DEP0040633DA - Verfahren zur Herstellung von Sulfonsäuren bzw. deren Salzen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sulfonsäuren bzw. deren Salzen.

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DEP0040633DA
DEP0040633DA DEP0040633DA DE P0040633D A DEP0040633D A DE P0040633DA DE P0040633D A DEP0040633D A DE P0040633DA
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DE
Germany
Prior art keywords
boiling
catalysts
hour
sulfonated
oil
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dr. Free
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

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Description

BADISCHE ANILIDE & SODA « J1ABHIK
le Aktiengesellschaft "In Aflö"
ρ 40635 IYd/12 ο
—r— —- - Unser Zeichens O0 Z, 13 490
Ludwlgshafen a/ßh..,den 22« April 1949/Sah*'-<Beu
ζ ax H erstell _ung_v on
Es wurde gefunden^ dass man aas paraffinischen Kohlenwasserstoffen vorzügliche Reinigungs-^ Netz-,, Dispergiermittel und dergl,, gewinnen kann, wenn man die Ausgangsstoffe einer aromatisierenden Behandlung, zweckmässig in Gegenwart von Katalysatoren«, unterwirft und die so erhaltenen Produkte, insbesondere die mittleren Fraktionen davon, sulfoniert und gegebenenfalls neutralisierte
Als Ausgangsstoffe kommen insbesondere paraffinbasisch^
oder gemischtbasische Erdöle, vorteilhaft Fraktionen dieser in
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Betracht ρ ζ«.Bofsogenannte Kittelb'le, sowie die dui-üh Reduktion von ICohlei^oxyd erhaltenen Kohlenwasserstoffe oder die durch Druckhydrierung von Kohle oder Ölen erzeugten wasseratoffreichens vorwiegend paraffinischen Kohlenwasserstoffe=
Diese Ausgangsstoffe werden zur Aromatisierung, zwecknässig in dampfförmigem Zustand, in an sich bekannter V/eise über Katalysatoren bei etwa 450 bis 650° oder darüber liegenden Temperaturen geleitet, wobei z.B. ein Durchsatz von 0,1 bis 2jO ^ Ausgangsstoff je Liter Reaktionsraum and Stunde gewählt wird ο Bei Verwendung der höhersiedenden Ausgai gsatoffe ist es oft auch zweckmässig, diese in flüssiger Phase zu behandeln ρ Die aromatisierende Behandlung kann auch unter Dz'uck, gegebenenfalls in Gegenwart voxj. wasserstoff9 durchgeführt werden»
Als Katalysatoren kommen z.B. Silikate in Betracht oder vorteilhaft aktive Tonerden, die mit Oxiden van IUet allen j insbesondere solchen von Molybdän» Chrr»m« Vanadin oder· von anderen Metallen der 5> bis 8, 3-ruppe des Periodi-=
15490
— 2 ■»»
sehen Systems, versehen sein können. Bei der Verwendung von Wasserstoff unter Druck kann z«B* aach aktive Kohle als Träger für die Metalloxyde verwendet werden«
Unter den Tonerden sind besonders solche gut geeignet, die aas Aluminiumsalzlösungen oberhalb 75° bei einem pg-'ü/ert Ton 6j5 bis 10 gefällt v/erden. Man kann auch von einer Aluminatlösung ausgehen und aus dieser mit Sauren? z.B. Salpetersäure? bei einem p^-V/ert zwischen 3 und 7 bei erhöhten Temperaturen, ZuB0 35 bis 600J das Hydroxyd fällen, aus dem sich durch Peptisieren mit Salpetersäure und Erhitaen eine aktive Tonerde herstellen lägst, Das aus Aluminiumsulfat gefällte Hydroxyd wird isweokiiiäsaig mit iUpiQni&k taal lf amp© r star en oberhalb, 80® nach behandelt, um eine katalytisch hooliaktiv® Tonerd§ au, erhalten.
Ferner eignen sieh als Katalysatoren Metalle ι <äi@ s.B* durch Reduktion von Metallverbindungen, 2»Β» von Oxydeai oder durch Zersetzung von E/Ietallcarbonylen gewonnen sind. Die Metalle können in stückiger oder in feinverteilter form oder als Späne angewandt werden. Ferner kann man poröse, temperaturbeständige Massen? v;ie Bimaqtein, Tonscherben? Porzellan etces verwenden. Bei diesen Katalysatoren wählt man zweckmäasjg eine um etwa 50 bis 100° höhere Temperatur als bei Verwendung von tanerdeh.alt.igen Katalysatoren»
Von dem Aromatisierungaprodukt? das aus den verschiedensten aromatischen und nichtaromatischen Kohlenwasserstoffen besteht, vvird je nach dem herzustellenden Endprodukt eine Benzinoder Mittelölfraktion, insbesondere eine solche, die einen Anilinpunkt onter 40? vorzugsweise unter 2"0, besitatj für die Weiterverarbeitung gewählt» Diese^känn nun zunächst mit Schwefelsäure in an sich bekannter tfeise raffiniert werden.Pas Raffinat wird dann, 2.B« mit konzentrierter Schwefelsäure, sulfoniert» Auch andere Sulfonierungsnittel können zur Anwendung gelangen, z.B. kann eine Behandlung mit Oleum, Schwefelsäureanhydrid oder Chlorsulfonsäure, für sich oder zusammen mit Äthern? Estern oder Säureanh,ydridens erfolgen» Die entstandenen Sulfonsäuren werden mit Natronlauge neutralisiert und zweckmäs3ig mit aktiver Kohle oder ähnlich wirkenden Adsorbentien gereinigt. Die erhaltene wässerige Lösung wird gewünsohtenfalls zur Trockne eingedampft .

Claims (2)

- 3 Die erhaltenen Produkte seigen ein gutes^ Schaum», Hetz-DurchdringungSi-, Was ob-, Dispergier«-? Egalisier g4«rvermöge.n und können eine vielseitige technische Verwendung findens z.B. als Hilfsmittel in der Textil- und Lederindustrie, in der Färberei und Reinigungsmittelindustrie» Sie können für sich oder zusammen mit anderen Stoffen, z«BD lösungsmitteln,, zur Anwendung gelangen» Beispiel; Aus einer wässerigen Lösung von Aluminiumnitrat wird » nach Erhitzen auf 90° durch Zugabe von soviel Ammoniak, dass sich ein p-u~>Wert von 1,5 bis 8 einstellt, Äluminiumhydroxyd ausgefällt. Der Niederschlag wird filtriert, mit schwach ammoniakalischem Wasser gewaschen und bei 110° getrocknet» Aus äep Masse formt man Pillen, die bei 600° ealciniert werden» ~ Über 5 4 dieses Katalysators leitet man bei 590° in der Stunde 2,5 % einer von 200 bis 3^0° siedenden fraktion eines deutschen paraffinbasischen Erdöls in Dampfform, Man erhält in einer Ausbeute von 63$ ein flüssiges Produkt mit 27 # bis au 200° siedenden Anteilen und 73 96 eines liittelöls, das die gleichen Siedegrenzen wie das Ausgangsprodukt aufweist» 500 {fewichtsteile einer von 200 bis 320° siedenden Fraktion des Mittelöls werden mit 500 Gewichtsteilen lOO^iger Schwefelsäure bei 50° sulfoniert j indem man die Säure innerhalb einer halben Stunde allmählich unter Rühren zusetzt. Efach etwa einer Stunde kann man die sulfonierten Anteile als abgeschiedene Schicht von dem nicht sulfonierten öl trennen» Das Sul»= fonierungsprodukt Yard auf Sis gegossen und mit Natronlauge neutralisiert. Die Lösung wird eingedampft, und man erhält ein vorzügliches Waschmittel, Patent ansgrüc he 1
1) Verfahren zur Herstellung vonlfieiirrgTcrrgö" ,-ife-b-s—,
^-θ^ϊgi^ aus vorwiegend paraffinisehen
Kohlenwasserstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man die
- 4 - 1549°
Ausgangsstoffe einer aromatisierenden Behandlung, zweekmässig in Gegenwart von Katalysatoren* unterwirft und die so erhaltenen Produkte oder Fraktionen davon, insbesondere die mittleren Fraktionen, sulfoniert und gegebenenfalls neutralisiert«
2) Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aromatisierende Behandlung durch Erhitzen der Ausgangsstoffe,, zweckmjäasig in Gegenwart von Katalysatoren, wie aktive jEpnerde«, ä^/gü"g~ei5enenfalls as*- Schwerme« tall verbindungen ■¥ie*i&ei3re-i3:-är^'?' a^^-^g^ffl^^^w^.-.-o/ etwa 450° oder

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