DEP0055698DA - Vorrichtung zum Öffnen von Konservengläsern, insbesondere sogenannten Rillengläsern - Google Patents

Vorrichtung zum Öffnen von Konservengläsern, insbesondere sogenannten Rillengläsern

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DEP0055698DA
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DE
Germany
Prior art keywords
jars
opening
lid
glass
gripping jaws
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Inventor
Willi Stuttgart Hartmann
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Description

Ingenie ur
Willi Hartmann
Stattgart I, Haaptmannsreute 30
»Vorrichtung zum öffnen von Konservengläsern, insbes. Rillengläsern".
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen von Konservengläsern, die sich Insbess zum Öflhen der sogen. Rillengläser eignet. Diese lassen sieh bekanntlich deshalb schwer öffnen, weil sich der Gummiring nicht aus der Rille herausziehen lässt, wie dies bei Gläsern mit flach geschliffenem Rand möglich ist. Man kennt bereits nach Art von Schraubenziehern ausgebildete öffner, die man zwischen Glaerand und Deckel einführt und dreht, wodurch der Deckel vom Glas abgehoben wird.
Da sich hierbei der ganze öffnungsdruck auf je einen Punkt des Deckels und des Bandes konzentriert, so kam es sehr oft vor, dass Deckel und Glas beschädigt wurden. Eine weitere Verwendung dieser Teile war dann nicht mehr möglich. Man kennt aber auch schon Vorrichtungen zum Öffnen von Konservengläsern mit einem über den Deckel hinwegfassenden Bügel, der auf einer Seite eine Anhebevorrichtung für den Deckel und auf der gegenüberliegenden Seite eine Spannvorrichtung trägt, mit deren Hilfe die Anhebevorrichtung an den Umfang des Glasee herangezogen wird.
Derartige Einrichtungen eignen sieh aber -- kamm zum Öffnen von Rillengläsern. Durch die Erfindung werden dieses' lach teile beseitigt, indem zwei?4 zwischen Glasrand und Deckel einzubringende schneidenfÖrmige Greifbotcken zur Anwendung gelangen, die in bekannter Weise an einem Halter sitzen und mit einer Stellvorrichtung ausgestattet oder verbunden sind, durch deren Betätigung die Backen zum Zwecke des Deckelabhebens voneinander entfernt werden. Vorzugsweise sitzen die Greifbacken an einem an sich bekannten ü-förmigen, mittels einer Schraube aufzuspreitzenden Federbügel und weisen unmittelbar hinter ihrer Auflagestelle eine bogenförmige Versteifungsrippe auf, die etwa senkrecht zur Ebene der Schneiden verläuft.
Dadurch, dass sich der Druck der Greifbacken auf Glasrand und Deckel auf einen grösseren Teil des Umfanges gleichmäBßig verteilt, ist der spezifische Druck an keinem Punkt so gross, dass ein Springen des Glases eintreten kann, lit der Vorrichtung gemäss der Erfindung können besonders festsitzende Deckel in einfachster Weise abgehoben werden, ohne dass die geringste Gefahr einer Beschädigung der Seile besteht. In gleich vorteilhafter Weise lassen sich aber auch Deckel mit flachem Hand öffnen, wenn diese fest aufgeklebt sind und sich der Gummiring infolge Beschädigung nicht abziehen lassen sollte.
Der Erfindungsgedanke, der noch andere konkrete Ausführung smöglichkeiten zulässt, ist in %er anliegenden Zeichnung gekennzeichnet, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Zonservenglases mit aufgesetzter Vorrichtung und
Fig. 2 und 3 Seitenansicht bzw. Draufsicht auf einen !eil der Vorrichtung in vergrössertem.Masstab.
Das Glas 1 ist durch den Deckel 2 unter Zwischenlage des Gummiringes 3 verschlossen. An dem Bügel 4 des Öffners sind auf der einen Seite die aus den Backen 9 und 10 und dem k-förmigen Federbügel 5 gebildete öffnungsvorrichtung und auf der anderen Seite die Spannschraube 6, die zum festlegen der Greifbacken 9 und 10 in dem Spalt zwischen Glasrand 12 und Deckel 2 dient, angebracht Die Spannschraube 6 wirkt auf die Druckplatte 7, die der Glasrundung angepasst und in dem Bügel 4 so geführt ist, dass sie sich nicht verdrehen kann. JSine Zwischen-
lage 8 aus Gummi oder ähnlicheis Material ist auf der druckplatte 7 befestigt, um eine Beseliadigaiig des GlasraEdes gti vermeiden., Die Öffnungsvorrichtung besitzt zwei alt Schneiden versehene Greifbacken 9 and 1o, die eng aufeinander liegen und so dünn Sind9 dass sie mit ihrer Schneide in den Spalt zwischen 0·lasraad 12 and Deckel 2 eingeführt werden können. Mit der Schraube 11 können sie auseinander gespreizt werden. Zum Öffnen des Deckels 2 wird zuerst die Öffnungsvorrichtung mit ihren Greifbacken 9 und 1o zwischen den Rand 12 des Glases 1 und den Deckel 2 eingeführt, worauf die Spannsehraübe 6 soweit angesoger wird, dass die Greifbacken 9 and 1o absolut sicher zwischen dem Glasrand 12 und dem Deckel 2 sitzen. Mit der Schraube 11 werden hierauf die Greifbacken soweit auseinandergespreizt, bis der Deckel 2 vom G-Iasrand abgehoben und so das Glas geöffnet ist.
Die kreissegmentförroigen Backen 9 und 1© sind so ausgebildet- dass ihre Kreisfom ungefähr derjenigen des Deckels 2 bzw. des Glasrandes 12 entspricht. Um verschiedene Grössen mit diesen Vorrichtungen öffnen zu kößnen, kann die Kreisform der Greifbacken als Mittel zwischen der grossten und kleinsten vorkommenden Kreisfomi der Gläser gewählt werden.
Die Greifbacken 9 und 1o ©erden zweckmässig aus dünnem Stahlblech liergestellt und züt Tersteifong direkt
Standfestigkeit gegen Verbiegungen bekommen.

Claims (2)

Patentansprüche
1. ) Vorrichtung earn Öffnen τοη Konserrenglgserns insbes, sogenannten EillengiEserns mit einem über den deckel hinwegfassenden Bügel, der aaf einer Seite eine Anhebevorrichtung für den Deckel und auf der gegenüberliegenden Seite eine Spannvorrichtung trägt, mit deren Hilfe die Anliebevorriehtung an den Umfang des Glases herangezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Aniiebevorrichtong aus mit voneinander entfernteren schneidenföraigen Greifbacken gebildet ist, welche sich zwischen G-Iasrand und Deckel in den Sita des Otummiringes einpressen.
2. ) Vorrichtung zm. öffnen von Konsexvescgläeerm« insbes. sogenannten Sillengiaserni dadurch gekennzeichnet, dass die schneidenförmigen Greifbacken an einem an sich bekannten ü-förmigen mittels einer Schraube spreiabaren federbügel sitsen und unmittelbar hinter ihrer Auflagestelle eine bogenförmige Versteifungsrippe aufweisen, die etwa senkrecht zur Ebene der Schneiden verläuft.

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