DE455337C - Druckwalze fuer Streckwerke - Google Patents
Druckwalze fuer StreckwerkeInfo
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Classifications
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Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Druckwalze für Streckwerke, bei welcher der
Walzenkern einen Preßkorkmantel trägt, dessen Korkkörner in Richtung der Walzenachse
flach gepreßt sind, und bezweckt, die Wirksamkeit derartiger Walzen dadurch zu verbessern,
daß die Walze mit einem Lederüberzug versehen wird.
Druckwalzen mit Lederüberzug sind zwar an sich bekannt, und solche Walzen sind seit
sehr langer Zeit wegen der vorzüglichen Eigenschaften des Leders für diesen Zweck
allgemein in Gebrauch. Aber die bekannten Walzen mit Lederüberzug besitzen den Übelstand,
daß der Lederüberzug durch harte Gegenstände, welche gelegentlich durch die Walzen hindurchgehen, sehr rasch Vertiefungen
erhält, wodurch die Funktion der Walzen leidet und ein häufiges Erneuern des Leder-Überzuges
erforderlich wird. Die rasche Zerstörung des Lederüberzuges bei vorbekannten
Walzen, bei denen der Lederüberzug entweder auf eine Filz- ο. dgl. Masse oder eine Holzwalze
aufgebracht war, hängt damit zusammen, daß die Unterlage keine hinreichende Elastizität aufwies, um einerseits beim Durchgang
von harten Gegenständen durch die Walzen unter dem dabei auftretenden Druck elastisch nachzugeben und andererseits unmittelbar
darauf die Vertiefung in dem Lederüberzug wieder durch elastisches Zurückfedern auszugleichen, so daß die glatte Lederoberfläche
dauernd erhalten bleibt. Eine solche Elastizität besitzt aber eine Korkwalze der genannten Art, so daß durch die Verbindung
derselben mit einem Lederüberzug sowohl die hervorragenden Oberflächeneigenschaften
des Leders als auch die große und dauerhafte Elastizität der Korkwalze voll nutzbar gemacht wird.
Bei der Erfindung handelt es sich also um die Erzielung einer Kombinationswirkung,
die einerseits von der Oberflächeneigenschaft des Leders und andererseits von der eigenartig
elastischen Natur der den Lederüberzug tragenden Korkwalze abhängt. Für die letztere
ist bestimmend, daß die Korkwalze aus Kork ■ körnern gebildet wird, welche in der Richtung
der Walzenachse flach gepreßt ;:ind, da nur eine solche Korkwalze genügende Dauerhaftigkeit
ihrer elastischen Eigenschaiien aufweist, während Korkwalzen anderer Art,
gleichviel, ob dieselben aus Naturkorkplatten oder aus verkitteten Korkkörnern bestehen,
die gleichförmige und dauerhafte Elastizität nicht besitzen, welche zu dauernder Aufrechterhaltung
der günstigen Eigenschaften eines Lederüberzuges erforderlich ist. Auch Walzen, welche aus einem Gemisch von zerkleinertem
Kork und zerkleinertem Leder
unter Anwendung eines Bindemittels, wie Portlandzement, oder auch einem Lackmaterial
hergestellt sind, vermögen eine ähnliche Wirkung, wie sie durch die Korkwalze mit
Lederüberzug gemäß der Erfindung erzielt wird, nicht zu ergeben, da die günstigen
Eigenschaften des Leders Oberflächeneigenschaften sind, welche nur in die Erscheinung
treten können, wenn das Leder in gleichförmiger Oberflächenschicht zur Anwendung
kommt, nicht aber, wenn Lederkörner mit Korkkörnern und Bindemittel in der Oberflächenschicht
einer Walze abwechseln.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Abb. ι ist eine Seitenansicht einer Streckwalze gemäß der Erfindung.
Abb. 2 zeigt die Walze mit in der Längsrichtung geschnittenem Kork- und Lederüberzug.
Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-III der Abb. 1.
Abb. 4 ist ein Schaubild einer Korkmuffe (ohne Lederüberzug).
Auf der Zeichnung bezeichnet die Zahl 1 den Metallkörper einer üblichen Streckwalze.
Dieser Metallkörper trägt zwei Muffen, die mit dem Bezugszeichen 2 versehen sind. Die
Walzenbekleidungen besitzen die übliche Form und Größe; sie haben auch den üblichen
Überzug 3 aus Leder. Im Unterschied von den üblichen Walzen tragen sie aber unter
dem Lederüberzug eine Muffe aus Kork, welche von miteinander verkitteten und in Richtung der Walzenachse platt gepreßten
Korkkörnern gebildet wird, wie es bei der Herstellung von Korkwalzen für Streckwerke
an sich bekannt ist.
Die Korkmuffe 4 wird zweckmäßig aus Korkkörnern hergestellt, welche durch die
Öffnungen eines Siebes mit 1^2 Maschen pro
Ouadratzentimeter hindurchgehen, dagegen von einem Sieb mit 4 Maschen pro Quadratzentimeter
zurückgehalten werden. Zum Zusammenkitten der Korkkörner wird ein elastisches Bindemittel benutzt, vorzugsweise ein
solches aus Gelatine und Glycerin in Mischung von ι Gewichtsteil Gelatine auf 2 Ge-
: wichtsteile Glycerin, von welchem Bindemittel etwa 15 Gewichtsteile auf 100 Gewichtsteile
granulierten Kork genommen werden. Einer Masse von 100 kg granuliertem Kork, 10 kg
Glycerin und 5 kg Gelatine setzt man zweckmäßig ι kg käuflichen flüssigen Formaldehyds
oder eine äquivalente Menge Formaldehyd anderer Konzentration als Koagulierungsmittel
zu. Die Korkkörnchen werden mit dem Bindemittel gründlich durchmischt und die Mischung in einer Form einem Preßdruck
unterworfen, wodurch sie 'auf etwa ^8 ihres
ursprünglichen Volumens zusammengepreßt wird. Das Gemisch wird, während es sich noch in der Form befindet, erhitzt, und zwar
vorzugsweise auf eine Temperatur von etwa 120° C, um eine Erhärtung des Bindemittels
herbeizuführen.
Bei der Herstellung der Walze werden die Höhlungen der Korkmuffen 4 sorgfältig bearbeitet,
so daß die Muffen genau auf den Walzenkörper passen, worauf sie über den
Walzenkörper geschoben und darauf befestigt werden. Die Außenflächen der Korkmuffen
werden sorgfältig auf die gewünschte Größe und auf gleichmäßigen Durchmesser abgeschliffen.
Dann wird der Lederüberzug 3 in derselben Weise aufgebracht, wie es bei den Walzen mit der üblichen Filzbekleidung geschieht,
indem man eine Ledermuffe von der richtigen Größe über die Korkmuffe schiebt und die Kanten der Ledermuffe mit einem
geeigneten Werkzeug umlegt, während die Walze umläuft.
Die Korkmuffe hält sich unter dem Lederüberzug sehr lange, so daß es nach Abnutzung
eines Lederüberzuges noch nicht notwendig ist, auch die Kprkmuffe zu ersetzen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Druckwalze für Streckzwecke, bei wel- go eher der Walzenkern einen Preßkorkmantel trägt, dessen Korkkörner in Richtung der Walzenachse platt gepreßt sind, dadurch gekennzeichnet, daß über diesen Korkmantel ein an sich bekannter Lederüberzug aufgelegt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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|---|---|---|---|
| US1799A US1582508A (en) | 1925-01-12 | 1925-01-12 | Textile roll |
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| DE455337C true DE455337C (de) | 1928-01-30 |
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|---|---|---|---|
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Country Status (7)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE887167C (de) * | 1947-06-09 | 1953-08-20 | Mackie & Sons Ltd J | Streckwerk fuer Faserbaender aus Jute od. dgl. |
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