DEP0042537DA - Ausgleichskettentrieb für Becherwerke - Google Patents
Ausgleichskettentrieb für BecherwerkeInfo
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Description
Es sind Einrichtungen zum Fördern in Schächten mit einem endlosen Fördermittel bekannt, bei denen der Gewichtsausgleich im aufgehenden und abgehenden Kettenstrang durch feste Zwischenantriebe erfolgt, welche derartig nachgiebig in die Kette eingreifen, daß die Arbeitsleistung der abwärts gehenden Kette zwischen je zwei Antrieben vollständig und sicher gegen die Arbeitsleistung der aufsteigenden Kette ausgeglichen wird. Hierbei ist ferner der Zwischenantrieb durch Ausgleichsgetriebe in der Weise bekannt, daß die Ausgleichsgetriebe auch gleichzeitig die Arbeit von einem Motor auf die Kette übertragen.
Es ist ferner bekannt, mehrere Ausgleichkettentriebe zwischen den Kettensträngen mit oder ohne motorischen Antrieb in der Weise anzuordnen, daß die Ausgleichkettentriebe oder das Kettenrad parallel zur Bewegungsrichtung der Kette in einer Führung verschieblich sind und durch Feder oder Gewicht mit einer dem Eigengewicht der Förderkette entgegenwirkenden Kraft nach oben gezogen werden.
Die Erfindung betrifft eine Gewichtsausgleich- und Fangvorrichtung für solche Becherwerke insbesondere für Bergwerke, bei der die Ausgleichsvorrichtung fest angeordnet ist, also auf die eingangs erwähnte bekannte verschiebliche Führung bewusst verzichtet wird. Um jedoch die notwendige Nachgiebigkeit in die Kettenstränge zu legen, ist gemäß der Erfindung auf der unbelasteten Kettenseite jeweils oberhalb zweckmäßig jedes dem Gewichtsausgleich dienenden Kettenrades eine Spannvorrichtung angeordnet, die z.B. seitlich elastisch in die Kette eingreifen kann, also eine Beweglichkeit am Ort geringster Spannung hervorruft.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Teilung der zwischen den Kettensträngen angeordneten Ausgleichskette kleiner gewählt als die Teilung der Becherwerkskette, so daß stets nur ein Mitnehmer zum tragen kommt.
Anhand der Zeichnung sei der Gegenstand der Erfindung des näheren erläutert.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht die Anordnung des seitlich verschiebbaren Kettenrades oberhalb eines in bekannter Weise zwischen den Ketten fest angeordneten Kettenrades in einem Teilausschnitt.
Fig. 2 zeigt anstelle eines Kettenrades ein fest angeordneten Kettengetriebe.
Fig. 3 zeigt die Gesamtanordnung mehrerer seitlich verschiebbarer Kettenräder oder Kettengetriebe an einem Becherwerk.
Fig. 4 zeigt eine Sperrvorrichtung zum Festhalten der Kettenräder beim Bruch der Kette o.dgl.
In den Figuren ist mit 1 das belastete aufwärtsgehende und mit 2 das unbelastete abwärtsgehende Kettentrum bezeichnet, zwischen denen in bekannter Weise Kettenräder 3 oder gemäß Figur 2 Kettentriebe 4 fest angeordnet sind, die dem Gewichtsausgleich der beiden Kettenstränge 1 und 2 dienen. Gemäß der Erfindung sind nun jeweils oberhalb der festen Kettenräder 3 etwa seitlich bewegliche Kettenräder oder Führungen 5 angeordnet, die in die abwärtsgehende Kette 2 spannend eingreifen und sie dadurch nachgiebig führen. Führungsschienen 6 sind oberhalb dieser beweglichen Kettenräder 5 angeordnet um die Kette wieder in die ursprüngliche Zugrichtung zu bringen. Der Antrieb der Ketten kann durch jedes feste Kettenrad 3 und außerdem wie in Fig. 3 dargestellt, am obersten Umlenkrad 7 durch einen Antriebsmotor 8 erfolgen.
Bei Anwendung von Kettengetrieben 4 gemäß Fig. 2 wird der Abstand der Mitnehmerglieder 7 zweckmässig kleiner gewählt
als die Teilung der Kettenglieder. Hierbei sind die Mitnehmer 9 an den Laschen der Ausgleichskette 4 oberhalb der Gelenke angesetzt, so daß ihr Eingreifen und Herausführen in bzw. an der Förderkette reibungslos erfolgt.
Die in Fig. 4 gezeigte Sperrvorrichtung für die feststehenden Kettenräder 3 besteht aus dem Bremsgehäuse 10, welches schwenkbar um die Achse 11 auf einer Schiene 12 angeordnet ist, und gegen einen Anschlag 13 beim Bewegen des Kettenrades in der Pfeilrichtung anliegt. Erfolgt durch Kettenbruch o.dgl. ein Rückwärtsdrehen des Kettenrades 3 entgegengesetzt der Pfeilrichtung, so wird der Kontakt 14 ausgelöst, der den Stromkreis zum Antriebsmotor unterbricht und damit denselben stillsetzt.
Claims (4)
1. Ausgleichskettentrieb für Becherwerke mit einem oder mehreren zwischen den Kettensträngen angeordneten Kettenrädern oder Kettengetrieben, die durch die Zähne oder Mitnehmer mit den beiden Kettensträngen in stetem Eingriff stehen, mit oder ohne motorischen Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb jeden Kettenrades (3) oder Kettentriebes (4) ein Kettenrad oder eine Führung (5) elastisch spannend in das unbelastete Kettentrum (2) eingreift, um letzterem eine gewisse Nachgiebigkeit zu verleihen.
2. Ausgleichskettentrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung der Ausgleichskette (4) kleiner gewählt wird als die Teilung der Becherwerkskette, so daß stets nur ein Mitnehmer (9) die Förderkette trägt.
3. Ausgleichskettentrieb nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (9) an den Laschen der Ausgleichkette (4) oberhalb der Gelenke angesetzt sind, so daß deren Ein- und Ausführung in die Förderkette reibungslos möglich wird.
4. Anordnung einer Sperrvorrichtung (10) auf der Welle (11) der fest angeordneten Kettenräder (3) mit Stromunterbrecher (14) für den oder die Antriebsmotore.
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