DEP0054041DA - Optisches System mit eingebautem Belichtungsmesser. - Google Patents
Optisches System mit eingebautem Belichtungsmesser.Info
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Description
It M- W:
I.A. ν t ά O <j
Optisches System mit eingebautem Belichtungsmesser.
Die im Handel befindlichen Belichtungsmesser bedienen sich grundsätzlich. - von einigen wenigen visuellen Photometern abgesehen - eines Photoeleinentes und eines Drehspulenelementes und
messen die "Helligkeit" des Objektes. Um nicht den ganzen Ramwinkel zu erfassen, sondern nur die helligkeit des interessierenden Objektes, hat man dohrblenden oder auch Hilfsoptiken eingeführt. An einigen Ausf'UhrungsbeIspeien sind Photoelement und
Anzeigegerät direkt in die phot ο graphische Kamera eingebaut
worden, wobei die Photozelle unter Umständen in das optische System eingeschwenkt werden könnte. Das dürfte z.Zt. vom physikalischen Standpunkt aus die techntech einwandfreie sie Lösung
darstellen, weil man hier nur die zur Erzeugung des latenten Bildes dieriende Helligkeit misst.
Die vorliegende Erfindung knüpft an diesen Stand der Technik an, erstrebt aber eine Vervollständigung dahingehend, dass
Pho t oe leite nt, Messgerät und optisches System als eine Einheit
ausgebildet werden. Für aie Verbindung des optischen Systems mit
der nicht mehr schwenkbaren, sondern letzt fest eingebauten
Photozelle gibt es zwei iire-§4l·, h&tuitiu. *w*4uui td>\. 4«, $uu*ifat*<l &*
1.) Die Photozelle wird so schmal ausgebildet, z.h. in
Stäbchenform, dass sie zwar den gesamten Durchmesser des optischen Systems überstreicht, von dem wirksamen Querscinitt aber
nur so wenig wegnimmt, dass der Verlust an Helligkeit durch die Absorption aes Photoelementes in tragbaren Grenzen bleiot. Unter
diesen Umständen kanu das Photoelement auch während der Verwendung des optischen Systems im Linsensystem verbleiben, ohne die
effektive Lichtstärke wesentlich herabzusetzen.
Dieser lieg war vor wenigen Janren nocn nicnt möglich, weil man
einen zusätzlichen Licntverlust nicht nätte in Kauf nehmen können. Bereits an jedem übergang des Lichtes von Luft nach ulas
oder Glas nach Luft entstehen durch Reflexion etwa 5 % Licntverluste. In einem, optischen System mit nur fünf einzelstehenden
Linien ge nt also beim Licitdurchtritt nahezu die Hälfte des einfallenden Lichtes verloren. Bei diesem Tatbestand sind keine
zusätzlichen Licizverauste tragbar.
Durch lie moderne Entspiegelungstechnik jedoch können die
Verluste aurch deflexion weitgehendst beseitigt werden. Der dadurch erzielte Lichtgewinn erlaubt AbsorpttonsOerluste durch
das Photoelement.
2.) Das PAo toe leiten t wira direkt auf einer Linsenfläche
hinter der blende aufgebracht, etwa aurch Aufdampfen von
Trägerlehtrode, Sperrschicht, tialbleiterschicht und De ekele Iktrode, wobei sämtliche Schielten so zu bemessen sind, dass nur
geringe Abaorptionsverluste auftreten. Bei der Deckelelektrode
ist aies ohnehin der Fall, weil man sie gitterartig ausbilden kann. Für die irägerleKtrode gilt dasselbe, jedocn kann man
diese auch fldchenmässig ausbilden, weil ihre Dicke nur so gross zu sein braucht, als zur Erreichung einer gewissen
Querleitfähigaeit notwendig ist. Die Sperrschicht ist wegen
ihren geringen Dicke in diesem Zusammenhang ohne Belang;
durchsichtige halbleiter schichten sind bekannt. Auch dieser
zweite tteg stellt somit eine Lösung im dahmen des technisch
Öli uar.
ine Verbindung des Anzeigegerätes far die helligkeit
mit dem optiscaen System einerseits und die Anstrebung höherer
Messgenauigkeiten andererseits erfordern Hilfsmittel, die üon
de;a Disher üülichen abzeichen. Die Verwendung moderner Farbfilmemulsion mit ihrem verhältnismässig engen Belichtungsspiel
raum stellt Anforderungen, die von dem bisher im dandel befindlichen Belichtungsmessern nicht erreicht werden können,
weil diese alle als Indikator für den Photostrom Strommesser Oerwenclett. ^ie Proportionalität zwischen Belichtungsstärke
und Photostroih Let aber aur für den Kurzschlusstrom erfällt.
Bei Anwendung eines ktrornmesaers tritt wegen dessen endlichen
Widerstandes eine unkontrollierbare Abweicnung mn aer
Proport tonalitit ein.
bei der Ausf'iirung des Belichtungsmessers nacn. der vorliegenden Erfingun§ wird alä Indikator ein hochempfindlicher Spannungsmesser Lm Nebenschluss verwendet, uer ^eoenschlusä wird
so geregelt, dass beim Messinstrument immer nur bestimmte
Ausschläge beobachtet werden. Dazu eignet sich ganz vorzüglich das Aapillarelektrometer, das in Ländlicher Form um das
optische System herum ausgebildet ist, während die Mebenschlussregulierung des Messinstrumentes mit aer Blende gekuppelt ist. Eine gefederte Taste schaltet das Messinstrument
nur für den Augenblick der Messung ein.
In der beiliegenden Zeichnung sind drei Ausführung8formen
der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeiyt ein pnotographioche Objektiv, bei welchem das
Photoelement in Gestalt eines Stäbchen ausgeführt ist und sich in der Blendenebene befindet. Die drei Linsen des Objektives
sind mit a, b und c, und die Blende ist mit d bezeichnet. Das st'ibchenfb'rmtge Photoelement e ist mit aen Anschlussleitungen
f versehen.
Bei der ^usfäh rungs form nach
Abo. 2 ist das Piotoelement flächenfö'rmig ausgeführt und
uniaUtelbar auf einer der Linsenflachen aufgetragen. Es
sitzt auf ier Linse c hinter der Blende d und ist mit e
bezeichnet.
Abb. 3 zeigt perspektivisch ein photoijrapilbcn.e Objektiv
bei dem ein Aapillarelektrometer f vorgesehen ist, das ringförmig gebogen und um die iussere Fassung aes Objektivs
herum angeordnet ibt. uie ^ebeaschlussregulierung des Messinstrumentes kann mit der Blende gehupelt werden.
Das lapi 11 arelektrometer kam, auca andere gestaltung haben
und an anderen Stelle der Objektivfassung befestigt sein.
JOS. SCHhEIDEH & CO. OP TISC ψ JßßlE
pp a. A/
Claims (7)
- JOS. SCHNEIDER & CO., OPTISCHE WERKE · KREUZNACH/ RHLD. 1BLATT *EMPfANSER TAOp/i i\*7 "'^"1^ — 4 -l.rV U I ti· U «J *Patent- bezic. Schutzansprüähe.1») Optisches System mit Belichtungsmesser, bei dem das Fhotoelenient Ίtnter der Llende im Linsensystem fest oder schwenkbar angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Photoelement Stäbchenform 'tat.
- 2.) Optiscnes System mit Belichtungsmesser, bei dem das Photoelement hinter der Blende fest angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Photoelement unmittelbar auf einer Linsenoberfläche befestigt oder erzeugt ist.
- 3.JOptisches System uit Belichtungsmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Indikator für die Beleucf tungssstärke ein Kapillarelektrometer verwendet wird.
- 4.) Optisches System mit ael ichtungamesser nach Anspruch 1-3, dadurch yekennzeichnet, dass das Kapillarelektrometer der äusseren Form des Systems angepasst ist.
- 5.) Optisches System mit Belichtungsmesser nach Anspruch 3-4, dadurch ge kenneze ic inet, dass das üapillarelektrometer tlüer einen Nebenschluss an das Photoelement angeschlossen ist.
- 6* ) Optisches System mit Belichtungsmesser nach Anspruch 3-5, dadurch gekennzeichnet, dass der nebenschluss mit der Blende gekuppelt Ist,
- 7.) Optisches System mit belichtungsmesser nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das kapilla^lektrometer mittels einer gefederten Taste nur im Augenblick aer Messing eingeschalt et ist.SOS. SU'UiSiIULA & CO. OPTISi, HW WERKE ppa.
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