AT139435B - Gemusterte elastische Körper wie insbesondere Gummi-Spielbälle. - Google Patents
Gemusterte elastische Körper wie insbesondere Gummi-Spielbälle.Info
- Publication number
- AT139435B AT139435B AT139435DA AT139435B AT 139435 B AT139435 B AT 139435B AT 139435D A AT139435D A AT 139435DA AT 139435 B AT139435 B AT 139435B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- varnish
- balls
- elastic bodies
- oil
- play balls
- Prior art date
Links
- 239000002966 varnish Substances 0.000 claims description 14
- 239000003973 paint Substances 0.000 claims description 12
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 8
- 239000007921 spray Substances 0.000 claims description 6
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
- 235000019198 oils Nutrition 0.000 description 10
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 4
- 238000005034 decoration Methods 0.000 description 3
- 239000000975 dye Substances 0.000 description 3
- 239000004922 lacquer Substances 0.000 description 3
- 238000000059 patterning Methods 0.000 description 3
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 241000396922 Pontia daplidice Species 0.000 description 1
- 241000779819 Syncarpia glomulifera Species 0.000 description 1
- 235000021323 fish oil Nutrition 0.000 description 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 1
- 229910052500 inorganic mineral Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011707 mineral Substances 0.000 description 1
- 125000000449 nitro group Chemical group [O-][N+](*)=O 0.000 description 1
- 239000000049 pigment Substances 0.000 description 1
- 239000001739 pinus spp. Substances 0.000 description 1
- 230000037452 priming Effects 0.000 description 1
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 1
- 229940036248 turpentine Drugs 0.000 description 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Gemusterte elastisehe Körper wie insbesondere Gummi-Spielbälle. Bisher wurden z. B. graue Spielbälle, die in Formen vulkanisiert wurden, entweder zuerst mit einer Ölfirnisfarbe, welche mineralische Farbstoffe enthielt, grundiert und darauf die weitere Dekoration bzw. Musterung angebracht, oder die Bälle wurden direkt auf der gewaschenen Oberfläche mit Spritzfarben dekoriert. Bei der ersterwähnten Musterungsart ist die Schichte der Grundfarbe durch die Beschwerung mittels der Farbpigmente verhältnismässig dick und spröde ; dies wirkt sich in einer Verminderung der Sprungkraft der Bälle aus. Ausserdem muss bei dieser Musterungsart eine verhältnismässig langsam trocknende Firnisfarbe verwendet werden, weil sie schon durch die Füllung mit Farbstoffen an Elastizität einbüsst und bei Verwendung von Sikkativen zu spröde werden würde. Das an zweiter Stelle genannte Musterungsverfahren hat den Übelstand, dass selbst durch Auftragen eines sogenannten Überzugslackes kein gleichmässiger Hochglanz erzielt werden kann. Manchmal wurden auch die Bälle nur mit einem farblosen, aber an und für sich dickflüssigen Ölfirnis, der durch Zusatz von Lösungsmitteln, wie Terpentin, verdünnt worden ist, grundiert. Eine solche Grundierung ist aber stets matt. Gegenstand der Erfindung ist nun ein Musterungsverfahren für Bälle u. dgl. elastische Körper, durch welches Hochglanz erzielt wird, ohne die Dehnbarkeit bzw. Elastizität des Körpers herabzusetzen. Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass die Musterung insbesondere durch Spritzfarben zwischen zwei Lagen von unbeschwertem Firnis, zweckmässig Öl-od. dgl. Firnis (Faktis-, Fischöl, Tranfirnis) aufgebracht ist. Zweckmässig ist eine Ausführungsform des Verfahrens, bei welcher die erste Lage Öl-od. dgl. Firnis gar nicht oder nur wenig zweckmässig mittels einer Fettfarbe od. dgl. und die zweite Lage gar nicht angefärbt ist. Bei der Musterungsart gemäss der Erfindung kann die natürliche Farbe des z. B. hellgrauen Balles auf der ganzen Fläche oder wenigstens teilweise durchscheinen, wobei nur eine sehr dünne, wenig beschwerte Schicht erforderlich ist, um Hochglanz zu erzielen. Das Verfahren gemäss der Erfindung kann z. B. folgendermassen ausgeführt werden : Die Oberfläche des Balles wird zuerst gut gereinigt, z. B. durch Abwaschen und Trocknen. Auf die gereinigte Oberfläche wird eine Lage dünnflüssigen Lackes, zweckmässig ein Öllack aufgetragen, der gegebenenfalls auch ein Sikkativ enthalten kann, wasserhell ist und auf einer entsprechenden Unterlage Hochglanz ergibt. Um mehr Abwechslung in den Grundton zu bringen, kann man diesen ersten Lackanstrich, der nicht zu decken braucht, allenfalls auch mit etwas Fettfarbe anfärben. Durch den Zusatz von Fettfarbe wird seine Dehnbarkeit nicht beeinträchtigt. Einen solchen Grundlackaufstrich kann man, von den allergrössten Ballsorten abgesehen, gleich auf die ganze Oberfläche des Balles auftragen. Dies hat gegenüber den bisher bekannten, durch Farbstoffe beschwerten Grundfarben, die nacheinander auf den zwei Ballhälften unter Einschaltung einer Trocknung der einen Hälfte, aufgestrichen werden mussten, schon den Vorteil, dass man bei dieser Verfahrensstufe des Grundierens die zwischenweilige Trocknung erspart. Die Farbmusterung solcherart grundierter Bälle erfolgt besonders vorteilhaft durch Spritzfarben, insbesondere Nitrolacke, weil dieselben in sehr dünner Schicht deckend wirken können. Selbstverständlich kann man auch durchscheinend Spritzfarben benützen und so weitere Variationsmöglichkeiten erhalten. Auch kann man z. B. um die Pole oder längs des Äquators des Balles oder an andern beliebigen Stellen mit einer deckenden Spritzfarbe, z. B. weiss oder gelb, eine Schattierung der Grundierung hervorbringen. <Desc/Clms Page number 2> Im übrigen kann die Dekoration in beliebiger Weise, vorzugsweise mit Schablonen mehrfärbig angebracht werden. Nach dieser Musterung wird dann neuerlich eine Schichte Öllack aufgetragen, wodurch ein vollkommener Hochglanz auf der ganzen Oberfläche erzielt wird, der bei einem einmaligen Auftrag des Lackes nicht an allen Stellen erreicht werden kann. Die Lack-bzw. Farbschichten bei der-Dekoration gemäss der Erfindung sind so dünn und so wenig beschwert, dass die Bälle vollkommen elastisch sind, das heisst gut springen. Die geringe Dicke der Farbschichte hat überdies zur Folge, dass dieselbe sehr dehnbar ist und nicht leicht zerspringt. Das Verfahren ist selbstverständlich nicht auf Spielbälle beschränkt, sondern kann in gleicher Weise auch für andere bemalte, insbesondere hochelastisch Gummigegenstände, wie z. B. Spielfiguren od. dgl. angewendet werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Gemusterte elastische Körper, wie insbesondere Gummi-Spielbälle u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Musterung zwischen zwei Lagen unbeschwertem Firnis, zweckmässig Ölfirnis, aufgebracht ist.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung gemusterter Körper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die zweckmässig gereinigte Oberfläche des Gegenstandes zwischen zwei dünnen Lagen im wesentlichen kein Beschwerungsmittel enthaltendem Firnis die Musterung in Spritzfarben aufgebracht wird.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die äussere Firnissehichte un. gefärbt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT139435T | 1933-05-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT139435B true AT139435B (de) | 1934-11-10 |
Family
ID=3640683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT139435D AT139435B (de) | 1933-05-26 | 1933-05-26 | Gemusterte elastische Körper wie insbesondere Gummi-Spielbälle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT139435B (de) |
-
1933
- 1933-05-26 AT AT139435D patent/AT139435B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT139435B (de) | Gemusterte elastische Körper wie insbesondere Gummi-Spielbälle. | |
| AT140853B (de) | Verfahren zur Herstellung marmorierter Bälle u. dgl. | |
| DE693732C (de) | Verfahren zum Oberflaechenverzieren von Glasgegenstaenden | |
| DE2531048C3 (de) | Verfahren zum Lasurfärben von Holz | |
| DE481470C (de) | Verfahren zur Herstellung durchscheinender Bilder | |
| DE881729C (de) | Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen aus thermoplastischen Kunststoffen | |
| DE474065C (de) | Verfahren zur Herstellung von farbigem Hutschmuck und Ziermaterial aehnlicher Art | |
| DE451922C (de) | Photochemisches Lackierverfahren | |
| DE576915C (de) | Verfahren zur Herstellung von marmoriert aussehenden Spiegelglasscheiben | |
| DE58433C (de) | Verfahren zur Herstellung plastischer künstlicher Blumen und Blätter mit porzellanartigem Aussehen | |
| AT41783B (de) | Verfahren zur Bemalung und Dekorirung von Kautschukwaren. | |
| DE550489C (de) | Pergamentlampenschirm mit einem UEberzug von Celluloidlack | |
| DE387513C (de) | Verfahren zur Herstellung von Linien auf Baellen | |
| DE435366C (de) | Verduennungsmittel fuer pastoese OElfarben aller Art | |
| AT121076B (de) | Verfahren zur Verzierung von Gegenständen. | |
| DE390022C (de) | Verfahren zum Faerben von Fassonperlen u. dgl. Posamenten | |
| AT99789B (de) | Verfahren, um Gummiwaren, insbesondere Spielbälle und Speilzeuge, mit einem nicht abbröckelnden farbigen Hochglanzüberzug zu versehen. | |
| DE666380C (de) | Verfahren zur Herstellung von UEberzugsmitteln mehrfarbiger Wirkung | |
| AT145048B (de) | Verfahren zur Herstellung einer gehärteten Oberfläche auf Kautschukwaren. | |
| DE642938C (de) | Verfahren zur Herstellung heller lichtbestaendiger und elastischer Grundschichten und/oder UEberzuege fuer Wachstuche | |
| DE411121C (de) | Verfahren, um Gummigegenstaende, insbesondere Spielbaelle und Spielzeuge, mit einem nicht abbroeckelnden farbigen Hochglanzueberzug zu versehen | |
| DE497544C (de) | Verfahren zur Herstellung von Wandschreibflaechen | |
| AT145074B (de) | Wasserdichtes Kleidungsstück. | |
| AT102943B (de) | Verfahren zur Herstellung metallisch glänzender Oberflächen. | |
| DE366661C (de) | Schutzueberzuege auf Magnesium oder Magnesiumlegierungen |