DEP0037096DA - Einlage für Förderbänder und Riemen - Google Patents
Einlage für Förderbänder und RiemenInfo
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Description
Neben den Einlagegeweben aus Textilien jeder Art, deren Lagenzahl je nach Breite der Bänder im Hinblick auf ihre Biegungsbeanspruchung und Muldungsfähigkeit begrenzt ist, sind Einlagegewebe aus Drähten bekannt, wobei Kette und Schuss aus drillierten Guss- oder Federstahldrähten bestehen. Wenn zwar derartige Gewebe gegenüber denen aus Textilien höhere Festigkeit aufweisen, so haftet ihnen der Nachteil an, dass bei der Verwendung von Drahtgeweben die Spannungsgleichmässigkeit der einzelnen Kettdrahtlitzen zu wünschen übrig lässt und an den Kreuzungspunkten zwischen Kette und Schusslitzen beim Lauf über die Antriebstrommeln zusätzliche Biegungsbeanspruchungen eintreten, die in vielen Fällen zu einer Zerstörung der Kettdrahtlitzen führen, die die Übertragung der Kräfte aufzunehmen haben. Hinzu kommt, dass nach längerer Laufzeit die Gummikanten des Förderbandes verschleissen und die an den Rändern umgebogenen Schusslitzen beschädigt werden, wodurch eine erhöhte Unfallgefahr eintritt. Auch ist zu beachten, dass infolge der ungleichen Kettlitzen-Spannungen unterschiedliche Spannungsverteilungen über die Bandbreite eintreten, die einen gerade ausgerichteten Bandlauf erschweren.
Man hat daher auch schon vorgeschlagen, unter Verzicht auf Kette und Schuss, in das Förderbandmaterial in der Längsrichtung verlaufende Drahtbänder einzubetten und darüber und darunter in der Querrichtung Cordgewebestreifen vorzusehen, die sich in bestimmten verhältnismässig grossen Abständen
wiederholen. Von diesen Einlagen, bei denen die Metallbänder ohne Querverbindung in das Förderbandmaterial eingearbeitet sind, unterscheidet sich die erfindungsgemässe Einlage dadurch, dass sie aus einem Gewebe besteht, das in der Kette aus Metall und im Schuss aus Textilien besteht, wobei die Einlagen in der Längsrichtung zweckmässig aus drillierten Guss- oder Federstahldrähten bestehen. Ein derartiges kombiniertes Draht-Textiliengewebe weist allen bekannten Einlagen gegenüber den beachtlichen Vorteil auf, dass infolge der wesentlich grösseren Geschmeidigkeit des Schussmaterials sich dieses im Bogen um die Metalleinlagen der Längsrichtung herumlegt. Diese behalten im Gegensatz zu Geweben aus Draht ihre geradlinige gestreckte Lage bei und gewährleisten somit absolut gleichmässige Spannungsverhältnisse in der Kettenrichtung und damit einen einwandfreien Bandlauf. Auch wird das bei Drahtgeweben so lästig empfundene Anscheuern an den Knotenpunkten und die damit verbundene Festigkeitsminderung vermieden. Schliesslich ist es bei dem neuen Draht-Textiliengewebe möglich, die Schussfäden aus Textil in ausholenden Schlingen um die äussersten Drahtlitzen der Längsrichtung herumzulegen, um dadurch einen erhöhten Kantenschutz zu erzielen.
Auf der Zeichnung ist ein mit einem derartigen Gewebe ausgerüstetes Förderband an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 1 einen Schnitt in der Ketten- und Abb. 2 in der Schussebene. Mit 1 sind die in der Längsrichtung des Bandes verlaufenden Metall- und die mit 2 die quer dazu verlaufenden Textileinlagen dargestellt. Diese verlaufen gemäss Abb. 2 so im Bogen um die Längsdrähte 1 herum, dass diese in gemeinsamer Ebene parallel zueinander verbleiben und ihre geradlinige Richtung gemäss Abb. 1 beibehalten. Die Art der verwendeten Metall- bzw. Eisen- und Textilstoffe ist im Rahmen der Erfindung gleichgültig. Es hat sich in der Praxis als zweckmässig erwiesen, die Einlagen in der Längsrichtung aus drillierten Guss- oder Federstahldrähten zu er-
stellen. Sowohl diese Drähte als auch das Textilmaterial in der Querrichtung kann in regel- oder unregelmässigen Abständen ein- oder mehrfädig gekreuzt werden.
Die Enden der Textileinlagen 2 können gemäss Abb. 2 in nach den Förderbandkanten hin ausholenden Schlingen 2a um die den Bandkanten nächstliegenden Drahteinlagen 1 der Längsrichtung herumgelegt werden, um dadurch die Gummikanten zu befestigen.
Claims (5)
1. Einlage für Förderbänder und Riemen in Gewebeform, gekennzeichnet durch ein kombiniertes Draht-Textiliengewebe.
2. Einlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe in der Kette aus Metall (1) und im Schuss aus Textil (2) besteht.
3. Gewebeeinlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen in der Kette aus drillierten Drähten bestehen.
4. Einlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte (1) in der Längsrichtung und/oder das Textilmaterial (2) in der Querrichtung in regel- oder unregelmässigen Abständen einfädig oder mehrfädig gekreuzt sind.
5. Einlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schussfaden (2) in ausholender Schlinge (2a) um die äusseren Drahtlitzen (1) der Längsrichtung gelegt ist.
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