DE684768C - Skibindung - Google Patents
SkibindungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/24—Tighteners for ski bindings
- A63C9/245—Tighteners for ski bindings forming part of a cable binding
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Skibindungen, die aus seitlichen und den Stiefel umfassenden
Fersenzugteilen bestehen, zwischen denen Strammer und Federglieder eingeschaltet
sind. Bei diesen bekannten Skibindungen soll durch die Vereinigung von elastischen
Fersengliedern oder Seitenteilen mit den bekannten Riemen- oder Kabelbindungen die
ungenügende Nachgiebigkeit der Riemen oder Kabel verbessert werden, so daß der Stiefel
durch die Betätigung des Strammers nicht zu stark in die Backen gepreßt wird. Es
wurde auch vorgeschlagen, eine Feder in den Strammerhebel zu verlegen, um die Nachgiebigkeit
des rückwärtigen Bindungsteiles zu erhöhen und gleichzeitig die Betätigung des Strammerhebels zu erleichtern. Bei all diesen
Ausführungen hat die Bindung nach Betätigung des Strammers eine bei allen Laufarten
ao stets gleichbleibende bestimmte Spannung.
Wie bekannt, ist es aber erwünscht, die Spannung und Elastizität der Bindung der
jeweiligen Skitätigkeit, wie Abfahrt, Slalom, Aufstieg, Langlauf und Springen, bequem
und durch einen einfachen Handgriff anpassen zu können. Die schon vor Jahren vorgeschlagene, von der Bindung unabhängig
zwischen Fußgelenk und Ski eingeschaltete Feder, die den Stiefel stets wieder und rasch
gegen den Ski anfedern soll und bei Wechsel der Skitätigkeit skiseitig ausgehängt wird,
konnte ebenso wie der sog. Elastikskizug diesen Anforderungen nicht voll genügen.
Zweck der Erfindung ist, eine Skibindung zu schaffen, die bei wechselnder Skitätigkeit
ohne Abschnallen der Bindung in ihrer Spannung und Elastizität durch einen einfachen
Handgriff umgestellt werden kann, somit insbesondere auch bei Langlauf und Aufstieg
ein elastisches Heben der Fersen leicht
zuläßt, ohne das Gefühl zu erwecken, als
ob sich die Bindung vom Absatz löst. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß
zur Längen- und Spannungsänderung die in die Bindung eingeschalteten Federglieder Anschlüsse
an die Bindung erhalten, die durch eigene Schaltorgane derart geändert werden
können, daß die Federn bei Betätigung des Strammers stufenweise und wahlweise bis zu
ihrer völligen Ausschaltung gespannt werden können. Zweckmäßig werden als Federglieder
Schraubenfedern verwendet, die in einem Gehäuse gelagert sind und die durch
Übereinandergreifen der beiden Angriffsstellen der angeschlossenen Bindungsteile auf
Druck beansprucht werden. Die Federglieder können hierbei an verschiedenen. Stellen der
Bindung eingeschaltet werden; ebenso können die Schaltmittel zum Ändern der Angriff sstellen
eines Bindungsteiles an dem Federgliede verschiedener Art sein.
Nach einer Ausführung gemäß der Erfindung ist das Federglied am Ende eines
Seitenteiles und nahe dem Fersenstrammerhebel vorgesehen, und sein längs bewegliches,
sich gegen die Druckfeder abstützendes Gehäuse weist mehrere hintereinanderliegende
Schalthaken auf, in welche je nach Wahl ein Schaltbügel des Strammers eingehakt wird. Ist der Schaltbügel in dem vom
Strammer am weitesten entfernten Schalthaken eingehakt und wird der Strammer angespannt,
so wird die Feder vollständig zusammengedrückt, d.h. sie wird ausgeschaltet und eine starre Bindung erzielt, wie sie für
Abfahrtlauf erwünscht ist. Andere Schaltbügellagen in dem dem Strammerhebel näher
liegenden Schalthaken ergeben entsprechend der geringeren Federspannung elastischere
Verbindungen, wie sie z. B. für Langlauf oder Aufstieg benötigt werden. Die Federwirkung
kann hierbei und auch bei den anderen erfindungsgemäßen Ausführungen auf zwei
Federglieder aufgeteilt werden, weiche zu beiden Seiten des Fersenzugteiles eingebaut sind.
Mit dem zweiten Federgliede kann sehr vorteilhaft zwecks guter Einstellung der Bindung
auf die Stiefellänge eine Kabel- oder Riemenklemme verbunden sein, die sich einerseits
gegen die Druckfeder abstützt und andererseits über einen Klemmhebel und Klemmschuh mit dem Seitenzugkabel verbunden ist.
Als Fersenteile können die bekannten Riemenoder Federbügel verwendet werden. An Hand der Zeichnungen sollen, ohne die
Erfindung hierdurch einschränken zu wollen, verschiedene Ausführungsformen der Erfindung·
erläutert werden, und zwar zeigt beispielsweise
Fig. ι den rückwärtigen Teil einer Skibindung
mit zwei Federgliedern, deren eines ein mit Schalthaken versehenes verschiebbares
Gehäuse aufweist,
Fig. 2 denselben Bindungsteil mit starrem Federgliedgehäuse und beweglichem Widerlager
mit Schalthaken,
Fig. 3 denselben Bindungsteil mit frei liegender Druckfeder und mit Schalthaken
am Seit ent eilende,
Die Fig. 4 und. 5 zeigen Ausführungsformen,
bei welchen statt der Schalthaken um· legbare Gelenkhebel verwendet werden.
In Fig. ι ist zwischen dem Kabel 1 und
dem am Fersenteil 2 gelagerten Strammerhebel 3 das Federglied eingeschaltet, welches
aus der Kabelhülse 4, den Federgliedern 5 und dem Gehäuse 6 mit seinen Bindungsan,-schlüssen
oder Schalthaken 7, 8, 9, 10 besteht, wobei der Schaltbügel 11 den Strammerhebel 3
mit einem dieser Schalthaken verbindet. Das andere Kabel 12 steht ebenfalls über ein
Federglied mit dem Fersenteil 2 in Verbindung. Dieses Federglied besteht aus der
Kabelhalterhülse 13, welche die Zuggliedklemme 14, den Klemmhebel 15 und den
Klemmschuh 16 trägt, ferner aus den Federgliedern 17 und dem mit dem Fersenteil 2
starr verbundenen Gehäuse 18. Wird der Schaltbügel 11 vor den Schalthaken 7 gelegt
und der Strammer 3 angezogen, so werden die Federglieder 5 nur ein wenig gespannt,
d.h. die Bindung bleibt lose. Beim Einhaken in die Haken ,8 bzw. 9 tritt eine stärkere
Federspannung und eine festere Bindung ein, bis schließlich im Schalthaken 10 die Federglieder
5 vollständig zusammengedrückt werden und damit eine starre Bindung erzielt ist. Im selben Maß wie die Federglieder 5
verformen sich auch die. anderseitigen Federglieder 17. Die Längeneinstellung des Kabels
12 entsprechend der Stiefelgröße erfolgt
durch die mit der Kabelhalterhülse 13 kombinierte Kabelklemme 14, den Klemmhebel 15
und Klemmschuh 16.
In der Fig. 2 ist die Ausführung nach Fig. ι insofern geändert, als das Gehäuse 6
des zwischen Fersenteil 2 und Seitenzugkabel ι gelagerten Federgliedes 5 starr mit
dem Fersenteile 2 verbunden ist und ein verschiebbar gelagertes Federwiderlager 19 mit
den wahlweisen Schalthaken 7, 8, 9, 10 trägt. In Fig. 3 ist eine einfache Anwendung des
Erfindungsgedankens dargestellt. Hier trägt das Seitenzugkabelende 1 die Schalthaken 7,
8, 9, und der in diese einzuhakende zweiteilige Zugbügel 20, 21 des Strammerhebels 3
ist aus zwei gegeneinander entgegen der Wirkung einer Druckfeder 5 verschiebbaren Zugbügelteilen
20, 21 gebildet. Die Federgliederund Kabelklemmausbildung nach Fig. 1 für
das Kabelteil 12 ist ebenso für die Ausführungen nach den Fig. 2 und 3 anwendbar.
Nach Fig. 4 wird zur Längenänderung der Bindung ein umlegbarer Gelenkhebel 22 verwendet,
der zwischen Strammerhebel 3 und Zugbügel 11 eingeschaltet ist. Durch dessen
Umlegen wird die Bindung um die doppelte Gelenkhebellänge verkürzt oder verlängert.
Nach Fig. 5 kann der umschlagbare Gelenkhebel 22 zwischen Zugbügel 11 und Federgliedgehäuse
6 eingeschaltet werden. Die Achse 23 ist hierbei mit dem Strammerhebel 3 bzw. mit dem Schaltbügel 11 verbunden, hingegen
gehört die Achse 24 als Gelenk zwischen den Gelenkhebel 22 und Federgliedgehäuse
6.
Claims (7)
1. Skibindung mit Zugteilen, zwischen denen Strammer und Federglieder eingeschaltet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Federglieder (5) mit wechselbaren
Bindungsanschlüssen (7, 8, 9, 10) versehen sind, die derart gewählt werden
können, daß die Federn bei Betätigung des Strammers stufenweise bis zu ihrer völligen Ausschaltung gespannt werden
können.
2. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(6) des zwischen Fersenteil (2) und Seitenkabel (1) gelagerten Federgliedes (5)
mit den Schalthaken (7, 8, 9, 10) versehen ist, in welche wahlweise der Schaltbügel
(11) des Strammerhebels (3) eingehakt wird (Fig. 1).
3. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(6) des zwischen Fersenteil (2) und Seitenzugkabel (1) gelagerten Federgliedes
(5) starr mit dem Fersenteile (2) verbunden ist und ein verschiebbar gelagertes
Federwiderlager (19) mit den wahlweisen Schalthaken (7, 8, 9, 10)
trägt.
4. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seitenzugkabelende
(1) mit den Schalthaken (7, 8, 9) versehen ist und der in diese einzuhakende
Zugbügel (20, 21) des Strammerhebels (3) aus zwei gegeneinander entgegen
der Wirkung einer Druckfeder (5) verschiebbaren Zugbügelteilen (20, 21)
gebildet ist (Fig. 3).
5. Skibindung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am anderen
Ende des Fersenteiles (2) ein zweites Federglied vorgesehen ist, dessen Kabelhalterhülse
(13) eine Kabelklemme (14) mit Klemmhebel (15) und Klemmschuh
(16) zur Längenänderung des Kabels (12) für Einstellen der Bindung auf die Stiefellänge
aufweist (nur dargestellt in Fig. 1).
6. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
Strammerhebel (3) und Zugbügel (n) ein umlegbarer Gelenkhebel (22) vorgesehen ist (Fig. 4).
7. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der umschlagbare
Gelenkhebel (22) zwischen dem Zugbügel (11) und Federgliedgehäuse (6)
eingeschaltet ist, wobei die Achse (23) mit dem Strammerhebel (3) und die Achse (24) mit dem Federgliedgehäuse
(6) verbunden ist (Fig. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT849134X | 1938-01-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE684768C true DE684768C (de) | 1939-12-05 |
Family
ID=3682188
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEO23660D Expired DE684768C (de) | 1938-01-19 | 1938-06-30 | Skibindung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE684768C (de) |
| FR (1) | FR849134A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749125C (de) * | 1939-01-17 | 1945-01-18 | Philipp Gruber | Skibindung |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| FR866500A (fr) * | 1940-04-13 | 1941-08-14 | Perfectionnements aux skis | |
| DE972728C (de) * | 1951-06-25 | 1959-09-10 | Ver Baubeschlag Gretsch Co | Skibindung |
-
1938
- 1938-06-30 DE DEO23660D patent/DE684768C/de not_active Expired
-
1939
- 1939-01-19 FR FR849134D patent/FR849134A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749125C (de) * | 1939-01-17 | 1945-01-18 | Philipp Gruber | Skibindung |
Also Published As
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|---|---|
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