DE489617C - Verfahren zur Herstellung von Schuhen mit auswaerts gerichtetem Schaftrand und einer mit Auflage versehenen ueberzogenen Brandsohle - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuhen mit auswaerts gerichtetem Schaftrand und einer mit Auflage versehenen ueberzogenen Brandsohle

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DE489617C
DE489617C DEB122998D DEB0122998D DE489617C DE 489617 C DE489617 C DE 489617C DE B122998 D DEB122998 D DE B122998D DE B0122998 D DEB0122998 D DE B0122998D DE 489617 C DE489617 C DE 489617C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/38Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process
    • A43B13/39Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process with upset sewing ribs

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schuhen mit auswärts gerichtetem Schaftrand und einer mit Auflage versehenen überzogenen Brandsohle Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schuhen, mit auswärts gerichtetem Oberlederrand und einer mit Auflage versehenen überzogenen Brandsohle.
  • Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß der aus irgendeinem passenden Stoff, wie Leder, Leinwand, Tuch ustv., verfertigte Oberteil nebst seinem Futter und der Spitzen- und Fersenversteifung auf einen Schuhleisten aufgezwickt, nach Zurückschlagen des Oberlederrandes die Brandsohle auf den Leisten gebracht und der Oberlederrand um den Rand der Brandsohle herumgefaltet wird. Die Brandsohle steht, wie benannt, über die Grundfläche des Leistens nach außen vor. Diese vorstehenden Teile, und zwar Oberteil, Futter, Kappenv ersteifung und Brandsohle, werden dann durch eine einzige Naht mit der Schuhsohle verbunden, wobei man gegebenenfalls als Zusatz noch ein Lederband verwenden kann, «-elches auf die gefalteten Teile aufgelegt und zusammen mit diesen vernäht wird. Die Faltung des Oberteils auf der Brandsohle und die Befestigungsnaht dieser beiden Teile zusammen mit der Sohle läuft entweder um den ganzen Umfang des Schuhes einschließlich des Fersenteils herum, auf dem der Absatz ohne Verwendung von Nägeln aufgeleimt wird, oder die Faltung und Naht endigen vor dem Absatz, wobei alsdann der Absatz auf Brandsohle und Schuhsohle wie gewöhnlich befestigt wird. Auf diese Weise kann der Absatz vorstehend oder schließend sein. Auf der Brandsohle ist noch ein besonderes Kissen aus Kork oder ähnlichem passenden Material angeordnet, welches wie bekannt zwischen der Brandsohle und einem das Kissen überziehenden weichen Leder o. dgl. angebracht wird. Im letzteren Falle legt sich der das Kissen überragende Rand des Überzuges auf die Brandsohle auf und wird mit dieser und dem Oberteil sowie der Laufsohle durch die obengenannte Naht befestigt.
  • In dieser Weise verfertigte Schuhe sind leicht, biegsam, fest und leicht wieder besohlbar, ihre Biegsamkeit beruht darauf, daß die verschiedenen Teile des Schuhes durch eine einzige Naht zusammengehalten werden.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, den auswärts gerichteten Oberleder- oder Schaftrand mit einer C-Faltung zu versehen, in welche dann beim Zusammennähen dieBrandsohle zu liegen kommen soll. Abgesehen davon, daß hier vermöge der verschiedenen Dicke der Brandsohlen und Kappenversteifungen Schwierigkeiten bezüglich des Zusammenpassens auftreten können, erfordert die vorherige Herstellung der Doppelfaltung des Oberteilrandes zu viele den verschiedenen Schuhgrößen entsprechende Formen, und es ist keine Gewähr dafür vorhanden, daß der Oberteil die genaue Leistenform wiedergibt. Bei anderem bekannten Schuhwerk mit auswärts gerichtetem Schaftrand und einer mit Auflage versehenen überzogenen Brandsohle, bei welchem aber die Doppelfaltung des Oberteilrandes fehlt, bedarf nun einer weiteren Naht o. dgl., welche durch den Knick des Oberleders des Kissenüberzugs und durch die Brandsohle hindurchgreift. Die genaue Anpassung des Oberleders an den Leisten, an welchem zuerst die mit dem Kissen versehene Brandsohle angeheftet wird, macht auch hier Schwierigkeiten, die bei dem zu schützenden Verfahren nicht auftreten.
  • In der Zeichnung ist nach der Erfindung hergestelltes Schuhwerk beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen senkrechten Längsschnitt durch einen Schuh mit um dessen ganzen Umfang vorstehender Brandsohle, Abb. 2 einen Einzelschnitt durch die Spitze des Schuhes, Abb. 3 einen Einzelschnitt durch den Fersenteil des Schuhes, Abb. 4 einen Einzelschnitt durch den Fersenteil eines Schuhes mit schließendem Absatz.
  • i ist der Oberteil des Schuhes, 2 das Futter, 3 die Brandsohle, gegen welche sich die Außensohle 9 legt; q. ist ein Korkkissen, welches auf die Brandsohle 3 aufgelegt und mit einem Überzug 5 aus weichem Leder o. dgl. überdeckt ist; 6 ist ein Lederband, 7 die Spitzenversteifung, 8 die Fersenversteifung, 9 die Laufsohle; io ist die Naht, welche die verschiedenen Teile des Schuhes verbindet, und 12 ist der Absatz. In dein Falle, welcher in Abb. 4 dargestellt ist, endet die Faltung des Oberteils i auf der Brandsohle mit der Naht io vor dem Absatz, während der Absatz 12 in gewöhnlicher Weise am Schuhe befestigt und oben herum vollständig mittels eines Keders 13 geschlossen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Schuhen mit auswärts gerichtetem Schaftrand und einer mit Auflage versehenen überzogenen: Brandsohle, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (i) nebst Spitzen- und Fersenversteifung (7, 8) zunächst auf den Leisten vorläufig aufgezwickt, nach Zurückschlagen des Schaftrandes die Brandsohle (3, 4 5) auf den Leisten gebracht und der Schaftrand um den Rand der Brandsohle herumgefaltet wird, worauf diese Teile und die Laufsohle durch eine einzige Naht (io) verbunden werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Naht (io) auf den auf der Brandsohle (3) zusammengefalteten Teilen ein Verstärkungsband (6) befestigt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrechte Teil des abgesetzten Randes des oberen Teiles der aus zwei Lederteilen und dazwischenliegender elastischer Lage bestehenden Brandsohle als Form und Versteifung bei der Oberlederfaltung dient.
DEB122998D 1925-12-03 1925-12-03 Verfahren zur Herstellung von Schuhen mit auswaerts gerichtetem Schaftrand und einer mit Auflage versehenen ueberzogenen Brandsohle Expired DE489617C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002662B (de) * 1952-04-24 1957-02-14 Ludwig Georg Sertel Verfahren zum Herstellen von Schuhwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1002662B (de) * 1952-04-24 1957-02-14 Ludwig Georg Sertel Verfahren zum Herstellen von Schuhwerk

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