DEP0043456DA - Zapfschlauchzähler - Google Patents

Zapfschlauchzähler

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DEP0043456DA
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Germany
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dispensing hose
valve
dispensing
housing
shut
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Application number
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English (en)
Inventor
Julius Mannheim-Waldhof Kieser
Original Assignee
Bopp & Reuther G.m.b.H., Mannheim-Waldhof
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Description

Bei der Abgabe von Flüssigkeiten verschiedensten Art, insbesondere von Kraftstoffen wie Benzin, Benzol, Gasöl usw. und von Schmier- und Getriebeölen, werden in steigendem Maße fahrbare Anlagen verwendet. Bei diesen Anlagen wird an einen unter Druck stehenden Flüssigkeitsbehälter ein Entnahmeschlauch angeschlossen, an dessen Ende der Zapfschlauchzähler befestigt wird. Mit Rücksicht auf die von der Eichbehörde vorgeschriebene Maßgenauigkeit und die einwandfreie Messung auch bei Schräglage des Zählers, verwendet man Volumenzähler der verschiedensten Bauarten, insbesondere Drehkolbenzähler, wie Ovalradzähler, Lemniskatenzähler u. dergl.
Der Vorteil einer solchen mit Zapfschlauch ausgerüsteten fahrbaren Anlage liegt in der Abgabemöglichkeit an einer beliebigen Stelle und in der Erfassung der angegebenen Menge unmittelbar an der Abgabestelle. Dieser Vorteil tritt aber nur dann voll in Erscheinung, wenn die Handhabung des Zapfschlauchzählers und die Bedienung des Zählers durch eine neuartige Gesamtanordnung des Meßgerätes so einfach gestaltet wird, daß die Abgabe mit einer Hand vorgenommen werden kann.
Das neuartige Gerät gemäß der Erfindung kann deshalb als Einhandgerät bezeichnet werden.
Der Erfindungsgegenstand ist an Hand eines Ausführungsbeispieles als Ovalradzähler in den Abb. 1 und 2 dargestellt und nachstehend näher beschrieben.
Wie die Abb.1, die im Aufriß einen Längsschnitt durch die Mitte des Gerätes darstellt, zeigt, ist das Gehäuse auf der Zulaufseite mit einem grifförmig gestalteten Anschlußstutzen 101 versehen, der auf der Unterseite einen bügelförmigen Ansatz besitzt. Auf der Abflußseite ist das Gehäuse mit einem Ausflußstutzen 102 versehen. Die Lage der beiden Stutzen 101 und 102 ist der zweckmäßigen Lage des Gerätes bei der Abgabe der Flüssigkeit angepaßt. Das Gehäuse ist in der senkrechten Ebene mit einer zylindrischen Kopföffnung 103 und wie die Abb. 2 zeigt, die im Grundriß einen waagerechten Teilschnitt nach A-B-C darstellt, seitlich mit einer weiteren zylindrischen Öffnung 104 versehen.
In das Gehäuse wird die Meßkammer 2 des Ovalradzählers so eingesetzt, daß die Zu- und Abflußseite der Meßkammer in der Durchflußeinrichtung durch das Gehäuse liegen. Zwischen dem Anschlußstutzen 101 und der Eintrittsöffnung der Meßkammer 2 ist ein federbelastetes Absperrventil 3 eingebaut, das mit Hilfe eines Anhebstiftes 4 durch einen Bedienungshebel 5, der sich um einen am Gehäuse vorgesehenen Drehpunkt 6 bewegt, bei Beginn der Abgabe geöffnet wird. Auf der Ausflußseite des Abflußstutzens 102 ist ein federbelastetes Überdruckventil 7 angeordnet. Dieses Ventil schließt den Auslauf so- fort ab, wenn beim Schließen des Absperrventils 3 durch Freigabe des Bedienungshebels 5 der Druck im Meßraum zum Verschwinden kommt. Hierdurch wird erreicht, daß der Zähler selbst und die Schlauchleitung zum Zähler stets vollständig mit Flüssigkeit gefüllt ist. In dem Zuflußstutzen 101 ist ein röhrenförmiges Schutzsieb 8 eingebaut.
Die Übertragung der Bewegung der Ovalradzähler auf das in der zylindrischen Kopföffnung 103 angeordnete und in an sich bekannter Weise ausgeführte rückstellbare Doppelzeigerwerk zu Erfassung der Abgabemenge und ein Rollenzählwerk zu Erfassung der Gesamtmenge, erfolgt durch das in Abb. 2 angedeutete Übertragungsgetriebe 11. Die Kopföffnung 103 wird in bekannter Weise durch ein Schauglas 12 und eine Haube 13 abgeschlossen. In der Mitte des Schauglases ist ein Rückstellknopf 14 angeordnet. Der Gehäusestutzen 104 ist in gleicher Weise durch ein Schauglas 16 mittels eines Halteringes 17 abgeschlossen.
Durch die Einrichtung gemäß der Erfindung wird erreicht, daß bei der Abgabe das Gerät mit einer Hand bedient werden kann. Es wird ferner erreicht, daß sich alle übrigen Vorgänge vollkommen selbsttätig abspielen, es wird schließlich erreicht, daß das Zifferblatt für die abgegebene Menge und die Gesamtmenge unmittelbar beobachtet werden kann und daß auch während des Zapfvorganges die Beschaffenheit der abzugebenden Flüssigkeit festgestellt werden kann.
Die Wirkungsweise bei der Abgabe ist folgende:
Nach der Einführung des Abflußstutzens 102 in die Tanköffnung hebt man mit der griffumspannenden Hand den Hebel 5 an, wodurch sich das Absperrventil 3 öffnet und die Abgabe beginnt. Durch Loslassen des Hebels nach Erreichen der gewünschten Abgabemenge, die am Zifferblatt beobachtet werden kann, wird der Zapfvorgang selbsttätig unterbrochen. Bei der Wiederbenützung des Gerätes für eine andere Abgabe werden die Zeiger des rückstellbaren Doppelzeigerwerkes auf Null gestellt, die Angabe des Rollenzählwerkes für die Gesamtmenge wird hierdurch nicht beeinflußt.

Claims (1)

  1. Anspruch 1. Zapfschlauchzähler, nach dem Volumenprinzip, dadurch gekennzeichnet, daß alle für den Meßvorgang erforderlichen Einrichtungen, wie vollständige Meßkammer(2)mit Übertragungs- und Ablesevorrichtung (11), Absperrventil (3) auf der Zuflußseite, Überdruckventil (7) auf der Abflußseite, in einem geschlossenem Gehäuse vereinigt sind, das mit einem griffartigen Anschlußstutzen (101) und einen bogenförmigen Ausflußstutzen (102) versehen ist, wobei zum Betätigen des Absperrventils (3) ein Handhebel am Gehäuse angelenkt ist.
    Anspruch 2. Zapfschlauchzähler, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablesevorrichtung auf der Oberseite zwischen Zu- und Abflußstutzen und ein Schauglas zum Beobachten der abzugebenden Flüssigkeit in einer seitlich angeordneten Öffnung angebracht ist.

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