AT41783B - Verfahren zur Bemalung und Dekorirung von Kautschukwaren. - Google Patents

Verfahren zur Bemalung und Dekorirung von Kautschukwaren.

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  Verfahren zur Bemalung und Dekorirung von Kautschukwaren. 



   Das Bemalen von   Kautsehukwaren   insbesondere von   Spielbällen und Spielwaren aus   Gummi geschah bisher in der Weise, dass man auf den durch Waschen. Auskochen.   Abschmirgeln   
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 farben, Anilinfarben etc.), welche mit Ölen oder Lacken angerieben waren, entweder durch Eintauchen der Gegenstände in diese Farben oder durch Auftragen der Farben mittelst verschieden gestalteter Pinsel auftrug. 



   Zur weiteren Dekorierung wurden auf den   so gefärbten   Grund verschiedene andere Farben derselben Beschaffenheit in Linien, Streifen oder anderen Figuren mittelst Pinsel aufgetragen. oder es wurden sogenannte Abziehbilder auf demselben angebracht. 



   Die auf diese Weise herzustellenden Dekors liessen ein allmähliches   Cbergehen   eines Farbentones in einen anderen, beziehungsweise ein Mischen der Pigmente einerseits nur in sehr un-   vollkommener   Weise zu, andererseits war man bei Verwendung von Abziehbildern nicht in der Lage,   denDekor   in vollkommen   künstlerischer Freiheit nach eigenem Gechmack   und den Wünschen des   Käufers   entsprechend, zu variieren. 



   Die namentlich in   der Porzellanmalerei zur Verwendung fangenden sogenannten Aero-     graphen oder Farbzerstäuber schienen der Erfinderin   nun geeignete Apparate, um mit ihrer Hilfe den von ihr angestrebten Zweck einer reicheren, künstlerischeren und mannigfaltigeren Dekorirung   von   Gummiwaren zu erreichen. 



    Die angestellten Versuche zeigten jedoch alsbald, dass die für das Bemalen der Gummi-   waren bisher verwendeten Farben in   den Zerstäubern nicht verwendet werden konnten, anderer-   seitswarendiefürdenBetriebderAerographenerhältlichenFarbenzurDekorirungvonGummiwaren nicht geeignet, weit sie auf denselben nicht hafteten, sondern schon beim Berühren mit der Hand abfärbten, was natürlich z. B. bei einem   Spielball ganz unzulässig ist. ferner   aber auch keine genügende   Deckkraft hatten.   



   Nach langwierigen Versuchen ist es der Erfinderin endlich gelungen, mit den bisher in Verwendung stehenden deckenden Öl- und Lackfarben durch Auftragen dieser Farben mit dem   Pinsel oder   durch Eintauchen der zu bemalenden   Gegenstände   in die Farben   zunächst einmal   
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 noch klebt, so kann man nunmehr mit   Aerographenfarben entweder freihändig   oder unter Zuhilfenahme nach eigenem Geschmacke verfertigter Schablonen Dekorationen auf den Gummiwaren anbringen, die in der noch   klebkräft. igen deckenden Grundfarbe   festhalten und   nùt   dieser dann so fest   austrocknen.   dass sie mechanisch nur dann von den Waren entfernt werden können. wenn die Grundfarbe selbst gewaltsam entfernt wird.

   Der richtige Moment für die Auftragung des Dekors auf die Grundfarbe wechselt mit dem Charakter derselben und kann von Fall zu Fall nur durch die Erfahrung richtig bestimmt werden. Nach diesem Verfahren lässt sich nun eine 
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   Ein sehr wichtiger technischer Vorteil, der durch dieses neue Verfahren erzielt wird, ist auch der, dass die mit den Aerographen aufgetragenen Dekorirungen fest und unlöslich in die Untergrundschichte eingebettet sind, während die mit Abziehbildern dekorirten Waren, insbesondere Spielbälle, diese Bilder im Spielgebrauche sehr leicht abblättern lassen, wodurch sie vor der Zeit unansehnlich werden.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Bemalung und Dekorirung von Kautschukwaren, dadurch gekennzeichnet, dass mittels Farbzerstäubern, auf den mit bisher in Verwendung stehenden 01- oder Lackfarben vorgerichteten Grund, in einem erfahrungsgemäss bestimmten Stadium des Trocknens desselben, die in der Aerographenmalerei verwendeten Farben in bekannter Weise aufgetragen werden.
AT41783D 1909-02-06 1909-02-06 Verfahren zur Bemalung und Dekorirung von Kautschukwaren. AT41783B (de)

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