DEP0053147DA - Schutzvorrichtung an Lederbearbeitungsmaschinen - Google Patents
Schutzvorrichtung an LederbearbeitungsmaschinenInfo
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- 239000010985 leather Substances 0.000 title claims description 5
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Description
Beschreibung zum Pat ent ge such.
der Firma Maschinenfabrik Turner Aktiengesellschaft
in Oberursel (Taunus)
betreffend
betreffend
" ^&hvbt^r-Q^^-i-Giii-WAg--ada—ireäre-rtreHrbe itungSolasόhinerr
mi + iiTr4-f=m;f^^<T£'T~^TTysT"t· 011170I I ^""""ΤΠΤτ-^τιP ntri tthr-wp^t^m We rk a 1iiak^päg-er"'"'"^.
Erfinder: Oskar Bottger, Prankfurt a/M,-Heddernheim.
Die Erfindung bezieht sich auf Lederbearbeitungsmaschinen mit umlaufender Arbeitswalze, gegen die das Y/erkstück
mittels eines fusstrittbewegten Werkstückträgers, z.B. einer umlaufenden Walze, angedrückt wird. Zu dieser Gattung
von Maschinen gehören beispielsweise Falzmaschinen und Ledersohleifmaschinen.
Die Arbeitswalze solcher Haschinen ist gewöhnlich mit einer Haube überdeckt, deren vorderer Rand so dicht an die
Arbeitsstelle heranreicht, dass gerade noch Platz genug bleibt, um das zu bearbeitende Leder einlaufen zu lassen. Andererseits
ist der Raum zwischen Schutzhaube und Zuführungs- oder Andrückwalze so schmal, dass die Finger des die Maschine bedienenden
Arbeiters mit der Arbeitswalze (Schleifzylinder, Messerwalze oder dgl.) nicht in Berührung kommen können. Häufig wird der
Abstand auch durch ein verstellbares Blech oder einen Bügel
veranderIieh. gemacht.
Es sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen ein beweglicher Schutz, der mit dem Fusstritt gekoppelt iet,
nach Art eines Visiers sich bei der Annäherung der Andruckwalze an die Arbeitswalze auf das Werkstück senkt und so
den Gefahrenraum während der Arbeit abschließet.
Trotz dieser Schutzmassnahmen kommen an solchen Maschinen bei unbesonnener Bedienung immer noch schwere Unfälle
vor, weil der Raum zwischen Arbeitswalze und Andruckwalze bei geöffneter Maschine nicht geschützt ist. Zum Einlegen des
Werkstückes muss nämlich ein gewisser Abstand zwischen den beiden Walzen vorhanden sein, und wenn das Arbeitsgut nicht
ganz glatt liegt und sich infolgedessen beim Einlegen sperrt, so kann es vorkommen, dass ein unvorsichtiger Arbeiter mit der
Hand nachzustopfen sucht und dabei von der Messer- oder Schleifwalze erfasst wird.
Dieser Gefahr wird gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch vorgebeugt, dass ein konzentrisch mit der Arbeitswalze
bewegliches Visier beim Niederdrücken des J?usstrittes sich aufwärts bewegt und dadurch die Arbeitsstelle freigibt, während
es in der Ruhelage den dem Werkstückträger gegenüber liegenden Teil der Arbeitswalze verdeckt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungs"beispiel veranschaulicht, und zwar bei einer
Maschine mit umlaufender .tiWdruck^walze„
Abb.l zeigt eine Maschine mit der erfindungsgemässen Schutzvorriehtiing bei der Arbeit, Abb.2 in geöffnetem Zustand,
beim Einlegen eines neuen Werkstückes.
Die Arbeitswalze ist mit a und die Andruckwalze mit b
"bezeichnet. Die Walzen Haufen in entgegengesetztem Drehsinn um, wie in der Zeichnung durch Pfeile angedeutet ist. Die
Andruckwalze h ist entweder dauernd in Bewegung, oder sie wird beim Zurückgehen in die Ruhestellung selbsttätig
stillgesetzt. Sie ist gewöhnlich in einem Schwingrahmen c gelagert, der durch einen Pusstritt d in-die Arbeitsstellung
gedrückt wird.
Der Fusstritt hat einen Gegengewichtsarm e, dessen Ende durch eine in ihrer Länge verstellbare Stange f
mit einem Winkelhebel g verbunden iet, der im Maschinengestell drehbar gelagert ist. An das freie Ende des Winkelhebels
g ist mittels Stange h das Schutzvisier i angelenkt, das mit der Arbeitswalze a konzentrisch gelagert ist.
Das Visier i überdeckt bei Ruhelage der Andruckwalze b denjenigen Teil der Arbeitswalze a, der der Andruckwalze
gegenüber liegt (Abb.2). In dieser Stellung kann der Arbeiter seine Hand zwischen die beiden Walzen einschieben,
um ein sich sperrendes Werkstück glatt zu streichen, ohne dass er bei irgendeiner Unvorsichtigkeit von der Arbeitswalze erfasst werden kann. Drückt der Arbeiter alsdann
den Fuss tritt d nieder, so bewegt sich die Andruckwalze b in die Arbeitsstellung (Abb.l). Gleichzeitig hebt sich das
Visier i aus dem Arbeitsbereich empor und gibt den Umfang der Arbeitswalze soweit frei, als es für die Bearbeitung
des Werkstückes erforderlich ist.
Die Breite der öffnung zwischen Visier i und Andruckwalze b kann durch Längenänderung der Stange f
're) ■i-t Roj
- 4 eingestellt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch .Schutzvorrichtung an Lederbearbeitungsmaschinen mit umlaufender Arbeitswalze und fusstrittbewegtem Yi/erkstückträger, dadurch gekennzeichnet, dass ein konzentrisch Arbeitswalze bewegliches Visier beim Niederdrücken des Fusstritts sich aufwärts bewegt und dadurch die Arbeitsstelle freigibt, während es in der Ruhelage den dem Werkstückträger gegenüber liegenden Teil der Arbeitswalze verdeckt.
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