, da das Aufholen des Schwenkkiels beispielsweise durch Federkraft unterstützt wird.
- Zum Absenken und Aufholen des Schwenkkiels kann auch hier eine Spindel verwendet werden. Auf der Spindel kann ein Läufer angeordnet sein, der über Seile, welche ebenfalls über eine oder mehrere Umlenkrollen geführt werden, mit dem Schwenkkiel oder Ballastschwert verbunden ist. Die beiden Seile werden symmetrisch am Läufer angebracht, damit dieser nicht verkantet.
- Sowohl Hubkiel als auch Schwenkkiel und Ballastschwert können mit Einrichtungen versehen sein, die eine Arretierung in jeder beliebigen Stellung ermöglichen. Sowohl beim Hubkiel als auch beim Schwenkkiel können beispielsweise am oberen Ende Schrauben angeordnet sein, die eine starre Verbindung zwischen Kiel und Kielkasten ermöglichen. Der Kiel kann mittels einer Leine aus Kunstfasern, gesichert werden. Die Leine kann dabei so ausgebildet sein, daß bei Grundberührung die Leine als Sollbruchstelle wirkt und ein Zurückweichen des Kiels zuläßt.
- Als Spannelemente können auch Druckfedern verwendet werden, die in am Hubkiel ausgebildeten röhrenförmigen Federkanälen verlaufen. Das untere Ende der Druckfedern liegt an einem mit dem Boot starr verbundenen Anschlag an, während das obere Ende der Druckfedern an einem mit dem Hubkiel verbundenen Anschlag anliegt. Die Verbindung von Druckfedern hat gegenüber der Verwendung von Zugfedern den großen Vorteil, daß die Gefahr eines Federbruchs bei Druckfedern praktisch ausgeschlossen ist. Bei vollständig abgesenktem Hubkiel können die verwendeten Druckfedern vollständig zusammengedrückt sein, wobei die Druckfedern mit Druckkräften belastet werden könnten, die wesentlich größer sind als die maximale Federkraft.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1 einen Ausschnitt einer Seitenansicht einer Jacht mit Hubkiel teilweise im Schnitt,
- Figur 2 den Hubkiel von Figur 1 im Schnitt,
- Figur 3 einen Ausschnitt des Hubkiels im Bereich der Spindel,
- Figur 4 eine Anordnung mit einem Schwenkkiel,
- Figur 5 eine Anordnung mit Druckfedern und
- Figur 6 eine weitere Ausführungsform mit Druckfedern.
- Die in Figur 1 dargestellte Jacht besitzt einen Hubkiel 1, dessen oberer Bereich 2 in einem Hubkielkasten 3 geführt ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel verlaufen im Hubkielkasten 3 zwei als Spannelemente dienende Spiralfedern 4, von denen die rechte nur angedeutet ist. Die Spiralfedern 4 verlaufen vom Kajütdach 5, wo der Hubkielkasten 3 endet, bis zum unteren Ende 6 des Hubkiels 1. Im Schwerpunkt des Hubkiels 1 verläuft eine Spindel 7, die im Bereich des Kajütdaches 5 drehbar und ortsfest befestigt ist. An ihrem unteren Ende 8 greift sie am Hubkiel 1 in ein entsprechendes Gewinde oder dergleichen ein. Durch Drehen der Spindel 7 kann der Hubkiel 1 aufgeholt oder in die hier dargestellte Stellung abgesenkt werden.
- Die Zeichnung zeigt den Hubkiel 1 vollständig abgesenkt, wobei die Spiralfedern 4 maximal gespannt sind. Die von beiden Spiralfedern 4 auf den Hubkiel 1 insgesamt wirkende Kraft kann dem Eigengewicht des Hubkiels 1 abzüglich des vom Wasser hervorgerufenen Auftriebs entsprechen. Die Spindel 7 kann dadurch leicht von Hand, beispielsweise mittels einer an ihrem oberen Ende aufgesetzten Kurbel, betätigt werden. Die Spindel 7 ist zu diesem Zweck an ihrem oberen Ende als Vierkant 9 ausgebildet. Die Lagerung der Spindel 7 im Bereich des Kajütdaches 5 bzw. im Bereich des oberen Endes des Hubkielkastens 3 erfolgt durch Kugeldrucklager.
- Die Spiralfedern 4 sind in im Hubkiel 1 vorgesehenen Federkanälen 10 geführt. Ein entsprechender Spindelkanal 11 ist für die Spindel 7 vorgesehen. Die Kanäle 10 und 11 sind vorzugsweise röhrenförmig ausgebildet und an den Durchmesser der Spiralfedern 4 bzw. an den Durchmesser der Spindel 7 angepaßt.
- Die Spiralfedern 4 können bei vollständig eingeholtem Hubkiel 1 vorgespannt sein. Außerdem besteht die Mög- lichkeit, die Spiralfedern 4 so auszubilden, daß sie bei vollständig abgesenktem Hubkiel 1 eine größere Kraft aufnehmen als zum Anheben des Hubkiels 1 erforderlich wäre. Im letzten Bereich müßte der Hubkiel 1 in diesem Fall mittels der Spindel 7 nach unten gedrückt werden.
- Bei dem in Figur 2 dargestellten Schnitt AB ist insbesondere das Profil des oberen Bereichs 2 des Hubkiels 1 und dessen übriges Profil 13 erkennbar. Der Hubkielkasten 3 besitzt im wesentlichen ein rechteckiges Profil 14 mit zwei rechteckförmigen Ausbuchtungen 15. In Figur 2 sind auch die röhrenförmigen Kanäle 10, 11 für die Aufnahme der Spiralfedern 4 und die Spindel 7 ersichtlich.
- Am Hubkielkasten 3 sind mehrere seitlich angeordnete Schrauben 16 vorgesehen, mit denen der Hubkiel in der vollständig abgesenkten oder jeder beliebigen Stellung arretiert werden kann.
- In Figur 3 ist ein Ausschnitt dargestellt, der die Spindel 7 und das obere Ende des Hubkiels 1 gegenüber Figur 1 vergrößert zeigt. Am oberen Ende des Spindelkanals 11 besitzt dieser einen Gewindeabschnitt 17, in den die Spindel 7 eingreift.
- In Figur 4 ist eine Anordnung mit einem Schwenkkiel 18 dargestellt, der um eine Drehachse 19 entsprechend der Pfeilrichtung 20 schwenkbar gelagert ist.
- Im Abstand von der Drehachse 19 ist der Schwenkkiel 18 über ein Zugseil 22 mit einem als Zugfeder 23 ausgebildeten Spannelement verbunden. Das Zugseil 22 ist über zwei Umlenkrollen 24, 25 geführt, so daß die Zugfeder 23 ortsunabhängig vom Schwenkkiel 18 angeordnet werden kann.
- Eine mit einer Handkurbel 26 betätigbare Spindel 27 trägt einen Läufer 28, der über ein Seil 29 mit dem Schwenkkiel 18 verbunden ist. Das Seil 29 ist über eine Umlenkrolle 30 geführt. Die Anordnung der Spindel 27 ist hier im Prinzip dargestellt. Die räumliche Anordnung der Spindel 27 wird selbstverständlich so gewählt, daß die Handkurbel 26 leicht zugänglich ist.
- Durch Drehen der Spindel 27 bewegt sich der Läufer 28 je nach Drehrichtung nach links oder rechts, so daß der Schwenkkiel 18 aufgeholt oder abgesenkt wird. Beim Absenken spannt das Zugseil 22 die Zugfeder 23, so daß das Aufholen wie beim Hubkiel mit geringerer Kraft erfolgen kann.
- Der Schwenkkiel 18 kann wahlweise durch eine Schraube oder mittels einer zumindest geringfügig elastischen Leine 31 in jeder beliebigen Stellung arretiert werden. Die Leine 31 kann beispielsweise ein aus Kunstfasern bestehendes Seil sein, welches eine Sollbruchstelle darstellen kann. Bei entsprechend starker Bodenberührung kann der Schwenkkiel 18 so stark nach oben gedrückt werden, daß die Leine 31 reißt und der Schwenkkiel 18 ungehindert hochklappen kann.
- Es wird noch angemerkt, daß das Aufholen und Absenken des Kiels auch durch einen hydraulischen Antrieb oder einen Motor, beispielsweise durch einen batteriebetriebenen Elektromotor erfolgen kann.
- Bei dem verwendeten Schwert handelt es sich stets um ein Ballastschwert, jedoch kann anstelle des Schwertes auch ein Schwenkkiel eingesetzt werden.
- Zur Betätigung des Schwenkkiels können auch andere Vorrichtungen als die hier im Ausführungsbeispiel verwendete Spindel 7 benutzt werden. So kann zum Beispiel eine Winde mit Seilen oder Gurten verwendet werden.
- In den Figuren 5 und 6 sind zwei Ausführungen mit als Druckfedern verwendeten Spiralfedern 4 dargestellt. Deren unteres Ende 32 drückt gegen einen tellerförmigen Anschlag 33, der über eine senkrecht nach oben führende Stange 34 mit dem oberen Ende des Hubkielkastens oder mit dem Kajütdach starr verbunden ist. Das obere Ende 35 der Spiralfedern 4 drückt gegen einen Anschlag 36, der starr mit dem Hubkiel 1 verbunden ist. Bei der in Figur 5 dargestellten Ausführung bildet der Anschlag 36 eine obere Abdeckung von röhrenförmigen Kanälen 10, während bei der in Figur 6 dargestellten Ausführungsform der Anschlag 36 ein Rohr 37 oben begrenzt, welches in hier nicht näher dargestellter Weise mit dem Hubkiel 1 verbunden ist.
- Der Einfachheit halber ist in Figur 6 nur eine von mehreren Spiralfedern 4 dargestellt.
Claims (17)
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