DEP0054165DA - Streckwerk für Spinnmaschinen - Google Patents
Streckwerk für SpinnmaschinenInfo
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- 238000009987 spinning Methods 0.000 title claims description 4
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Streckwerk für Spinnmaschinen und bezweckt das Verziehen der Lunte leichter, sauberer und leistungsfähiger zu gestalten, so dass ein besseres Garn erzeugt wird und weniger Faserflug entsteht.
Gemäss vorliegender Erfindung ist nun bei einem Streckwerk für Spinnmaschinen zwischen den Streckwalzenpaaren eine das Faserband bei seinem Lauf von einem Walzenpaar zum nächsten tragende Führung vorgesehen und die Führung auf einer zwischen den Walzen und parallel zu ihren Achsen angebrachten Stütze mit Querarmen angeordnet, die auf dem glatten, nicht geriffelten Teil zweier benachbarter Unterwalzen liegen und mit einem nach unten gerichteten Fortsatz in den glatten, nicht geriffelten Teil der vorderen Unterwalze eingreifen, um die Stütze an Ort und Stelle festzuhalten und von der Berührung mit den Riffeln
der Unterwalzen fernzuhalten, und sind ferner Stütze samt Führungen seitlich hin- und herbeweglich. Die Erfindung wird nachstehend im Einzelnen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung erläutert, worin
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Vierwalzenstreckwerkes ist und die Anwendung der Erfindung an den zwei Vorderwalzenpaaren zeigt,
Fig. 2 den Grundriss mit entfernten Oberwalzen darstellt, und
Fig. 3 eine Seitenansicht ist, bei der Teile der vorderen Oberwalzen unterbrochen erscheinen.
Wie in der Zeichnung gezeigt ist, wird die Erfindung an einem Vierwalzenstreckwerk verwendet, dessen Unterwalzen mit Riffeln versehen sind. Das Faserband bzw. die Lunte 4 läuft von der Einführungsdüse 5 zwischen die vier hinteren Walzen 6, 7 und 8, 9 zu der Klemmstelle der Walzen 10, 11, von wo es von den vorderen Lieferwalzen 12, 13 übernommen wird.
Zwischen den Walzenpaaren 10, 11 und 12, 13 ist eine Schiene 14 von L-Profil angeordnet, die in Abständen mit Querleisten 15 versehen ist, welche Schwanzstücke 16 an der Unterseite des sich nach unten erstreckenden Teiles tragen.
Jede der Riffelwalzen 10 und 12 hat gemäss der üblichen Ausführung in Abständen glatte (nicht geriffelte) Teile 17 und die Querleisten 15 liegen diesen glatten Teilen auf, während sich die Schwanzstücke 16 gegen den rückwärtigen Teil der glatten Teile der Vorderwalze 12 anlehnen. Auf diese Weise wird die Lage der Schiene 14 unbehindert von den Riffelwalzen gesichert, obwohl sie nach Entfernung der Oberwalzen 11 und 13
leicht entfernt werden kann.
Auf der Oberseite der Schiene 14 sind Führungen 18 von der Form einer sich verjüngenden Rinne angebracht, die durch Schrauben 19, welche durch Schlitze 20 hindurchgehen, gesichert, jedoch in Richtung des Faserbandes verstellbar sind.
Es ist selbstverständlich, dass es für die vorliegende Erfindung nicht wesentlich ist, dass die Schiene 14 von L- oder irgend einem anderen besonderen Profil oder einer besonderen Form ist. Sie muss nur für den beabsichtigten Zweck genügend stark sein, nämlich um die Führung, die Querleisten und Schwanzstücke zu tragen und um im Betrieb fest und starr zu bleiben. Es ist auch nicht nötig, dass die Führungen verstellbar oder von der Schiene entfernbar sind, obgleich es in gewissen Fällen ein Vorteil ist, wenn sie verstellbar sind. Im allgemeinen ist die Einrichtung leichter und genauer dort zu gestalten, wo feine Bänder zu verziehen, und stärker, wo schwere Bänder zu verstrecken sind.
Wenn die Einrichtung in Gebrauch ist, so ist sie so anzubringen, wie es in der Zeichnung gezeigt ist, und zwar hinter den vorderen unteren Riffelwalzen, wobei die Achse der Führung in der Mitte der Walze und in einer Linie mit dem Band 4 liegen soll.
Die Gestalt der Führung richtet sich nach der Art der auszuführenden Arbeit und ihre Länge von vorn nach hinten ist durch den Walzenabstand bestimmt, wobei Vorder- und Rückkanten so nahe als möglich an den Riffelwalzen 10 und 12 liegen sollen, ohne diese zu berühren. Dadurch wird die Entfernung zwischen den Walzen 10 und 12, bei welcher dem Band keine Unterstützung
gegeben wird, so sehr verringert, da eben ein Zweck dieser Erfindung darin besteht, die Länge des Bandes zwischen den Walzen 10 und 12 so gross zu halten, als dies mechanisch und physikalisch eben noch möglich ist.
Bei der in der Zeichnung gezeigten Einrichtung ragt das rückwärtige ende der Querleiste 15 genügend weit nach rückwärts vor, um von einer Gabel 21 einer vorhandenen Querleiste 22 erfasst zu werden, wodurch sie die Einrichtung mit dem Band hin und her bewegt. Diese Anordnung wird verwendet, wenn das Band leicht oder fein ist, sodass beim seitlichen Hin- und Herschieben des Bandes dieses nicht gespannt wird, weil es die Führung mitnimmt. Wo das Band fester ist, mag es genügen, ihm die Hin- und Herverschiebung der Führung durch eigenen Zug zu gestatten, und in einem solchen Falle mag es nicht nötig sein, die Verschiebung in der in der Zeichnung gezeigten Weise durchzuführen.
Es ist selbstverständlich, dass, wenn die Leiste 14 das in den Zeichnungen gezeigte L-Profil aufweist, die Schwanzstücke 16 genügend weit vorragen, um den nach abwärts ragenden Teil der Leiste von den Riffelwalzen fernzuhalten, wenn das Schwanzstück gegen die glatten, nicht geriffelten Teile der Riffelwalzen anliegt.
Claims (4)
1.) Streckwerk für Spinnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Streckwalzenpaaren eine das Faserband
bei seinem Lauf von einem Walzenpaar zum nächsten tragende Führung vorgesehen und die Führung auf einer zwischen den Walzen und parallel zu ihren Achsen angebrachten Stütze mit Querarmen angeordnet ist, die auf den glatten, nicht geriffelten Teilen zweier benachbarter Unterwalzen liegen und mit einem nach unten gerichteten Fortsatz in den glatten, nicht geriffelten Teil der vorderen Unterwalze eingreifen, um die Stütze an Ort und Stelle festzuhalten und von der Berührung mit den Riffeln der Unterwalzen fernzuhalten, und dass Stütze samt Führung seitlich hin und her beweglich sind.
2.) Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung von verjüngter, rinnenartiger Gestalt ist und ihre schmäleres Ende sich an der Seite des Vorderwalzenpaares befindet.
3.) Streckwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung auf der Stütze in Richtung des Faserbandes verstellbar ist.
4.) Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querarme mit ihren rückwärtigen Enden an einer hin- und hergehenden Querleiste festgelegt sind.
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