DEP0049596DA - Elektrodenzange für Lichtbogenschweißung. - Google Patents
Elektrodenzange für Lichtbogenschweißung.Info
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Description
Dlektrodenzange für Lichtbogenschwe is sung.
Die Güte der Schweißstelle "bei Dichthogenschweissang ist ausser von der Handfertigkeit des Schweissers,' der Blek=
trodenart und anderen Faktoren, in hohem Masse von der Schweißtemperatur und damit von der Schweißstromstärke abhängig,So
ergibt beispielsweise eine au geringe Stromstärke kein ge= nügendes Schweißbad, Es treten Kaltfließen und ein zu schnei==
Ies Erstarren der Schmelae ein. Die Schweißung wird schlecht. Die Schweißraupe legt sich ohne genügenden Binbrand auf das
Werkstück, 1st die Stromstärke au hoch,so werden die Pugen= kanten zu stark aufgeschmolzen. Auch treten Überhitzungen,
Verbrennungen und andere Nachteile auf. Die Regulierung der Schweißstromstärke ist darum von wesentlicher Bedeutung.Sie
erfolgt bei der lichtbogenschweissung durch Stromregler be= kannter Bauartf die an bezw.in der Schweißmaschine angeord=
net sind und deren Bedienungseinrichtung sich meist ebenfalls an der Maschine' befindet. Die Anordnung der Bedienungsein=
richtung für den Stromregler an der Maschine selbst hatden Nachteil?daß der Schweißer zu. ihrer Betätigung die Schweiß=
arbeit unterbrechen und danaoh den Schweißvorgang neu ein= leiten muss. Vor Wiederansetzen müssen Schlackenansätze und
oberflächige Oxydationen von der Schweißstelle .entfernt wer= den,- Jede Unterbrechung aus diesem Grunde bedeutet darum ei=
nen Zeitverlust, Darüber hinaus ergibt ein mehrmaliges An=
setzen eine uneaubere und nicht einwandfreie SchweiSung. Der Saciitfil macht sich um so mehr bemerkbar, je-'weiter entfernt
die Arbeitsstelle von der Schweißmaeehine let und je öfter eine Stroraregulierong er forderlich wird. Für Fälle, In denen der
Schweißer gezwungen ist, mit langen SohweißkabeIn weit entfernt Tos Stromerzeuger, Umformer oder dgl. zu arbeiten, wie s«B*
im Stahlbau, Schiffebaa uew. sind darum bereite ?ernregler vorgeschlagen worden, deren Betätigungeelnriohtuhg der Schweißer
mit aar Arbeitsetelle nimmt und mit deren Hilfe die Stromregeleinrichtung an der Sohweiömaechine über eine Sebenleitung
von der Ferne gesteuert wird, Aber auch bei Verwendung eines eolchen Fernregiere muse der Schweißer, der mit der einen Hand
die Klektrodenzange und mit der anderen den Sehst»schirm hält, die Schweißarbeit unterbrechen, wenn er eine Änderung der
Stroast&ike herbeiführen will.
Erfindangegemäea wird die Stromstärke an der Schweißmaschine von der Elektrodenaange mm geeteuert. Die Srflndung
beeteht darin, d&se m der Slektrodenaan*β im Griffberelah der Hand dee Schweißerβ ein Impuleeehalter aar Betätigung eine β
ferneteuerbaren Sohweifietromreglere, belepielewelee einer lagnetsteuerung für die Büreteneineteilung einer öle Ioheetronana-Bchine angeordnet iat. Besondere zweokmäeeig let ee, den Schalter in
dem hohlen Handgriff der Zange, der den Anschluee für das Sc hwe iß atromkabe1 enthält, unterzubringen, da er eo aa beeten gegen Beschädigung
geschlitzt iet.
Ee sind Klektrodenaangen bekanntgeworden, bei denen im Handgriff ein Schalter mm Kin- und Auaechalten dee Schweisatromee angeordnet 1st. Eine Regulierung der SchweiSatrom-
stärke ist mit einer derartigen Einrichtung jedoch nicht möglich» IJis Srfinaang unterscheidet sieh auch grundsätaIioh
von einem anderen bekanntgewordenen Vorschlag, naoh d«s der Schvve iß a tr ort! ebenfalls an der Elektrodenaange reguliert wird.
Zu diesen 2v?eok wird nach diesem Vorschlag in dem Handgriff der Klektrodenzange ein Widerstand alt dazugehörige» Schalter
angeordnet.· Sine in dieeer Weise ausgebildete Blektrodenaange 1st in der Hinrichtung «ehr komplisiert und ausserdem gegenüber mechanischen Beanspruchungen, wie sie auf den Schweißstellen vorkommen, ausserordentlich empfindlich. Auch wird
die Isolierung des Älöeretandes infolge der hohen Erhitzung in verhältnismässig kureer Zelt geschädigt, so da»8 der Wideret and erneuert werden muse» Godaon ist der Widerstand durch
die Srhitzung starker Oxydation und hierdurch einer ständigen Eigenachaftsminderung ausgesetzt« Beates Erfindung let demgegenüber im Hand sttick der llektrodenzange ein Impulsschalter
angeordnet, der im Aufbau einfach ist und die Zange nicht gegen mechanische Beanspruchung empfindlich macht. Durch seine
Betätigung wird ferner kein im BanÄstuek angeordneter Begier, sondern ein, beispielsweise an der Schweißmaschine angeordnetes
Relais oder dgl. gesteuert, das seinerseits wieder den «blichen Stromregler für die Schweißmaschine steuert, d.h* also die
Arbeit ausfahrt, die früher der Schweißer unter Verlassen der Sehweiietelle an der SchweiBetroaaasöhin« von Band B&sfilteea
musst®.
In Abb. 1 und 3 der Zeichnung 1st eine gemäss der Erfindung ausgebildete Slektrodenzange in einer beispielsweisen
Aasfubrungafora wiedergegeben.
Wie aas der Zeichnung erbichtlioh ist, ist in dem hohlen Uriff 1 der dargestellten ElelrtrodeiisivSge erfindungsgemäss ein
Knopf schalter 2 untergebracht „ Der Schalter besitzt zwei .-- tef-fcnöpfe 3 mit seitlich angebrachten Kontaktgiften 4» TJn=
terhalb der Kontaktstifte sind Leitungsaiischlüsse 5 angeordnetf
die zugleich die Gegenkontakte zu den Kontaktstiften 4 bilden und über die im Zusammenwirken mit der Bodensohiene 6 der den
Stromreg^ler an der Maschine steuernde Strom eingeschaltet wird* Die SchaltlaiÖpfe 3 werden durch Druckfedern 7 in Hoch=:
stellung gehalten. Es empfiehlt sich für diesen Zflcck mb'g= liehst starke Federn zu wählen, um die Möglichkeit unbeabsich=
tigter Kontaktg^L1Ung auszuschliessen» Zweckmässig Vierden aus
dem gleichen Grunde die Schaltknopfο so weit wie möglich ver» senkt angeordnet. Mit 8 ist das SchweiCstromkabel und mit 9
die Anschlußmutter für das Kabel bezeichnet» Die zu dem Schal« tar 2\ führenden Leitungen werden vorteilhaft mit in das
Schweißstromkabel hineinverarbeitet,
Abha 4 zeigt das Beispiel eines Schalthildes für den vorbeschriebenen Schalter, Danach sind zur Steuerung der
Stromregeleinrxchtung an der Maschine, beispielsweise!/der BüretenB-teütaig bei Verwendung einer Schweißumformermaschine,
zwei Magnete M1 und Il^ vorgesehen, von denen der eine in Rich= tung Stromverstärkung, der andere in Hichtung Stromerniedrigung
steuert, je nachdem, ob der oine oder andere Schaltknopf 3 betätigt wird»
Anstelle eines ICnopfschalters kann naturgemäss auch ein anderer Schalter verwendet werden, So ist ·;.λ „den« ^bilcUn' on
5 bis 7 eine Aueführr.rsgsXorm "beispielsweise wiedergegeben,
tei der zur Regelung der Schweißstromstärke im Handgriff der Elektr odenzange ein Hebelschalter mit Skalenansoige
für die Stromstärke angeordnet ist*
,Aarei-ßei der o· in -elae» Teildar= stollung viiedorgegebenen Zange ist ein Schalter 2 in dem
hohlen Griff der Zange untergebracht. Der Schalter wird statt mit Knöpfen mit Hilfe eines zweiarmigen Schalthe=
bels 10 betätigt, desson aus dem Zangengriff ins Preie ragender Arm oben durch eine Kappe 10 a isoliert ist und
dessen einer Arm beim Umljgen nach(der einen Seite einen Kontaktstift 11 berührt, während der andere Arm beim Um=
legen nach der anderen Seite auf einen Kontaktstift 12 trifft. Durch den Hebel 10 wa#d in gleicher Weise, wie
zu den Abbildungen 1 bis 4 beschrieben, über die Kontak= te 11 12 4©r den Stromregler an der Maschine, -fe--
η.
iy steuernde/'s tr omkreis^geschlosseiie
Um dem Schweisser eine Kontrolle der
Stromoinsteilung au ermöglichen, ist neben dom Schalter 2 in dom hohlen Griff der Zange noch ein^ mit äeai Schalter
.lrli.nn fm ^nlgr nrrii nbtrm vorgesehen, an 4w der Schweißer dia jeweils eingestellte Sohweißstromstärka ablesen kann, ©t*e
Q boEtoht im dargestellten Palle aus einem Rad 13, auf de β ε en Umfong eich eine Skaleno inteilung befindet,
--» durch eine Tensteröffnung 14 in dem ^riff 1 von aussen sichtbar ist. Die JSinotellung der Skalenscheibe 13 nach den
Sohaltbewegungon dec Hebels 10 wird bewirkt duroh ein auf der Scheibe sitzendes Zahnrad 15 im Zusammenwirken mit Stoßdrahten
16, die an die Schalthobelarme angelenkt sind,
Statt der dargestellten und beschriebenen Anzoigeoinrich= tung kann ais auoh eine andere vorgesehen sein, wie
auoh die Anordnung von behälter und Anzeigevorrichtung eine an= dere sein kann,
Mit einer Einrichtung der vorboschriobenen oder geeigneten anderen Ausbildung hat od der Schweißer in der Hand^ den Schwein=
strom nach Belicbon au regeln und sich jederzeit über die einge= stallto Stroiast^rko au unterrichten. Durch mehrere aufeinander=»
folgende Eontaktgabon kann or schnell eine Grobeinstellung her= beiführ 011 und da^i die Peino ins te llung entsprechend dem gegcbe=
nen Arbeitcfall vomehmon. Mit jeder JTontaktgabe wird über don kontaktgebendon Stift 11 oder 12 der eine oder andere mit dor
Steuervorrichtung für den Strom gekuppelte, beispielsweise /die Bürstens teilung des Umforraors beeinflussende Magnet erregt und
die Steuereinrichtung um ein Geringes in Richtung Stromerhöhung 0,Stromerniedrigung gesteuert u.gleichzeitig wird die Skalenschei=
t>e 13 um so viele Male einen Binteilungetrich weitergedreht als
Kontaktgaben erfolgen.
Claims (6)
1. Slektrodenzange für LleiitbogeaeeIawsiBiuags an der«χ %zzxx
xiscsdc im Griffbereioh der Hand des Schweieeere «in Schalter aar StrozabeeInfluesung angeordnet ist, daduroh gekennzeichnet, dass
als Schalter ein Impulsschalter mr Beeinflueaong eine ft Seiarie oder dgl· vorgesehen ist, durch 4m der
Schwe13stromr«gier an der Schweißmaschine gesteuert wird«
2. Elektrodenzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (2) im Handgriff (1) der Zange angeordnet
let.
5» Slektrodensange nach Anepruch 1 und 2, dadurch gekenn» selehnet, dass im Handgriff (1) der Zange ein Doppe!druckknopfschalter (2) mit versenkt in der Wand de« Handgriffes
ait2ende*i Schaltknöpfen (5) angeordnet iat.
4 ♦ Elektrod en sange nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ^ekeanseichnet, dass ne ben dem Schalter zur Beeinflueaung des
SchweiSetrotnee an der Klektrodenzange noch eine ait dem Schalter gekuppelte Aneeigevorriohtung für die Stromstärke
angeordnet ist.
5. Elektrodenzange naoh Anspruch 1 bie 4» gekennzeichnet durch (vergl.Abb.5-7) einen Hebelschalter und eine vor oder
hinter diesem im hohlen Griff (1) der Zange angeordnete, von aussen durch eine Fensteröffnung (14) sichtbare Skalensoheibe
(15), deren schrittweise JSinotellung entsprechend den Schalt-
bewegungen des asweiarxaige« Hebele (10) bewirkt irird durch ©in aaf der Skalenecheibe citzendes Sahnrafl (15) im Zusammenwirken
mit Stoßdrähten(l6), die an die Sohalthebelarme angelenkt eind.
6. Schweißkabel für eine Slektrodeazange naoh Ansprach 1
bie 5, dadurch gekenazeIchnetl dace die zur Ferneteuerung der Stromstärke erforderlichen drei leitungen τοη des
Kabelmantel ait umschlossen werden ·
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