DE455337C - Druckwalze fuer Streckwerke - Google Patents

Druckwalze fuer Streckwerke

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DE455337C
DE455337C DEA46580D DEA0046580D DE455337C DE 455337 C DE455337 C DE 455337C DE A46580 D DEA46580 D DE A46580D DE A0046580 D DEA0046580 D DE A0046580D DE 455337 C DE455337 C DE 455337C
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DE
Germany
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cork
roller
leather
rollers
pressure roller
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Expired
Application number
DEA46580D
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English (en)
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Armstrong World Industries Inc
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Armstrong Cork Co
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/74Rollers or roller bearings
    • D01H5/80Rollers or roller bearings with covers; Cots or covers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
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    • D01H2700/245Conception or fabrication of drafting cylinders

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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
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Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Druckwalze für Streckwerke, bei welcher der Walzenkern einen Preßkorkmantel trägt, dessen Korkkörner in Richtung der Walzenachse flach gepreßt sind, und bezweckt, die Wirksamkeit derartiger Walzen dadurch zu verbessern, daß die Walze mit einem Lederüberzug versehen wird.
Druckwalzen mit Lederüberzug sind zwar an sich bekannt, und solche Walzen sind seit sehr langer Zeit wegen der vorzüglichen Eigenschaften des Leders für diesen Zweck allgemein in Gebrauch. Aber die bekannten Walzen mit Lederüberzug besitzen den Übelstand, daß der Lederüberzug durch harte Gegenstände, welche gelegentlich durch die Walzen hindurchgehen, sehr rasch Vertiefungen erhält, wodurch die Funktion der Walzen leidet und ein häufiges Erneuern des Leder-Überzuges erforderlich wird. Die rasche Zerstörung des Lederüberzuges bei vorbekannten Walzen, bei denen der Lederüberzug entweder auf eine Filz- ο. dgl. Masse oder eine Holzwalze aufgebracht war, hängt damit zusammen, daß die Unterlage keine hinreichende Elastizität aufwies, um einerseits beim Durchgang von harten Gegenständen durch die Walzen unter dem dabei auftretenden Druck elastisch nachzugeben und andererseits unmittelbar darauf die Vertiefung in dem Lederüberzug wieder durch elastisches Zurückfedern auszugleichen, so daß die glatte Lederoberfläche dauernd erhalten bleibt. Eine solche Elastizität besitzt aber eine Korkwalze der genannten Art, so daß durch die Verbindung derselben mit einem Lederüberzug sowohl die hervorragenden Oberflächeneigenschaften des Leders als auch die große und dauerhafte Elastizität der Korkwalze voll nutzbar gemacht wird.
Bei der Erfindung handelt es sich also um die Erzielung einer Kombinationswirkung, die einerseits von der Oberflächeneigenschaft des Leders und andererseits von der eigenartig elastischen Natur der den Lederüberzug tragenden Korkwalze abhängt. Für die letztere ist bestimmend, daß die Korkwalze aus Kork ■ körnern gebildet wird, welche in der Richtung der Walzenachse flach gepreßt ;:ind, da nur eine solche Korkwalze genügende Dauerhaftigkeit ihrer elastischen Eigenschaiien aufweist, während Korkwalzen anderer Art, gleichviel, ob dieselben aus Naturkorkplatten oder aus verkitteten Korkkörnern bestehen, die gleichförmige und dauerhafte Elastizität nicht besitzen, welche zu dauernder Aufrechterhaltung der günstigen Eigenschaften eines Lederüberzuges erforderlich ist. Auch Walzen, welche aus einem Gemisch von zerkleinertem Kork und zerkleinertem Leder
unter Anwendung eines Bindemittels, wie Portlandzement, oder auch einem Lackmaterial hergestellt sind, vermögen eine ähnliche Wirkung, wie sie durch die Korkwalze mit Lederüberzug gemäß der Erfindung erzielt wird, nicht zu ergeben, da die günstigen Eigenschaften des Leders Oberflächeneigenschaften sind, welche nur in die Erscheinung treten können, wenn das Leder in gleichförmiger Oberflächenschicht zur Anwendung kommt, nicht aber, wenn Lederkörner mit Korkkörnern und Bindemittel in der Oberflächenschicht einer Walze abwechseln.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι ist eine Seitenansicht einer Streckwalze gemäß der Erfindung.
Abb. 2 zeigt die Walze mit in der Längsrichtung geschnittenem Kork- und Lederüberzug.
Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-III der Abb. 1.
Abb. 4 ist ein Schaubild einer Korkmuffe (ohne Lederüberzug).
Auf der Zeichnung bezeichnet die Zahl 1 den Metallkörper einer üblichen Streckwalze. Dieser Metallkörper trägt zwei Muffen, die mit dem Bezugszeichen 2 versehen sind. Die Walzenbekleidungen besitzen die übliche Form und Größe; sie haben auch den üblichen Überzug 3 aus Leder. Im Unterschied von den üblichen Walzen tragen sie aber unter dem Lederüberzug eine Muffe aus Kork, welche von miteinander verkitteten und in Richtung der Walzenachse platt gepreßten Korkkörnern gebildet wird, wie es bei der Herstellung von Korkwalzen für Streckwerke an sich bekannt ist.
Die Korkmuffe 4 wird zweckmäßig aus Korkkörnern hergestellt, welche durch die Öffnungen eines Siebes mit 1^2 Maschen pro Ouadratzentimeter hindurchgehen, dagegen von einem Sieb mit 4 Maschen pro Quadratzentimeter zurückgehalten werden. Zum Zusammenkitten der Korkkörner wird ein elastisches Bindemittel benutzt, vorzugsweise ein solches aus Gelatine und Glycerin in Mischung von ι Gewichtsteil Gelatine auf 2 Ge- : wichtsteile Glycerin, von welchem Bindemittel etwa 15 Gewichtsteile auf 100 Gewichtsteile granulierten Kork genommen werden. Einer Masse von 100 kg granuliertem Kork, 10 kg Glycerin und 5 kg Gelatine setzt man zweckmäßig ι kg käuflichen flüssigen Formaldehyds oder eine äquivalente Menge Formaldehyd anderer Konzentration als Koagulierungsmittel zu. Die Korkkörnchen werden mit dem Bindemittel gründlich durchmischt und die Mischung in einer Form einem Preßdruck unterworfen, wodurch sie 'auf etwa ^8 ihres ursprünglichen Volumens zusammengepreßt wird. Das Gemisch wird, während es sich noch in der Form befindet, erhitzt, und zwar vorzugsweise auf eine Temperatur von etwa 120° C, um eine Erhärtung des Bindemittels herbeizuführen.
Bei der Herstellung der Walze werden die Höhlungen der Korkmuffen 4 sorgfältig bearbeitet, so daß die Muffen genau auf den Walzenkörper passen, worauf sie über den Walzenkörper geschoben und darauf befestigt werden. Die Außenflächen der Korkmuffen werden sorgfältig auf die gewünschte Größe und auf gleichmäßigen Durchmesser abgeschliffen. Dann wird der Lederüberzug 3 in derselben Weise aufgebracht, wie es bei den Walzen mit der üblichen Filzbekleidung geschieht, indem man eine Ledermuffe von der richtigen Größe über die Korkmuffe schiebt und die Kanten der Ledermuffe mit einem geeigneten Werkzeug umlegt, während die Walze umläuft.
Die Korkmuffe hält sich unter dem Lederüberzug sehr lange, so daß es nach Abnutzung eines Lederüberzuges noch nicht notwendig ist, auch die Kprkmuffe zu ersetzen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Druckwalze für Streckzwecke, bei wel- go eher der Walzenkern einen Preßkorkmantel trägt, dessen Korkkörner in Richtung der Walzenachse platt gepreßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß über diesen Korkmantel ein an sich bekannter Lederüberzug aufgelegt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEA46580D 1925-01-12 1925-12-16 Druckwalze fuer Streckwerke Expired DE455337C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1799A US1582508A (en) 1925-01-12 1925-01-12 Textile roll

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE455337C true DE455337C (de) 1928-01-30

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ID=21697887

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DEA46580D Expired DE455337C (de) 1925-01-12 1925-12-16 Druckwalze fuer Streckwerke

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US (1) US1582508A (de)
AT (1) AT105923B (de)
CH (1) CH119437A (de)
DE (1) DE455337C (de)
FR (1) FR607971A (de)
GB (1) GB245748A (de)
NL (1) NL18018C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887167C (de) * 1947-06-09 1953-08-20 Mackie & Sons Ltd J Streckwerk fuer Faserbaender aus Jute od. dgl.

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2668054A (en) * 1951-01-25 1954-02-02 United States Steel Corp Apparatus for positioning strip

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Also Published As

Publication number Publication date
GB245748A (en) 1926-06-17
NL18018C (de) 1900-01-01
US1582508A (en) 1926-04-27
FR607971A (fr) 1926-07-12
CH119437A (fr) 1927-03-16
AT105923B (de) 1927-03-25

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