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Gelenk für Ketten od. dgl., insbesondere für endlose Raupenketten von Fahrzeugen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Gelenke zur Verbindung von einzelnen Gliedern zu einer Kette, insbesondere für endlose Raupenketten von Fahrzeugen.
Die Erfindung bezieht sich des näheren auf eine Verbesserung bzw. Abänderung des Gegenstandes des britischen Patentes Nr. 269644, in welchem eine endlose Raupenkette beschrieben ist, bei welcher die übliche Zapfen-oder Metallverbindung zwischen den die Schuhe tragenden Gliedern fehlt und Gummi oder ein anderer nachgiebiger Werkstoff für die Sicherung der notwendigen gelenkigen Gliederung der Kette derart verwendet wird, dass das Arbeiten der Gelenkverbindung durch die Biegsamkeit des die Bewegung zwischen den anliegenden Gliedern aufnehmenden Gummis erhalten wird.
Bei der in der erwähnten Patentschrift beschriebenen endlosen Raupenkette besteht jedes vollständige Kettenglied aus einer Bodenplatte, einem Raupenzahn, einer Walzenbahn und Blöcken aus Gummi oder anderm nachgiebigen Werkstoff, die die verschiedenen das Glied bildenden Teile unmittelbar
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Raupenketten als auch für solche mit Verriegelungen (Girder-Type), u. zw. für angetriebene oder nicht angetriebene verwendbar.
Gemäss der Erfindung werden die Gummiblöcke derart angeordnet, dass von der lotrechten Belastung herrührende Drücke von dem Mittelblock ferngehalten werden. Dieser wird zweckmässigerweise durch eine einen Teil des Raupenzahnes bildende Klemmfläche oder deren mehrere in seiner Lage gehalten.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sieh aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, in welcher Fig. l im Aufriss einen Schnitt durch eine beispielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemäss ausgebildeten Raupenkette zeigt, während die Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie Il-11 und die Fig. 3 einen Grundriss des in Fig. 1 dargestellten Gegenstandes ist.
Die in den Figuren dargestellte Ausbildungsform weist ein aus zwei Teilen, u. zw. einem Raupenzahn 1 und einer Bodenplatte 2, bestehendes Schuhstüek und ein Gelenkstück mit einer Walzenbahn 3
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der Walzenbahn abwärts und waagrecht geflanscht, so dass es dadurch einen ungefähr Z-förmi$en Querschnitt erhält, wie dies bei 9 in Fig.] angedeutet ist.
Wie ersichtlich, sind die Bodenplatten vorzugsweise mit einwärts geneigten Seitenteilen 10 versehen, doch können diese auch lotrecht oder auswärts geneigt sein. Die Teile 2 nehmen die Hauptgummi- stücke 11 auf, durch welche die von dem Gewicht der Maschine herrührende abwärts gerichtete Belastung von den Walzenbahnen auf die Bodenplatte und sodann auf den Boden übertragen wird. Ein mittleres Gummistüek 12 ist zwischen den Enden 9 der Walzenbahnen angeordnet und wird durch eine Fläche 1. 3 an der Unterseite des Raupenzahnes 1 in seiner Stellung gehalten.
Es sind also im wesentlichen drei Gummistücke vorhanden, u. zw. zwei Hauptstücke 11 und ein Mittelstück 12, doch kann jedes dieser Stücke in zwei oder mehrere Teilsttieke unterteilt sein. Es ist
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besonders zu bemerken, dass das htittel-oder Reaktionsgummistüek von jedweder von dem Gewicht der Maschine herrührenden lotreehten Belastung befreit ist und dass durch Veränderung seines Volumens und seiner lotrechten Lage der Grad der Biegsamkeit der gelenkigen Verbindung eingestellt werden kann.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen der Glieder ist sehr darauf geachtet, dass die Gummistücke unter den bestmöglichen Bedingungen arbeiten. Die wesentlichsten Punkte für diese Gelenke sind folgende : Die der gewünschten Bewegung des Gelenkes entsprechende Verdrehung der
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bemessen sein und endlich müssen sie unter allen Umständen in geschlossener und inniger Berührung mit den sie einschliessenden Metallteilen bleiben, damit der Eintritt von Feuchtigkeit und Fremdkörpern in die Verbindung und deren daraus sich ergebende Zerstörung vermieden wird.