DE44144C - Flortheiler für Vorspinnkrempeln - Google Patents
Flortheiler für VorspinnkrempelnInfo
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- DE44144C DE44144C DENDAT44144D DE44144DA DE44144C DE 44144 C DE44144 C DE 44144C DE NDAT44144 D DENDAT44144 D DE NDAT44144D DE 44144D A DE44144D A DE 44144DA DE 44144 C DE44144 C DE 44144C
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/02—Carding machines
- D01G15/12—Details
- D01G15/46—Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
- D01G15/52—Web-dividing arrangements
- D01G15/56—Web-dividing arrangements employing tapes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
. KLASSE 76: Spinnerei.
M. Gessner in Aue hat im Jahre 1861 ein
sächsisches Patent erworben, in welchem er verschiedene Einrichtungen zur Theilung eines
Fliefses angiebt, welches einen vollbeschlagenen Peigneur in der ganzen Breite desselben verläfst.
Eine dieser Einrichtungen ist in zwei verschiedenen Ausführungsformen durch die Fig. 12 und 13 (Rohn, Entwickelungsgeschichte
des Flortheilers, Verh. zur Beförderung des Gewerbefleifses, 1883, Tafel IX, Fig. 19)
und 20 und 21 jenes Patentes veranschaulicht und besteht im wesentlichen aus Lederriemchen,
welche neben einander um einen dicht am Peigneur gelagerten Cylinder gelegt sind und
sich in zwei Gruppen theilen, von denen die eine über einen höher, die andere über einen
tiefer gelagerten Cylinder läuft. Die nach oben laufenden Riemchen werden aufserdem
durch eine oberhalb des beiden Gruppen gemeinschaftlichen Cylinders gelagerte Scheibenwalze
beeinflufst. Gessner nahm an, dafs das Fliefs, wenn es von jener Scheibenwalze
und den über den erwähnten Cylinder gelegten oberen Riemchen erfafst würde, gleichzeitig
von den unteren Riemchen mitgenommen würde, so dafs auf diese Weise eine Theilung
des Fliefses einträte.
Die Erfahrung hat indessen gelehrt, dafs diese Annahme nicht zutrifft; bei dem erwähnten
Flortheiler wird vielmehr das Fliefs, anstatt sich zu theilen, ganz und gar von der
oberen Riemchengruppe mitgenommen.
Bei dem vorliegenden Flortheiler führen die gleichfalls um einen gemeinschaftlichen Cylinder
und eine kurze Strecke neben einander laufenden Riemchen das vom Peigneur kommende
Fliefs zwei Gruppen von Theilscheiben zu, welche das auf den Riemchen gleichsam wie auf
einem Tisch ausgebreitete Fliefs zwingen, in Bandform zwischen die Riemchen und die
Scheiben zu treten, sich also zu theilen und in verschiedenen Richtungen weiter zu laufen.
Der vorliegende Flortheiler unterscheidet sich ' also von dem G ess η er'sehen und
neueren Flortheilern, bei denen auch Scheiben vorkommen, dadurch, dafs die Riemchen zunächst sämmtlich über eine gemeinschaftliche
Walze laufen und dann erst sich unter Benutzung der Scheiben theilen, wodurch es ermöglicht
wird, sehr kurze Wollen und besonders auch Kunstwolle zu verarbeiten , wie
dies in der folgenden Beschreibung noch näher erläutert werden wird.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι die Anordnung des Flortheilers an der
Krempel, die Fig. 2, 3 und 4 zeigen verschiedene Ausfuhrungsformen des Flortheilers
im gröfseren Mafsstabe im Verticalschnitt, Fig. 5 ist eine obere Ansicht des Flortheilers.
Sämmtliche Riemchen L und L1 laufen bei
allen Ausführungsformen des Flortheilers über die dicht am Peigneur P unter dem Hacker ρ
gelagerte Walze A und die vor den Scheiben D D1 gelagerte Walze B derart, dafs sie
auf der zwischen den Berührungslinien mit den Walzen A B gelegenen Strecke neben
einander in einer Ebene liegen und einen bewegten Tisch bilden, auf dem sich das vom
Hacker ρ losgelöste Fliefs legen kann, bevor die Theilung desselben beginnt. Auf diese
Weise wird also das sich vom Peigneur ab-
lösende Fliefs sofort unterstützt und man kann mit dem Flortheiler kurzfaserige Wollen und
selbst Kunstwolle sowie andere Gespinnststoffe zuverlässig verarbeiten.
Die Riemchen L L1 trennen sich hinter der
Walze, indem die mit L bezeichneten Riemchen über die Scheiben D und die Walzen C E,
die mit L1 bezeichneten Riemchen über die Scheiben D1 und die Walzen C ^E1 geführt
werden. Hierbei wird das Fliefs getheilt, indem jedes Riemchen einen Streifen des Fliefses
gegen den Umfang der zugehörigen Scheibe preist.
Die Walzen CEC1E1 sind behufs Führung
der Riemchen mit Ringnuthen versehen, welche die Riemchen aufnehmen. Zur Unterstützung
der Theilung des Fliefses kann man oberhalb der Walze B Scheiben F, Fig. 2,
oder einen Kamm F1 mit Zähnen f aus Stahlblättern,
Fig. 4, anordnen, welche das Fliefs zwischen den Scheiben D gegen die Riemchen
L1 drücken und verhindern, dafs dasselbe von den Scheiben D mitgenommen wird,
welche eher als die Scheiben D1 das Fliefs erfassen. An Stelle dieser Scheiben F oder
des Kammes F1 kann man auch, wie Fig. 3 zeigt, Hülfsriemchen L2 anwenden, welche
über eine oberhalb der Scheiben D angeordnete Walze F2 und die Scheiben D1 zwischen
den Scheiben D laufen.
Die unteren Frottirhosen G G1 werden den
Riemchen L L1 so nahe gerückt, dafs sie dieselben
zwischen den Walzen C E bezw. C1 E1
berühren und, da sie sich in entgegengesetzter Richtung bewegen, die Fliefsbänder von den
Riemchen ablösen und dieselben nach den oberen Frottirhosen H H1 befördern. Die
Walze B kann auch ganz fortgelassen werden, in welchem Falle die Scheiben D D1 der
Walze .4 ganz nahe zu rücken sind; nur wird es dann schwieriger, die Scheiben F oder den
Kamm F1 unterzubringen.
Neben dem bereits erwähnten Vortheil gewährt der beschriebene Flortheiler noch den
weiteren Vorzug, dafs die Riemchen viel kürzer ausfallen als bei allen bekannten Apparaten,
und dafs sie deshalb sich weniger längen und billiger sind. Ein weit wichtigerer Vortheil
ist aber darin zu erblicken, dafs die Riemchen der einen Reihe sich mit denen der
anderen Reihe nicht an Stellen kreuzen, wo die Fliefsbänder frei auf den Riemchen liegen;
denn aus den Fig. 2 bis 4 ist ersichtlich, dafs an der Kreuzungsstelle m die von den Riemchen
LΛ getragenen Fliefsbänder fest zwischen
die Riemchen L1 und Scheiben Z)1 geprefst werden, so dafs die Riemchen L keine Fasern
von diesen Fliefsbändern ablösen können. Ein Schränken der Riemchen ist daher nicht erforderlich,
dieselben bleiben vielmehr stets flach gestreckt, längen sich viel weniger und
nutzen sich lange nicht so ab als die Riemchen der Flortheiler, welche in die geschränkte Lage
gebracht und dann wieder gestreckt werden.
Endlich findet durch die Frottirhosen G G1
eine beständige Reinigung der Riemchen L L1 statt. Zum Betriebe der Riemchen genügt es,
entweder die Walze A oder die Walzen C C1 bezw. E E1 ζ\λ treiben und die Scheiben DD1
frei mitlaufen zu lassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Riemchen-Flortheiler für Vorspinnkrempel·!, bei welchem —- unter Verwendung kürzerer Theilriemchen, als bisher ■— die Verarbeitung kurzfasrigen Materials dadurch ermöglich ist, dafs der vom Peigneur abgelöste Flor in nächster Nähe des Hackers von den gemeinsam über eine Walze (A) laufenden Riemchen (LL1J aufgenommen und divergirend nach den unteren Seiten der in gleicher (nicht entgegengesetzter) Richtung rotirenden beiden Reihen der einander übergreifenden Theilscheiben (DD1J hingeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.berlin: gedruckt in de/r Reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44144C true DE44144C (de) |
Family
ID=319398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44144D Expired - Lifetime DE44144C (de) | Flortheiler für Vorspinnkrempeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44144C (de) |
-
0
- DE DENDAT44144D patent/DE44144C/de not_active Expired - Lifetime
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