DEP0044844DA - Bügelsäge für Eisen und Metall mit selbsttätiger Rückführung des Bügels in die Ursprungsstellung - Google Patents

Bügelsäge für Eisen und Metall mit selbsttätiger Rückführung des Bügels in die Ursprungsstellung

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DEP0044844DA
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DE
Germany
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coupling
hacksaw
saw
spindle
control lever
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English (en)
Inventor
Carl Schütz
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Description

Carl Schütz in Düsseldorf.
Bügelsäge für Eisen und Metall mit selbsttätiger Rückführung des Bügels in die Ursprungsstellung.
Die Erfindung "besieht sich auf eine Bügelsäge für Eisen und Metall mit selbsttätiger Rückführung des Bügels in die Ursprungs stellung und besteckt die Schaffung einer Bügelsäge, bei welcher die Rückführung des Bügels in die Ursprungs st ellung arisschliesslich mit mechanischen Mitteln erfolgt»
Nach der Erfindung ist die Säge mit einem ständig umlaufenden Hubmotor mit durch die Tiefststellung des Sägebügels bewirkter Umpolung, einer am Führungöarm des Bügels angreifenden Gewindespindel sowie einer in Abhängigkeit der jeweiligen Höhenlage des Bügels ansprechenden Kupplung zwischen Spindel und Hubmotor ausgerüstet. Hierdurch ist eine Bügeltsäge geschaffen, die einerseits den Bügel mit dem Sägeblatt selbsttätig vorschiebt und andererseits nach beendetem Vorschub d.h. nach erfolgtem Absägen den Bügel mit dem Sägeblatt selbsttätig in die Ursprungslage zurückführt, indem der Hubmotor den Führungsarm des Sägebügels über die Spindel entsprechend dem Sägefortschritt absenkt und nach beendeter Sägearbeit bei stillstehendem Bügel mit umgekehrter Drehrichtung infolge der Umpolung wieder anhebt.
Im einzelnen kann nachbder Erfindung ein durch einepit der Antriebskurbel umlaufende Kurvenscheibe gesteuerter Schwinghebel den Hubmotor und die Spindel mit Kupplung sowie ein Sperrad tragen und in das Sperrad ein doppelärmiger Steuerhebel der Spindelkupplung mit
seinem einen Arm über einen Indexbolzen sowie eine Klinke am Bett der Säge eingreifen. Bei dieser Ausfuhr ungs form der Vorrichtung wird der Bügel mit dem Sägeblatt nach dem Freischneiden des letzteren beim Rückzug vorgeschoben.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass ein durch eine mit der Antriebskurbel umlaufende Kurvenscheibe gesteuerter Schwinghebel den Hubmotor sowie die Spindel mit der Kupplung und einen zweiarmigen Steuerhebel trägt, der mit dem einen Arm an der Kupplung eingreift und dessen anderer Arm gegen ein Puffer am Bett der Säge anliegt. Ist die Vorrichtung so ausgeführt, dann erfolgt der Vorschub des Bügels mit dem Sägeblatt beim Sägehub des Bügels.
Der Steuerhebel steht bei letztgenannter Ausführungsform unter der Wirkung-einer ihn in Anlage am Puffer haltenden Rückstellkraft.
Die Kuppelung zwischen Gewindespindel und Motor ist vorteilhaft als in einer Drehrichtung sich auszurücken bestrebte Zahnkupplung ausgebildet. Diese Kupplung wird beim Vorschub jeweils von dem Steuerhebel entgegen dem eigenen Arä-srückbestreben in Eingriff gehalten, sοdass die Spindel gedreht und der Bügel abgesenkt wird, während die Kupplung beinder Freigabe durch den Steuerhebel sich selbst ausrückt. Bei der Drehung des Hubmotors in der entgegengesetzten Richtung bleibt die Kupplung ihrem eigenen Bestreben entsprechend eingerückt.
Die Z eichnung veranschaulicht schematisch zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Abb. 1 seigt in Längsansicht und im Aufriss eine das Sägeblatt beim Rückzug vorschiebende Vorrichtung.
Abb. 2 lässt die Vorrichtitng in Stirnansicht von der Bügelseite aus gesehen erkennen.
Abb. 3 ist ein Grundriss der Vorrichtung nach Abb. 1.
Abb. 4 gibt einen Schnitt nach der Linie I - I in Abb. 3 wieder.
Abb, 5 verdeutlicht die Vorschub und Rückführung se inr ic htung bei dem Aus führungsbeispiel nach Abb. 1 bis 4 vergrö'ssert herausgezeichnet.
Abb. 6 ist eine Abb. 4 entsprechende Darstellung einer Vorrichtung, welche den Vorschub während des Sägeschnittes bewirkt.
Das Sägeblatt 1 ist in dem Bügel 2 angeordnet, welcher in dem Führungsarm 3 geführt ist und in letzterem, gleitet. An dem Führungsarm greift die Gewindespindel 4 an. Letztere g¥e± ist in dem Getriebekasten 5 gelagert, der zusammen mit dem Hubmotor 12 auf dem Schwinghebel β ruht. Der Schwinghebel stützt sich über die Rolle 8 auf der Kurvenscheibe 7 ab und wird von der Kurvenscheibe gesteuert. Die Kurvenscheibe läuft mit dem Kurbelrad 9 um. Die Drehrichtung ist durch einen Pfeil angedeutet. Von dem Kurbelrad wird, der Bügel 2 über die Pleuelstange 10 angetrieben, wodurch der Bügel in Richtung der Pfeile hin- und herbewegt wird. Das Werkstück ist mit 11 bezeichnet.
Der Motor 12 trägt auf seiner Welle eine Schnecke 13, die in das Schneckenrad 14 eingreift, und während des Arbeitens der Säge das Schneckenrad im Uhrzeigersinn, dreht, wie es durch einen Pfeil angedeutet ist. An der Habe des Schneckenrades sind Kupplungszähne 15 vorgesehen, denen Zähne an einem auf der Gewindespindel 4 verschiebbaren Kupplungsglied 16 entsprechen. In der einen Drehriehtung haben die Zähne Schrägflanken und in der anderen Drehriehtung Senkrechtflanken, Das andere Ende des Hebels 17 liegt auf einem Indexbolsen 18 auf. Eieser greift in das gleichfalls am Getriebekasten vorgesehene Sperrad 19 ein. In das Sperrad 19 greift ausserdem noch eine Klinke 20 ein, die am Bett der Sage angebracht ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 6 liegt das eine Ende des Steuerhebels 17 auf einem Puffer21 am Bett der Säge auf und wird von einer Feder 22 in Anlage an den Puffer gehalten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
.Beim Arbeiten der Säge wird dem Schwingarm 6 durch die Kurvenscheibe 7 eine schwingende Bewegung erteilt, welcher der Führungsarm 3 und der Bügel 2 folgen. Das Aufsetzen des Sägeblattes 1 auf das Werkstück: 11 begrenzt die Abwärtsbewegung des Bügels 2 und des Führungsarmes 3o Das bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 bis 5 am Getriebekasten vorgesehene Sperrad 19 folgt gleichfalls der Auf- und Abbewegung. Ist die Abwärtsbewegung so gross, dass die Klinke 20 zum wirkenden Eingriff am Sperrad kommen kann, dann dreht sich bei der folgenden Aufwärtsbewegung das Sperrad mit der Folge, dass der Indexbolsen durch einen Zahn des Sperrades angehoben wird. Hierdurch wird von dem Steuerhebel 17 das Kupplungsglied 16 eingerückt, sodass die Gewindespindel 4 von dem Schneckenrad 14 drehend mitgenommen und der Führungsarm 3 sowie mit ihm der Sägebügel 2 nach unten vorgeschoben wird. Da der Schwinghebel 6 sich beim Vorwärtsgang des Sägeblattes absenkt und beim Rückwärtsgang des Sägeblattes hebt, erfolgt die Drehung der Gewindespindel und der Vorschub des Führungsarmes mit dem Sägebügel während des Rückganges bei abgehobenem Sägeblatt. Da ausserdem die Klinke 20 erst dann in den nächsten Zahn des Sperrades einschlagen kann, wenn der Schwinghebel dem vollen Weg der Kurvenscheibe folgt und die Bügelrolle erst dann auf dem ITiedrgteil der Kurvenscheibe anliegt, wenn das Sägeblatt sich freigeschnitten hat, erfolgt der Vorschub des Führungsarmes jeweils erst nach dem Freischneiden des Sägeblattes. T/enn der Indexbolzen 18 den Steuerhebel 17 und damit letzterer das Kupplungsglied 16 freigibt, wird das Kuppluiigsglied infolge der schrägen Zahnflanken selbst tätig ausgerückt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 6 wird mit dem Absenken des Schwinghebels 6 der Steuerhebel 17 von dem Puffer 21 geschwenkt und hierdurch das Kupplungsglied 16 zum Eingriff in die Nabenverzahnung 15 des Schneckenrades 14 gebracht, wodurch die Gewindespindel 4 drehend mitgenommen und der Führungsarm 3 nach unten vorgeschoben wird. Da der Schwinghebel 6 während des
Schnittes des Sägeblattes 2 abgesenkt wird, erfolgt hier der Vorschub des Führimgsarmes während des Schnittes.
Hach dem Absägen des Y/erkstüofces 11 wird in bekannter Weise dr-r Antriebsmotor der Säge über einen elektrischen Schalter abgeschaltet νχιά damit stillgesetst. Der Führungsarm und der Sägebügel befinden sich dann in der Tiefetellung. In dieser Stellung wird der Motor 12 über einen elektrischen Schalter umgepolt, sodass die Schnecke 13 und das Schneckenrad 14 in entgegengesetzter Richtung umlaufen. Das Kupplungsglied 16 steht mit den Kupplungszahnen in Eingriff und wird über die geraden Flanken mitgenommen, die auch den Eingriff aufrecht erhalten. Die Gewindespindel schraubt den Führungsarm in die Ursprungsstellung zurück, in welcher der Motor 12 über einen elektrischen Schalter ausgeschaltet wird.

Claims (6)

Patentansprüche.
1.) Bügelsäge für Eisen und Metall mit selbsttätiger Rückführung des Bügels in die Ursprungsstellung, dadurch gekeniiseichnet, dass die Säge mit einem ständig umlaufenden Hubmotor mit durch die Tiefststellung des Sägebügels bewirkter Umpolung, einer am Führungsarm des Bügels angreifenden Gewindespindel sowie einer in Anhängigkeit der jeweiligen Höhenlage des Bügels ansprechenden Kupplung zwischen Spindel und Hubmotor ausgerüstet ist.
2.) Bügelsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch eine mit der Antriebskurbel umlaufende Kurvenscheibe gesteuerter Schwinghebel den Hubiao tor und die Spindel mit Kupplung sowie ein Sperrad trägt und in das Sperrad ein doppelarmiger Steuerhebel der Spindelkupplung mit seinem einen Arm
über einen Indexbolzen sowie eine Klinke am Bett der Säge eingreifen.
3.) Bügelsäge nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch eine mit der Antriebskurbel umlaufende Kurvenscheibe gesteuerter Schwinghebel den nubmotoifsowie die Spindel mit der Kupplung und einen zweiarmigen Steuerhebel trägt, der mit dem einen Arm an der Kupplung angreift und dessen anderer Arm gegen den Puffer am Bett der Säge anliegt.
4.) Bügelsäge nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der Steuerhebel unter der T/irkung einer ihn in Anlage am Puffer haltenden Rückstellkraft steht.
5.) Bügelsäge nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass diefeupplung zwischen GeiTindespindel und Hubmotor als in einer Drehrichtung sich auszurücken bestrebte Zahnkupplung ausgebildet ist.
6.) Bügelsäge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel bei seinem Wirken auf KupplungsSchluss entgegen dem Lösungsbestreben
df-r Kupplung bei der Drehung in der einen Richtung
die Kupplung in Eingriff hält.

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