DEP0030606DA - Diebstahlsicherung für handelsübliche Glühlampen - Google Patents

Diebstahlsicherung für handelsübliche Glühlampen

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DEP0030606DA
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lamp
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Leo Schramberg Hartner (Württ.)
Helmut Schramberg Junghans (Württ.)
Original Assignee
Gebrüder Junghans AG, Schramberg (Württ.)
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine aufsetzbare Sicherung für handelsübliche Glühlampen gegen Diebstahl. Glühlampen gehören zu denjenigen Artikeln, welche insbesondere in öffentlichen Gebäuden, Fabriken etc. in unbewachten Momenten unauffällig und schnell entwendet werden können. Es wurden deshalb schon seit jeher geeignete Sicherungsmassnahmen gesucht, um diesem Umstand abzuhelfen. Z.B. wurden in grösseren Betrieben, Verwaltungsgebäuden und öffentlichen Körperschaften Glühbirnen mit Spezial-Gewindesockel oder für abnormale Spannungen verwendet. Glühlampen für abnormale Spannungen erfordern z.B. bei vorhandenem Wechselstromnetz die Anschaffung kostspieliger Transformatoren, um die Spannung des normalen Lichtnetzes auf die Spezialspannung der Glühlampe zu transformieren. Bei Gleichstrom ist die Umformung mittels Aggregat noch kostspieliger.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherung für handelsübliche Glühlampen. Eine Änderung irgendwelcher Teile der Glühlampen oder der Lampenfassungen ist nicht notwendig. Die Sicherung besteht aus einem zwischen Glühlampensockel und Lampenfassung befindlichen, am Glühlampensockel, etwa durch Anlöten fest verankertes Sicherungsaggregat mit einem beim Zurückdrehen des Sockels sich zwischen Sockel und Fassung verkeilenden Sperrglied in Gestalt einer Kralle, eines Hakens oder dergleichen, das gegenüber seiner Halterung in Richtung auf die Fassung beweglich angeordnet ist.
Anhand der Zeichnung sei die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert:
Figur 1 zeigt die Ansicht der Sicherung mit Glühlampe;
Figur 2 die Ansicht der in einer Fassung eingesetzten gesicherten Glühlampe;
Figur 3 zeigt die Sicherung mit abgenommener Deckscheibe;
Figur 4 zeigt eine Ansicht der Sicherung im Schnitt;
Figur 5 zeigt in schematischer Darstellung die Entsicherung mittels Magneten.
Die Sicherung besteht aus der Trägerplatte 1, in welcher der Schieber 2 geradlinige Führung besitzt. Eine Deckscheibe 3 verhindert ein Herausspringen des Schiebers 2 aus der Führung. Die Deckscheibe kann zweckmässigerweise aus Isoliermaterial gemacht werden, sodass das ganze Aggregat keine elektrische Verbindung mit der Kontaktfeder bekommt, welche auf den Kontaktbolzen der Glühlampe drückt. Durch Nieten oder Schrauben 4 wird die Trägerplatte 1 mit der Deckscheibe 3 zusammengehalten. In der Figur 3 ist der Schieber 2 in Sicherungsstellung eingezeichnet. Eine U-förmige Drahtfeder 5 hält den Schieber in Pfeilrichtung unter Druck bzw. in Sicherungsstellung. Bei Einwärtsdrücken des Schiebers 2 und nachfolgendem Loslassen wird derselbe durch die Feder 5 wieder in die Ausgangsstellung zurückgebracht. Wird jedoch der Schieber 2 soweit nach innen gedrückt, dass die Nase 2a des Schiebers 2 innerhalb der Peripherie der Trägerplatte verschwindet, so rastet eine Stabfeder 6 mit umgebogenem Ende 6a in den Vorsprung 1a der Trägerplatte 1 ein, sodass der Schieber 2 arretiert ist.
Die Anwendung und Funktion der Sicherung wird in folgen- dem beschrieben:
Das komplette Sicherungs-Aggregat wird auf die Glühlampe aufgesetzt und beispielsweise durch Löten mit dem Gewindesockel fest verbunden. Zwecks Prüfung, ob die Glühlampe mit Sicherung in der Lampenfassung einwandfrei Stromschluss erhält, wird die Glühlampe zunächst mit entsichertem Schieber eingeschraubt. Der Schieber 2 wird zu diesem Zweck entsichert durch vollständiges Eindrücken und Einrasten der Stabfeder 6. Nach Überprüfung in der Lampenfassung wird die Glühlampe wieder ausgeschraubt und der Schieber wieder in Sicherungsstellung gebracht durch Auslösen der Stabfeder 6. Das umgebogene Federende 6a ist zwecks Auslösung leicht zugänglich. Die Glühlampe kann nun endgültig in die Fassung eingesetzt werden. Beim Einschrauben der Glühlampe wird der Schieber 2 zurückweichen, jedoch nicht hinter die Peripherie der Trägerplatte. Sobald das Aggregat in den Bereich der oberen Stege bzw. Durchbrechungen 7 der Lampenfassung kommt, kann die Nase des Schiebers heraustreten. Beim Rückwärtsdrehen der Glühlampe verkeilt sich die Nase des Schiebers 2a mit einem der ausgestanzten Stege 7 der Lampenfassung (Siehe Fig. 2). Ein Ausschrauben und unberechtigtes Entwenden ist nicht mehr möglich. Die handelsüblichen Lampenfassungen haben fast ausschliesslich Stege bzw. Durchbrechungen, welche für das Einrasten des Sicherungsschiebers vorteilhaft sind.
Um die Birne infolge Defektsein oder aus sonstigen Gründen ausschrauben zu können, muss ausserhalb der Lampenfassung ein kräftiger Spezialmagnet angesetzt werden, wie dies Fig. 5 zeigt. Der Schieber 2, welcher aus Eisen gefertigt ist, wird in das Kraftfeld des Magneten gezogen, sodass die Nase des Schiebers 2 hinter die Peripherie der Trägerplatte 1 zu stehen kommt. Die Feder 6 rastet an der Kante 1a der Trägerplatte ein. Nach Ausschaltung des Magnetstromkreises bzw. Entfernung des Magneten kann der Schieber 2 nicht mehr in die Ursprungslage zurückkehren und die Glühlampe kann ohne Beschädigung ausgeschraubt werden. Die Eisenmasse des Schiebers 2 ist ausreichend um die Entsicherung zu ermöglichen, wenn der Magnet sich maximal bis 40 mm Entfernung, gerechnet von der Mitte der Lampenfassung, befindet. Dies ist ausreichend, da die Lampenfassungen in der Regel nicht über 80 mm Durchmesser besitzen. In Fig. 1 ist ein aufgedrückter oder aufgeätzter Pfeil zu ersehen, dieser Pfeil gibt die Stelle am Umfange der Glühlampe an, an welcher sich die Nase 2a des Schiebers 2 befindet. Auf diese Weise ist es möglich, den Magnet gleich an die richtige Stelle zwecks Entsicherung anzusetzen. Bei Nichtvorhandensein des Pfeiles müsste man mit dem Magnet die ganze Peripherie der Lampenfassung absuchen, um die Bewegungsbahn des Schiebers zu ermitteln. Die Entsicherung mittels Magnetismus wurde deshalb gewählt, da jede andere Entsicherungsmöglichkeit z.B. durch Lösen von Schrauben o.dgl. bald erkannt und von jedermann bewerkstelligt würde.
Die über die Fassung geschraubte Schutzhülle (in der Zeichnung nicht dargestellt), welche bei jeder Lampenfassung vorhanden ist und bei eingeschraubter Glühlampe nicht abgeschraubt werden kann, ermöglicht es, dass die Fassung nicht zerlegt werden kann, bevor die Glühlampe ausgeschraubt ist. Dadurch erfüllt die Sicherung ihren Zweck. Die Sicherung kann also nur in Verbindung mit einem Spezialmagnet entsichert werden. Die Anschaffung des Magneten ist bei grösserer Glühlampenzahl in Fabriken, Verwaltungsgebäuden etc. rentabel und kommt nicht teuer zu stehen. Jedenfalls ist der Anschaffungspreis bedeutend geringer und die Diebstahlsicherung in der Anwendung einfacher, wie die Eingangs erwähnte Verwendung von Spezialglühbirnen. Besonders wenn Engpass besteht in Glühlampen, bei schlechten Lieferverhältnissen der Glühlampenfabriken ist die vorliegende Erfindung zweckmässig.
Die Sicherung der Glühlampe könnte auch durch einfachere Mittel bewerkstelligt werden, z.B. durch Anbringung einer Drahtfeder mit Widerhaken am Glühlampensockel, welche sich beim Zurückdrehen der Glühlampe in der Lampenfassung verkeilt. Das Entfernen der Glühlampe könnte jedoch in diesem Falle nur durch vollständiges Zertrümmern derselben erfolgen. Die dabei entstehenden Glasscherben könnten zu einer Verletzung der damit beschäftigten Person führen und, wenn die Leitung nicht abgeschaltet ist, könnte, abgesehen von einem Kurzschluss in der Leitung, Lebensgefahr für die damit beschäftigte Person entstehen.

Claims (7)

1) Diebstahlsicherung für handelsübliche Glühlampen, gekennzeichnet durch ein zwischen Glühlampensockel und Lampenfassung befindliches am Lampensockel etwa durch Anlöten fest verankertes Sicherungsaggregat mit einem beim Zurückdrehen des Sockels sich zwischen Sockel und Fassung verkeilenden Sperrglied in Gestalt einer Kralle, eines Hakens oder dergleichen (2a), das gegenüber einer Halterung in Richtung auf die Fassung beweglich angeordnet ist.
2) Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied, welches mit seiner Halterung zum Beispiel durch Auflöten auf dem Lampensockel befestigt ist, durch eine Fernkraft, z.B. mittels eines Magneten, in die unwirksame Stellung zurückbewegt werden kann.
3) Sicherung nach Anspruch 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied eine derart geformte Kralle (2a) aufweist, dass sie dazu geeignet ist, in eine Ausstanzung (7) der Lampenfassung beim Einschrauben der Lampe einzurasten.
4) Sicherung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die als Halterung für das Sperrglied auf dem Sockel befestigte Trägerplatte (1) eine gradlinige Führung für das Sperrglied, den Sicherungsschieber (2) aufweist.
5) Sicherung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (2) durch eine Feder (5) in Sicherungsstellung gehalten wird.
6) Sicherung nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (2) beim Entsichern, also beim vollständigen Eindrücken, wobei die Nase (2a) innerhalb der Peripherie der Trägerplatte (1) zu stehen kommt, durch eine Feder (6) arretiert wird.
7) Sicherung nach Anspruch 1 u. 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (2) schwenkbar und exzentrisch auf dem Sockel angeordnet ist, wobei die Federn (5 u. 6) entsprechend gestaltet und angeordnet sind.

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