DEP0043750DA - Bügelkettensäge mit am Bügelrahmen gelagertem elektrischem Antriebsmotor. - Google Patents
Bügelkettensäge mit am Bügelrahmen gelagertem elektrischem Antriebsmotor.Info
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Description
Es sind bereits verschiedene Bauarten von Kettensägen bekannt, bei welchen die Sägekette in einem bügelförmigen Rahmen geführt ist, der zugleich den Antriebsmotor trägt. Bei den bisher bekannten Bügelsägen mit elektrischem Antrieb ist die Anordnung so getroffen, dass die Achse des seitlich am Rahmen sitzenden Motors senkrecht zur Schnittfuge, also auch senkrecht zur Umlaufebene der Säge liegt, wobei die Energie über ein Stirnradritzel und gegebenenfalls entsprechende Zwischenräder auf das Kettenantriebsrad übertragen wird. Von diesen bekannten Bügelkettensägen unterscheidet sich die Säge nach der Erfindung vor allem dadurch, dass der Motor so auf dem Rahmen gelagert ist, dass seine Achse parallel zur Schnittfuge liegt und die Antriebskraft über einen Kegelradsatz und Uebersetzungsstirnräder auf das Antriebskettenrad übertragen wird. Der Motor lässt sich bei dieser Anordnung in der Nähe des Scheitels des Bügels genau in dessen Schwerpunktebene abstützen; ein seitliches Kippmoment kann hierbei vollständig vermieden und das Tragen der Säge erheblich erleichtert werden. Zweckmässig wird der Motor unmittelbar mit einer kleinen Grundplatte verbunden, die mit zwei seitlichen Handgriffen versehen ist, welche ein bequemes Halten ermöglichen. Die Schaltvorrichtung kann dabei an einem dieser Handgriffe angebracht werden, sodass der Motor bequem bedient
werden kann.
Motor- und Getriebeflansch werden vorteilhaft so zusammengebaut, dass sie mit wenigen Schrauben an dem Bügelrahmen befestigt und nach Bedarf leicht abgenommen werden können, sodass das gleiche Aggregat ohne weiteres auch auf eine Bügelsäge für andere Schnittbreite aufgesetzt werden kann.
Soll die Säge mit selbsttätiger Schmierung versehen werden, so wird die Ölpumpe erfindungsgemäss unmittelbar auf den Getriebeflansch aufgesetzt und von der Kettenradwelle aus angetrieben; sie liegt dann direkt in der Blickrichtung des Arbeiters, der das Schauglas bequem überwachen und damit die Füllung und ordnungsgemässe Arbeitsweise der Schmierpumpe dauernd feststellen kann.
Die ganze Säge baut sich verhältnismässig niedrig und ist infolge der eingangs erwähnten Vorzüge leicht zu transportieren und zu handhaben.
Ein Ausführungsbeispiel einer Bügelkettensäge nach der Erfindung mit automatischer Schmierung ist in der Zeichnung in schematischer Form dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht,
Fig. 2 in grösserem Masstab eine Teilansicht auf den Motor in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1,
Fig. 3 ebenfalls in grösserem Masstab eine Teilansicht, aus welcher die Anordnung der Ölpumpe ersichtlich ist.
Mit 1 ist der bügelförmige Führungsrahmen der Sägekette bezeichnet, mit 2 die Sägekette selbst, deren Verlauf in der Hauptsache durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist, mit 3 die Kettenführungsschiene, mit 4 der Antriebsmotor, dessen Achse wie erwähnt, parallel zur Schnittebene der Säge liegt. Die Grundplatte 5 des Motors ist mit zwei Schrauben 6 ungefähr im Scheitel des Bügel-
rahmens mit diesem verschraubt und besitzt zwei Handgriffe 7a, 7b, die in entsprechendem Abstand seitlich des Rahmens liegen, sodass sie bequem gefasst und gehalten werden können. Unmittelbar an dem einen Handgriff 7a ist das Schaltgestänge 8 für den Motor angelenkt.
Der Getriebeflansch 9 ist mit drei Schrauben 10 an dem Bügelrahmen befestigt und kann zusammen mit dem Motor abgebaut werden. In seinem Inneren ist ein Kegelrad gelagert, das von einem auf der Motorwelle sitzenden Kegelrad angetrieben wird und die Antriebskraft über eine geeignete Stirnradübersetzung auf die Welle des Kettenantriebsrades 11 überträgt. Unmittelbar auf dem Getriebeflansch sitzt das Gehäuse 12 der Schmierölpumpe, deren Kolben von der Welle des Kettenantriebsrades 11 aus angetrieben wird. Das Schmieröl wird von hier selbsttätig über Leitungen 13, 14 zu dem schneidenden Kettenstrang bzw. vom Öltank zur Pumpe gefördert. Bei Abnahme des Motorsatzes müssen die Leitungsanschlüsse n der Pumpe oder die Pumpe vom Getriebeflansch gelöst werden.
Claims (4)
1) Bügelkettensäge mit dem Bügelrahmen gelagertem elektrischem Antriebsmotor, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (4) so in der Nähe des Scheitels des Bügelrahmens (1) gelagert ist, dass seine Achse parallel zur Schnittfuge liegt, wobei die Energie über einen Kegelradsatz und Stirnräder auf das Kettenantriebsrad (11) übertragen wird.
2) Bügelkettensäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (4) mittels einer Grundplatte (5) am Bügelrahmen (1) befestigt ist, die zwei seitliche Handgriffe (7a u. 7b) besitzt, wobei die Schaltvorrichtung (8) für den Motor unmittelbar von einem dieser Handgriffe aus betätigt wird.
3) Bügelkettensäge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der ganze Motorsatz mit Getriebeflansch (9) mit wenigen Schrauben (6, 10) am Bügelrahmen (1) befestigt ist derart, dass er geschlossen abgenommen und ausgewechselt werden kann.
4) Bügelkettensäge nach den Ansprüchen 1 bis 3, mit selbsttätiger Schmierung, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmierölpumpe (12) unmittelbar am Getriebeflansch (9) sitzt und von der Welle des Kettenantriebsrades (11) aus angetrieben wird.
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