DEP0047307DA - Verfahren zur Erzeugung von kreppartigen Schrumpfeffekten auf native cellulose enthaltenden Geweben - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von kreppartigen Schrumpfeffekten auf native cellulose enthaltenden Geweben

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DEP0047307DA
DEP0047307DA DEP0047307DA DE P0047307D A DEP0047307D A DE P0047307DA DE P0047307D A DEP0047307D A DE P0047307DA
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Inventor
Karl Dr. Wattwil Risch
Ernst Wattwil Weiss
Original Assignee
Heberlein & Co. AG, Wattwil
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Description

P a U π 1 ο η w ■ It
Oüeiiijach/Maiti
, Quui sii aba 2
& Co. A.G.». VFattwil (Sehweiz)
V§rf®hr§a zur Erzeugung tob kreppartigtn Sohru®pf®ffekttn kom biniert «it F&ffkJ^^ &MC& &
Is ist bekannt ι SehrUtapfefftkte auf Gewebga dadurch zu erseugtste du S Man die letztere® mit einer Bfereif enf oralgen ReserTa bedrückt und hierauf einer !augenbehandlung unterwirft» wobei die niehtrestrrierten Partien schrumpfen. Ferner ist es zu diesem Zweskeibekannt » die Lauge streifenförmig aufzudrucken= la beides Pillen erhält san dabei eine regelnäBige» kreppartige Kräuselung der Gtwebefläehe.
Ee ist auoh schon vorgeschlagen wordeng däe so erhaltenen Schrumpfeffekte Mit dem Farbdruck zu kombinieren» Insbesondere ist es gelungen» duroh Aufdruck eines relatiT feinlinigen Streifendegsina, zu «@loh®a die streifenförmig geschrumpften Partien paralliJL Terlaufesg sulerordentlioh gefällige Effekte zu erzeugen. Leider trat aber bei der Herstellung derselben bisher stete die unangenehme Begleiterscheinung auf, dal gleichzeitig gewisse Moi^effek-%@ entstandene die in dieses Falle eine sehr unangenehme und un- ®rwimscht@ Wirkung haben.
Diep@ Erscheinung führte dazu» daß solche Sohruiapfeffekte kombiniert rait Streifendruok bisher praktisch nicht in brauchbarer Form ausführbar waren.
Es wurde nun gefunden« daS diese Moirebildung von der ungüastigen Wahl dee Verhältnisses der Breite der Farbstreifen und deren Abstand zur Breite der geschrumpften Partien und deren Abstand herrührea nul» Besonders ungünstig ist eb» wen* das Verhältnis der Summe der Breiten deß mit Schrumpflauge zu behandelnden Streifens und dessen Abstand zur Summe der Breiten τ. Farbstreifen und -Abstand eine ganze Zahl beträgt.
Die Erfindung besteht in einem Verfahren zur Erzeugung Ton kreppartigen Schrumpfeffekten kombiniert ait Farbdruckeffekten auf stativ® Cellulose enthaltenden Geweben und ist dadurch gekennzeichnete dal Ban zunächst ein farbiges Streifendessin aufdruckt und hierauf zum Farbstreifen parallel verlaufende? streifenförmig® Parties des Gewebes mittels Lauge schrumpft und daß die Breiten UBd Abstände der Farbstreifen und der geschrumpften streifen in solchen arithmetischen Beziehungen zueinander stehen» dal die gleichzeitige Bildung Ton Moireeffekten vermieden wird.
Als Auegangs«at@rialien für das erfindungsgemäSe Verfahren eignen sich Tor allem Feingewebe hub natiTer Cellulose z. B. Baumwollfeingewebe* Έβ können aber auch Mieohgewebe aus natiTer und regenerierter Cellulose» sowie aus natiTer Cellulose und Tollgynthetiiehen Material z, B. Superpolyaraiden oder Vinylpolytneren τβΓ- wendet werden.
Die streifenförmig©® gesohruiapfteB !"arti®® koanen dadureh @r~ seugt werden» dal man auf das Gewebe Gumei-Keservestreifes aufdruokt» hierauf d»a g&nae Gewebe einer Uai-schrumpfung tt®t©r» wirft und sohlieilioh die Gumireserv® musw&soht« Anstatt ®i@e &us»®aohb&r@ Ötrawireeerve aufzudrucken» lc&nu such &uf der itüwitite des Gewebes eis wasserunlöslicher Xaok s. B« ein Kitr©- o®llule®§la,ek aufgedruckt werden· Der beim Auswasehe* mi®des^@n teilweise suf dem Gewebe ^©slol®ib®äid© Islomh verleiht d@®s@lbea an den bedruckten Etellea eia® gerinnt Versteifum@ die für tgüwiüBü Zwee&e sehr ernuaeeht iet«£iae weitere Variante besteht d&riBg das &eh?u»pf»ittel anstatt mittels ReserTedruok duroh direktes Aufdruck im streifmS®xm b
Anstatt die Greposeffekte duroh streifeafbrmigee Einwirken ton Lauge zu erzeugen» köaaeH auch Gewebe verwendet »erden» w@leh® streifenfömiig &b«eehselnd »us in I^&uge sohruapfead®& Garben» wie BauB^ollgarmeu uad ia Laug© aioht ®der aur sehr a@h»&®h @ahrumpf©Bdea Garaea bestehen» werauf die Gewebe einer Uni»Iaug®nb©h®naluEig uatex\sorfea n@rd@n. ä1@ ai&ht oder aur sehr a@hwaoh ©ehruapfead© Garne können solohs aus &uperpolya®ld@® @d®s Vi&ylp&lymsren* forratelisxert® B®ubwo11» oder L.unst· Siidegarne edtr Baum^oll-» bgaw« £.\iaet»®id@g»riae» die mit einem $eswiB§mt®& «&@s@r&bäteSe&de& Agprnt versehen sind» dis Der perm&nente ^&eserabsteiende Appret k®f?a υ« Β· fiuroh BitruBg üit Ste&raBi&e@tthylpy?idlniia®@hl®7i& odtr Ootmdegylesyaethylpysidiaiumehlorid erhalten werden«, in diesen Mile» müssen für den Parbstreigendruok Färbst ©ff e verwendet werden» dit auf beiden Materialien gleieh anfärben s» B6 Figmentf arbtn ^Mm--%p&s--4tsl-©s^ta®^®^%βtβff«^*'^Vί£e^^^^^
Eine speseill· Ausführungsart des Verfahrens besteht darin» die Streifenanordnung so zu zählen» dal die Breite der zu schrumpfen den streiftnför@igen Partien deejG@«ebes und die Breite ihrer Zwischenräume einander gleieh sind und wenigstens mafnäherad der S\i»@ der Breiten eines Farbstreifene und eines Farbstreifenswisehenratimes bezwe einem ganszahligen Vielfaehen dieser #ntspre@henB
Die Ausübung dieser Aueführungeart der Erfindung *ird im folgenden anhand einiger Beispiele näher erläutert!
1) Sin gebleichtes Gewebe bestehend in Kette und Sehul aus eine® Baumwill-Zellwoll-Hisohgespinste mit s±® der Einstellung 23/21 und der englisehen Garnnummer 70/70 *ird in einem Stfeifendesein (Streifenbreite ο»5 am» Streifenabstand 1»5 wm) mit tinem Küpenfarbstoff bedruckt«, Kaeh dem Dämpfens Seifen und Trooknen nird in einem weitern streifendessin (Streiffenbreite und -abstand je 2 wm) verdiokte» 36^ige Natronlauge aufgedruokt wobei das Gewebe örtlieh sohrumpft« Das so behandelte Gewebe wird mit verdünnter Sohwef@lsM.ure mbgesäuert» neutral gewasohen und getrocknet« Man erhält interessante Cr^poneffekt® mit lebhaftem Farbenspiele '
8) Ein Peingewebe β dessen Kette aus miteinander abwechselnden Streifen zu je 9 Fäden aus rohem Baumwollgarn mit der englischen Garnnummer 7o und mit Formaldehyd behandelter Viskoee^Kunstseide mit einem Titer von 75 den. und^dessen So hu I aus Baumwollgara mit der engl. Garnnummer 9o besteht0 wird gekocht und gebleicht» Die Geweb@tinst®llung beträgt 22/18 ©uad die Breite der Streifen aus den miteinander abwechselnden Gruppen τοη Baumwollgarnen und nit Formaldehyd behandelten Viskos©»Garnen in. der Kette betragt es» 3 üb.
Di® Foraialdthydbehandlun^ der Viakosegsrne erfolgt in der Weise« daß die Garne in Str&n£e*üform während 15 Minuten der Einwirkung siner wässrigen Losung» enthaltend 35o gr. einer Seligen technischen FormaldenydlÖBung» und 6 gr« Aramoniumohlorid ausgesetzt wird« D,ie überschüssige Flüssigkeit wird abgeprelt» worauf die Straßen nach dem Treoknen bei 7o®C während 15 Minuten einer Temperatur τοη ISo0G ausgesetzt werden. Hierauf werden die Garne geseifte gewaschen und getrocknet.
Sas gebleichte Gewebe wird mit einem Pigmentfarbstoff in eine® zur Kette parallel verlaufenden Streifendessin bedruckt» wobei die Farbstreifenbreite 1 mm und der Farbstreif©nabstand 2 mm betragt. Schließlich wird daß Gewebe Bit Natronlauge Ton 36 Bl geschrumpft» mit verdünnter Schwefelsäure abgesäuert» neutral gewasohen und getrocknet. Das fertige Gewebe zeigt durch die Garngruppea aus Viskosekunstseide gebildete Ondulatioasstreifen» denen sich die Farbetreif en überlagern» wodurch dem Gewebe ein Ii h&ftes Aussehen verliehen wird» ohne dal sich gleichzeitig unerwünschte Moireeffekt® bilden.
3) Als Ausgangematerial dient ein Gewebe* dessen Kette aus miteinander abwechselnden Streifen aus rohem Baumwollgarn der engl. Garnaunraer 3ö und Baumwollgarn der Garnnummer uö besteht» das vor dem Verweben gekoent und mit einem wasserabstoSendem Mittel wie z. Be Stearamido®eth6£f@ethylpyridinluBiehlcri(i behandelt wira«^&er ttchuS besteht aus rohe® B&uffltsollg&rneB der englischen Garnnummer 44. Die Gewebeeinstellung beträgt 19/21» usd Jede der aufeinanderfolgenden Gruppen von rohem und vorbehandelten Kettgarnen besteht aus je 9 Fäden» wobei si® Streifen v@n ca« 3»2 mm Breite bilden. Dieses Gewebe wird nach dem Entschlichten in einem Bad» enthaltend 3 gr. Seife und 1 gr. Natriumkarbonat per Liter» gskooht und gegebenenfalls gebleicht in einer Natriumhypoohloritlöeung, enthaltend 2 gr. aktives Chlor per Liter« Hierauf wird das Gewebe remiert und mit einem parallel zur Kette verlaufenden Farbstreifendesein bedruckt« wobei die Farbteeifenbreite 1»2 ram und der Barbstreifenabstand S mm beträgt» Für den Farbdruck können Küpenfarbstoffe benützt werden. Schließlich wird das' Gewebt mit Natronlauge von 360Be* behandelt» während 5 Minuten schrumpfen gelassen» dann mit verdünnter Schwefelsäure behandelt» neutral gewasohen und getrookmet« Man erhält ein crepeartiges Gewebe mit leü%ft©m Farbenspiel der Farbstreifen» ohne dag unerwünschte Farbstreifea Euftret@»e
Jüitt »tittss Aüsfuhruagöürt die Verfahrens be steht darin« di® Strs if «anordnung so zu wähl@ns dal das Verhältnis der Breite dar zu g@hn»pftnd®n Streifen zur Breite ihr@r Zwisehenräu»e fielen d@u Verhält nie dee Farbstreifenabitamdes zur Breite des Farbstreifenist und dal das Verhältnis der Summe der Breiten eines zu g@Hnwpfend.eu Sitreifsas und tinea ^iacfteetrtouaea zur Supea der Breitem fines Farbetreifens und eines Zwisehenrau®es i»enig~ etens annähernd n/S beträgt, wobei η eine ungerade Zahl alt Ausnahae von 1 ist»
Auen die i^utubunc dieser Variante der Erfindung i?ird' i® folgenden anhand einiger Beispiele näher erläutert ι
4) Ein gebleichtes» laereeriaiertes J'eiiagewebe z. B. Baumwoll-Bou«a@lisäi@ mit aer .nineteilung 24/2td uau car ®ftfelibeheR fiar®- Buga»®? üo/120 wird m singia Ltreifende&fain (Ctreifenbreite os8 pm» Ltreif^nabötand 1S6 ism) mit einem Küpeafarbatoff bedruckt, gedämpft» g,ewab©hQn und unter bpannun^ ^etroekaet« ^uf das mit dam Paxbdruck rergshene Gewebe wird hierauf aine wasberlosli- @he Uum^ire^erTe in Form τοη zum Parbetreifea parallelen btrel« fan ύοά 1»L B^ Brei^eβ i® ji"b&töSü ταη 2e^ %& aufgedruckte Hierauf wird das Gewebe getrocknet und der Linwirlcung von ifatron-Iau^e tob 34»°üe unterworfen; wobei die nieht Mit der 7p bsasfi&tsa otellen :>ohru»pfen» Dann wird da.·* Gewebe mit Eebwgfglaäure abgelauert 8 neutral gewaueheu uaa «, Das Verhältnis der Breite ainsa zu aohruapfenden Streifeng su« Abstand zweier solcher Streifen ist gleich de® Verhältnis eiaee ParbatreifenabBtaadeß zur Farbetreifenbreite und beträgt ia Zahlen ausgedrückt 2»4 « lt2 ο 1,6 ι οβ8β Das Verhältnis der Svene der Breiten eines zu aohrunpfenden Streifens und eines Abstandea zwischen zwei solchen Streifen zur feu®me der Breite eines ParbBtreifensbetandes und eines Farbstreifens beträgt in diese® Falle 3S6 $ 8,4 β l»ö. Man erhalt gemäß diesem Beispiel Interessante Creponeffekte nit lebhafte® Farbenspiele wobei die uaer®uneehte Moirebildung Töllig rer®ieden wird.
Zur Verdeutlichung der im Beispiel 4 geschilderten Verhältnis&e dient die beiliegende Zeichnung.
Figur 1 ieigt eine dem Beispiel 4 entsprechende Anordnung tob Farbetreifen (schwarz) und GuBMi-Reserveetreifen (eohraffiert) in lo-faeh Tergrößerte» MaEatab. Hierin bedeuten»
@ ■> Breite dee Farbetreifβηε « fl «ig
to m x.bfetana der Purbctreife& s 10 mm β s Abstand aer iu techruiapfenden
Streifen (GuBmi-Leaerve) s 1£ Bam d Q Breite dee zu schrumpfenden
Streifens 8 24 ta®
Jfisur 2 Jäiigt zuffl Vergleich eine Streifenanordnunge die d®a
Bedingungen der Erfindung nicht entspricht 8 wobei wiederum die Farbßtreiftn schwarz una die (Ju®mi-R®8®rvestr@ifea schraf fiert dargestellt,sind« In diesem Fall® lets
a m 4gö um em δ»ο mm
b @ 9g@ im d s loto
Ss ist somit a/2 θ (5 ·#· Io) g (4Db 4» 9) σ X8Il9 d. h. s a 2s2£g also beinahe ©ins gerade Zahl© was einen sehr ungünstigen Fall darstillt*
in der Figur S ist deutlich erBiohtlich© dal die Gu»ai-Res»rY§si;r®if®a sich in den Bit A bestiehneten Regionen ueaiggttas annähernd alt den Farbstreifen deeken* während sie ia'dtr Region B in den Zwischenräumen swisohea den Färb» strtifin li@g@ne ifach d@m Sohruapfen und Aus^aeehen der Gusair©s§rT© weist dae Gewebe natürlich auch in Bezug auf gesonrum|ifte und nicht geschrumpfte Stellen selche -Regionen A und B auf. sie stetige Weohselfolge dieser Regionen A und B bewirkt das Auftreten der Moiretff@kt®o
Im Gegensatz su Figur 2 gibt es bei Sigur 1 teeine Regionen A und B8 sondern hier liegt abwechaelungsweiee ein^ Gummires@rT@str@ifen zwischen zwei Farbstreif@n$ und der nächste überdeo^t teilweise den Farbstreifen? Iq diesem Falle treten lcelne oaer nur t»@hx soh^uche MoireSfftkte auf β
5) Als Ausgan&BBsaterial dient gin leing^^ebe» des&en Kette aus miteinander abweoheslnden ätreifen au 6 Fäaen tiuc Nylon mi% θΐϋθΐη Ίί%@ν von 7o deu* und Io E^dt© aus Saume ο 11 @ der tnglisehen Garnnummer 8o besteht@ während d^rSohul aus BausfQllgarnen der englischen Garnnunaaer ISo besteht» Die aewebtiinsttllung beträgt 22/19« und die Breite der durch die miteinander abtseehselnden Gruppen aus Nylon- und Baumwollgarnen gebildeten Streifen beträgt I0Q und Ze2 um. Das Gewebe *ird gekocht« gebleicht und mit einem zur Kette gi§?allel§n Farbstreiftndeasin bedruckt« wob@i die Farbetreiigabrgit© 1B3 und der Farbstreifenabatand 2B1 mm beträgt· Der Bruch a/S der gewobenen und bedruckten Streiftn ist in diesem Falle gleich (1βθ 4 3»2) « (193 Φ 2,1) ο 1»5S
i i ί i '
Für din Farbdruck werden Pigmentdruckpasten m-i*~*&»—Bw
Ter^endet. Nach d@m Fixieren des
druckes wird das Gewebe in ipannungslosem Zustand während &,Minutes pit Natronlauge τοη 3o°Be behandelt« mit heilem Wasser augg@waseh§ng mit verdünnter Sohwgfelsäure ab^esEugrfcg mit IsaltsB Wasser neutral gfvasehen und getrocknet. Man erhält ein <§s?@p®artigi8 Gewebe Mit einem lebhaften Farbenspiel ^®r Farbstreiftn gegenüber des unbedruckten Fond.
6) Eis gebleichtes merefrisiertts Feingsvebe wie z. B, BauBWoll-Battist Bit der Einstellung 28/23 und der englischen
Garnnuaratr 80/95 ist mit einem Küpenfarbstoff in einem Str#ifeadessin bedruckt. Hfe rauf wird iuf der Giweberüokseiti Sin Nitrooellulegtlmek in einem Streifendessin aufgedruckt» das parallel sum Farbstreifendeasin rerlaüft« Haeh dem Trocknen wird das Gewebe in Natronlauge Ton 360Be geschrumpft@ nit terdüanter Schwifilsäur® behandelt» neutral gew&gehea und gttro^knet« Bie F&rbstrtifinbrtit@ beträgt ®®8 tam9 der Farbstreiftnabst&nd 1»6 mms die Brsitt ö©r Laek»He@^rti8treiftn I9S ma und .der Laoketreifennbstand 2A w<> Man erhalt ein lfieht v@?st@iftea @rifemrtiges Gewebe Mit einem lebhaften Farbenspiel der Farbstr@iftne ohne dal sieh unerwünschte Moireeffekt© bilden.
Di® Wirkung der erfindungs§§fiäi@n Effekte k&nn auch noch duroh Einfärben des Gewebes am Stück oder durch Kombination mit eine© beliebigen endeten Druekdessin erhöht werden»

Claims (1)

  1. le Verfahren zur Erzeugung τοη kreppartigen Schrumpfeffekten kombiniert mit Farbdruckeffekten auf native Cellulose enthaltenden Gew®b©ne daduroh gekennzeichnet» dal aan zunächst tin farbigee Streifendessin aufdruckt und hierauf zum Färbet reifen parallel rerlaufende t streifenförmig® Partien des Gewebes mittels Lauge schrumpft und dal die Breiten und Abstände der Farbstreifen und der geschrumpften Streifen in solchen arithmeticchen Beziehungen zueinander stehen» daß die gleichzeitige Bildung τοη Moireeffekten vermieden wird»
    2· Verfahren nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet» daß die Breite der zu schrumpfenden streifenförnigen Gewebepartien und die Breite ihrer Zwischenräume einander gleich sind und wenigstens annähernd der Summe der Breiten eiries Farbstreifβηε und eines Farbatreifenzwischenraumes bezw· einem ganzzahligen Vielfachen dieser Summe entsprechen«
    3e Verfahren nach Anspruch I8 dadurch gekennzeichnet» daß. das Verhältnis der Breit® der zu schrumpfenden streifenförmigen Gewebepartien zur Breite ihrer Zwischenräume gleich dem Verhältnis des Farbstreifenabstandes zur Breite des Farbatreifenb ist und daß'das Verhältnis·der Summe der Breiten eines zu -schrumpfenden Streifens und eines Zwischenraumes zur Summe der Breiten eines Farbstreifens und eines Zwischenraumes wenigstens annähernd n/2 beträgtg wobei η ein© ungerade Zahl mit Ausnahme τοη 1 ist.
    4ο Verfahren nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß η s 3 ist.
    5. Verfahren nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, daß als AusgangBmateribl ein Feingewebe pus nativer Cellulose ζ. B. ein Baumwollgewebe dient,
    G. Verfahren nach rüitäpruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangematerial ein Mischgewebe aus nativer und regenerierter Cellulose dient.
    «■■'·.
    7. Verfahren nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet e dal man die Lauge auf dem liege des Reservedruckes örtlich auf das Gewebe einwirken läßt.
    β« Verfahren nach Anspruch 5 und 6S dadurch gekennzeichnet» dal man die Lauge durch örtlichen Aufdruck auf das Gewebe einwirken läßt.
    9· Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet» daß eine auswaschbare Reserve z. B8 eine Guaaireserve aufgedruckt wird.
    Ιο« Verfahren nach Anspruch 7, daduroh gekennzeichnete d&I eine wasserunlösliche Reserre z. B.fMtrolaok auf die Rückseite des Gewebes aufgedruckt wird« (
    11. Verfahren nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet» daß als AUBgangsiaaterial Gewebe verwendet werden, welche streifsnförniig abwechselnd aus in Lauge schruaipf^itiaa Garnen und aus in Lauge nicht sehrurapf enden Garnen bestehen.
    12· Verfahren nach Anspruch 5 und 11, dadurch gekennzeichnet» dal das Gewebe aus unbehandelten und fornaalisierten Baumwollgarnen besteht.
    13β Verfahren nacjh Anspruch 6 und 11, dadurch gekennzeichnet» daß das Gewebe aus unbehandelten Baumwollgarnen und forraalisierten Kunstseidegarnen besteht.
    14· Verfahren nach Anspruch 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe ans unbehandelten und mit einem permanent ten. wasserabstoßenden Appret versehenen Baumwollgarnen besteht. . ,
    15· Verfahren nach Anspruch 6 und 11, dadurch gekennzeichnet» daß das Gewebe aus unbehanielten Baumwollgarnen und mit einem permanenten wasserabstoßenden Appret versehenen Kunstseidegarnen beisteht.
    16. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet» daß das Gewebe aus unbehandelten Baumwollgarns® und vollsynthetischen Garnen z. B· Superpolyasiden oder Vinylpolymeren besteht.
    17. Kreppart ig-geschrürapftes und bedrucxtes Feingewebe» gekennzeichnet durch streifenförmig geschrumpfte Partien neben parallel dazu verlaufenden Parbstreifen» deren Breiten und eegen&eitige Abstände so gewählt sind, daß keine Moirelffekte>ntetehene

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