DEP0056228DA - Förderwagen - Google Patents
FörderwagenInfo
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Description
Im Erzbergbau und im Kohlenbergbau werden Förderwagen verwendet, welche vielfach gegenüber den Schienen, aber auch in Längsachse des Wagens völlig ungefedert sind. Die Kästen dieser Wagen sind infolgedessen hohen Stossbeanspruchungen ausgesetzt, welche von Puffer zu Puffer, bzw. von der Radachse zum Kasten übertragen werden müssen. Die hierbei auftretenden Schwierigkeiten sind bekannt und man versucht z. B. durch Schweissen und Nieten die Lage der Puffer gegenüber dem Kasten zu sichern. Die Kästen werden heute vorzugsweise geschweisst. Diese Kästen zeigen häufig in der Bodenfläche vorzeitig Schäden, die z. T. durch das Loshämmern der Nieten zu erklären sind, mit welchen die Puffer auch bei geschweissten Kästen zusätzlich gesichert werden müssen. Zuweilen zeigen sich auch Schäden an den Berührungsflächen zwischen Puffer und Kasten bzw. Rahmen, da bekanntlich gerade hier die Feuchtigkeit zu Rostansatz Anlass gibt.
Diese Mängel vermeidet der mit der Erfindung beschriebene Förderwagen und bringt ausserdem eine Vereinfachung und Verbilligung des Wagens. Der Kasten dieses Wagens besteht im wesentlichen aus einem Pufferrahmen, welcher in sich beide Puffer und den verbindenden Rahmen einschl. Kastenboden zu einem einzigen Stahlgussteil vereinigt. Statt der Ausführung dieses Pufferrahmens in Stahlguss kann auch eine Fertigung als Gesenkpressteil in Frage kommen.
Die Ausführung des Kastenbodens als Teil des Pufferrahmens bietet die Möglichkeit, diesen Teil des Kastens entsprechend dem höheren Verschleiss mit entsprechend grösserer Wanddicke auszubilden. Ferner können die häufig für die Entwässerung des Kastens erwünschten Löcher ohne Mehrarbeit eingegossen werden.
Bild 1 zeigt beispielsweise den neuen Förderwagen und zwar nur den erfindungsgemäss verbesserten Kasten im Längsschnitt und Bild 2 im Querschnitt. Der Pufferrahmen 3 ist mit dem oberen Teil des Kastens, nämlich mit zwei Seitenblechen 4 und zwei Kopfblechen 2 an den Nähten d und a verschweisst. Auf dieses Blech 2 und 4 wird in bekannter Weise das Kopfrahmenprofil 1 aufgeschweisst. An dem Pufferrahmen 3 können Führungen oder Nocken f und Löcher e in die Flansche b an- bzw. eingegossen werden, so dass bei massgerechter Gussausführung der Kasten ohne spangebende Bearbeitung mit den beiden nicht dargestellten Radachsen verschraubt werden kann. Die dargestellte Form des Kastens ist lediglich als Beispiel gedacht und kann den jeweiligen Verhältnissen ohne Schwierigkeiten angepasst werden. Der Pufferrahmen 3 kann aus Herstellungsgründen auch zweiteilig gegossen werden. Die Teile des Rahmens werden dann stumpf zusammengeschweisst, wie es in der Abbildung 1 durch die Linie c für einen zweiteiligen Pufferrahmen angedeutet ist.
Claims (4)
1.- Förderwagen, dadurch gekennzeichnet, dass sein Kastenboden einschl. der beiden Puffer aus einem einheitlichen Stahlguss- oder Gesenkpressteil, dem Pufferrahmen (3), besteht.
2.- Förderwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Flansche (b) des Pufferrahmens Nocken bzw. Führungen (f) für die Aufnahme der Achsialkräfte der Laufachsen angegossen sind.
3.- Förderwagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Pufferrahmen die Befestigungslöcher (e) für die Radachsen und die Entwässerungslöcher für den Kasten eingegossen sind.
4.- Förderwagen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Pufferrahmen (3) aus zwei miteinander verschweissten Hälften besteht.
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