DEP0046550DA - Bruchbandage mit einer Beckenfeder und daran befestigter verstellbarer Pelotte - Google Patents

Bruchbandage mit einer Beckenfeder und daran befestigter verstellbarer Pelotte

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DEP0046550DA
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Germany
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pad
spring
pelvic
adjustable
bandage
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Emil Klein
Original Assignee
Firma Wilhelm Julius Teufel, Stuttgart
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Description

Bruchbandagen, die an sich bereits bei ihrer Herstellung weitgehend den anatomischen und praktischen Verhältnissen Rechnung tragen, können, falls die erforderlich sein sollte, durch entsprechendes Nachbiegen der am Ende des Federbügels befestigten Pelotte, nachgepasst werden. Für Sonderfälle hat man durch Schlitzführungen, Klemmverschlüsse und Gelenke eine weitgehende Einstellung und Verbesserung der Anpassungsfähigkeit und Verwendungsmöglichkeit der Bruchbandagen geschaffen. Benutzt werden für diese Bruchbandagen entsprechend gebogene und abgekröpfte Beckenfedern, die, in entsprechender Bemessung, die Pelotte gegen die Bruchpforte andrücken.
Die Erfindung besteht nun darin, dass als Beckenfeder ein ohne Kröpfung gebogener kurzer Federbügel benutzt wird, an dessen vorderen freien Ende die Pelotte verschwenkbar angelenkt ist und als verstellbarer Halteriemen am freien Leibgurtende ein eine Kehre bildender Gabelgurt vorgesehen ist, der mit seinem einen Ende am Schwenkpunkt der Pelotte und mit dem anderen Ende in an sich bekannter Weise an der Pelotte selbst festgelegt wird.
Durch die Erfindung wird so der Vorteil erreicht, dass durch den Gabelriemen der Zug des Leibgurtes einmal in der Gürtelebene wirkt und den sichere Sitz des Bruchbandes auch ohne Schenkelriemen gewährleistet und zum anderen der Zug die Pelotte gegen den Leib bzw. gegen die Bruchpforte andrückt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, dass durch die Anwendung einer nur in einer Ebene gebogenen und nicht gekröpften kurzen Beckenfeder in Verbindung mit der nach beiden Seiten aus der Ringebene der Beckenfeder ausschwenkbaren Pelotte, die Bandage als links- oder rechtsseitiges Bruchband gleich gut verwendbar ist. Dies hat insbesondere auch für die Lagerhaltung wesentliche Bedeutung.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Pelottenträger um einen mit dem Beckenfederende ein feststellbares Gelenk bildenden Zapfen verschwenkt wird und die Pelotte auf ihrem Träger längsverschieblich und einstellbar gelagert ist. Erfindungsgemäss wird so eine weitgehende Anpassung der Bandage und genaue Einstellung zur Bruchpforte und damit die einwandfreie Wirkung der Bandage erreicht.
Erfindungsgemäss sind die die Einstellage sichernden Klemmglieder gleichzeitig als Knopfglieder zum Einhängen der Enden des Gabelgurtes ausgebildet. Neben der erzielten Einsparung an Material werden so die Zugkräfte des Leibgürtels an die Gelenkstellen übertragen und damit nachteilige die Verbindung lösende oder die Einstellage verändernde Kräfte ausgeschaltet. Zudem liegen diese Klemmpunkte wirkungsmässig günstig für die Bandage.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen:
Abb. 1 eine Bruchbandage in schaubildlicher Darstellung mit direkt angelenktem Pelottenkörper,
Abb. 2 eine Beckenfeder mit besonderem Pelottengelenk in Ansicht,
Abb. 3 eine Draufsicht der Abb. 2 unter Hinzufügung einer Pelotte mit Klemmverschluss im Schnitt.
Die Bruchbandage hat die durch Wattierung abgepolsterte Beckenfeder a, an welche der Leibgurt b anschliesst. Die Beckenfeder besteht, wie dies aus Abb. 2 und 3 zu ersehen ist, aus einem nur in einer Ebene gekrümmten Federbügel. An dem vorderen freien Ende der Beckenfeder a ist der aus einem Stab bestehende Pelottenträger c angelenkt. Die gegeneinander liegenden Flächen der Gelenkteile d, e greifen, zur Sicherung der Einstellage, mit Ruhen und Rasten f ineinander. Der Gelenkzapfen g ist als Verschraubung bzw. Klemmglied ausgeführt und an seinem äusseren freien Ende als Knopfglied h ausgebildet. Der Gelenkzapfen ist mit einem klappbaren Drahtbügel i versehen, damit die Klemmverbindung für die Einstellung der Pelotte leicht bedient werden kann, ohne dass hierfür Werkzeuge notwendig sind.
Der Pelottenkörper k wird durch eine Klemmverschraubung l, m auf dem stabförmigen Pelottenträger c in der jeweiligen Einstellage festgelegt. Der Pelottenkörper ist so auf seinem Träger c längsverschieblich und einstellbar. Der Stab c ist zur Sicherung des Klemmverschlusses in der Längsrichtung mit Längsnuten versehen. Der Mutterkörper n des Klemmverschlusses ist mit einem klappbaren Drahtbügel für seine Betätigung versehen. Der Klemmverschluss l, m, n ist an seinem freien Ende als Knopfglied o für das Einhängen des Leibgurtes ausgeführt.
Für die Festlegung des Leibgurtes b zum Schliessen der Bandage wird ein Halteriemen benutzt, der aus einem eine Kehre bildenden Gabelgurt p besteht, der am freien Ende des Leibgurtes b in dem Drahtbügel q läuft, der mit einer Rolle versehen ist. Der Zug des Leibgurtes b, der vorteilhaft aus einem Gummiband besteht, wird so auf die beiden, an den Knopfgliedern h, o der Bandage festgelegten Enden des Gabelgurtes p übertragen.

Claims (3)

1) Bruchbandage mit einer Beckenfeder und daran befestigter verstellbarer Pelotte, dadurch gekennzeichnet, dass als Beckenfeder ein ohne Kröpfung gebogener kurzer Federbügel (a) benutzt wird, an dessen vorderen freien Ende die Pelotte (k) verschwenkbar angelenkt ist und als verstellbarer Halteriemen am freien Leibgurtende ein eine Kehre bildender Gabelgurt (p) vorgesehen ist, der mit seinem einen Ende am Schwenkpunkt der Pelotte und mit dem anderen Ende, in an sich bekannter Weise, an der Pelotte selbst festgelegt ist.
2) Bruchbandage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pelottenträger um einen mit dem Beckenfederende ein feststellbares Gelenk bildenden Zapfen (g) verschwenkt wird und die Pelotte (k) auf ihrem Träger (c) längsverschieblich und einstellbar gelagert ist.
3) Bruchbandage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Einstellage sichernden Klemmglieder gleichzeitig als Knopfglieder zum Einhängen der Enden des Gabelgurtes (p) ausgebildet sind.

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