DEP0049525DA - Lichtsignalschaltung, insbesondere in Eisenbahnsicherungsanlagen - Google Patents
Lichtsignalschaltung, insbesondere in EisenbahnsicherungsanlagenInfo
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Description
Im Eisenbahnensicherungswesen wird bei Lichttagessignalen häufig von einer Nothaltlampe Gebrauch gemacht,die dann aufleuchten soll,wenn bei Haltstellung des Signalhebels im Stellwerk die Haltlampe gestört ist oder die Stromversorgung aus dem Wechselstrom-Netz ausbleibt. Zu diesem Zweck sind in bekannter Weise die Schaltungen so ausgebildet, dass die Notstromversorgung im Stellwerk angeordnet ist und die Speisung der Not-Haltlampe zwecks Ersparnis von Kabeladern über bereits für andere Zwecke vorhandene Leitungen erfolgt. Es wurde unter anderem vorgeschlagen, die Not-Haltlampe in Reihe mit den Fahrtlampen-Umspannern zu legen und die Einrichtung so zu bemessen, dass bei eingestelltem Fahrtsignal die Not-Haltlampe erloschen bleibt. Auf diese Weise wird sie und ihr Stromkreis bei jeder Fahrtstellung überprüft.
Gegenstand der Erfindung ist eine Lichtsignalschaltung, bei der die Steuerung der Signal-Lichtstromkreise mittelbar durch ein Steuerrelais am Signal erfolgt, während die Not-Haltlampe im Erregerstromkreis des Steuerralais angeordnet ist und selbst tätig aufleuchtet, sobald die Überwachungs-Einrichtung des Signals Störung meldet. In diesem Falle wird der Erregerstromkreis des Steuerrelais durch die Überwachungs-Einrichtung von den primären Steuer-
organen im Stellwerk abgetrennt und mit einer besonderen Stromquelle ,in der Regel einer Sammlerbatterie verbunden.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schaltung veranschaulicht. Hierbei befinden sich sämtliche Geräte in Grundstellung. In unmittelbarer Nähe des Signals liegt ein Steuerrelais St,das in bekannter Weise die hier nicht dargestellten Lichtstromkreise beeinflusst. Die Lichtstromkreise werden in ebenfalls bekannter Weise über einen Überwachungsumspanner ÜT mittels eines im Stellwerk befindlichen Überwachungs-Relais Ü dauernd überprüft.
Die beiden Relais St und Ü sind dreistellig, sodaß z. Bsp. bei Umstellung des Steuerrelais St im Uhrzeigersinne das Fahrtsignal mit einer Fahrtlampe, bei Drehung in entgegengesetztem Sinne das Fahrtsignal mit zwei Fahrtlampen, d. h. Geschwindigkeitsbeschränkung, eingeschaltet wird. Dies geschieht mittels eines Signalschalters h im Stellwerk und seiner Kontakte im Erregerstromkreis (Leitungen 1 und 2) des Steuerschalters St. In beiden Fällen wird die Erregerwicklung w(sub)1 mit der Wechselstromquelle N(sub)1 verbunden, sodass mittels der Hilfswicklung w(sub)2 je nach Phasenlage des Erregerstroms über die Adern 1 und 2 die eine oder andere Schaltung des Fahrtsignals bewirkt wird. Die Not-Haltlampe HN wird durch den schwachen Erregerstrom nicht beeinflusst und bleibt dunkel. Sie bleibt ebenfalls dunkel, solange bei in die Haltstellung zurückgelegtem Signalhebel h das Hauptsignal ordnungsgemäß aufleuchtet, was durch das Überwachungsrelais Ü bei Drehung z. B. im Uhrzeigersinne gemeldet wird.
Fällt dagegen bei Versagen des Haltesignals das Überwachungsrelais Ü in die Mittellage = Störungslage, so wird durch Kontakte ü der Relais Ü des Erregerstromkreis des xxxx Steuerrelais St mit einer Notstromquelle N(sub)2 verbunden und damit die Not-Haltlampe HN zum Aufleuchten gebracht. Das Aufleuchten der Not-Haltlampe kann durch eine Rückmeldelampe L angezeigt werden. Bei Drehung des Überwachungs-Relais Ü von der einen in die andere Stellung (Fahrt-Halt oder umgekehrt) erfolgt wegen der Schnelligkeit des Vorgangs kein Aufleuchten der Not-Haltlampe.
Auf diese Weise wird, ohne dass besondere Kabeladern oder Relais vorgesehen werden müssen, eine einfache Notbeleuchtung bei gestörtem Signal erreicht, die dauernd, also bei Halt- und bei Fahrtstellung, auf ihre Betriebsbereitschaft überprüft wird.
Claims (2)
1.) Lichtsignalschaltungen insbes. in Eisenbahnsicherungsanlagen mit Fahrt- und Haltlampen und zusätzlicher Not-Haltlampe, die aus einer besonderen Not-Stromquelle gespeist wird, sobald bei Haltstellung des Signalhebels die Haltlampe erlischt, dadurch gekennzeichnet, dass die Not-Haltlampe (HN) in Reihe mit der Erregerwicklung (W(sub)1) des die Signallichtstromkreise beeinflussenden Steuerrelais (St) liegt und dass die Umschaltung dieses Stromkreises (1,2) auf die Notstromquelle (N(sub)2) in Abhänigkeit von einem bei Störung abfallenden Signal-Überwachungsrelais (Ü) erfolgt, so daß die Not-Haltlampe (HN), welche bei durchfliessendem Steuerstrom und bei Wechsel der Signale (von "Fahrt" auf "Geschwindigkeitsbeschränkung" oder umgekehrt) dunkel bleibt, aufleuchtet.
2.) Lichtsignalschaltung nach Anspr. 1.), dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis der Notstromquelle (N(sub)2) eine Rückmeldelampe (L) vorgesehen ist.
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