DEP0038941DA - Doppelständer-Friktionspresse. - Google Patents
Doppelständer-Friktionspresse.Info
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- friction press
- press
- flywheel
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Description
4·3·1949
Pat.+ HGlL
Richard Schwarz, Weidenau, Untere Friedrichsts?*5oe
Doppelständer-Friktionspresse.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Doppelständer-Friktionspresse.
Bei den "bekannten Pressen dieser Art wird von einer Friktionsscheibe ein Schwungrad angetrieben, das auf der mit dem Arbeitsschlitten verbundenen Gewindespindel befestigt ist. Um ein
Durchbiegen der Spindel und ein Klemmen des Arbeitsschlittens, in den seitlichen Führungen zu verhindern, muss eine unsymmetrische
Beanspruchung des Arbeitsschlittens weitgehend vermieden
werden. Aus diesem Grunde ist er verhältnismässig klein
ausgeführt, sodass e*n Pressen größerer Arbeitsstücke mit einer
derartigen Presse unmöglich ist·
Ben Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Doppelständer-Friktionspresse,
die unter Beibehaltung aller Vorteile dieser Pressenart auch das Pressen grösserer Arbeitsstücke, sogar bei
unsymmetrischer Beanspruchung des Arbeitstisches, ermöglicht,
ohne dass die oben erwähnten Nachteile eintreten,» Zu diesem
Zwecke sind erfindungsgemäss an dem Arbeitsschlitten SYrei Gewindespindeln
mit gleicher Gewindesteigung und gleicher Drehzahl angeordnet, die durch Zahnräder zwangsläufig miteinander
verbunden sind«
S.2
Zweckmässig ist zwischen die beiden Zahnräder ein Zwischenrad eingeschaltet, dessen Welle dann nach oben verlängert
sein kann und das Schwungrad trägt.
Die Presse gemäss der Erfindung weist gegenüber den bekannten
Ausführungen mit nur einer Spindel wesentliche Vorteile auf* Es können nicht nur Gegenstände mit größeren Abmessungen
und unsymmetrischer Form gepresst werden, man kann aich für
kleinere Arbeitsstücke zwei oder mehrere Arbeitsgänge nebeneinander legen.? sodass eine einzige Presse benötigt wird, wo
sonst mehrere notwendig sind. Audi können gleichzeitig mit
mehreren Werkzeugen verschiedene Gegenstände gepresst T\rer~
den* Man erzielt auf diese Weise eine große Zeitersparnis, da die Arbeitsstücke nicht mehr von der einen auf die andere
Presse befördert zu werden brauchen« Ss lässt sich also eine Fließarbeit auf einer einzigen Presse durchführen*
Wenn man den Antrieb über die Welle des Zwischenzahnrades wählt, so kann man durch Bemessung des Übersetzungsverhältnisses
zwischen den Zahnrädern der Gewindespindeln einerseits und dem Zwischenrad andrerseits eine Untersetzung der Spindelumdrehung
und damit einen höhren Druck erzielen·
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
bei der die Schwungradb.ewegung unmittelbar auf eine der beiden Gewindespindeln übertragen ist, während das
Zwisclienrad hier nur die Verbindung zur zweiten Gewindspindel
bildet.
Die Kraft einer Antrieismaschine wird τοη der Riemenscheibe
über Welle 2S Friktionsscheibe 3 mid Schwungrad 4 auf die
eine Gewindespindel 5 übertragen* An dem unteren Teil der
Gewindespindel 5 ist ein Zahnrad befestigt (6), das über ein Zwischenrad 7 mit einem auf der zweiten Gewindespindel Q befestigten
Zahnrad gleicher Größe in Verbindung steht» Die parallel zueinander angeordneten Spindeln 5 und 8 haben gleiche
Steigung und sind mit ihren unteren Enden in dem Arbeitsschlitten Io drehbar gelagert« Zur Führung des Schlittens
sind auf seinen beiden Seiten Führungsschienen 11, 12 vorgesehen»
Anstatt eine der "beiden irbeitsspindeln 5 oder 8 unmittelbar
anzutreibenj kann das Schwungrad 4 auch auf der dann verlängerten
Welle 13 des Zwischenrades 7 angebracht werden*
Claims (2)
1) Doppelständer-Friktionspresse, bei der von einer Friktionsscheibe ein Schwungrad angetrieben ?ri_rd? dessen Drehung
auf eine mit dem Arbeitsschlitten verbundene Gewindespindel übertragen wird, ^a^ur^c^g^kenn^eic^ne^ dass an dem
Arbeitsschlitten (LO) zwei Gewindespindeln (5,8) mit gleicher Gewindsteigung und gleicher Drehzahl angeordnet sind,
die durch Zahnräder (6 u. 9) zwangläufig miteinander verbunden sind»
2) Doppelständer-Friktionspresse nach Anspruch I5 ^
&akemizmchnet9 dass zwischen die beiden Zahnräder (6 u. 9)
[ff
ein Zwischenrad '/eingeschaltet ist -WrT" auf dessen Welle (.13)
das Schwungrad (4) befestigt ist»
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