DE483969C - Vorrichtung zur UEberladung von Foerdergut - Google Patents
Vorrichtung zur UEberladung von FoerdergutInfo
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- DE483969C DE483969C DEA54405D DEA0054405D DE483969C DE 483969 C DE483969 C DE 483969C DE A54405 D DEA54405 D DE A54405D DE A0054405 D DEA0054405 D DE A0054405D DE 483969 C DE483969 C DE 483969C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G37/00—Combinations of mechanical conveyors of the same kind, or of different kinds, of interest apart from their application in particular machines or use in particular manufacturing processes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2812/00—Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
- B65G2812/01—Conveyors composed of several types of conveyors
- B65G2812/016—Conveyors composed of several types of conveyors for conveying material by co-operating units in tandem
- B65G2812/017—Conveyors composed of several types of conveyors for conveying material by co-operating units in tandem using tilted or side by side conveyor sections
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Belt Conveyors (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Überladung von Fördergut Bei der Überladung von stark klebendem Fördergut von stetigen Fördermitteln auf die nächstliegenden Förderaggregate ergeben sich häufig Schwierigkeiten dadurch, daß der Gutstrom an der Überladestelle eingeengt werden muß. Liegen beispielsweise zwei Muldengurtförderer gleicher Breite übereinander, von denen der eine den anderen beschickt, so wird der Gutstrom, der beim oberen Band durch die Muldenform desselben zusammengezogen ist, sich an der Abwurftrommel ausbreiten. Beim unteren Gurt soll jedoch der Gutstrom wieder die ungefähr gleiche Breite besitzen wie oben, d. h. er muß an der Überladestelle zusammengedrängt werden.
- Um dies zu erreichen, verwendet man schräg= liegende Schurren, --die sich so lange ganz gut bewähren, als es sich um nichtklebendes Fördergut handelt. Derartige Schurren sind bekanntlich einem sehr großen Verschleiß unterworfen. Handelt es sich dagegen um ein Fördergut, welches stark klebt, z. B. Ton oder Lehm, so sind erfahrungsgemäß Schurren kaum mehr anzuwenden.
- Man hat versucht, die Schurren selbst mit Aluminiumblechen auszukleiden, um ein Ankleben des Fördergutes an den Wänden derselben zu vermeiden, ohne daß die Versuche zu dem erwünschten Ergebnis geführt hätten. Es ist zu bedenken, daß das Fördergut meistens etwas schlagartig gegen die Schurre fällt und dadurch schon zum Festhalten neigt. Nach der vorliegenden Erfindung werden diese Übelstände dadurch beseitigt, daß die Schurrenwände in ihrer Ebene stetig umlaufend, also beweglich ausgeführt werden. So kann man beispielsweise zwischen dem oberen und unteren Förderer an der Überladestelle zwei Trommeln anordnen, die sich nach irgendeiner Richtung hin um ihre eigene Achse drehen. Der Gutstrom, der innerhalb-- des Scheitelpunktes der Rollen auftritt, wird durch die Rollen nach der Mitte zusammengezogen und landet in erwünschter Weise auf dem unteren Gurt. Da die Rollen stetig umlaufen, ist eine Reinigung derselben von anklebendem Fördergut mittels Abstreicher o. dgl. sehr leicht möglich, abgesehen davon, daß -die Bewegung der Rollenoberfläche an sich einem Anhaften des Guts erfahrungsgemäß entgegenwirkt.
- Ist beispielsweise der Höhenunterschied zwischen den beiden Fördersträngen verhältnismäßig groß, so wird man statt einer Rolle zwei annähernd senkrecht stehende, stetig umlaufende Bänder benutzen.
- Um ein Einklemmen irgendwelchen harten Förderguts, z. B. von Steinen, gefrorenen Erdschollen o. dgl., zu vermeiden, besteht bei der Anordnung nach der Erfindung die Möglichkeit, diesem Einklemmen dadurch entgegenzuwirken, daß man die einander gegenüberliegenden Trommeln oder Bänder mit verschiedenen und unter Umständen sogar mit entgegengerichteten Geschwindigkeiten arbeiten läßt. Ein Ankleben des Förderguts, insbesondere ein starker Verschleiß der Trommeln wird dadurch vermieden, daß man letztere mit Gummi überzieht, was auch eine gewisse Schonung der Triebwerksteile mit sich bringt.
- Liegen die Achsen der beiden Förderstränge nicht senkrecht, sondern schräg untereinander, so kann nach der Erfindung zweckmäßig die eine Seite der Rollenschurre mehr oder weniger als Aufgabeband dienen. Ebenso kann die Rollenschurre dazu benutzt werden, den etwa einseitig ankommenden Gutstrom gleichmäßig auf das untere Band zu verteilen, indem sie seitlich verstellbar angeordnet wird.
- Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt, und zwar in Abb. x, z in Vorderansicht und in Abb. 3 in Seitenansicht.
- Zwischen dem oberen Förderer a und dem unteren Förderer b sind an der Überladestelle zwei zylindrische Trommeln c, d angeordnet, welche sich nach irgendeiner Richtung hin um ihre eigene Achse drehen. Zweckmäßig überzieht man diese Trommeln mit Gummi oder einem anderen geeigneten Stoff, damit ein Ankleben des Fördergutes und ein starker Verschleiß der Mantelflächen vermieden wird.
- Wie aus Abb. = ersichtlich, befinden sich zwischen den beiden Förderern a, b zwei verschieb- und verstellbare, annähernd senkrecht stehende, stetig umlaufende Bänder e, f, welche als Rollenschurren wirken und eine Einengung des auf dem oberen Förderer a ankommenden Gutstromes vornehmen. In besonderen Fällen, beispielsweise wenn die Achsen der Förderstränge a, b nicht senkrecht, sondern schräg untereinanderliegen, kann das eine der beiden Bänder e, f als Aufgabe- oder Überladeband benutzt werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: x. Vorrichtung zur Überladung von Fördergut von einem Fördermittel auf ein darunterliegendes Fördermittel, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des zuführenden, oberhalb des abführenden Förderers für die seitliche Führung und gegebenenfalls Einengung des Fördergutstromes stetig umlaufende Flächen benutzt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Flächen aus zylindrischen Trommeln (c, d) bestehen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die stetig umlaufenden Flächen aus stetig umlaufenden Bändern (e, f) bestehen. q..
- Vorrichtung nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln (c, d) oder Bänder (e, f) mit gleichen, verschiedenen oder entgegengerichteten Ge-_schwindigkeiten arbeiten.
- 5. Ausführungsform nach Anspruch 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen der sich drehenden Trommeln (c, d) oder Bänder (e, f) mit Gummi oder einem nichtscbmierenden Baustoff überzogen sind.
- 6. Ausführung nach Anspruch x bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommeln (c, d) oder Bänder (e, f) in wagerechter Richtung verstellbar angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA54405D DE483969C (de) | 1928-06-07 | 1928-06-07 | Vorrichtung zur UEberladung von Foerdergut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA54405D DE483969C (de) | 1928-06-07 | 1928-06-07 | Vorrichtung zur UEberladung von Foerdergut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE483969C true DE483969C (de) | 1929-10-08 |
Family
ID=6939455
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA54405D Expired DE483969C (de) | 1928-06-07 | 1928-06-07 | Vorrichtung zur UEberladung von Foerdergut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE483969C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966800C (de) * | 1941-12-20 | 1957-09-05 | Orenstein & Koppel Ag | Doppelschurre, insbesondere zum Beladen von Foerderwagen |
| EP0063951A3 (de) * | 1981-04-28 | 1983-03-30 | Charles D. Pole | Materialförderverfahren und -einrichtung |
| EP0111025A1 (de) * | 1982-12-10 | 1984-06-20 | Carl Schenck Ag | Vorrichtung zur Herstellung von Kunstholzplatten |
| US5584477A (en) * | 1994-05-16 | 1996-12-17 | Riso Kagaku Corporation | Paper delivery apparatus of printing machine |
-
1928
- 1928-06-07 DE DEA54405D patent/DE483969C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966800C (de) * | 1941-12-20 | 1957-09-05 | Orenstein & Koppel Ag | Doppelschurre, insbesondere zum Beladen von Foerderwagen |
| EP0063951A3 (de) * | 1981-04-28 | 1983-03-30 | Charles D. Pole | Materialförderverfahren und -einrichtung |
| EP0111025A1 (de) * | 1982-12-10 | 1984-06-20 | Carl Schenck Ag | Vorrichtung zur Herstellung von Kunstholzplatten |
| US5584477A (en) * | 1994-05-16 | 1996-12-17 | Riso Kagaku Corporation | Paper delivery apparatus of printing machine |
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