DEV0002057MA - Antriebsanordnung für Kratzerförderer - Google Patents

Antriebsanordnung für Kratzerförderer

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DEV0002057MA
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DE
Germany
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trough
chain
drive wheels
scraper conveyor
drive arrangement
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English (en)
Inventor
Albert Saint-Etienne Vidaling
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Description

Zum Fördern von Erz oder sonstigem Gut in Körner- oder Pulverform benutzt man allgemein Kratzerförderer, d.h. endlose, über Antriebs- und Umlenkungsräder geführte Ketten, an denen in bestimmten Abständen Kratzer befestigt sind, die das Gut in einem Rinnentrog vor sich her schieben.
Um zu verhindern, dass die Kratzer sich von dem Rinnenboden mehr oder weniger abheben können, weil dieses eine Unterbrechung bzw. Verminderung der Förderleistung zur Folge hätte, hat es sich als erforderlich erwiesen, die auf den Arbeitsstrang ausgeübte Zugwirkung nach Möglichkeit klein zu halten. Man ist daher dazu übergegangen die Antriebsräder anstatt am Kopfende, am hinteren Ende des Kratzerförderers anzuordnen, damit die Kette beim Verlassen dieser Räder locker durchhängen kann.
Auf diese Weise wird, wie aus der Zeichnung ersichtlich, die Zugwirkung auf den Arbeitsstrang bei A gleich Null, wächst alsdann mit zunehmender Entfernung von den Antriebsrädern und erreicht bei C ihren Höchstwert. Die auf den Arbeitsstrang selbst ausgeübte Zugwirkung ist demnach möglichst gering.
Dadurch aber, dass bei einer solchen Anordnung die Kette beim Verlassen der Antriebsräder ohne Spannung ist, tritt die Schwierigkeit auf, dass die Kette keinerlei Bestreben hat sich von den besagten Rädern loszulösen.
Der Zweck der Erfindung ist es diese Schwierigkeit, die zu häufigen Betriebsstörungen führt, zu beseitigen unter gleichzeitiger Beibehaltung der möglichst geringen Spannung auf den Arbeitsstrang des Kratzerförderers.
Erfindungsgemäss wird dieser Zweck dadurch erfüllt, dass die Antriebsräder inbezug auf den Rinnentrog erhöht angeordnet werden, während lose Rollen 1 und 2 die Umlenkung und das Anziehen des unterhalb des Rinnentroges verlaufenden Zugstranges ermöglichen.
Bei dieser Anordnung wird die Kette nachdem sie die Antriebsräder in tangentialer Richtung verlassen hat von einer schiefen Ebene 3 aufgenommen, die bei A an den Boden der Trogrinne angeschlossen ist. Dabei bewirkt das Gewicht der auf der schiefen Ebene 3 abwärts gleitenden Kette ein Loslösen derselben von den Antriebsrädern R. Ausserdem wird die Kette beim Auftreffen auf den Boden der Trogrinne, d.h. an der Stelle A, eine offene Schlaufe bilden, d.h. ihre Spannung an dieser Stelle wird gleich Null sein. Der Arbeitsstrang AB der Kette kann daher mit seinem Gewicht auf den Boden der Trogrinne einwirken, wodurch die Gewähr gegeben ist, dass die Gesamtheit des in der Rinne befindlichen Gutes durch die Kette weiterbefördert wird.
Mit dieser Anordnung die sich einfach und ohne die Fördervorrichtung umständlich zu gestalten verwirklichen lässt, werden daher ausserordentlich günstige Arbeitsverhältnisse geschaffen.
Die Zeichnung zeigt einen mit dem erfindungsgemässen Antrieb ausgerüsteten Kratzerförderer in einer schematischen Darstellung. Die gezeigte Anordnung ist nur ein Ausführungsbeispiel. Form, Grösse und Einzelheiten können dem Bedürfnis entsprechend geändert werden, ohne dass das der Erfindung zugrunde liegende Prinzip geändert wird.

Claims (1)

  1. Antriebsanordnung für Kratzerförderer, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsräder in bezug auf den Rinnentrog erhöht angeordnet sind und dass der Boden dieses letzteren in Form einer schiefen Ebene derart bis an die Antriebsräder herangeführt ist, dass die von diesen letzteren ablaufende Kratzerkette auf die besagte schiefe Ebene aufzuliegen kommt und duch Hinuntergleiten auf derselben ihr Loslösen von den Antriebsrädern bewirkt, und wobei die Kette bei ihrem Auftreffen auf den Boden des Rinnentroges eine offen Schlaufe bildet, so dass der Arbeitsstrang derselben lose durchhängen und daher den Boden des Rinnentroges ständig berühren kann, während der gezogene Strang unterhalb des Rinnentroges verläuft.

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