DE858599C - Dachkonstruktion - Google Patents

Dachkonstruktion

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Publication number
DE858599C
DE858599C DEB8871A DEB0008871A DE858599C DE 858599 C DE858599 C DE 858599C DE B8871 A DEB8871 A DE B8871A DE B0008871 A DEB0008871 A DE B0008871A DE 858599 C DE858599 C DE 858599C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
units
roof
strut
support webs
struts
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Expired
Application number
DEB8871A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Gustaf Argaarden
Gunnar Hans Bergman
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Individual
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Publication of DE858599C publication Critical patent/DE858599C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/02Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
    • E04B7/026Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs consisting of prefabricated modules, e.g. box-like or cell-like units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

  • Dachkonstruktion Die Erfindung betrifft eine Dachkonstruktion aus vorgefertigten, sowohl in der Dachneigung als auch horizontal liegenden Flächentragwerken (Einheiten), die aus einer Scheibe, z. B. aus Holzfaserhartpreßmaterial, Sperrholz, Blech o. dgl., sowie einseitig auf dieser Scheibe in geringem Abstand voneinander hochkant, parallel oder im wesentlichen parallel zueinander angeordneten Tragstegen (Brettern, Riegeln) bestehen. Der Zweck der Erfindung ist es, aus diesen Einheiten eine einfache Dachkonstruktion herzustellen, die geringes Gewicht hat, geringen Materialverbrauch erfordert und für verhältnismäßig große Spannweiten geeignet ist.
  • Erfindungsgemäß verlaufen hierzu die auf der Unterseite der schrägen Einheiten und auf der Oberseite der horizontalen Einheiten bzw. im wesentlichen horizontalen Einheiten angeordneten Tragstege senkrecht zum Dachfirst bzw. zur Dachtraufe, und je zwei übereina.nderliegende Einheiten sind derart kraftübertragendverbunden, daß sie bei einer Lastaufnahme zusammenwirken, also gemeinsam ein räumliches Tragwerk bilden. Eine sehr einfache Konstruktion dieser Art ergibt sich, wenn,die Tragstege von je zwei übereinanderliegenden Einheiten im wesentlichen in einer Ebene bzw. in im wesentlichen parallelen Ebenen liegen und die Verbindungsmittel der beiden Einheiten an den Tragstegen angreifen. Hierbei können :ein oder mehrere Tragstege einer in der Dachneigung liegenden Einheit mit einem oder mehreren Tragstegen der zugehörigen horizontalen Einheit verbunden werden.
  • Als Verbindungsmittel der zueinander gehörigen Einheiten sind schräg zueinander stehende Streben zweckmäßig, von denen jeweils die eine Strebe auf Druck und die andere Strebe auf Zug beansprucht sein kann. Zwei solche Streben kann man auch durch Hilfsstäbe zu einer Strebeneinheit verbinden.
  • Die hintereinanderliegenden, erfindungsgemäß aus je einer Dacheinheit und einer horizontalen Einheit gebildeten räumlichen Tragwerke 'können miteinander durch besondere, zum First bzw. zur Traufe gleichlaufende, gegebenenfalls je für sich eine Fac'hwerkseinheit bildende Verstrebungen verbunden werden.
  • In den Fig. i bis 5 der Zeichung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i den Vertikalschnitt (Querschnitt) durch eine erfindungsgemäß gestaltete Dachkonstruktion, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 11-II der Fig. i, Fig. 3 eine einbaufertige Strebenein'heit, Fig. 4 den Querschnitt und F ig. 5 die Untersicht einer einzelnen der zum Zusammensetzen der Dachkonstruktion nach Fig. i verwendeten Einheiten.
  • Die dargestellte Dachkonstruktion bestellt aus den die äußere Dachfläche enthaltenden, schräg angebrdneten Einheiten i und den den Dachboden bildenden, horizontalen Einheiten 2, Zwobei die Einheiten r und 2 durch fachwerkartige Verbände verbunden sind, so :daß eine tragende Konstruktion erzielt wird.
  • Die Einheiten i und die Einheiten :2 sind grundsätzlich von .der gleichen Ausführung, wie in Fig. .I und 5 dargestellt. Eine solche Einheit besteht somit aus einer Scheibe 6 aus hartgepreßtem Fasermaterial, Sperrholz, Blech o. dgl. und einer Anzahl in verhältnismäßig geringem Abstand voneinander angebrachten, parallelen Tragstegen io, die hochkant auf der Scheibe stehend fest mit dieser verbunden sind. Gewöhnlich sind die Tragstege (Bretter) verhältnismäßig dünn im Verhältnis zu ihrer Breite, jedoch können ein oder mehrere der Tragstege durch stärkere Riegel oder Balken ersetzt werden.
  • Aus der Fig. i und 2 geht hervor, daß die Dacheinheiten mit den Tragstegen io nach unten verlegt sind und in Richtung der Dachneigung verlaufen (senkrecht zum First), während die Tragstege der horizontalen Einheiten nach oben gerichtet sind. Die übereinanderliegeniden Einheiten i und 2 sind miteinander durch eine Zugbeanspruchungen ausgesetzte Strebe 3 und eine Druckbeanspruchungen ausgesetzte Strebe .I verbunden, welche zwischen den Tragstegen io liegen. Die zu beiden Seiten ,des Firstes liegenden Dacheinheiten sind außerdem mittels eines Riegels 5 verbunden. Diese dachstuhlähnliche Konstruktion wird zweckmäßig durch senkrecht zu den hochkant gestellten Tragstegen sich erstreckende Fachwerkträger, Bretter o.dgl. ergänzt, durch welche die nicht durch Streben verbundenen Tragstege io mit den Zug- bzw. Druckstreben 3, 4 zum Zusammenwirken gebracht werden. Parallel zum First b.zw. zu den Streben 3, 4 besteht auf diese Weise eine durch Bretter oder Gurte 7, 8 (mit eventuellen Diagonalstreben9) gebildete Längsversteifung,wodurch alle Teile zu einem räumlichen Tragwerk verbunden sind.
  • In der Ausführungsform nach Fig. 3 ist ,die Zugstrebe 3 mit der Druckstrebe 4 durch eine besondere Strebe i i zu einer montagefertigen Strebeneinheit in Gestalt eines Dreiecks verbunden, wodurch der Winkel zwisch@en.denStreben3 urnd4sowiezwischen diesen Streben und den Einheiten i, 2 festgelegt wird. Gegebenenfalls kann man auch ein Fußbrett i2 an diesen Strebeneinheiten anordnen, um das schnelle Anbringen der Strebeneinheit zu erleichtern.
  • Die Erfindung ist nicht an die dargestellte Ausführungsform gebunden, sondern die Einzelheiten können in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dachkonstruktion aus vorgefertigten, in der Dachneigung angeordneten Flächentragwerken und horizontal oder im wesentlichen horizontal dazu liegenden Flächentragwerken, die, je für sich eine Einheit bildend, aus .einer Scheibe, z. B. aus hartgepreßtem Holzfasermaterial, Sperrholz, Blech o. dgl., und einseitig auf dieser Scheibe in geringem Abstand voneinander angeordneten Tragstegen aus hochkant ;gestellten Brettern o. dgl. bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Unterseite der in .der Dachneigung liegenden (schrägen) Einheiten (i) und auf der Oberseite der horizontalen oder im wesentlichen horizontalen Einheiten (2) angeordneten Tragstege (io) senkrecht zum Dachfirst bzw. zur Dachtraufe verlaufen und je zwei ÜbereinanderliegendeEinheiten (i, :2) derart kraftübertragend verbunden sind, daß sie bei der Lastaufnahme zusammenwirken, also zusammen ein räumliches Tragwerk bilden.
  2. 2. Dachkonstruktion nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstege (io) von je zwei übereinanderliegenden Einheiten (i, 2) im wesentlichen in einer Ebene bzw. in im wesentlic'hen parallelen Ebenen liegen -und die Verbindungsmittel der beiden Einheiten an den Tragstegen (io) angreifen.
  3. 3. Dachkonstruktion nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel der beiden Einheiten (i, 2) aus schräg zueinander stehenden Streben (3, 4) bestehen, von denen jeweils die eine Strebe (3) einen Zugstab und die andere Strebe (4) einen Druckstab bilden kann.
  4. 4.. Dachkonstruktion nachAns.pruch3, .dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (3, 4) durch Hilfsstäbe (i i, 12) je zu einer Strebeneinhait verbunden sind.
  5. 5. Dachkonstruktion nach Anspruch 4 mit einer Mehrzahl hintereinander angeordneten Strebenein'heiten, @dadurcli ge'kennzeic'hnet, daß diese Einheiten d'urc'h zum First bzw. zur Traufe gleichlaufende, gegebenenfalls je für sich eine Fachwerkeinheit bildende Verstrebungen (7, 8, 9) miteinander verbunden sind.
DEB8871A 1948-03-31 1950-08-22 Dachkonstruktion Expired DE858599C (de)

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SE858599X 1948-03-31

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DEB8871A Expired DE858599C (de) 1948-03-31 1950-08-22 Dachkonstruktion

Country Status (1)

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DE (1) DE858599C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047407B (de) * 1955-02-23 1958-12-24 Theodor Engelhard Einseitig oder zweiseitig auskragendes, sattelfoermiges Schutzdach
DE2919772A1 (de) * 1979-05-16 1980-11-20 Greimbau Lizenz Gmbh Spitzdachkonstruktion und dachelement fuer eine solche spitzdachkonstruktion

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047407B (de) * 1955-02-23 1958-12-24 Theodor Engelhard Einseitig oder zweiseitig auskragendes, sattelfoermiges Schutzdach
DE2919772A1 (de) * 1979-05-16 1980-11-20 Greimbau Lizenz Gmbh Spitzdachkonstruktion und dachelement fuer eine solche spitzdachkonstruktion

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