DEP0044962DA - Raupenfahrwerk, insbesondere für Bagger und ähnliche schwere Geräte - Google Patents

Raupenfahrwerk, insbesondere für Bagger und ähnliche schwere Geräte

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DEP0044962DA
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excavators
heavy equipment
similar heavy
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crawler
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English (en)
Inventor
Oskar Dipl.-Ing. Weidemann
Original Assignee
Fried. Krupp Stahlbau Rheinhausen, Rheinhausen/Ndrh.
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Description

Die Erfindung betrifft Raupenfahrwerke, insbesondere für Bagger und ähnliche schwere Geräte, bei denen die Lenkung durch seitliches Verschwenken der Umlenkräder erfolgt. Diese Raupenfahrwerke, bei denen die auf den Raupen laufenden Stützrollen angetrieben sind, haben in der Regel große Raupenlängen. Beim Fahren einer Kurve tritt die bei Gleiskettenfahrwerken bekannte Erscheinung auf, daß die Mittelachse des Fahrwerks sich in der Sehne der Kurve einstellt. Da die beiden Raupen Kurven verschiedener Krümmungsradien beschreiben und verschiedene Krümmungsradien auch verschiedene Sehnenhöhen ergeben, so haben die Raupen beim Fahren einer Kurve das Bestreben, sich voneinander zu entfernen. Hierdurch wird das Lenken erschwert und der Kraftverbrauch erhöht.
Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß das Fahrwerk spurveränderlich ausgebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Fahrwerk nach der Erfindung im Grundriß und Fig. 2 in etwas größerem Maßstab im Querschnitt.
Der Unterbau 1 eines Baggers ist auf den Führungsrahmen 2, 3 und 4 der Raupen 5 und 6 mittels der beiden Tragzapfen 7 und des Tragzapfens 8 gelagert. Die Lenkung des Fahrwerks erfolgt durch seitliches Verschwenken der nicht angetriebenen Umlenkräderpaare 9. Der Antrieb erfolgt durch die auf den Raupenketten 5 und 6 laufenden Stützrollen 10, die angetrieben sind. Die Spurveränderlichkeit der Raupen 5 und 6 wird dadurch erreicht, daß sich der Tragzapfen 8 auf dem Führungsrahmen 4 der Raupenkette 6 in einem Kugelgelenk 11 abstützt. Infolge dieser Ausbildung des Tragzapfens 8 ist der Führungsrahmen 4 mit der Raupenkette 6 nicht nur zwecks Ausgleichs der Bodenunebenheiten um eine senkrecht zur Fahrwerksachse gerichtete Achse, sondern auch um eine zur Fahrwerksachse parallele horizonta- le Achse schwenkbar. Diese Schwenkbarkeit ermöglicht eine Veränderung der Spurweite und kann daher die Schwierigkeiten beseitigen, die dadurch entstehen, daß die Raupenketten beim Fahren einer Kurve ihren Abstand voneinander zu verändern suchen.

Claims (3)

1. Raupenfahrwerk, insbesondere für Bagger und ähnliche schwere Geräte, bei dem die Lenkung durch seitliches Verschwenken der Umlenkräder erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß es spurveränderlich ausgebildet ist.
2. Raupenfahrwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Raupe (6) um eine zur Fahrwerksachse parallele Achse schwenkbar ist.
3. Raupenfahrzeug nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Geräteunterbau (1) sich in einem Kugelgelenk (11) auf dem Führungsrahmen (4) der Raupenkette (6) abstützt.

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