DEP0055832DA - Verfahren zur Herstellung weicher formhaltender Hüte - Google Patents
Verfahren zur Herstellung weicher formhaltender HüteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf weiche Hüte und betrifft Verbesserungen in der Herstellung von weichen Hüten, vor allem von solchen mit aufgeschlagenen Rändern, und sie ermöglicht es, dass diese Ränder ihre Form nicht verlieren.
Die heutige Entwicklung der Herrenmode kommt immer mehr von den formellen und feierlichen Hüten ab, den hohen "Cape" - Formen, wie sie früher üblich waren. Die Steifheit und die Beanspruchung von viel Platz erschweren ausserdem ihre Verwendung im modernen Leben und vor allem in Automobilen mit niedrigen Karosserien. Sie werden jetzt durch weiche Hüte mit aufgeschlagenen Rändern ersetzt (auch Mores, Homburg oder Eden genannt).
Ein solcher Hut muss, um seine Eleganz zu behalten, die Linie bewahren, die ihm der Hutmacher verliehen hat, das heisst also die Form seiner Ränder. Das führt dazu,
dass der Hut schwer wird, mit zu starren, mit Gummilack überzogenen Rändern, was auch nicht immer eine Deformierung des Nutrandes und damit den Verlust seines ganzen Hutcharakters ausschliesst.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, einen Hut herzustellen, dessen Rand immer wieder in die ursprüngliche Form zurückzukehren bestrebt ist, ganz gleich welchen Formveränderungen er unterworfen wird, dank eines elastischen Stoffes, der an dem Hutrand angebracht wird, oder dadurch, dass dieser Rand durch eine geeignete Behandlung elastisch gemacht wird. Zu diesem Zweck setzt man ein Hutband auf den Hutrand und, unter diesem verborgen, einen Streifen vulkanisierten Gummis, der dieselbe Weite wie die Hutform besitzt. Dieser Streifen, der immer wieder in die Form zurückzukehren bestrebt ist, in die er vulkanisiert wurde, hält den ganzen Rand zusammen, an dem er befestigt wurde. Auf diese Weise erhält man einen Hut, der wesentlich länger seine ursprüngliche Form behält, der viel leichter ist, und der zusammengelegt werden kann, um z.B. unter den Arm genommen zu werden, ohne dass er Schaden leidet.
Ein solcher Streifen kann auf verschiedene Weise hergestellt werden, zum Beispiel:
als ein Streifen aus weichem Gummi, der in seine Form vulkanisiert ist und darauf am Hutrand durch Annähen oder Kleben befestigt wird.
Überziehen des Hutrandes mit einer Gummilösung, die die Grundstoffe zur Vulkanisierung enthält, und
Vulkanisierung nach dem Trocknen auf dem Hut selbst.
Überziehen des Hutrandes mit einer oder mehreren Lagen Latex, das aus den Grundstoffen der Vulkanisierung zusammengesetzt ist, und Vulkanisierung nach dem Trocknen auf dem Hut selbst.
Anwendung von vulkanisiertem Latex unter den obigen Bedingungen oder einer selbstvulkanisierenden Mischung von Latex, um den Vulkanisierungsvorgang auf dem Hut zu vermeiden.
Welche Lösung auch gewählt wird, der Vorgang kann nach der üblichen, in der Gummiindustrie bekannten Technik vorgenommen werden.
Der Gummistreifen darf so breit sein, dass er noch vollständig von dem Hutband bedeckt wird, das nachher als Einfassung daraufgenäht wird.
Natürlich kann man denselben Vorgang auch zur Formerhaltung des Hutkopfes anwenden. Wenn ein Hut geformt d.h. so zurechtgebogen ist, dass er die gewünschte Linie besitzt, die ihm seine Eleganz verleiht, so kann diese Form dadurch dauerhaft gemacht werden, dass man die Innenseite des Hutes der oben geschilderten Prozedur unterwirft, den Gummi schliesslich in die gewünschte Form vulkanisiert oder eine in diese Form vulkanisierte Gummischicht anbringt. Der auf diese Art behandelte Hut wird seine Form bewahren und immer in sie zurückkehren, ganz gleich welchen Deformierungen er unterworfen wird. Selbst ein ganz leichter Hut, der
also angenehm zu Tragen ist, kann daher Misshandlungen ausgesetzt werden, die einen gewöhnlichen Hut unbrauchbar machen würden, er kann also z.B. in die Tasche gesteckt werden, unter einem Mantel oder einem Koffer liegen, und er wird trotzdem ohne weiteres seine frühere Form und Eleganz wiederbekommen.
Falls seine vulkanisierte Gummischicht im Innern des Hutes angebracht wird, kann diese Einlage sichtbar gelassen oder unter dem Futter verborgen werden.
Claims (3)
1) Verfahren zur Herstellung von weichen Hüten, durch welche nach einer Deformierung im Gebrauch das Zurückkehren der Ränder in ihre ursprüngliche Form gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder elastisch gemacht werden.
2) Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je eines der folgenden Merkmale:
a) indem man einen Streifen aus weichem, in die entsprechende Form vulkanisiertem Gummi an dem elastisch zu machenden Teil anbringt,
b) indem man die Teile, die elastisch werden sollen, mit einer Gummilösung überzieht, die Vulkanisierungselemente enthält,
c) indem man die Teile, die elastisch werden sollen, mit Lagen von Latex, das aus den Vulkanisierungselementen zusammengesetzt ist, überzieht.
3) Die Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2 an den Hutkopf, um einen völlig undeformierbaren weichen Hut zu schaffen.
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