DEP0046009DA - Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Flachbeuteln. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Flachbeuteln.Info
- Publication number
- DEP0046009DA DEP0046009DA DEP0046009DA DE P0046009D A DEP0046009D A DE P0046009DA DE P0046009D A DEP0046009D A DE P0046009DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- belts
- bags
- transport
- bag
- rollers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Bei den bekannten Maschinen zum Verschliessen von Flachbeuteln, bei denen die Beutel zwischen Transportbändern durch die Maschine geführt werden, erfolgt die Zuführung von Hand, indem man die Beutel gleichsam zwischen die Transportriemen einhängt. Nach dem Leimen und Umfalten der Klappen durchlaufen die Beutel dann einen längeren Förderweg durch die Maschine, auf dem die Leimung trocknet.
Um derartige Maschinen der Verarbeitung verschiedener Beutelgrössen anzupassen, hat man bereits verstellbare Anschläge verwendet. Die Bedienerin muss dann jeden Beutel genau gegen den Anschlag anlegen, auf eine völlig gerade Zuführung achten und die richtige Höhenlage mit der Hand einhalten. Dieses erfordert eine erhebliche Aufmerksamkeit der Bedienung.
Demgegenüber sieht die Erfindung die selbsttätige Zuführung der gefüllten und zu verschliessenden Beutel vor. Hierzu wird so verfahren, und darin besteht die Erfindung, dass man die zu verschliessenden Beutel in der jeweiligen Arbeitshöhe auf einem Auflager stehend und vorteilhaft zwangsläufig den Transport- und Haltebändern zuführt. Hierauf wird nach einem weiteren Merkmal die umgefaltete Klappe zwischen besondere Anpressrollen bezw. Riemen angedrückt.
Als Auflager für die stehend zugeführten Beutel verwendet man zweckmässig ein in senkrechter Richtung verstellbares Förderband, dem die Beutel über eine schiefe Gleitebene und zwischen zwei Führungsblechen selbsttätig zugeleitet werden.
Während die Zuführungsvorrichtung an dem einen Ende der Maschine bzw. der Transport- und Haltebänder angeordnet ist, befinden
befinden sic h die Pressrollen bzw. umlaufenden Anpressriemen für die umgefalteten Beutelklappen am Auslauf der Maschine. Sie sind hier in neuartiger Weise oberhalb der Transport- und Haltebänder angeordnet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens sind das Förderband, die Führungsbleche und die Zuführungsgleitbahn für die Beutel zu einem Bauelement zusammengefasst, das am Maschinengestell in der Höhenrichtung verstellbar befestigt ist.
Die Transport- und Haltebänder, die die Beutel durch die Maschine leiten uns sie während des eigentlichen Verschlußvorganges halten, bestehen aus geläufig angetriebenen Keilriemen, deren breitere Flachseiten einander zugekehrt sind.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Aufriss,
Fig. 2 einen Grundriss und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine von der Zuführungsseite aus.
Die eigentlichen Faltmittel für das Umlegen der Beutelklappe sowie deren vorgängige Beschickung mit Leim oder sonstigen Klebmitteln sind an sich bekannt. Sie können bei dem erfindungsgemässen Verfahren in beliebiger Ausführungsform verwendet und an der Förderbahn der Transport- und Haltebänder an geeigneter Stelle angeordnet werden.
Die gegenläufig umlaufenden Transport- und Haltebänder 10 und 11 sind als Keilriemen ausgebildet, die um mit entsprechend profilierten Führungsrillen versehene Leitrollen 12 geführt sind. Die Drehrichtung der Rollen 12 ist jeweils durch Pfeile angegeben. Der Rollenantrieb und deren Anordnung auf dem Maschinengestell<Nicht lesbar> kann in an sich bekannter zweckmässiger Weise erfolgen. Mit 14 ist die Leimvorrichtung, mit 15 die Weiche oder sonstige Vorrichtung bezeichnet, die zum Umfalten der Beutelklappen dient.
Die Zuführungsvorrichtung, deren Antrieb bei 16 von einer Führungsrolle 12 abgeleitet ist, besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Konsole 17, die in einem Schlitz 18 mittels der Schraube 19 am Maschinengestell in Richtung des Pfeiles X senkrecht verstellbar ist. Auf der Konsole 17 ist ein
Förderband 20 über Rollen 21, 22 geführt, dessen oberer ziehender Trum in Richtung auf die Transport- und Haltebänder 10, 11 läuft. Oberhalb des Förderbandes 20 sind Führungsbleche 23, 24 angeordnet, die bis in die Nähe der benachbarten Führungsrollen 12 der Bänder 10, 11 reichen. An der oberen Kante der Führungsbleche mündet eine Gleitbahn 25, die zur Zuführung der gefüllten und zu verschliessenden Beutel dient.
Die Führungsrollen 12 am Auslauf der Maschine sind so bemessen, dass sie auf ihrer Lauffläche gleichzeitig Anpressriemen 26 aufnehmen können, die ausserdem um Führungsrollen 27 geführt sind.
Die Umlaufrichtung dieser vorteilhaft aus Leder bestehenden Anpressriemen stimmt mit der Umlaufrichtung der zweckmässig aus Gummi bestehenden Gummikeilriemen 10, 11 überein. Der Riemenspalt, der zum Halten der Beutel dient, verläuft in gleicher Richtung.
Zwischen den Endrollen 27 und den benachbarten Führungsrollen 12 für die Keilriemen 10, 11 sind auf der Aussenseite der Riemen 26 zweckmässig verstellbare Anpressrollen 28 vorgesehen. Die Durchmesser der Rollen 12, 27 und 21, 22 für das Förderband 20, sowie deren Drehzahlen sind aufeinander abgestimmt. Der Antrieb erfolgt vorteilhaft zentral.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird in folgender Weise durchgeführt. Die beispielsweise auf einer Abfüllmaschine oder Waage gefüllten Beutel gleiten selbttätig über die Gleitbahn 25 zwischen die Führungsbleche 23, 24 und gelangen so in senkrechter Stellung auf das Förderband 20. Hierbei ist mittels der Schraube 19 und des Schlitzes 18 das Förderband 20 in der Höhenrichtung so eingestellt, dass die Beutelklappe und die Beutelöffnung die Oberkante der keilriemenförmigen Transport- und Haltebänder 10, 11 soweit überragen, dass die Klappe in entsprechender Höhe an der Leimvorrichtung 14 vorbei und anschliessend die Umfaltweiche 15 durchlaufen kann. Sobald ein Beutel auf das Förderband 20 auftrifft, wird er von diesem mitgenommen und in senkrechter Stellung, bei der das Förderband 20 als Auflager dient, zwangsläufig dem Öffnungsspalt der benachbarten Rollen 12 zugeführt. Am entgegengesetzten Ende der Maschine werden die verschlossenen Beutel, deren umgefaltete Klappen die obere Kante der Keilriemen 10, 11 überragen, mittels Rollen 12 an die Anpressriemen 26 abgegeben. Diese erfassen die umgefaltete Beutelklappe, tragen den Beutel zwischen den Anpressrollen 28 hindurch zu den Rollen 27, welch letztere dann die Beutel über eine an sich bekannte Vorrichtung, z.B. eine Gleitbahn, in Sammelbehälter abgeben.
Die Höhenverstellung der Konsole 17 mit den gesamten Zuführungseinrichtungen kann in feinen Grenzen erfolgen, wobei für die Einstellung das Auflager, nämlich das Förderband 20, je nach der Beutelhöhe bzw. der Klappenbreite massgebend ist. Statt des Förderbandes 20 könnte auch eine andere, vorteilhaft zwangsläufige Zuführungsvorrichtung verwendet werden, bei der jedoch die Gewähr gegeben sein muss, dass jeder Beutel in senkrechter und gerader Stellung mitgenommen und den Transport- und Haltebändern 10, 11 zugleitet wird.
Die Anpressriemen 26 bzw. Anpressrollen 28 werden hinsichtlich des ausgeübten Pressdruckes, der Leimart, dem Beutelmaterial usw. angepasst. Dadurch wird auch die Möglichkeit geboten, Beutel aus schwer faltbarem Werkstoff sicher zu verschliessen.
Erfindungsgemäss wird der Vorteil erreicht, dass die richtige Einführung der Beutel in die Verschlussmaschine unabhängig von der Aufmerksamkeit einer Bedienungsperson erfolgt. Durch die auf einem Auflager stehenden Beutel befinden sich diese zwangsläufig stets in der richtigen, jeweils eingestellten Arbeitshöhe, sie stehen auch völlig gerade und jeder Beutel gelangt auf genau der gleichen Fläche mit der Beutelklappe an der Leimvorrichtung vorbei.
Unsachgemässe Verkantungen oder Faltungen durch Anstossen der Beutelklappe an einen Anschlag sind ausgeschlossen. Jede Berührung mit der Hand kann unterbleiben, wodurch ein Beschmutzen der Beutel vermieden ist. Die Leimstelle befindet sich stets oberhalb der Bänder 10, 11, deren keilriemenförmiger Querschnitt durch entsprechende Einstellung der Führungsrollen 12 ein sicheres Erfassen der Beutel gewährleistet. Dadurch ist gleichzeitig die Bildung von Spritzleim ebenso wie ein Verschmieren der Rollen 12 und der Bänder 10, 11 ausgeschlossen. Die Anpressrollen 28 bezw. Riemen 26 erfassen lediglich die umgefaltete Beutelklappe. Da der Beutel während dieses Arbeitsganges frei hängt, kann sich der volle Anpressdruck auswirken, ohne dass Beschädigungen des Beutels zu befürchten wären. Die Verwendung der Keilriemen in Verbindung mit der besinderen Anpressung der Verleimung am Maschinenauslauf gewährleistet auch den sicheren Transport von Verpackungsmaterial mit glatter Oberfläche durch die Maschine. Die besonderen Anpressorgane 26, 28 ermöglichen auch die Verwendung von Kontakt- bezw. Trockenklebstoffen. Ferner wird dadurch der Vorteil einer besonders kurzen Baulänge der Maschine erreicht.
Claims (5)
1.) Verfahren zum Verschliessen von Flachbeuteln, dadurch gekennzeichnet, dass man die zu verschliessenden Beutel in der jeweiligen Arbeitshöhe auf einem Auflager stehend und vorteilhaft zwangsläufig den Transport- und Haltebändern zuführt, wonach die umgefaltete Klappe zwischen besonderen Anpressrollen bzw. Riemen angedrückt wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Auflager für die stehend zugeführten Beutel ein in senkrechter Richtung verstellbares Förderband (20) verwendet, dem die Beutel über eine schiefe Gleitebene (25) und zwischen zwei Führungsblechen (23, 24) selbsttätig zugeführt werden.
3.) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man die Anpressrollen (28) bzw. die umlaufenden Anpressriemen (26) für die umgefaltete Klappe oberhalb der Transport und Haltebänder (10, 11) anordnet.
4.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbleche (23, 24) mit dem Förderband (20) am Maschinengestell (13) in der Höhenrichtung verstellbar befestigt sind.
5.) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Transport- und Haltebänder (10, 11) für die Beutel aus gegenläufig angetriebenen Keilriemen bestehen, deren breitere Flachseiten einander zugekehrt sind.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE843527C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abwaertsfoerdern von Flaschen | |
| DE1289487B (de) | Vorrichtung zum UEberfuehren horizontal transportierter flacher Werkstuecke in eine um 90íÒ gedrehte neue Lage | |
| CH634530A5 (de) | Einrichtung zum foerdern und trennen von gefalteten druckprodukten. | |
| DEP0046009DA (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Flachbeuteln. | |
| DE2304642A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum drehen von flachliegend voranbewegten werkstuecken in ihrer bewegungsebene | |
| DE2103692C3 (de) | Vorrichtung zum Aufspreizen eines Fohenbandes | |
| DE2931607C2 (de) | Vorrichtung zum Aufziehen von Schlauchabschnitten zur Bildung von Kreuzböden bei der Herstellung von Großsäcken | |
| AT240266B (de) | Fördereinrichtung | |
| DE2924407C2 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Einwickeln von Bonbons o.ä. Kleinteilen | |
| DE1184728B (de) | Faltvorrichtung fuer Waeschestuecke od. dgl. | |
| DE602532C (de) | Strangformvorrichtung fuer Zigarettenmaschinen | |
| DE508144C (de) | Maschine zum doppelseitigen Anspitzen stabfoermiger Werkstuecke, insbesondere von Bleistiften | |
| DE484504C (de) | Vorrichtung zum Rollen von Krepp- und anderem Papier | |
| DE490996C (de) | Zwischen zwei Parallelfalzwerken angeordnete Foerdervorrichtung | |
| DE2047774B1 (de) | Vorrichtung zum Aufspreizen eines Folienbandes | |
| DE2850921A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum fuehren eines umschnuerungsbandes um einen gegenstand | |
| DE941192C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren von Borsten | |
| CH641106A5 (en) | Apparatus for the continuous wrapping of sweets | |
| DE822933C (de) | Vorrichtung zum Legen der Kreuzboeden in Kreuzbodenbeutelmaschinen | |
| DE290863C (de) | ||
| DE10742C (de) | Neuerungen an Papiersack-Maschinen | |
| DE1585778C (de) | Vorrichtung zum Ausbreiten von Wasche | |
| AT220501B (de) | Vorschubeinrichtung für Wurstmaschinen | |
| DE1014829B (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Bekleben der Boeden von Papiersaecken mit Deckblaettern | |
| DE1080008B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abschneiden von Stuecken bestimmter Laenge von einem Band, insbesondere fuer das Herstellen von Mundstueckzigaretten |