DEP0052832DA - Panzerschrankschloß - Google Patents
PanzerschrankschloßInfo
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- DEP0052832DA DEP0052832DA DEP0052832DA DE P0052832D A DEP0052832D A DE P0052832DA DE P0052832D A DEP0052832D A DE P0052832DA
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- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims 1
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 37
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 2
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
Description
Patentsawitee
BB. M. SCiINEIDEl
DR. A. EITEL
MÜEHBB1Ö
DR. A. EITEL
MÜEHBB1Ö
Firma
AG-E
Fabrikker,Inn.ehaver: Arne Gdlje,Eillevag Pr.atavanger.
Fanzerschrankschlosc.
Beschreibung:
Beschreibung:
Die Hrfinüung "betrifft ein 3chlos3 iasbesoiidere a in soloae. für Panzerschränke und äimlicJie Zwecke, Bei dem Schloss nach :1er
jrfindoxiij ist ein. Trerschlussfelied in einem festen Pührungsstuck verschiebbar und weist unter Feuerwirkung stehende Verschlusszapfen
auf, welche bei Yerschlusstellung in Löcner 3ingreifen,die das ?ührun^SStuck besitzt. Die Terschlusszapfen kommen dort mit
in diesem befindlichen Gegenzapfen in Berührung, die in einer um einen zylindrischen Ansatz drehbaren Kapsel geführt sind. Yersöhlusszapfen,G-egenzapfen
und Feder bilden geFissernassen eine Sperreinheit. Sowohl die Terschlusszapfen des Yersciiluss^liedes
als auch die ftegenzapfen in der Kapsel rrarden durch ?in&er des Schlüssels so verschoben, dass ihre Berührungsflächen in eine
Ebene mit der Abschlussebene der Kapsel und/oder des Jührungsstücks zu liegen kommen und dadurch den Verschluss freigeben.
Die ICapsel ist mit Lochreihen versehen und »irci an das sie umgebende Lager ^e^äss der srfindung mittels einer eigenen Eerie
voa Tersehlasszapfen angeschlossen, lie gewisserfassen ein Torachloss bilden. Die Yerschlusszapfen des YorscMossos lieefcü
reciitwinkelig zu denen des "auptSchlosses. Der Zug'i^s su, J^n Terschlar,szapfen des "Tauptschlos ses u?irä sonit erst ?r*ei, wenn
-die Terschlusszapfen des Yorschlosses aufs^'-.lisssbcr Ile^n Schloss kann so gebaut werden, dass die ^erscnl isszani^a Je
EaiaptsChios sea erst auföculiassbar sind, ua einen, bestimmten TJinkel gedreht word^u ist.
Das Aufschliesca.i des GcnlocGOo ,.e.-.cnieiit uLo aiu:v-.>
* Is ist besonders vorteilhaft, die Jperreinaei ;en e ae:
zu einer Serie zusammenzufassen und den Ζιι^-η^ ζα? nt cn-
@t@a Stufe davon abhängig zu inachen, dass die vor^ergsiie.ide aufgeschlossen ist.
Auch bei dem Yorschloss stellen den Varaohlascza-)r^a negenzapfen
gegenüber. Während im Hauptschloss das ^erbrin.ren beider Zapfenserien in die Öffnungsstellung durch "Ringer ίes
Schlüssels geschieht, deren Längen auf die Zapfenlängen zugeschnitten sind, weist der das Torschloss aufsciiliessende finger
auf seiner Läägskante Ausnehmungen auf, in Fel-che die <Tegensapfen hineingleiten» Befinden sich die "^orschlossgegenzapfen
in der Öffnungsstellung, so fallen ihre, mit den Verschlusszapfen sich berührenden Stirnflächen in die Mantelfläche des
Eapselzylinders. Da nun beim Aufschliessen d'ie G-egenzapfen mit der Kapsel gedreht werden, so gleiten ihre Stirnflächen auf der
Innenfläche des Kapsellagers entlang, sind aber selbst bewesunssunfähig« Infolge der dadurch bedingten 3inzv„än£ung der degenzapfen
in die Ausnehmungen des Schlüssels v.'ird dieser in Schloss ge-Iialteii, solange die Kapsel aus ihrer Yerschlusslage herausgedreht
ist« Der Schlüssel kann also nicht aus dem Schloss entfernt v/erden,bevor es nicht in die Absperrstellung gebracht ist. Erst neenn
die Kapsel um 90° in die Verschlusstellung zurückgeOrsht ist, I:ann der Schlüssel aus dem Schloss herausgezogen werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführun^sbeispiel aar Erfindung dargestellt» 2s zeigt
e 1 einen Schnitt nach A-A der S1Ia. 3 i- geechloss ^.©
JitSe 2 den gleichen öchni^t in offenbarem Ζ\ΐύ~:.^ν\ .iac5·
■ίΊείβ 3 ^ine Ansicht d^r ^^raohlnähixa^ii·-! v;;i vorr =
7ig. 4 ist βία Schnitt nach Ώ-Ιί der Ti^. 5 e::;^iii'ulln 1
LUId
Fig. 5 einer i.a offenen Zustand nacli ·Ίογ "Tehiinj :i;u -go,
Fig» ο zeigt in groeseren Masstab■einen Schnitt nnvoL· den
Vorderteil der Kapsel und äan einz-xiälirsncl^ii Gohlis
In dem Panzerschrank 1 dreht sich die Kapsel 7 in der 3"ac>sellagerung
3, an der das ITuiirungsstack 4 sitzt, auf vreichec· in Hiciitung χ das Versohlussglied 5 verschiebbar gleitet. 3s ist alt
tels des Bolzens 5 mit dem Hiegel 7 verbund en, der nach .';ffnen de Schlosses durch ein Handrad betätigt, die Tar aufsperrt. Die Kapsel-
2 weist an ihrer Vorderseite nehrere Löcher 3 auf, in denen Gegenzapf.en 9 verschiebbar sind, die in entsprechende, nicht bezeichnete
Löcher ira Fülirangsstück Ά eingreifen. Sie arbeiten mit Ters chi ua s ζ apf en Io zusammen, die durch 'federn 11 nach vorn geschoben
werden, bis die G-egenzapfen zur Anlage gelangen. Die Länge der■'(Jegenzapfen 9 und der Tersehlusszapfen 10 ist so gehalten,
dass unter Ilrkung der Federn 11 die 7erSchlusszapfen 10 im verschlossenen Zustand in. die Führungslöoher der Kapsel hineinragen
und dadurch die Kapsel gegen Drehung sperren. In dieser Lage schllessen die Gegenzapfen 9 mit der Vorderseite der Kapsel 2 in
einer Ebene ab. G-egenzapfen 9, Yersc.'alusszapfen 10 und Feuarn 11 bilden zusammen eine Sperreinheit, Zur besseren Führung der Kapsel
2 besitzt das Führungsstuck einen Ansatz 12.
Ausser der Zapfenserie 9S 10 befindet sich eine "eitere, ihr parallele Häuptschlosszapfenserie 13,14,15, der ersteren gegenüber
um 90° versetzt., in der Kapsel 2. Die Häuptschlosszapf en serie besitzt Sperrelnhsiten, die dar Stärke des Führung sr. ta ciies
entsprecüende Zwischenstücke 14, ausserden Terschlusszapfen 13
wad ΟβϋθοζαρΓθα 15 Haben und bia Lü ä^ "'ircc'-lu.-, , -ü..j.j - -.-fJ ι _
■ciieü.· Sie warden in ^laicher uoiae von u-5.a Tin^rn des aaotscblüaaels
geschlossen uad steven ebeafalls unter- aer ',.'i^Lar.-Ton Federn II«
ils dritte 3erie Yerscizlusszapfen sind auf ei fieri ...i=;r Schlüsseifinger wirkend« "Terschlusszapfen 17 und Qeöensa^fen
IS■ reoiitwinlceli^ aur Achse der Kapsel 2 liegend vorgesehen.
In der Zapsel 2 oder deren Lagerung können sich zur Begrenzung der Kapseldrehung Stopscnräuben oder ein Anschlag
befinden. Sie sind in der Zeichnung nicht gezeigt« Im vorliegenden Fall ist die Dräi ung auf 90° begrenzt.
Die Yersohluss'zapfen 10 liegen bei Terschlu;-stellung in der Löcherreihe der Kapsel 2 in Anlage an die Gegenzapfen
9 und reichen bis sur Vorderseite der Kapsel. 3elm Abschliessen der Kapsel mittels eines bekannten Fingerschlüsseis 20 werden
die Zapfen 9 J^id 10 soweit ζurückgedrückt, dass ihre Berührungsflächen mit der Torderfläche des FührungsStücks 4 und der Hinterfläche
der Kapsel 2 zusaimiienfal len, sodass diese freigegeben wird und gedreht werden kann,
Figur 4 best. 5 zeigt das Hauptschloss in zu- bezw, aufgesperrter Stellunge In Fig. 4 ist das Terschlussglied 5 an das JiVarungsstück
4- festgeschlossen und der Hiegel 7 kann deshalb nicht bewegt werden,. Die Tür ist verschlossen. Zum öffnen wird zunächst
Sie'Kapsel- 2 aufgeschlossen und um 90° gedreht. Durch Hinschieben des Zapfenschlüasels werden auch die 7er sch! us ε zapf en 13, die Zvilseheastiicke
14 und die Gegenzapfen 15 in die Löcher reihe α er Kapsel 2: eingeschoben und nach innen gedrückt, bis die ?örüfcrun£afli:!cfcen
zwischen aegemsapfen und Hittelstück mit der Gleitfläche zwischen
ifüiirungsst-ick 4 und Verschluss;,lied 5 in einer ;b*>:v durch das Yerscaluss^lisd 5 freigegeben v.-irQ und der "..λ·-\~1 7 nit-tels
eines Handgriffs in Tiicnturir des .-'feiles χ uufso' J^ "/υ ^r v;i?d, sodass auch die Tür geöffnet werden ktein. '.Venn die Tür dann wieder
verschlossen werden soll, wird der Riegel ^ie-ler --,uruckHeschoben bis der Vorsprung 22 des Yerschlussidiedes 5 in der auf der Zeichnung
gezeigten Stellung an das Fülirungsstück 4 cmcchlü:t. Die Zapfen 9, 10 bezTi. 13,14,15 und die Vorschlosszapfen 15,17 gelangen
mieder in die Yerschlusstellung und schliessen das Verschlussglied 5 an das Führungsstück 4 desgleichen dieses an die Kapsel, die ihrerseits
an die Kapsellagerung 3 von Torschloss angeschlossen wird
Durch die Torschlossverschlusszapfen 17 wird eine Drehung der Kapsel 2 zusätzlich verhindert, selbst wenn die Zapfen 9 und
10 zurückgepresst sind. Die Verschlusszapfen 17, die in die Kapsel 2 mittels Federn liineingedrückt werden, liegen in einer Löcherreihe
in einem um die Kapsel herumgreifenden Kapsellager 3 und greifen in der Verschlusstellung in eine entsprechende Löcherreihe
an der Seitenwand der Kapsel ein, 7/0 sie gegen den Schlüsselfinger 13 anliegen, durch dessen Spur oder Ausnehmung-sie in
die richtige Stellung gebracht werden.
Selbst wenn die Zapfenserie 9,10 der Kapsel 2 mit einem zu ihr allein passenden Fingerschlüssel zurückgeschoben wird, kann
die Kapsel nicht am den Ansatz gedreht v/erden, da die Verschlusszapfen 17 des Torschlosses dieses verhindern. Sin Finger 18 des
Schlüssels muss zum öffnen des Torschlosses mit drei Gruben 21 versehen sein, in welche die Gegenzapfen 16 eintreten , Fenn die
Schlüsselfinger in die Zapsellöcher eingeschoben und die Ί-egenzapfen 9 zurückgeschoben werden. Dabei werden auch die Gegenzapfen
16 herausgeschoben, bis deren Berührungsflache in Flucht mit
der Gleitfläche zwischen der Kapsel und äe:n ^Vos-allu'··.·^ Z 1 ·..:-·-
gem Die Yorschlossverschlucssajjf en 17 '.'erden nie '.er :~uoh~1 gectreJit. 2ur besseren Führung der Tegenzapfen IS kann r«r ^egenzapfen
9 dieses Loches eine besondere üour 19 erhalten, Jie fm den Enden gleichmässig abgeschrägt ist, nie in Jj'i^. 6 ^e^ai^
socLass die Gegensapfen 16 tesser herausgeschoben werden, wenn der Zapfen 9 nach innen gedruckt wird. Das äussere "nde der 3-egenzapfen
16 und die Ausneiuiiungen an schlüssel"inger 13 werden zweckvoll abgerundet.
Claims (5)
- Patentanaoruehe:I) Si oiierheit ssen loss insbesoadüre solches für I^inv.erbcLr.anke mit Sperreiniieiten, die in einer Führung ^laiteuue rasstdcke besitzen, welche unter Einwirkung einer "'ederlcraf't: stellend durch Genius· selfinger in die öffnuncsstellons brin^bür ci.nü, ^li^anze lohnet ii aelirera nacheinander offenbare .operreiniieitaserien.
- 2) Sicherheitsschloss nach .Anspruch I8 dadurch ^kennzeichnet, dass jeder Serie eine Offhungsstufe des Sehlossea zugeordnet ist.
- 3) Sicherheitsschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass drei Sperreinheitsserien vorgesehen sinde
- 4) Sicherheitsschloss nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sperreinheitsserie von Ausnahniungen eines Schlüsselfingers betätigt wird..
- 5) Siciierlieltsscfiloss nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sperreinheitsserie die Vorrichtung verachliess.t, welche die Schlüsseldrehung zulässt.6} Sicherheitsschloss nach Ansprüchen 3S4 oder 5» dadurch gekennzeicnnetj dass die Terschlusszapfen den Schlüssel festhalten, solange er nicht in der "^erscMüsstellung steht, mithin nicht entfernt werden kann» solange das schloss nicht abgesperrt ist«7} sicherlieitsschlossnaclb; einem vorhergehenden inspruch, da-4uren gekennzeichnet8, dass die erste Terschlusssrie zur Sichtung der anderen senkrecht verläuft»
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