DEW0000849MA - Stahlblechfelge, insbesondere für Karren, Motoroller u. dgl. - Google Patents
Stahlblechfelge, insbesondere für Karren, Motoroller u. dgl.Info
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Description
Konrad Wiedemann, Ingenieur, Meilendorf-Hannover
Stahlblechfelge,
insbesondere für Karren, Motorroller und dergleichen»
insbesondere für Karren, Motorroller und dergleichen»
Stahlblechräder mit kleinem Durchmesser? wie sie namentlich für Transportkarren, Motorroller und kleine Motorfahrzeuge
verwendet werden, bestehen bislang aus zwei in der Regel symmetrisehen. Stahlblechhälften, von denen jede auf der
Radnabe festgeschweißt ist, so daß sie durch Schweissung unteilbar fest verbunden sind*
Derartige Stahlblechräder besitzen, auch wenn sie aus verhältnismässig dünnem Stahlblech gefertigt werden,
auereichende Festigkeit und formschönes, massives Aussehen»
Sie haben aber zufolge der kleinen Raddurchmesser in erhöhtem Masse den Nachteil, daß es schwierig ist, die
Radbereifung aufzuziehen und abzunehmen.
Bei diesen Arbeiten kommt es häufig zu Beschädigungen der !eigen und der Radbereifungen,
Es ist an sich bekannt, zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten Radfelgen teilbar auszuführen.
So gibt es zahlreiche Konstruktionen von mit Sprengringen ausgerüsteten oder in sonstiger Weise
teilbar ausgeführten Stahlblechrädern für Lastkraftwagen,, Auch gusseiserne und Leichtmetallfeigen kleineren
Durchmessers sind bereits in der Weise teilbar hergestellt worden, daß zwei symmetrische: Radhälften mittels Schrauben
lösbar miteinander verbunden werden* Alle diese Vorbilder waren jedoch Glicht ohne weiteres für Stahlblechräder
kleineren Durchmessers anwendbar, weil bei den Materialstärken gusseiserner und Leichtmetallrader andere konstruktive
Bedingungen vorliegen als bei Stahlblechfelgen bei denen mit möglichst dünnen Blechstärken hohe Festigkeiten
der Räder erzielt werden sollen*
Die Erfindung besteht darin, daß eine Stahlblechfelge kleineren Durchmessers in der mittleren Laufebene in'
der Weise symmetrisch geteilt ausgeführt wird, daß die eine Felgenhälfte mittels eines mit ihr fest verbundenen
Zentrierringes auf einen abgesetzten Teil der Radnabe aufgeschoben und in der bei gusseisernen Felgen bekannten
Weise durch Querschrauben mit der auf der Radnabe festgeschweißten anderen Felgenhälfte lösbar verbunden ist«,
Hierdurch wird eine einfache, billige Herstellung teilbarer Stahlblechfelgen von ausreichender Festigkeit
und geringem Gewicht ermöglicht.
Die Stahlbleche brauchen nicht stärker zu sein als bei den bisher ungeteilt ausgeführten Stahlblechfelgen.
Für die Fertigung ist es dabei besonders vorteilhaft, daß die beiden Felgenhälften dank ihrer symmetrischen
Form in gleichen Gesenken gepresst werden können.
Die erfindungsgemäss hergestellten Stahlblechfelgen
haben
Blatt 2
haben nahezu die gleiche Festigkeit wie die ungeteilten Feigen und besitzen deren formschönes, massives Aussehen |
sie "bieten aber zugleich auch den vorteil einer leichten und schnellen Reifenmontage und beseitigen die Gefahr einer
Beschädigung der Felgen und der Bereifungen bei der Montage,
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt»
Es zeigern
Es zeigern
Figur 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäss hergestellte Stahlblechfelge
Figur 2 eine Teil ansicht«
in der Radnabe a ist die in Form einer Ringmulde aus dünnem Stahlblech gepresste Felgenhälfte b bei c festgeschweißt. Die in gleicher Form gepresste zweite
Felgenhälfte d ist an ihrem' inneren Ende mit einem Ring f durch Schweissung g oder auf andere Weise fest verbunden*
Beide Felgenhälften b und d sind in der Weise zu einem Rad zusammengefügt, daß der Ring f auf einen abgesetzten
Teil h der Nabe aufgeschoben ist, so daß zwei planverlaufende Abschnitte der Felgenkörper b s d sich berühren»
Mehrere über die gla»® Ringfläche der Felgenhälfte bs d gleichmässig verteilte Quersehrauben i halten die beiden
Felgenhälften leicht lösbar zusammen» Die auseinandergehenden äusseren Enden der Felgenhälften
"b, d bilden das Tief bett zur Aufnahme der (nichtgezeichneten) Radbereifungen,
Wenn mit grösseren Belastungen des Stahlblechrades gerechnet werden muss«, kann es zur Erhöhung der Festigkeit
des Rades zweckmässig sein* den Zentrierring f an der Radnabe zu sichern. Dieses kann, wie in der Zeichnung
mit gestrichelten Linien angedeutet ist, beispielsweise durch eine oder mehrere durch den Ring hindurch
in die Radnabe eingreifende Schrauben erfolgens oder es könnte ein auf die Radnabe aufzuschraubender Gewindering
angeviendet werden.
Zum Aufziehen und Abnehmen der Radbereifung werden die beiden Felgenhälften b? d durch einfaches lösen der
Verbindungsschrauben i - gegebenenfalls nach vorherigem Lösen des Sicherungsmittels für den Zentrierring f auseinandergezogen?
eine Arbeit,, die auch von einem Nichtfachmann ohne besondere Hilfswerkzeuge leicht und
mühelos durchgeführt werden kann«,
Claims (1)
- Blatt 3Patentansprüche s1* Stahlblechfelgej insbesondere für Karren, Motorroller und dergleichens dadurch gekennzeichnet? dass die Felge in der mittleren Laufebene symmetrisch geteilt ist? wobei die eine Felgenhälfte (d) mittels eines mit ihr fest verbundenen Zentrierringes (f)auf einem abgesetzten Teil (h) der Radnabe (a) aufgeschoben und in der bei Felgen bekannten Weise durch Querschrauben (i)mit der auf der Radnabe festgeschweißten anderen Felgenhälfte (b) lösbar verbunden ist«2« Stahlblechfelge nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnets daß der Zentrierring (f) an der Radnabe (a) gegen Querverschiebung gesichert ist*
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