DE626232C - Lampenschirm oder Reflektor aus durchsichtiger oder durchscheinender Masse ausser Glas - Google Patents

Lampenschirm oder Reflektor aus durchsichtiger oder durchscheinender Masse ausser Glas

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DE626232C
DE626232C DED66009D DED0066009D DE626232C DE 626232 C DE626232 C DE 626232C DE D66009 D DED66009 D DE D66009D DE D0066009 D DED0066009 D DE D0066009D DE 626232 C DE626232 C DE 626232C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V1/00Shades for light sources, i.e. lampshades for table, floor, wall or ceiling lamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Lampenschirm oder Reflektor aus durchsichtiger oder durchscheinender Masse außer Glas Es ist bekannt, zur Erreichung einer besseren Farbkontrastwirkung Gläser zu verwenden, die einen gewissen Gehalt an Neodymoxyd aufweisen. Die Verwendung dieser Gläser geschieht entweder in der Weise, daß man das Glas vor die Lichtquelle schaltet, oder aber in der Weise, daß man durch das Glas hindurch die Gegenstände beobachtet. Durch die Anwendung des neodymhaltigen Glases wird durch die bessere Kontrastwirkung die Sicht verbessert. Außerdem werden auch ästhetische Vorteile dadurch erreicht, daß die Gegenstände in satteren, reineren Farben erscheinen. Die Anwendung von Glas bringt jedoch auch Nachteile mit sich. Bei Benutzung von neodymhaltigen Glaskolben für Lampen ist naturgemäß stets mit Bruchgefahr zu rechnen. Ferner ist auch die Herstellung derartiger Gläser verhältnismäßig teuer. Auch ist es bekanntlich notwendig, bei der Fabrikation von Glas stets bei jeder Charge sehr große Quantitäten Glas zu schmelzen. Mißlingt eine Charge, so ist damit ein großer Verlust verbunden. Auch sind neodymhaltige Glaskörper aus ästhetischen und aus Bequemlichkeitsgründen nicht überall anzuwenden.
  • Es ist nun gefunden worden, daß die Farbkontrastwirkung des Neodyms keineswegs an das Einbringen desselben in Glas gebunden ist. Es gelingt erfindungsgemäß, denselben technischen Zweck zu erreichen, wenn das Neodym in Form einer festen oder gelösten Verbindung in andere Medien als Glas hineingebracht oder auf diese aufgebracht wird. Diese Medien müssen durchsichtig oder mindestens durchscheinend sein. Man ist somit nicht mehr an das Glas gebunden, woraus sich zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten ergeben. So ist es z. B. gelungen, Lampenschirme herzustellen, die sich äußerlich in nichts von den üblichen Lampenschirmen unterscheiden, die also auch jeder Geschmacksrichtung und jedem Anwendungszweck angepaßt werden können und dabei dieselbe Farbkontrastwirkung ergeben wie die früher angewendeten Neodymgläser. Es ist hierbei gleichgültig, ob der Schirm zur Durchleuchtung oder zur Reflexion des Lichtes dient.
  • Die Erfindung gestattet mehrere Ausführungsarteä. So wird z. B. in besonders einfacher Weise ein an sich durchscheinendes Papier mit einer Lösung von beispielsweise Neodymammonnitrat getränkt. Um das Verdunsten der Neodymlösung zu verhindern, wird das Papier beiderseitig mit einem Lacküberzug versehen. Man erhält so ein für Lampenschirmzwecke brauchbares, biegsames Material. Ferner hat sich ein Verfahren als brauchbar erwiesen, das darin besteht, daß man die in das Papier eingebrachte Lösung eindampft, so daß das Neodymsalz sich in feinster Verteilung, aber in fester Form innerhalb des Papiers befindet. Zum Fixieren des fein verteilten Neodymsalzes im Papier ist es zweckmäßig, dasselbe noch mit einem Bindemittel, wie etwa Weizenstärke, Gummiarabicum usw., zu tränken. Es ergibt sich bei Anwendung dieser Methode dann noch die Möglichkeit, das Papier durch Tränken mit Öl nachträglich beliebig mustern zu können, Man kann auch das Neodymsalz in die organischen Lacke der Überzüge einbringen. Entweder wird eine in Lacken lösliche Neodymverbinclung auf die-Lackschicht aufgebracht, oder aber es wird in der Weise verfahren, daß man den Lack mit einer wässerigen Neodymsalzlösung innig verrührt, so daß-eine Emulsion der Neodymlösung im organischen Lack zustande kommt. Diese Suspension wird auf Flächen ausgegossen und trocknen gelassen. Nach dem Eintrocknen des organischen Lacks erhält man dann einen Überzug, der in feinster Verteilung eine Unzahl von Neodymlösungströpfchen enthält, deren jedes von dem inzwischen erstarrten organischen Lack umgeben ist. In gewissen Fällen kristallisiert das Neodymsalz aus, etwa dann, wenn das Wasser während des Trocknungsprozesses mit verdampft oder wenn der organische Lack wasserentziehend wirkt, wie das z. B. die Acetonlacke tun. Man erhält in beiden Fällen Überzüge, die' eine sehr gute Farbköntrastwirkung aufweisen.
  • Ein sehr einfaches, wenn auch nicht immer brauchbares Verfahren zur Durchführung des Erfindungsgedankens besteht auch darin, daß mari- eine wässerige Lösung- eines Neodymsalzes, etwa Neodymammonnitrat, auf -eine plane Platte aus durchsichtigem oder transparentem Material gießt. Hierauf läßt man die Lösung langsam verdunsten. Das Salz kristallisiert dann in sehr flachen, sich der Oberfläche anpassenden Kristallen von der Art der Eisblumen aus. Besonders dünne und sehr schön gemusterte eisblumenartige Schichten erhält man hierbei dann, wenn man die Viscosität der wässerigen Lösung erhöht, indem man etwas Weizenstärke, Gnmmiarabicum, Gelatine u. dgl. zusetzt. Diese Bindenxittel erhöhen außerdem auch noch die Stabilität des Überzuges. Es ist zweckmäßig, hinterher die erhaltene Schicht mit einem Lacküberzug zum Schutze gegen Atmosphärilien zu versehen.

Claims (1)

  1. ' PATENTANSPRUCH: Lampenschirm oder Reflektor aus durchsichtiger oder durchscheinender Masse außer Glas, dadurch gekennzeichnet, daß in der durchscheinenden oder durchsichtigen Masse eine Neodymverbindung oder eine Lösung derselben enthalten ist.
DED66009D 1933-06-09 1933-06-09 Lampenschirm oder Reflektor aus durchsichtiger oder durchscheinender Masse ausser Glas Expired DE626232C (de)

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DK50841D DK50841C (da) 1933-06-09 1934-05-18 Overtræk og gennemsigtige eller gennemskinnelige Stoffer, særlig til Lampeskærme og Reflektorer, samt Fremgangsmaade til disses Fremstilling.

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