DE828071C - Schuh und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Schuh und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE828071C
DE828071C DEM6034A DEM0006034A DE828071C DE 828071 C DE828071 C DE 828071C DE M6034 A DEM6034 A DE M6034A DE M0006034 A DEM0006034 A DE M0006034A DE 828071 C DE828071 C DE 828071C
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Germany
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shoe
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DEM6034A
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Manuf De Chaussures S I C O
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Manuf De Chaussures S I C O
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/10Low shoes, e.g. comprising only a front strap; Slippers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuh und Verfahren zu seiner Herstellung Die vorliegende Erfindung betrittt einen Schuh, insbesondere einen leichten Schuh.
  • Gemäß der Erfindung besteht der Schuh im wesentlichen aus zwei Schafthälften, von denen jede zugleich Vorderblatt- und Hinterblatthälfte ist, und zwar einer inneren und einer äußeren, entsprechend dem inneren bzw. äußeren Teil des Fußes, wobei jede Schafthälfte zweckmäßig aus einem Stück mit der entsprechenden Brandsohlenhälfte hergestellt wird und wobei ferner der Teil jeder Schafthälfte, der vorn am Schuh teil-,veise von der zugehörigen Brandsohlenhälfte getrennt ist, durch eine Lasche verlängert ist, die in Richtung der Brandsohle verläuft, mit ihr aber nicht fest verbunden ist und beider Schuhherstellung unter diese Brandsohlenhälfte geschlagen wird. Die Erfindung bezieht sieh auch auf ein Verfahren zur Herstellung eines, solchen Schuhes, derart, daß die innere und äußere Schafthälfte längs der inneren Kante ihrer Brandsohlenhälften miteinander verbunden werden, daß sie hinten und vorn zur Bildung des Hinterblattes bzw, des Vorderblattes miteinander verbunden werden, daß der ,so vorgearbeitete Schuh auf den Leisten gebracht wird, idaß die Laschen der Schafthälften außen um die Brandsohle umgeschlagen und mit ihr verbunden werden, z. B. durch Kleben, daß gegebenenfalls in Verlängerung des Schaftes am Hinterblatt vorgesehene Laschen um die Brandsohle umgeschlagen \x erden und @daß der Schuh durch das Anbringen von Riemen, Sohle, Absatz usw. fertiggestellt wird. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, die ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel näher erläutert; es zeigt Fig. i .die innere Schafthälfte, Fig. 2 die äußere Schafthälfte, Fig.3 einen Querschnitt durch den Vorderteil des Schuhes.
  • Der Schuh gemäß der Erfindung hat zwei Schafthälften, von denen i dem äußeren, 2 dem inneren Teil des Schuhes entspricht, und die je ein halbes Vorderblatt und ein halbes Hinterblatt bilden. Jede dieser Schafthälften i und 2 ist aus einem Stück mit der entsprechenden Brandsohlenhälfte 3 bzw. .4 hergestellt. Natürlich könnte man auch zunächst getrennte und dann z. B, zusammengenähte Schaft-und Brandsohlenhälften vorsehen.
  • An ihrem vorderen Ende sind die Schafthälften durch Laschen 5 und 6 verlängert. In den Fig. i und 2 ist ihre Abgrenzung gegen die Schafthälften i und 2 durch die gestrichelten Linien dargestellt. Diese Laschen, wenn sie mit den Schafthälften und Brand-sohlenhälften aus einem Stück bestehen, werden von den letzteren durch einen Einschnitt längs der Linien 7 bis 8 bzw. 9 bis To getrennt.
  • In ähnlicher Weise können am hinteren Ende der Schafthälften Laschen vorgesehen werden, welche die Schafthälften über die Linien i i bis 12 und 13 bis 14 hinaus verlängern, doch ist infolge der üblichen Verwendung von Riemen die Anwendung dieser Verlängerungslaschen von untergeordneter Bedeutung.
  • Bei der Herstellung eines Schuhes gemäß der Erfindung wird wie folgt verfahren: Die innere und die äußere Schafthälfte werden längs der inneren l`ant@c ihrer Brandsohlemhälften, also längs der Linie i; his 16 (Fig. i und 2), miteinander ver-1>unden. Diese Verbindung erfolgt beispielsweise durch einfache oder überwendliche Naht.
  • Die Verbindung wird dann 'hinten fortgesetzt, um '(las Hinterblatt zu bilden, und dann vorn nach der Linie 17 bis 18, um das Vorderblatt zu bilden.
  • \Venn das Ganze auf den Leisten gesetzt ist. werden die Laschen 5 und 6 außen um die Brandsohlenhälften 3 und .4 geschlagen und an diesen z. l',. durch Kleben befestigt. Auf diese Weise erhält man ein sackartiges Gebilde, das nach dem Leisten geformt ist.
  • Es sind dann nur noch Sohle, Absatz, Zubehörteile usw. anzubringen. wobei die Sohle selbstv2rständlich sowohl genäht als auch geklebt werden kann.
  • Eine derartige Herstellung gestattet es, dem Schuh seine volle Geschmeidigkeit zu erhalten und ihm zugleich eine große M'iderstandsfiiliinkeit und ein gefälliges Aussehen zu verleihen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuh, insbesondere leichter Schuh, dadurch gekennzeichnet, daß bei l:ings geteilt":ni Schaft die jeweils dem Iittten- bzw. Außenfuß entsprechenden Schafthälften finit der zugehörigen Brandsohlenhälfte finit Ausnahme eines Einschnittes am Vorderblatt verbunden sind, und daß der durch den Einschnitt von der Brandsohle getrennte Teil der Schafthälfte an der der Brandsohle zugekehrten Seite um eine in Richtung der Brandsohle verlaufende, nicht mit der letzteren verbundene Lasche verlängert ist, die beim Zusarnmenbati uni die entsprechende Brandsohlenhälfte umgeschlagen wird.
  2. 2. Schuh nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Schafthälfte Lind cüe zugehörige Brandsohlenliälfte aus einem einzigen Stück besteht.
  3. 3. Schuh nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch einen Einschnitt vom hinteren Teil der I3randsolilenliälfteti getrennte hintere Teil der Schafthälften ebenfalls durch eine Lasche verlängert ist, die beim Zusammenbau um die entsprechende, Brandsohlenhälfte umgeschlagen wird. Verfahren zum Zusammenbau eines Schuhes gemäß einem der vorangehenden :\iisprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die inner: und die äußere Schafthälfte einschließlich der daran vorgesehenen Brandsohlenhälfte längs der inneren Kanten ihrer Brandsohlenhälften miteinander verbunden werden, daß die Schafthälften 'hinten zur Bildung des Hinterblattes längs der hinteren Kanten bzw. vorn zur Bildung des Vorderblattes längs der äußeren Kanten miteinander verbunden werden, daß de r so vorgearbeitete Schuh auf den Leisten gebracht wird, daß die Laschen der Schafthälften außen um die Brandsohle umgeschlagen und in:t ihr z. B. durch Kleben verbunden werden und daß der Schuh dann durch das Anbringen von Riemen, Sohle, Absatz usw. fertiggestellt wird.
DEM6034A 1950-08-05 1950-09-17 Schuh und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE828071C (de)

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