DE609675C - Skibindung - Google Patents

Skibindung

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DE609675C
DE609675C DEA68006D DEA0068006D DE609675C DE 609675 C DE609675 C DE 609675C DE A68006 D DEA68006 D DE A68006D DE A0068006 D DEA0068006 D DE A0068006D DE 609675 C DE609675 C DE 609675C
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swivel
toe
ski binding
brackets
swivel brackets
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/10Non-self-releasing toe jaw-irons; Non-self-releasing binding hooks made of one piece

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Skibindung mit an den Zehenbackenschenkeln angelenkten und zur Befestigung des Fersenzugriemens dienenden Schwenklaschen, die feststellbar sind, um einen schräg abwärts gerichteten Zug auf den Fersenzugriemen zu erhalten.
Es ist bereits eine Skibindung bekannt, bei der die Schwenklaschen mittels in die Zehenbackenschenkel eingeschraubten Schraubenbolzen festgestellt werden können. Dadurch soll ermöglicht werden, beim Aufstieg durch Wegnahme der Schraubenbolzen die Schwenklaschen frei zu bewegen, um den Stiefel leicht vom Ski abheben zu können. Für die Abfahrt hingegen sollen die Schwenklaschen mittels der Schraubenbolzen festgestellt werden, um eine bessere Führung des Ski zu erzielen. Bei dieser Skibindung besteht jedoch der Nachteil, daß das Einschrauben und
ao das Herausschrauben der Schraubenbolzen Zeit beansprucht. Es hat sich ferner gezeigt, daß durch das Feststellen der Schwenklaschen der Fersenzugriemen zu wenig elastisch ist, so daß er nach kurzem Gebrauch zerrissen wird oder
as die Laschen abgerissen werden.
Diese Nachteile sollen gemäß der Erfindung dadurch behoben werden, daß an den Zehenbacken umstellbare Anschläge für die Schwenklaschen vorgesehen sind, die in der einen Stellung die freie Beweglichkeit der Schwenklaschen gestatten und in einer zweiten Stellung die Schwenklaschen in Tiefzugstellung festhalten, wobei im Fersenzugriemen in an sich bekannter Weise mindestens eine Feder eingeschaltet ist. Durch die umstellbaren Anschläge können die Schwenklaschen rasch festgestellt werden, und es kann die Beweglichkeit der Laschen rasch wieder hergestellt werden. Dadurch, daß zufolge der zwischen der Lasche und den Fersenzugriemen eingeschalteten Feder der Fersenzugriemen elastisch nachgeben kann, wird auch beim Feststellen der Laschen eine gewisse Nachgiebigkeit des Stiefels ermöglicht und somit vermieden, daß der Fersenzugriemen und die ■;., Laschen zu stafk beansprucht;werden.
Auf der Zeichnung sind; zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Aufriß, einer Bindung, nach ..■·> dem ersten Beispiel und; "50
Fig. 2 einen Grundriß derselben. ...
Fig. 3 zeigt einen Aufriß einer Bindung nach dem zweiten Beispiel,
Fig.4 einen Grundriß dazu,;. . .
Fig. 5 eine Teilansicht mit teilweisem Schnitt und
Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie VI-VI
der Fig. 5.':
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 sind auf dem Skiholz 1 die beiden Zehenbacken-
schenkel 2 befestigt, an denen auf einem Zapfen 3 je eine Schwenklasche 4 gelenkig angeordnet ist. An den Schwenklaschen 4 greifen die Enden des Fersenzugriemens 5 mit Hilfe des Beschlages 6 und des Zapfens 7 gelenkig an. Auf einem an dem Zehenbackenschenkel 2 befestigten Zapfen 8 ist ein Umstellhebel 9 gelagert, welcher in zwei durch Zapfen 10,11 begrenzte Endlagen umgestellt werden kann. Wenn der Umstellhebel 9 sich in der in Fig. 1 in ausgezogenen Linien gezeigten Lage befindet, in der er mit seiner Endfläche gegen die Schwenklasche 4 drückt, ist die Lasche 4 durch den Umstellhebel 9 in ihrer ungefähr horizontalen Tiefzugstellung, in der ihr Sohlenrastplättchen 12 auf dem Skiholz 1 aufliegt, festgehalten. Weil sich hierbei der Fersenzugriemen 5 nur um den Zapfen 7 bewegen kann, wird auf ihn ein schräg abwärts gerichteter Zug ausgeübt, der bestrebt ist, den hinteren Teil des Stiefels gegen das Skiholz 1 zu drücken. Diese Lage des Umstellhebels 9 ist deshalb insbesondere für die Abfahrt geeignet, weil sie eine gute Führung des Ski gestattet. In der in Fig. 1 in strichpunktierten Linien angegebenen Lage des Umstellhebels 9 ist dagegen die Schwenklasche 4 frei beweglich, so daß hier der hintere Teil des Stiefels leicht angehoben werden kann und sich diese Lage deshalb insbesondere für den Aufstieg eignet. Die Umstellhebel 9 bilden umstellbare An-. schlage, um die Schwenklaschen 4 in Tiefzugstellung festzuhalten. Sie können in ihrer Lage, in der sie mit ihren Endflächen gegen die Schwenklaschen 4 drücken, gesichert sein, um zu verhindern, daß sie sich von selbst aus dieser Lage verschwenken.
Statt des Umstellhebels 9 können zum Festhalten der Schwenklaschen 4 in Tiefzugstellung anders ausgebildete Anschläge vorgesehen sein. So können z. B. an den Zehenbackenschenkeln 4 horizontal verschiebbare Riegel angeordnet werden, die über das Sohlenrastplättchen 12 geschoben werden können und dadurch ebenfalls die Beweglichkeit der Schwenklaschen 4 aufheben.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 bis 6 ist der Zapfen 10 weggelassen, da der Umstellhebel 9 in der inneren Endlage durch das Anliegen an der Endfläche der Schwenklasche 4 begrenzt ist. Ferner ist hier an dem Zapfen 7 der Lasche 4 ein Federgehäuse 13 schwenkbar angeordnet. Dieses Gehäuse 13 hat im Querschnitt flache Rechteckform, und es ist in dieses eine abgeflachte Druckfeder 14 eingesetzt, welche einerends an dem am offenen Ende des Gehäuses 13 umgebördelten Rand 15 abgestützt ist und andernends an einer auf einem Zugbolzen 16 befestigten Platte 17. Der Zugbolzen 16 besitzt an dem aus dem Federgehäuse 13 herausgeführten Ende einen Ring 18, an dem der Fersenzugriemen 5 angreift. Bei dem auf der Zeichnung dargestellten zweiten Ausführungsbeispiele sind an beiden Schwenklaschen 4 Federgehäuse mit Federn 14 angeordnet, und zwar ist die an der inneren Schwenklasche angeordnete Feder langer als die an der äußeren Schwenklasche angeordnete Feder, damit an der Außenseite genügend Platz für den Strammer verbleibt.
Es könnte jedoch statt an beiden Schwenklaschen auch nur an einer Schwenklasche, z. B. der inneren, eine Feder angeordnet sein.
Zufolge der Anwendung einer Feder könnte bei dieser Bindung ferner der Fersenzugriemen statt aus einem Lederriemen auch aus einem Kabel bestehen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Skibindung mit an den Zehenbackenschenkeln angelenkten und zur Befestigung des Fersenzugriemens dienenden Schwenklaschen, die feststellbar sind, um einen schräg abwärts' gerichteten Zug auf den Fersenzugriemen zu erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zehenbacken umstellbare Anschläge (9) für die Schwenklaschen (4) vorgesehen sind, die in der einen Stellung die freie Beweglichkeit der Schwenklaschen gestatten und in einer zweiten Stellung die Schwenklaschen in Tiefzugstellung festhalten, wobei im Fersenzugriemen in an sich bekannter Weise mindestens eine Feder (14) eingeschaltet ist.
  2. 2. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umstellbaren Anschläge aus Umstellhebeln (9) gebildet sind, die an den Zehenbackenschenkeln (2) gelagert sind und mit ihren Endflächen zwecks Aufhebung der Beweglichkeit der Schwenklaschen (4) gegen diese angelegt werden können.
  3. 3. Skibindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (9) in der Sperrlage der Schwenklaschen (4) gesichert ist.
  4. 4. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die umstellbaren Anschläge für die Schwenklaschen an Riegeln gebildet sind, die an den Zehenbackenschenkeln (2) angeordnet und horizontal verschiebbar sind und zwecks Aufhebung der n0 Beweglichkeit der Schwenklaschen (4) über die üblichen Sohlenrastplättchen (12) an den Schwenklaschen (4) geschoben werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA68006D 1932-11-16 1932-12-16 Skibindung Expired DE609675C (de)

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CH1964103X 1932-11-16

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DEA68006D Expired DE609675C (de) 1932-11-16 1932-12-16 Skibindung

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DE (1) DE609675C (de)
FR (1) FR763610A (de)

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