AT140853B - Verfahren zur Herstellung marmorierter Bälle u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung marmorierter Bälle u. dgl.

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AT140853B
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marbled
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Karl Kozell
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Karl Kozell
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Bisher wurden   Gummibälle   u. dg].. z.   B. Gegenstände,   die in den drei Dimensionen des Raumes nicht allzu sehr verschiedene   Ausdehnungen   haben, entweder durch Handmalerei oder durch Tauchen.   z. B. naeh   dem in der Buchbinderei üblichen Verfahren oder durch Bespritzen mit Farbklecksen und Eintauchen in ein Lösungsmittel dieser Farben, oberflächlich marmoriert.

   Alle diese Verfahren sind aber 
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 diese Grundfarbe vollständig oder fast vollständig trocknen gelassen wurde, so dass sie sich nicht mehr verwischen liess, und erst dann alle übrigen Farben des Marmors in einer andern Trommel aufgegossen und durch Umdrehen verteilt wurden.   Dieses Verfahren ermöglicht wohl,   eine   grössere Anzahl von   Bällen 
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 die Grundierung nicht vollständig ausgetrocknet wird. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung marmorierter Gegenstände. wie insbesondere Bälle oder andere   mehr oder weniger runde Körper,   das dadurch gekennzeichnet ist. dass der zu marmorierende Gegenstand zuerst mit einer nichtdeckenden Grundfarbe bzw. mit einem zur   vollständigen   Deckung nicht ausreichenden Auftrag von Grundfarbe   eingefärbt und   dann auf diese die 
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 deckend erscheint. 



   Bei Ausführung des Verfahrens gemäss der Erfindung wird also der   Marmorierung   eine   Grundierung   nur mit einer solchen Farbmenge, am besten in einer Drehtrommel (gegebenenfalls einer vollwandigen Trommel), vorausgeschickt, dass die Grundierung nicht deckt bzw. ein nur diinner, nichtdeekender Auftrag der Grundfarbe hergestellt wird. der vor der eigentlichen   Marmorierung   höchstens nur einer kurzen Trocknung bedarf.

   Man kann das Verfahren so ausführen, dass die Grundierung in einer der Farben der Marmorierung, jedoch nichtdeckend erfolgt und   die Marmorierung   mit den restlichen Farben der   Marmo-     rierung   bewirkt wird. 
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 zu bearbeiten, da die   Grundfarben   auch   als Marmorierungsfarben mitbenutzt werden   und demzufolge ein   Unterschied   zwischen den Grundfarben und den Marmorierungsfarben nicht gemacht zu werden braucht.

   Eine solche   Ausführungsform   des Verfahrens führt zu   Gegenständen,   bei welchen auf einem nichtdeckenden Grundfarbton in einer der Farben der   1\Iarmorirrung   die   Marmorierung   mit allen Farben einschliesslich einer dem Grundfarbton entsprechenden Farbe aufgetragen ist, so dass die in   der Marmo-   rierung enthaltene Grundfarbe stellenweise die Grundfarbe deckend macht. 
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   die Marmorierung   den gewünschten Grad von Gleichmässigkeit erreicht hat, und überdies den Vorteil. dass die Bälle od. dgl. mit den Stäben nur kleine   Berührungsflächen   haben, die miteinander nicht zusammenhängen. 



   Als Beispiel soll das Marmorieren von   Gummibällen beschrieben werden,   wobei natürlich auch andere Gegenstände nach demselben Verfahren behandelt werden können, z. B. eiförmige Körper, kissenförmige Körper, annähernd   würfelförmige   Körper usw. 



   Die Bälle bzw. die zu marmorierenden Körper werden zunächst in einen drehbaren   tromm cl-   oder kugelförmigen Hohlkörper od. dgl. geschüttet. Dann wird auf die in der Trommel liegenden Bälle 
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 mag. Nun wird die Trommel geschlossen und in Umdrehung versetzt, wodurch sich die Farbe ziemlich gleichmässig auf der Oberfläche aller Bälle verteilt. Sodann werden die Bälle herausgenommen, allenfalls auf Trockenvorriehtungen etwas übertroeknen gelassen. Während man beispielsweise bei der üblichen Trocknung, nach welcher die Farben noch nicht ganz ausgetrocknet sind. von einer Trockendauer von mindestens   ungefähr 10-12   Stunden Gebrauch macht. lässt man nach dem Verfahren gemäss der Erfindung nur 2-3 Stunden übertrocknen. Dann kommen die Bälle in eine zweite Trommel, deren Mantel nicht voll. sondern durchbrochen ist, z.

   B. aus Stäben mit Abstand besteht. In diese Trommel kann man auch verschiedenfarbig grundierte Bälle, z. B. weiss und grün grundierte Bälle. zugleich einlegen, wenn nur alle bei beiden Sorten   zur Marmorierung   dienenden Farben die gleichen sind. Sodann werden über die in der Trommel liegenden   Bälle   die zum   vollständigen Marmorieren gehörigen   Farben verspritzt oder aufgegossen. Auch wenn man nur einfarbig, z. B. nur grün grundierte Bälle in   der Trommel   hat, wird auch die Grundfarbe, also z. B.   grün, nochmals aufgesprengt.   Hat man zwei verschiedenfarbig grundierte Bälle, z.

   B. grün und   weiss,   so werden beide Grundfarben, also weiss und grün. nochmals aufgegossen, ausserdem   selbstverständlich   auch die weiteren Farben, wie rot. blau.   gelb usw. Xacli dem   Schliessen der Trommel wird dieselbe in   Umdrehung   versetzt, wobei man durch die Stäbe hindurch beobachten kann, bis die   Iarmorierung   den gewünschten Grad von Gleichmässigkeit erreicht. Dann werden die Bälle herausgenommen und auf geeigneten   Vorrichtungen   fertig trocknen gelassen. 



   Dadurch, dass die Grundierfarbe noch ein zweitesmal, u.   zw.   beim eigentlichen   Marmorieren.   auf- 
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 rieren nur mehr durch den allgemeinen Ton der   Marmorierung,   z. B. erscheinen die   weiss grundierten   heller und die grün grundierten grünlicher im Gesamteindruck. 



   Die auf diese Weise marmorierten Bälle können entweder ohne weitere Verzierung, also nur mit einem farblosen   Uberzugslaek   versehen, in den Handel gebracht werden oder aber man benutzt die marmorierte Fläche als Grund für weitere Verzierungen, so z. B. Bemalen durch Pinselauftrag mit der Hand oder Bespritzen mit oder ohne Schablone oder Aufkleben von Abziehbildern.

   Bälle, die nach dem Marmorieren noch mit einer der vorstehend beispielsweise   angeführten   Verzierungen versehen wurden. erhalten durch den marmorierten Grund ein viel lebhafteres Aussehen als Bälle mit einfarbigem Grund. 
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 von Spielbällen die   Elastizität nicht beeinträchtigt, demnach solche   Bälle eine bessere Sprungfähigkeit besitzen als Bälle, bei welchen die Grundfarbe so dick aufgetragen wird, dass sie   vollständig deckt.   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 marmorierende Gegenstand zuerst mit einem zur vollständigen Deckung nicht ausreichenden Auftrag von Grundfarbe eingefärbt und dann auf diesem   die Marmorierung   in den   gewünschten Farben auf-   gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundfarbe als Marmorierungs- farbe noch einmal aufgetragen wird, so dass sie dann stellenweise deckend erscheint. EMI2.5 rierungsfarben Gegenstände von verschiedener Grundfarbe zugleich bearbeitet und die verschiedenen Grundfarben bei der Marmorierung nochmals aufgetragen werden.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundierung in einer vollwandigen Trommel und die Marmorierung in einer andern, zweckmässig in einer durch- brochenen Trommel ausgeführt wird.
AT140853D 1932-06-06 1932-06-06 Verfahren zur Herstellung marmorierter Bälle u. dgl. AT140853B (de)

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