DE688208C - arbeitende Geraete, wie Kontroll-, Mess- oder Regelgeraete - Google Patents

arbeitende Geraete, wie Kontroll-, Mess- oder Regelgeraete

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DE688208C
DE688208C DE1934R0089732 DER0089732D DE688208C DE 688208 C DE688208 C DE 688208C DE 1934R0089732 DE1934R0089732 DE 1934R0089732 DE R0089732 D DER0089732 D DE R0089732D DE 688208 C DE688208 C DE 688208C
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DE1934R0089732
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RUHSTRAT AKT GES GEB
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RUHSTRAT AKT GES GEB
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/16Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. for a door switch, a limit switch, a floor-levelling switch of a lift

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Kontakteinrichtung für mit geringer Verstellkraft arbeitende Geräte, wie Kontroll-, Meß- oder Regelgeräte Kontakteinrichtungen, die durch Kontroll-oder Meßinstrumente mit geringer Verstellungskraft, z. B. durch einen in einer Bürette befindlichen und mit deren Füllungsgrad: steigenden oder fallenden Schwimmer, durch eine Waage oder durch ein Zeigerinstrument betätigt werden, sind in großer Zahl bekannt.
  • Sie arbeiten durchweg nach dem Prinzip, den an sich entsprechend der geringen Verstellungskraft niedrigen Kontaktdruck durch eine Hilfskraft, z. B. einen Fallbügel, zu erhöhen, so daß der so gebildete Kontakt mit Sicherheit eine gröbere Kontakteinrichtung, z. B. ein Relais oder Schütz, betätigen kann, die dann weitere Vorgänge auslöst.
  • Es ist weiter bekannt, einen Körper zu verwenden, der entsprechend dem zu überwachenden Zustand seine Stellung ändert und dadurch das Schließen eines zangenförmig ausgebildeten Fühlorgans verhindert. Bei der bekannten Anordnung ist dieses Fühlorgan aber selbst stromführend und weist dadurch auch alle damit verbundenen Nachteile, wie Erwärmung, Bildung von Funken oder Schweißstellen sowie besonders bei kleiner Verstellltraft des Körpers ein Hereinziehen des letzteren in die Backen des Fühlorgans, zufolge ,elektrostatischer Wirkung auf. Es sind weiter Einrichtungen bekanntgeworden, bei denen ein ähnliches; aber in diesem Falle gegenüber der vorher ,erwähnten Einrichtung nichtstromführendes zangenartiges Fühlhebelorgan, dessen einer Teil fest ist, dessen anderer Teil periodisch dem ersten durch eine fremde Kraft genähert oder von ihm entfernt wird, rein mechanisch einen Kontakt _ bildet oder auflöst; je nachdem, ob sich der überwachende Körper in dem Zwischenraum der Zange befindet oder nicht. Die letztere Einrichtung hat jedoch den bei geringen Verstellkräften erheblichen Nachteil, daß der Körper einseitig durch den beweglichen Fühlhebel an den zweiten festen Fühlhebel gepreßt wird, der als Widerlager wirkt, so daß erhebliche Reaktionskräfte auf das Meßsystem, z. B. einen mit dem Körper verbundenen Zeiger, übertragen werden, wodurch dieses unzulässig stark beansprucht wird.
  • Dieser Nachteil kann vollkommen beseitigt werden, dadurch, daß beide Teile eines Fühlhebelpaares, die in bekannter Weise durch einen beliebigen Motor angetrieben werden, den überwachenden Körper beiderseits so zwischen sich fassen, daß ihre Reaktionskräfte auf den Zeiger sich gegenseitig aufheben, und daß weiter die Bildung des Kontaktes in einer Einrichtung erfolgt, die mit einem der beiden Fühlhebel selbst verbunden ist, also dessen Bewegungen mitmacht und somit nach dem Vorstehenden keinen Einsfuß auf den Körper ausüben kann. Diese Einrichtung z. B. ein an dem einen der Fühlhehel kippbar gelagerter Quecksilberschalter, wird dann in den Bewegungsbereich eines durch eine beliebige Fremdkraft angetriebenen Mitnehmers gebracht und dadurch: betätigt.
  • Abb. i und 2 zeigen als Beispiel schematisch den Aufbau, und zwar in Abb. i im Ruhezustand, bei dem der Sehalter als geschlossen angenommen werden soll; dagegen in Abb.2 im Arbeitszustand, also mit geöffnetem Schalter.
  • Als Beispiel sei die Gleichhaltung des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter angenommen, der durch eine motorgetriebene Pumpe gespeist wird. a ist ein mit den Änderungen des zu überwachenden Zustandes, hier z. B. der Lage eines Schwimmers, sich hebender oder senkender Körper von einer durch die übrigen Abmessungen der Kontakteinrichtung bestimmten Dicke. Es steht natürlich nichts im Wege; diesen Körper statt mit einem Schwimmer mit einem Waagebalken oder dem Zeiger eines beliebigen Meßinstrumentes so zu verbinden, daß er - den Bewegungen dieser Teile folgen muß.
  • In der Bahn dieses in dem Beispiel sich hebenden und senkenden Körpers befindet sich ein Fühlhebelpaar b, b, dessen über den Drehpunkt c hinaus verlängerte Arme d, d durch die Feder f zusammengezogen werden, so daß _ die Spitzen des Fühlhebels sich berühren: Das so gebildete Fühlhebelpaar schließt und öffnet sich periodisch dadurch, daß eine urirunde Scheibe e; von :einem beliebigen Motor angetrieben, die Schenkel d; d des Fühlhebelpaares auseinanderdrückt, bis sie sich unter dem Zug der Feder/ wieder schließen. Es ist für das Arbeiten der Einrichtung gleichgültig, ob die -geschilderte periodische Bewegung der Fühlhebel auf die eben angegebene oder eine andere Weise, z. $. durch ein Exzenter mit Schubstange oder eirne gleichwertige Einrichtung, hervorgerufen wird. An dem einen Fühll.ebel, um die. Achse g drehbar, ist ein Winkelhebel mit den Armenlt und i angelenkt. Der senkrecht stehende Arm i trägt eine .Quecksilberschaltröhre oder ist in sonstiger Weise als Kontakt ausgebildet, z. B. durch Isolierung und Anbringung einer Kontaktschraube als Gegenkontakt.
  • Die Schaltröhre sorgt durch Verlagerung des Quecksilbers gleichzeitig dafür, daß der Winkelhebel entweder in der einen oder der anderen durch die Anschlagstifte h bzw: L bestimmten Lage verbleibt. h. ist unbeweglich mit der Grundplatte der Kontakteinrichtung verbunden; 1 befindet sich auf einem Ansatz des Fühlhebels d und macht also dessen Bewegungen mit.
  • Für den Fäll, daß keine Quecksilberschaltröhre verwendet wird; muß nach Art der bekannten Kippschalter dafür gesorgt sein, daß der Kontakt entweder in der einen oder der anderen Lage erhalten bleibt.
  • In der Richtung des Hebelarms h dreht sich, von demselben Motor wie die Scheibe und synchron mit dieser angetrieben, die Mitnehmerscheibe tn mit den Mitnehmerstiften n, n. Bei geschlossener Zange, . wie in Ab. i dargestellt, befindet sich der Hebelarm h außerhalb des durch die Mitnehmer n, n beschriebenen Kreises, wird also bei deren Umlauf nicht betätigt. Bei geöffneter Zange kann dies der Fall sein, wie aus der Abb.2 ersichtlich ist. Durch geeignete Stellung der Scheiben e und nz ist jedoch dafür gesorgt, daß e gegenüber- m so viel Vorteil hat; daß bei ungestörtem periodischem öffnen und Schließen des Fühlhebelpaares der Hebelarm lz nicht in den Wirkungsbereich der Mitnehmer n, n kommt.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende: Die in der Abb. i dargestellte und im vorstehenden beschriebene Lage der einzelnen Teile der Kontakteinrichtung ist die normale. Die Fühlhebel b, b- öffnen sich periodisch und schließen sich bis zur Berührung; der Hebelarm h wird dadurch in den Bereich der Mitnehmern, it geschoben oder zurückgezogen; wegen der Voreilung der Scheibe e ist der Arm h jedoch bereits aus den Wirkungsbereich der Mitnehmer tt, n zurückgezogen, bevor diese den Arm lt nach unten drücken können. Die Quecksilberschaltröhre bleibt also in der dargestellten Stellung eingeschaltet; lediglich der Hebelarm i gleitet an dem Anschlag k periodisch auf und ab.
  • Es sei angenommen, daß der am Schwimmer befestigte Körper a so weit gestiegen ist, daß er in den Bereich der Fühlhebel b, b gerät und sich beim öffnen derselben zwischen deren Schneiden schiebt. Beim periodisch darauf erfolgenden Schließen gelangen jedoch die Schneiden nicht mehr bis zur Berührung miteinander; die Hebelarme d, d bleiben daher in mehr oder weniger -offener Stellung stehen. Infolgedessen ist es dein Winkelarm h nicht mehr möglich, den Mitnehmern tt, n auszuweichen; einer von diesen drückt den Hebellt nach unten und legt dadurch den Hebel!. in die andere Stellung um, wobei dieser durch den Stift l gehalten wird. Das Quecksilber läuft in der Röhre nach der anderen Seite, unterbricht so den Kontakt und hält den Winkelhebel durch sein übergewicht in der neuen Lage fest. Der Arm lz ist ebenfalls wieder aus dem Bereich der Mitnehmer tt, n getreten. Das Fühlhebelpaar kann sich hiernach zwar noch periodisch ein wenig weiter .öffnen, aber nicht mehr schließen, und die Kontaktstellung ausgeschaltet bleibt daher unverändert bestehen, solange die Fühlhebel b, b sich nicht wieder bis zur Berührung schließen können.
  • Es sei angenommen, daß durch das Öffnen des Kontaktes irgendwelche Vorrichtungen betätigt wurden, die den :durch den Schwimmer angezeigten Flüssigkeitsbestand verringern. Der Schwimmer und damit der Körper a sind dann bestrebt zu sinken.
  • Sobald die Scheibe e das Fühlhebelpaar auseinanderdrückt und somit ein wenig von dem Körper a abhebt, kann dies geschehen; damit verläßt aber auch der Körper a dien Bereich der Arme b, b, und diese können sich wieder vollkommen schließen. Hierbei nimmt der Stift l den Hebelarm! mit nach links, so daß dieser nach Überschreiten der senkrechten Lage umschlägt und dadurch den Kontakt in der Quecksilberschaltröhre durch das gleichzeitige Hinüberfließen des Quecksilbers schließt. Damit ist aber der in der Abb. i dargestellte und eingangs beschriebene Normalzustand wieder erreicht; er bleibt so lange bestehen, als der Körper a nicht zwischen die Schneiden der Fühlhebel b, b tritt.
  • Mit dem die Änderungen des zu überwachsenden Zustandes anzeigenden Organ, im vorliegenden Fall dem Schwimmer, wird vorteilhafterweise eine Skala verbunden, längs der die Kontakteinrichtung verschobenwerden kann, damit sie beim Erreichen eines beliebigen gewünschten Zustandes in Tätigkeit tritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontakteinrichtung für mit geringer Verstellkraft arbeitende Geräte, wie Kontroll-, Meß- oder Regelgeräte, mit einem durch einen beliebigen Motor angetriebenen, periodisch sich öffnenden und schließenden scherenförmigen Fühlhebelpaar und einem entsprechend dem zu überwachenden Zustand bewegten Teil, der bei Kontaktvermittlung zwischen die Schenkel des Fühlhebelpaares tritt und ihr Schließen verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß durch diese Bewegungshemmung des Fühlhebelpaares (d) die Lage eines an einem der Fühlhebel kippbar gelagerten und dessen Bewegungen mitmachenden Quecksilberschalters gegenüber ,einem von einer beliebigen Fremdkraft ständig angetriebenen Mitnehmer (in, n) so geändert wird, daß der Quecksilberschalter oder ein mit ihm verbundener Arm in den Bewegungsbereich des Mitnehm-ers (in, n) gelangt und von diesem in eine den Schaltzustand ändernde Lage umgelegt wird, in der er bis nach Freigabe des Fühlhebelpaares verbleibt. a. Kontakteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie längs einer Skala verstellt werden kann.
DE1934R0089732 1934-01-12 1934-01-12 arbeitende Geraete, wie Kontroll-, Mess- oder Regelgeraete Expired DE688208C (de)

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