DEP0039336DA - Treibmittel zur Herstellung von Formstücken mit poröser bzw. schwammartiger Struktur - Google Patents

Treibmittel zur Herstellung von Formstücken mit poröser bzw. schwammartiger Struktur

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Publication number
DEP0039336DA
DEP0039336DA DEP0039336DA DE P0039336D A DEP0039336D A DE P0039336DA DE P0039336D A DEP0039336D A DE P0039336DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
propellant
temperature
sponge
porous
production
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich Loblein
Erwin Dr. Müller
Siegfried Dr. Petersen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Publication date

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Description

Professor Sr0Otto Bajfτ und Dr9Srnst Oauers Lsvsrlsusea
M/Pa*
Leverteseaj. den 4 ο April 1949
Die bisher 3ir Herstellung \oa Seaau^s 'tot fc<P ν ©τ · a^&ten
Treibmittel ®ar©a sowohl anorganische wie organisch© Yerbindungen An anorganischen XreibmitteXii ist besonders -Hetritm·» und Asgaeaiua biearbonat zu erwähnen» Bi© Satsasheff dass diss® Stoffe ia 5er Mischung eier organischen Ausgangsmaaterialien ^nlStlieh @ind9 ©r~ 8chwert ihre gleichmäßige Verteilung, wodurch eine regelmäßige Porenbildung verhindert wird. Zur Behebung dieser Schwierigkeiten ist ran dazu Übergegangen, das Biearbonat ait..einem is der frägersubstana- löslichen Oel aazupasten (Rubber Agev iSx 63» Seite 519). An organ!sehen Substanzen ist das M&m&Mimhmm&l su erwähnen» da© den Bachteil- besitzt» bei-einer verhältnis« mäßig geringen Gasausbeute ·'Zersetsmagsprodukte au hinterlassen, die die irägersubstans verfärbe»· MtrnrästIoteyy·-·gqyttigttt wurde durch die Verwendung der Azodinitrile (Pateat^v'.... Aniaeldung J 70e'O62) erzielt, die aber wie la. Fäll® des Azediisebuttersäuredinitrii® physiologisch aieftt'" einwandfreie Zersetzungs· produkte (fetrasethylb'erasteineäüredinitril) hinterlassen. Ferner ©el auf die Verwendbarkeit" von Azödicaxbonsäuredesivatea (Patent ,·· ...♦.'••Aameiauag J. 74«181) hingewiesen, die. ^edeea wegen der -hohen Spaltuagsteisperatur für vulkanisierbare frägersuWtanzen ausscheiden. Wie aus neueren amerikanischen Arbeiten hervorgeht, soll sieh ,auch das, X&aitrosopeat&sjetfayleatety&isia
durch Hitresierea von
Hexamethylentetramin srlialtea Wiyei3 als Tmimditel b®wäkr#sio (IsffiäB 'Brfiaduag wurden aiaa sslöiit f^eitoittel beamtet9
die eia ede? atehre^e Malt die Gruppierung
J0
im Molslsül gathaltea. Verbindungen 4er gtaaaates Art siM s aBa Hitsf08öureth$ia% nsiä Hitresohsrn«toff®9 di© ss^eä Iitraaisnn ^ss I^aiabetitmisrtsa Ur-@thaa©n tew» Ε^ν^κΐοίf;;·λ: s^alt^ t^bS&e, Iis
einfachster'Typ. sei Iitroaosetiiylhariistoff genannt.. Eur Er» höaung der (lasausbeut© sind vor allem solche Nltrosourethane bevorzugt, die zweimal die Mtrosourtthangruppierung im Hole« kül enthalten«, BeFartIge Verbindungen erhält man beispielsweise durch umsetzung von Alkylendiaminea mit Chlorameisensäureester und nachfolgende Iitrogiemnge Auch von ©lykol-bis-ehlorkohlen« säureestern ausgehend., gelangt man durch Uiasetsung suit Amine». ■ tanet nachträgliche Behandlung mit salpetriger Säur® s% Ter» la indungen des gleichen Typs.
Bis so erhältlichen ■Treitoittel sind, teils fest teils flüssig und geben die für 'Nitrosoverbindungen' charakteristisch© Meberjaann8SChe Reaktion» Sie werden den Trägersutestanaen oder deren OeMschen 'mechanisch beigemischt mter Mitverwendung- der gebräuchlichen Vulkanisationebesehleunigere Füllstoffe, Weichmasher oder auch anderer Treibmittel* Di© lisehung wird dann auf solch® Temperature's "erh'itatt* bei'denen eine' Sersetsung der oben erwähnten Hitrogoverbindungen unter Sasentwieklung eintritt» Die sur Terwendung kostenden Mengen an Mono- und Dinitrosover«= bindungen kennen je nach dem ? erwendungsssweek in weiten Grensen schwanken^ beispielsweise zwischen 1«=1Q$. Sie liegen meistens zwischen 1=3$« M@ Einmieehung erfolgt in Iibiieher Ifeise in Mischapparaten ©der auf der Walae.
geeignete. Trägersubstansen sind in erster Linie vulkanisierbar© natürliche ©der synthetische hochmolekular© \fe-r« bindungen. Weiterhin können auch niedermolekulare flüssig© Ver~ bindungen verwandt w-erden5 die erst in der Ritse zu hochmole«* ■ kulsren Kunststoffen aushärten.
Bi® neuen Treibmittel untereeheiden sich von den bisher bekannten vor allem dadurch, dass bei ihrer Zsrsetaung neben Stickstoff auch noch XohleMioxyd entsteht und durch ihre alle bekannten Treibaiittel weit Übertreff ende Blääwirkung „ B«t aus etwa gleichen Yolumenttilen Stickstoff und Eöhl%näi©2vö bestehende Gasgemisch bedingt offenbar tine von den reines Stick- ■-, ■steffabspaltera vollkommen abweichende Silletruktiirti die d@n aufgetriebenen formstücke» auf Iautsehukbaeit? einen ausserordentlich weichen Sriff verleiht. Ba derartige Mtresoverbindunges in denübliehen organischen Lösungsmitteln sehr leieht löslich Siiifis ist such die iösliohiseit ist fiea organischen Tragereufe»-- stansea sehr gut uaA Aasit eine atisBerordtAtlieh gleie&mäMge Perenvert ei ^ung gewährleistete Die aufgetriebenem Produkte er-
Ieidsn dafoai keint Verfärbung und sind tmhQ&n geruehloa«, Di® 2@r§etaimgstemp@ratiAr8n der Y@rsQhi®ciangii Substanzen liegen swisehsa IOO=IiO0 s T@up@raturen? bei denta sieh die js@iet@n fnlkanisatioiisirorgäagg vollsiehea. Baher eignen sieh di® neuen Treibmittel besonders zum Treiben Tulkanisitybarar Stoffe wie natürlicher oder kfinetliohtr Kautschuk ©©wie won Igelits Poly»= esttrisos^aiiatkautgchuk usw.e wobei Sehwiaia® mit ©ffsnea Poren mit niedrigstem Eawmgewicht (sp©a.ösw.s08l und Wenigtr) halten werden.
In eine aus folgenden Soaponanten ssus©snm@ng@s@tzt© Mischung mit 65 VoX.$ Kamtsehukgehalta
IOOgO ©§wa-Seil© Xautsohuk
10,0 « « lin&weiS
3 9 9 89 e' Sehwefal
18 ρ 0 ,s w Mineralöl
SQ9Q ä' w Xr©id@
I8 5 M M Dibenzo.thiaeyldieulfid
3,0· H " §t®arimsäur®
3?0 « » kapillaraktira ?etteulfonat
wurden steigend© Mengen S@traffi@thyl©ndiaitr©soäimtthylia,r®tha2i ©ings^alat und nash einer Preasdauer von 35 Min«,, bei 4 atii {XSi®) folgend® foluaienTergrSsserang festgestellt!
fttra®@thyltMifütr©s©diffl@thylur®th@»
0,25 300^ 09§ 500$
ι 700*
Bas gttelübtß® Material bssitst aiai ftiapörigt ^sllstrslstur nad aeisÄüst sioh imrch a^siroräi^rtlielit Igi^Miilt ams*
Bas ^ftrasstliyliMli-iltresQäiastäi'lüystSiari HO ψ
wird in an sieh btkaanter feie® dusrsh Ujuaetsung r©& f©tra= ^ethylendiamin mit Ohlorameisensäuramethyltüter Mtr a&s Tetra» methylemdiisoeyanat und Methylalkohol und naohfolgende Nitro-Sitrung © rh alt· en-
B@i§|>,ia,LJ.i
^Bint Msehung folgender Eugaaimansetsmgs
IOO9O Sewt „-!Jeile belle Gr@p@
12„0 " " ZiakweiS
3,5 n " Sehwefel
15,0 " " Mineralöl '
SOsO " » Ireid®
I9 2 n w !fereaptobeasothiasöl
390 " " St©arinsäur®
3 90 '9 58 X3initr©§©»r@thafi
rait 3 Gew9-Teilea tines DinitrosoiAretIianss das duroh Ussetauiag von Äthylenglykol-dichlorkehlanaäureaster mit ItthylaMa und ansenlitssenä© Witrosieryng erhalten Wurdt9
IO 10
1 I HjO-H-COO-OHg-OHg-OOO-H-OH^ FPs 40°
ergab bei der Vulkanisation unter der Prtsse bei tiner Htitsdauer von 20 Minuten bei 1/2 atü - Ill0 md 35 Miratea bei 3 atü s 143° ein© foluaemunahme von 900^. Ba® gatriübtm© Produkt b@sitst offene Poren bei ausserordentlich dünnen 2@Hwänd©ne
Ihnlieh verhalten sieh Iischungea9 fenen mm, anstelle der erwähnten fIrtibMtttl folgende Diaitroseverbisdungen bsiai seht s _ J30 H0
3m Produkt Tfird dursh Omsetsuag vsn Itayltndiaaia ©At Oalsraseisensäureltnylestitr unä' naehfolges&e fitessitrwMg §rhalt@na
Hitresobensylnarnetoffs
ämroh Iitrssierung von BensylIiarnstQff erhalten und
10 .10 H5000C-i-(CH2)j-O-'CCHg)J-H-CpOCH3 g@lbretta Oel
hergestellt durch Umsetzung ve» Biaminodipropyläther mit Ghlorameiesnsaureatthjlester und naehfolgend© Mtrosierung.
Bei8jgiel„3i
Bin© Mischung aus?
IOOgO S©w«-feiX®n Bttta&i®n~Styröl<=iüseJip©lj~
mtrisat Bef© 250
3p 5 58 95 Sohwefel
I9 5 85 " DibenBOthiaeyldieulfid
1,0 w w Biphenylguanidin
80,0 " K IrtMe
18,0 '? f9 liritral öl
IO8O " «s ZiaiOTelS
390 51 w Stsarinsaur®
5 tQ ^ K Xetramethylendinitroec-
dimethylurethan
vulkanisiert man 35 Iinutea in der Press© b@± 4 atü(sl51ö) ' und 2,5 Stunäen in HeiSluft b@i 135°· fen erzielt eint Volumeiiannahm© von 1600$.
leispiel_44.
Sine Mischuag aus?
IOO9Q (Jew.-Teilen helle Crepe
1,5 " " WbuKOthlasyldiaulfld
18 , 0 88 58 Mineralöl
80j,0 » a Ifi-Mi
530 »' » Stearinsäurt
3,0 « " ÄäipineSu2?ediaitr©soäiBethy'l-
•ergab bei der Tulkanieatioia unter der Presse bei einer Eeig« dsuer von 35 Miamtsa bei 3 attt. {»14 5δ) eia® ¥oluaeaa%Äahai® von 1000$.

Claims (1)

  1. Sehnielepunkt: 95°
    wurde - durch Umsetsung ?ω Adipinsäureehlorid mit SSetayXaiBia und nachfolgende Nitrotierung erhaltene
    In eine Pastes die aus 50 S·©^a-feilen BoljTFinjigliloriÖ'
    und 50 Sews»feiIen Weichmacher "besteht» werden auf einem geeigneten Hlaehaggregat'5 Oew.-Jfi. Setrametnylendinitroeodimethyl~ urethan βIngeiDisoiit0 Durch Irhitssa der Iisefeung auf IiO0 in einer geschlossenen Foct unter Iteuck und Abkühlen auf Saum» temperatur wird ein von feinsten Peren durchsetzte? Leiehtstoff erhalten«,
    treibmittel'zur Herat ellung von Permstücken mit. poröstr
    bsgwe achwaimartigei8 Strulstur aus hochmolekularen natürlichen oi®r sfnthstischen thermoplastischen oder härtbaren,, Weiehen9 harten ©dar gummi©lastisehen Stoffes' ede Ederen Ssmisehsn9 bestehend aus nitrosoverbindungen^ die die Gruppierung
    ia Molekül enthaltene

Family

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