AT92430B - Hölzerner Bogenträger für Dächer. - Google Patents

Hölzerner Bogenträger für Dächer.

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AT92430B
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Austria
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roofs
belt
arch support
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wooden arch
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Lionel Thomas Surridge
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Lionel Thomas Surridge
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  Hölzerner Bogenträger für Dächer. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein hölzerner Bogenträger für Dächer, die mit schmalen, zwischen je zwei Trägern eingeschobenen Querbrettehen abgedeckt sind. Der Druckgurt des Trägers ist in bekannter Art aus drei hochkant   gestelltenBretterbögen   zusammengesetzt, die zweckmässig aus einzelnen Segmenten   zusammengestückt sind. Erfindungsgemäss   ist der mittlere der   Bretterbögen   höher als die Seitenbögen und trägt eine seitlich vorspringende Metallauflage, die mit den Oberkanten der Seitenbögen eine sichere Führung für die Abdeckungsbrettchen bildet. 



   Der Erfindungsgegenstand ist durch die Zeichnung in mehreren Beispielen dargestellt. Die Fig. l und 2 veranschaulichen ein Gebäude mit senkrchten Wänden und einem Dach gemäss der Erfindung im Aufriss und Grundriss. Die Fig. 3 und 4 sind Ansichten der zur Herstellung des Daches verwendeten Gurte. Fig. 5 ist ein Querschnitt eines Gebäudes, bei dem die gewölbten Gurten bis aut den Boden reichen. Fig. 6 zeigt einen Bauteil in vergrössertem Massstab, während die Fig. 7 bis 11 Einzelheiten der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Konstruktionen zeigen. Fig. 12 ist ein Querschnitt durch den in Fig. 6 gezeigten Gurt. 



   Die Gurten 1 bestehen aus mehreren Segmenten, die bei 2 miteinander verbunden sind (Fig. 1, 3, 4 und 5). Aus den Fig. 4,7, 9, 11, 12 ist zu ersehen, dass die Gurte aus drei Schichten bestehen und an den Verbindungsstellen einen Vorsprung 3 (Fig. 10), der durch Verlängerung der mittleren Schicht entsteht, oder zwei Vorsprünge 4 und 4a aufweisen, die durch Verlängerung der äusseren Schichten entstehen. Der Vorsprung eines Gurtsegments kann zwischen die Vorsprünge eines anderen Segmentes eingeschoben und mittels durch die Löcher   5   gesteckter Bolzen befestigt werden. Die Mittellatte sieht über die beiden Aussenlatten hervor   (Fig.   7,8, 10, 11 und 12) und an ihr ist ein Flansch 6 mittels Schrauben 7 (Fig. 7,8, 10 und 11) oder Bolzen 8 (Fig. 12) befestigt.

   Hiedurch entstehen Nuten zur Aufnahme der Enden von verhältnismässig schmalen Brettchen 10, aus denen die Dachfläche gebildet wird (Fig. 2, 11 und 12). 



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 ist die äussere Gurtfläche von einer Rinnensprosse   12 überdeckt,   deren Kanten 13 umgebördelt sind und Rinnen zum Sammeln und Ableiten von Wasser bilden, das zwischen die Dachbrettchen eindringt, während der Bolzen 8 auch dazu dient, ein Band 14   (Fig.   6) in seiner Lage zu sichern, das zur Befestigung einer wasserdichten Decke 15 dient und Ösen   16 trägt,   an denen ein Spannschloss 17 angreift. Unter dem Gurt ist eine zweite abnehmbare   Rinnensprosse   18 vorgesehen, die von einer Rinne 19 getragen wird. Die Sprosse 18 dient als Träger einer Innenauskleidung 20 und zum Ableiten etwa durchsickernden Wassers.

   In den Fig. 6 und 12 sind mit Gewinde versehene Büchsen 21 ersichtlich, die als Träger der ebenfalls mit Gewinde versehenen Enden von Streben dienen, die die Gurte in richtigem Abstand voneinander sichern. In einer Nut 22 im Steg des Gurtes liegt ein
Kabel   23,   das sich über den ganzen Gurt erstreckt und dessen Enden an den Sockeln oder anderen Teilen am Fuss des Bauwerks verankert sind oder mittels geeigneter Zugstreben zusammengehalten werden. 



  Das Kabel dient als Versteifung des Gurtes und sichert zugleich die Gurtsegmente in ihrer gegenseitigen Lage. In den Fig. 1 bis 4 sind Zugglieder und Fachwerkstreben 24 ersichtlich, die am Gurt mittels der
Bügel 25 (Fig. 11) befestigt sind und andererseits an Winkelschuhen 26 angreifen, die zugleich Widerlager für die Enden der Gurte bilden (Fig. 8 und 9). Diese Winkelschuhe sind an dem Tragwerk der Seitenwände des Gebäudes oder an den Seitenwänden selbst befestigt. Das Tragwerk 27 der Stirnwände des
Gebäudes ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Um die   Brettehen jW   fest gegeneinander zu pressen, können federnde Spreizen 28 eingelegt sein (siehe Fig. 2). Über diesen Spreizen kann eine Lüftungskappe 29   (Fig. l) oder   ein Oberlicht angebracht sein.

   In Dächer oder Gebäude von halbkreisförmigem Querschnitt können an Stelle einer Anzahl von Brettchen, Fenster, Türen usw. eingefügt werden, wie dies das
Fenster 30 in Fig. 5 zeigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Hölzerner Bogenträger für Dächer, mit zwischen je zwei Trägern eingesehobenen Querbrettchen, dessen Druckgurt aus drei hochkantig gestellten, aus Teilsegmenten zusammengestückten Bretterbögen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere dieser Bogen höher ist als die Seitenbogen und eine seitlich vorspringende   Metallauflage     (6)   trägt, die mit den Oberkanten der Seitenbogen eine sichere 
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 bildet. 

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Claims (1)

  1. 2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallauflage die Foim einer Rinnen- sprosse (12) hat, in deren Nuten die Enden der Abdeckungsbrettchen (10) sich einlegen.
    3. Träger nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Rinnensprosse (19) an der Unterkante des Trägers zur Aufnahme einer Innenabdeckung (20). **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT92430D 1920-05-10 1921-05-09 Hölzerner Bogenträger für Dächer. AT92430B (de)

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