DEP0053009DA - Sprechschaltung für vierdrähtige Durchschaltung - Google Patents
Sprechschaltung für vierdrähtige DurchschaltungInfo
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Description
Hix & Oe ns st A.-G,
St a 11 g a rt -a uf Σ e nh au se η
Helluiuth - Hirth - Str. 4-1
,.a/tie,;.986
Sprechschältang für vierdrähtige Durchschaltung/
in der modernen Weltverkehr st echnik setzt sich immer sehr die Forderung nach vierdrahtmässiger Durchschaltung durch., ilan hat
daher auch bereits die .Durchschaltung in den Fernämtern vierärähtig ausgeführt« Hierbei tritt vor allem das proolea auf,
wie die bprech schaltung des Fernamt 3s für Abfragen, Mitsprechen und Mithören aaszuhjlüen ist, damit durch diese keine unerwünschten
Kopplungen zwischen den Viördrahtkreisen entstehen,,, Die Anwendung der aus der Zweidräuttechnik bsKannten Spreohschaltung
unter ent sprechendem Ausbau auf die Yierärs;.itteehnik zu, kei^eüi aefriödiüs^idan Ergebnis, <äa hierbei gewisse
rlähx-Hre*m*ft^B- nxe völlig vermeidDar sind. So ist a»ü„ bsreita vorgeschlagen vvoröeü, die Abfra^eainrichtung
über eine oesondsre Gabelschaltung mit Ivachuildung der Abfrageeinrichtung an die den beiden Sprechrichöun^en zugeoraaeien
Leitungen des üchaurpaareü anzuschliösaoii. iine restlose entkopplung aer Vierdraht atrotakreiae, -wie trie in vorlie^eudeui
Falle unerlässlich ist, lässt sich bekanntlich mit einer solchen Gabelschaltung eüönfalls nicht erzielen« Ein
sei.eTsr Vorschlag' oesteht darin, fur die beiden öpreciiriciitun;, in getrennte Microphone und Telephone au verwenden. Obwohl
hierdurch die erforderliche Entkopplung möglich ist, bringt doc]: eiae solche ma&snai.;:ie erheoliche bstrieüliche sacht ^iIe
für die 1-latzbeamtinnen mit sich» jJia hieraiit verjundeue amständliche beciiunangaweise würde eine gerade im ?er;iV2rkehr höchst
unerwünschte Verzögerung in de. Aofertigung zur ü'ol^s haben* Auch der für aine solche Anordnung benötigte Aufwand ist sehr
ho che
is ist ferner vorgeschlagen worden, aar hütkopplua,^ der o.iden Sßi'QQhvichυaa^en Röhrenversuä'-ker einzuschalten,, Damit dia Übe-·-
wachuiigsbeaatiin ihre eigene Sprache nicht oder zumindest nur stark gedämpft hört, ist äsuei weiier vorgeschlagen worden,
^ikrophon und Telephon, über ^e üins Gabelschaltung mit den Lsi tun en ae; beiden Sprechricntungia zu. ν ar'oi^d ^n. Diese
o^üEuuj tit-llt aber eine:, v^rhärtnisasU. sig hohen Aufwand dar, der .;ί·3 .'iirtscüaftlichkeit einer solchen Anordnung in J1Ta .3
st-jllt. Andererseits kann die entkoppelnde <virkung der Elektronenröhren von irgendwelchen G-abelschaltungen oder Dii'fersntialüberträdern
niemals erreicht werden.
Der Jrfindung lieot die Aufgabe zugrunde, eine bprec-'iöc'haltung für vierdrähtige Durchschaltung unter Verwendung von iloktronenrohren
zur Entkopplung der beiden SprscVirichtungen au schaffen die Cien zu. stellenden Anforderun^eu, 2.B· hiasichtlicu der Siiekhördämpfung
und des öcheinwiderstandes gers .::t wird und ohne aaa.-v.tzliehe Gabölachaltungen und aoriatijc ümschaltur^ön aus-
dass die beiden 'übertragung sl^itungen a it ciem i..,i ηύ dem Hö/reriyreis andererseits über
üubäTtra^ar^ und je eine üoppeldrei-
polrohre derai.t varou::dän tina, dass gleichzeitig, die Anodenkreise der einen Röhre und uis Gittei'kreise der anderen Röhre
voneinander entkoppelt bind« Dieee iintkoppluug v.ird in äueaersl eiiifacuer ^ei te durch entge-,öngesQtste Solang aweier einander
9 at sprechender .:/icklungen der Ankopp lang silo ert ager erreicht,
Hierd',rc3.. wird sine sehr eiiuaeae Schaltung geschaffen mit einfac. aas;..ebildDtüti Ankopplungslibert lagern, die nicht den hohen
G5nauiori j it surd'orderungin ζυ. genügen brauchen wie b@i Oabclschi;;]tu..g3h
und a^rglee bchliesslich erübrigt sich boi der Ano-r-unung gsiuäss der drfinaung die Vancsadung von i-iachbildungen
und zusätzlicher Einrichtungen zum Mithören«
In der ^re.^a feilte η Ab 'x/^(Tsv^l η Au sfiihrun^ ab ü i sp i e 1 ^k^-A^r- ü rfindung
dsrgestellt· Bsi dieser Anordnung ist der Röhr 3:.; auf wand durch Verwendung zweier üoppeltrioaeii aif ein Miridestinass hurabgesetzt»
Im ooersn Tail sind die öciüsn Sprechlditun.en des vi er drahtigen bchnurpaares mit den Adern 3.« ,b2 für dia übertragungsrichtung
von linses nach rec.ts und den Adern a^, ^2 für die entüe./^nise setzte Riciitung ge^^igt« An j^de dieser Surechur.gen
kann über Kont^;te eines Abfrageschalters Ub1 bzw, ab^,
die ,.■! iiiiärwiciiluriii eines Ankopplungsübertragers ^geschlossen werde;,, üeiaü Ankooplungsübertrager sind untereinander völlig
itleicn and bssit^eu ins esaat drei Wicklungen. Von den oeician kekuuiiärvvickluru^u der oäideu übertrager client aie sine ζατ
ν»τ3ίπο^α0 mit de;;* ilo'rorkreis, die ändere &ur iU.küpül->-.,;, des
. itirophouicrei sys der Aof ra^sgarnitur au die Sprechleituruen. Diese ankopplung erfolgt über die ^eηl-ntvt,-.η Röhren, aui I ο lo-..:·£:: Ge
,;üii.ö;
De· Likrophonkreis liegt über den Vorü.bertra,--er l/Ü an den ^a allol^escu^lti-itwD negativ vorgespannten Gittern der Ociüen
iu de; Eohre R, vereinigten ÜysteuiS. Im Anode.^kTeis des lirikon bj t;oas ist die linke über^ragerwioklung des der oberen Sprecbleitung
Ku1^ 8 ο i'd nc ti u Übertragörs ü-i angeordnet, währen α aer
Anodeiikrei s des recnteii bystäi^u die linke libertra^erwicklun^ dss 'Übertragers ijo enthält. Dabei wird diese -.Vieklung durch
'■/srtaaSGJjen der Wicklungsenden vom Ariodetistiom ia, eutoe -c^sööt/.t^ri
Sinne ^e;jenübei- der ent sprechenden vVioklan.^ des üb3T-lragere ü-j durchflossen.
Die beiden ■echten Übsrtragerwioklungen sind über \q oineti n.;;skondensstor mit eines der Ste^er^itter ci^r Djpyel-
triode R2 vorbanden, Diese Gitter besitzen eberift.''Is .-iine negative
yorspannuriü, die aureh die »Vidersüände ^i1 ^ eiu~3e stellt
werden kanu. Jie oeiden AnodOii der Köhre K^ sind parallelgeschaltet. An aeiv: gCM;;eiüta;.if;n Aaoclenkreis ist über den ^-ichübü-rbroker
L1J der Fernhörer F angekoppelt.
Die r/irkun^sweise der Anordnung ist kurz fol^eüde; öoll oeispielswöise ein von links über a^,b- ankommender Anruf abgafra^t
wera-ii;, so wira der Abfra^eschelter A3 umgelegt und damit uie mittl.eren «ίοκίαη-ζ^ΐί von u, una ü- in dis borechl^ i Lan- ei a eüc-alt-jt.
Die bprechsiröme durchf lie ssen die mi ι tiere ü D ertrag er·
1—f
wij.-lun^ utiü v-erdeu auf uie beiden anderen Wicklung ;u iri-uuuiert. hie von dei rech υ en wicklung des ο boren Übertragers U1 aafgeiionimenan
iprachsor^wiri^auj^n gelangen auf dos an^escüloHseiio filter der Hohre K,^ und werden auf den Fernhörer F übertragen.
^n. als Kcihren in orsier juinie zur Jntkopplung dienen, ist ihre varstä: .iende VVl kuiig hier neo — .säcilie:; , fie kaan j-Ji ο eh in «-swissern
üisde. auei. auiS^enutat werden. Dies kau:i in an sich oe-
lt^nnter .Vai^a durcj-, eutBorächo^u- Wahl der betrieüsspannun^en errei'.:;.t;
werd-n. 3in üo :r spreche η a al axe aweite Leitung über asu ,iv.iiui oze .,ar^it iev der Ftöhre I>o Kenn nicht erfolgen, a'a ccia:
Gitter vollü voneinander entkoppelt bin.I. Aber auch über aie linkiu ÜDert: a^erwicklun^en ist ein Lbers;; . ochan nicht Köglic ,
ei a die oeidi-n Anoden der Rohre, t.n die Bis angeschlossen sinu , gs;-,.;-η sei L ig ebenfalls keine Kopplungen aufweisen.
Zur deantwortung des Anrufes wird die düs ivlikrophon und den Vo rübertrag er in der Ruhelage kurKSchliesseude Sprechtaste
betätigt und damit de:" i-aikrophoastromkreiB ^ingescualt^ ι . Di? b,, re ch at rc ei© gelangen über den Vorübertrager VtJ auf die Gitter
der Rohre Κ* und werde:- von den in ihren Anodenkreisen Ii,- enden linken jbertrag.erwicklun.3ei'. auf die mittloren Primär·,=·! cn—
lun^en inaa^iert. Sis ^langen f.uf diese iVeisc auf beide ,.osrtra.ungsleitungen
gleichzeitig, boll nur in einer Kichtu.i-j, yet';yrochon werden können, so ist dies durch entspreconJe b·-; ültruiitel
in ä<:n t-prechkreiaen. des üchnurpaares beiderseits eier Ankopplungsiib: rtrager ohne weiteres zu erreichen, Die üprosüjuströme
werden auEiserdeß auf di^ rechte übeitragerwicklun^ iiüortragen und gelangen von da auf die Gitter der Röhre iL. Da Jc-QOch
die induzierten bpannun^en in den oeiden Gitterkvüit^r. infolge der Gegensianigkeit der linken Übertragerwicklun,t:,jn
^Ci/enphasi^ sind, hebe ti sie sich im ^eruöinssüien Anode nkre ie Ep präs.;tisch auf. hin völliger Ausgleich wird allerdings aufgiuna
gewisser stets vorhandener Unsymmetrieri der übertrager nicht 'jrzielt und ist in dieyei..; i'alle auch nicht erforderlich. iJie
Rüükhördäüipfung ist jedenfalls duroh diese liiassnahüie auf ei., günstiges i-ass ^ebraont. ώβί cinetu praktisch aus,.-^f iihrten
Schaltungsbeispiel der öeschTls&unon Art betrug si3 über 2 λep..'-r, während die 'Jbersprechdäcnpfuag Werte von ca. 8 1^epar 5rurs,-i.to.
Diese Werte können bei Wahl anderer Bohren, z.£. Peuthode: , auf etwa 14 i*eper erhöht werden. Die gleiche iHrkungsweise trivt . ■.;-wena
ein von recht a über aie Lei tu π ή ao, bo ankouiracnäö· ^nr-f
zu beantworten ist. Die Anordnung ist üchliesslich iueh o'nne weiteres für zweicirant:..ä; üi^en iiet: isu geeignate ϋω gl-iicn-:-
.jQlastuag,sverhält£ii;3Se au sohaff-n ist in dieees i^lle 1 ..^i in aie ni.;r,i der ub-jrtra^ung die^nde Leitung ein aatsorecii. :qc
b'Jiaesseuex birsatawiderstand V<i^ einauaci.altene flies wira o.:iepielEweiso
duroh Kontakte adr eines DSEOuaercn Schalters bewirkt«
Claims (5)
1) Schaltungsanordnung für die SprecheeheItung yon Vermittlang sp lä t ssen mit vierdrähtiger Durchschaltung unter Verwendung
von elektronenröhren zur Entkopplung der beiden Spreanriehtuug,en, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden
JDert:-agungsleitungen mit dem. xslikrpphonkreis einerseits
und dein Hö'rerkrsis a^erffi'-sTyri^ oDeri4·»—»atw nTTckuiüg ·
Ankopplung sübertr ügerWlnü je eine Doppeldrdpolrb'hrs derart verbunden £inä, dass gleichseitig die
einen Rönreytina die Gitterkreise der anderen fiohroVvo ns in ander entkoppelt
Z) Schaltungsemoranung nach Anspruch 1, dadurch .^-..'kennzeichnet , dass diese Entkopplung der Anoden- und Gitterk.rei öö durch entgegengesetzt©
x'olung zweier einander entsprecheader Wicklungen der Ankopplungsü'oei'trager bewixkt wird.
5) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1-2, dadurch uekennuei^nn-ji , dass der Mikrophonstromkreis über einen Vorübertrajer (Vu)
an die parallelgeschalteten Gitter einer Doppeltriode (E,) gelegt ist, deren augehörige Anoden mit je einer Ubartragerwicklung
der den beiden übertre^ungsl^ituri^ea zu^eordiiet ,;n Ankopplungeübertrager (J-i, Qp) verbunden sind.
4) Schaltungnanordtiung nach Anspruch 1-2, dadurch ^ek-ni^oichr^ . , öass der Jfernhörerkreis im gemeinsamen Anodenitrei ε eia-jr -.veiteran
Poppeltriode (Hp^ angeordnet ist, deren zugehörige Gitter mit ie einer weiteren übertra^erwicklung der den beiden
ubertrtigangsleitun^en zugeordneten Ankopplungsübüvtra^er verbunden sind«
5) ScualtungsaKtoranung nach Anspruch 1-4, dadurch gekonnseiohnj'. , dass bei ihrer Verwetiaung für Z-Wöidrfchtbetrieu in die ni.:?ht
der Übertragung cüutiinde Leitung ein ^nt Hpreche^d bea· ^r satzvv'ideret end A1Ix) einge schalt et wird,.
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