AT272170B - Schaltung für elektrische Sprengzünder - Google Patents

Schaltung für elektrische Sprengzünder

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AT272170B
AT272170B AT532466A AT532466A AT272170B AT 272170 B AT272170 B AT 272170B AT 532466 A AT532466 A AT 532466A AT 532466 A AT532466 A AT 532466A AT 272170 B AT272170 B AT 272170B
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AT
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switch
control switch
circuit
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open position
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AT532466A
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English (en)
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Fritz Hermann Rolfes
John Arthur Oliver Hodgson
Original Assignee
Intec Proprietary Ltd
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Description


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  Schaltung für elektrische Sprengzünder 
Die Erfindung betrifft eine Schaltung für elektrische Sprengzünder, in welcher eine
Spannungsquelle, ein Kontrollschalter und mindestens ein elektrischer Sprengzünder od. dgl. in Serie geschaltet sind, wobei der Sprengzünder vorzugsweise über ein Buchsenpaar angeschlossen wird. 



   In der Regel ist an dieselbe Spannungsquelle eine Grubenhelmlampe angeschlossen. Die Zündung wird durch einen einfachen Einschalter im Zündstromkreis ausgelöst. 



   Ein dauernd eingeschalteter Stromkreis für eine Helmlampe stellt kaum eine ideale Verbindung mit einem Zünderstromkreis dar und wo eine solche Einrichtung verwendet wird, ist grosse Vorsicht vonnöten, um Zufallszündungen zu vermeiden. Aus diesem Grunde hat sich die beschriebene Sprengzünderanordnung nur wenig durchgesetzt, da ihre Sicherheit in Zweifel gezogen wird. 



   Auch bei andern Zünderschaltungen ist es wünschenswert, die Sicherheit zu erhöhen, d. h. die Gefahr von Zufallsauslösungen soweit wie möglich zu verringern. Zweck der Erfindung ist es also, verbesserte Einrichtungen für Sprengzünder zu schaffen, die einen hohen Grad von Sicherheit gegen   Zufallszündungen   aufweisen. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass ein an sich bekannter Schalte ; mit drei Stellungen verwendet wird, wobei in der ersten ("offenen") Stellung und in der zweiten Stellung ("Zwischenstellung") der Stromkreis unterbrochen und in der dritten ("geschlossenen") Stellung geschlossen ist, wobei der Schalter Regeleinrichtungen enthält, welche den Schalter aus der geschlossenen zumindest bis in die Zwischenstellung drücken und verhindern, dass er anschliessend wieder in die geschlossene Stellung gebracht wird, ohne vorher in die offene Stellung gebracht worden zu sein. 



   Bei der erfindungsgemässen Einrichtung kann der Schaltteil von der offenen Stellung zur Zwischenstellung und von dieser in die geschlossene Stellung bewegt werden. Diese Bewegung erfolgt gegen den Einfluss einer Einrichtung, die den Schaltteil von der geschlossenen Stellung wenigstens zur Zwischenstellung zu drücken versucht. Sobald der Schaltteil an der Zwischenstellung vorbei in die geschlossene Stellung und von dort zurück in die Zwischenstellung bewegt wurde, kann er nicht noch einmal in die geschlossene Stellung bewegt werden, ohne zuvor in die offene Stellung gebracht worden zu sein. 



   Das automatische Wegdrücken des Schaltteiles aus der geschlossenen Stellung erfolgt entweder nur bis zur Zwischenstellung oder wahlweise über die Zwischenstellung bis zur offenen Stellung. 



   Vorzugsweise wird der Schalter durch einen Schlüssel betätigt, der nur dann eingeführt und herausgezogen werden kann, wenn sich der Schalter in der offenen Stellung befindet. 



   Derartige Schalter sind an und für sich für andere Zwecke bekannt. So werden sie beispielsweise in Kraftfahrzeugen dazu verwendet, das Einschalten des Anlassers bei laufendem Motor zu verhindern. 



   Nach einer Ausführung der Erfindung enthält die   erfmdungsgemässe   Sprengzündereinrichtung einen Stromkreis mit wenigstens zwei parallel zu einer Batterie geschalteten Zweigen, wobei in einem Zweig die zwei Anschlussklemmen für den Sprengzünder mit dem Kontrollschalter in Serie liegen, während im andern Zweig ein einfacher mit dem Kontrollschalter kombinierter Schalter in Serie mit 

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 einer Grubenhelmlampy liegt. Wenn der Kontrollschalter geschlossen wird, schliesst er den entsprechenden Stromzweig und unterbricht diesen sowohl in der offenen als auch in der
Zwischenstellung. Der einfache Schalter im zweiten Stromkreis ist so eingerichtet, dass er während der
Bewegung des Kontrollschalters aus der Zwischenstellung in die geschlossene Stellung geöffnet wird. 



   Der Stromkreis kann einen dritten Zweig enthalten, der ebenfalls parallel zur Batterie geschaltet ist und durch den Kontrollschalter betätigt wird. Dieser verbindet eine Warneinrichtung mit der Batterie erst dann, wenn er sich bei der Bewegung in die geschlossene Stellung in der Zwischenstellung befindet, während die Warneinrichtung in der offenen Stellung des Kontrollschalters ausgeschaltet ist. 



   Vorzugsweise ist der Kontrollschalter so eingerichtet, dass die Warneinrichtung erst dann eingeschaltet wird, wenn sich der Kontrollschalter zwischen der geschlossenen Stellung und der
Zwischenstellung befindet. 



   Nach einer andern Ausführung der Erfindung enthält die Sprengzündereinrichtung einen
Kondensator, der über den Kontrollschalter parallel zum Zünder geschaltet ist sowie eine
Aufladeeinrichtung für den Kondensator, die dann über den Kontrollschalter an eine elektrische
Kraftquelle angeschlossen wird, wenn der Kontrollschalter in Zwischenstellung ist. Ist der
Kontrollschalter eingeschaltet, verbindet der Kondensator die beiden Anschlüsse als Zünder. 



   Der Stromkreis kann so eingerichtet sein, dass der Kondensator bei der offenen Stellung des
Kontrollschalters entladen wird. Entsprechend können ein Entladewiderstand und ein einfacher Schalter mit dem Kontrollschalter vorgesehen werden, die in Serie parallel zum Kontrollschalter geschaltet sind, wobei dieser Schalter mit dem Kontrollschalter kombiniert ist und der einfache Schalter geschlossen ist, wenn sich der Kontrollschalter in offener Stellung befindet. Er öffnet sich erst bei der Bewegung des
Kontrollschalters aus der offenen Stellung. 



   Im nachstehenden werden einige bevorzugte Ausführungen der Erfindung an Hand der Zeichnungen beschrieben, doch sollen die dargestellten Ausführungsbeispiele die Erfindung nicht auf diese Möglichkeiten ihrer Verwirklichung beschränken. 



   Fig. l zeigt einen Kontrollschalter in Seitenansicht und teilweise im Schnitt entlang der Linie   II   in Fig. 4 ; Fig. 2 ist ein vergrössertes Schaubild von Teilen des Schalters nach Figl ; Fig. 3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie III-III mit dem Kontrollschalter in offener Stellung ; Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV mit dem Schalter in offener Stellung ; Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie   III-111   in Fig. 1 mit dem Schalter in Zwischenstellung nach Bewegung aus der offenen Stellung und auf dem Wege in die geschlossene Stellung ; Fig. 6 zeigt dasselbe im Schnitt nach der Linie IV-IV in   Fig. l ;

   Fig. 7   ist der Schnitt eines Teiles des Kontrollschalters entlang der Linie III-III in   Fig. 1,   wobei sich der Schalter gerade über der Zwischenstellung auf dem Wege in die geschlossene Stellung befindet; Fig.8 ist ein Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 bei eingeschaltetem Kontrollschalter ; Fig. 9 ein entsprechender Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 1 ; Fig. 10 zeigt einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 mit dem Kontrollschalter in der Zwischenstellung nach der Bewegung aus der eingeschalteten Stellung und auf dem Wege in die offene Stellung ; Fig. 11 dasselbe im Schnitt nach der Linie IV-IV in   Fig. l ; Fig. 12   ist das Schaltbild eines Ausführungsbeispieles der elektrischen Sprengzündereinrichtung unter Anschluss des Kontrollschalters nach Fig. 1 bis   11 ;

   Fig. 13   ein schematisches Schaubild der Schaltung nach Fig. 12 unter Verwendung einer Schutzhülle ; Fig. 14 ein Schaubild eines Teiles einer Bergmannsbatterie, in dem eine bevorzugte Form der Hülle für die erfindungsgemässe Einrichtung und die Art von deren Anbringung an die Batterie gezeigt ist und Fig. 15 ein Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispieles unter Verbindung des Kontrollschalters nach Fig. bis 11. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Kontrollschalter-A-, der aus einer Buchse-l-besteht, in der sich ein Schloss geeigneter Ausführung befindet, das nur die Einführung eines   Schlüssels-2-von   bestimmter Form durch das Schlüsselloch erlaubt. Der Schlüssel bewegt sowohl den Schlossmechanismus als auch den   Zapfen--3-,   der am äusseren Endendes Schlosses festsitzt und in das   Gehäuse --4-- ragt,   auf dem die Buchse-l-sitzt. Das Schloss ist so eingerichtet, dass der Schlüssel nur dann eingeführt oder herausgezogen werden kann, wenn der Kontrollschalter in offener Stellung ist. 



   Der   Zapfen-3-enthält   einen inneren   Teil-5-mit   einander gegenüberliegenden, normal zur Oberfläche des Zapfens verlaufenden   Flügeln --5a--,   die in entsprechende Ausnehmungen in einer Bohrung durch das   Kontrollelement --6-- eingreifen   können. Dieses Kontrollelement-6zusammen mit dem   Zapfen--3--,   also auch zusammen mit dem Schlossmechanismus, ist drehbar. 



  Der äussere   Teil --7-- des Zapfens --3-- ragt   durch die   Abschlussplatte --8-- des   Gehäuses   - -4--.    



   Die Drehung des   Zapfens --3-- beschränkt   sich auf den Bereich zwischen der geschlossenen 

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 und der offenen Stellung des Schalters, wobei die Bewegung durch ein Paar von gegenüberliegenden, radial gerichteten Stiften --9-- im äusseren Teil --10-- des Schlosses begrenzt wird, da die Stifte   --9-- nur   zwischen einem mit dem   Gehäuse-4-verbundenen   Paar von   Anschlägen-11--in   entlang des Umfanges verlaufenden Ausnehmungen (nicht gezeigt) bewegbar aind. 



   Das   Kontrollelement --6-- besteht   aus einer   platte --12-- mit   einer Eglernase --12a--, die mit dem Kipphebel --13-- zusammenwirkt, der rotierbar auf der mit dem Gehäuse --4-verbundenen   Achse --15-- gelagert   ist und seinerseits mit der Blattfeder --14-- zusammenwirkt. 



  Das Kontrollelement enthält ferner einen Zapfen-16-, der zum Eingriff in eine entsprechende   Ausnehmung-17-der Schaltplatte-18-geeignet   ist, so dass diese die Rotationsbewegung des Kontrollelementes --6-- und damit auch des Schlosszapfens --3-- mitmacht,
Der   Zapfen--16--des   Kontollelementes weist einen   Vorsprung --19-- auf,   der in einer Aussparung --20-- der Endplatte --8-- rotieren kann und während eines Teiles seiner Drehbewegung das   Ende --21a-- der   in der   Endplatte --8-- angebrachten   Schraubenfeder   --21-- mitnehmen   kann. über den Umfang der inneren Fläche der Endplatte --8-- sind drei Kontakte   - -22a, 22b, 22c--   verteilt.

   Diese Kontakte --22a,22b,22c-- sind in einem Stück mit den verbindenden Teilen hergestellt, die durch die   Endplatte --8-- ragen   und an ihren Aussenseiten Anschlüsse--23a, 23b,23c--aufweisen. 
 EMI3.1 
    --18-- weist- -18a, 18b, 18c--   auf, die über die   Nockenfläche --24-- an   der Innenseite der Endplatte gleiten können. Zwischen der   Platte-12-des Kontrollelementes-6-und   der Schaltplatte --18-angebrachte   Federn --25-- drücken   die Schaltplatte gegen die Kontakte --22a,22b,22c-- . 



   Fig. 3 zeigt die   Kontrollplatte-12-und   den   Kipphebel --13-- der   Regeleinrichtung bei offener Stellung des Kontrollschalters, wobei die Klinke --13a-- des Kipphebels --13-- an einer Seite des   Knickes-14a-der Blattfeder-14-anliegt.   Aus Fig. 4 geht hervor, dass in dieser offenen Stellung der Vorsprung --19-- des Kontrollzapfens --16-- vom Ende --21a-- der   Schraubenfeder--21--einen   gewissen Abstand hat. Ausserdem befinden sich die Vorsprünge   --18a, 18b   und 18c-- der Schaltplatte --18-- auf erhabenen Teilen der   Nockenfläche --24-- in   Aussparungen-26-, so dass die   Schaltplatte --18-- von   den Kontakten --22a,22b,22c--, wie in Fig. l gezeigt, einen Abstand hat. 



   Durch Drehung des   Schlüssels --2-- im   Uhrzeigersinn (Pfeil X in Fig. l) dreht sich das Kontrollelement--6--in Fig. 3 entgegen dem Uhrzeigersinn und bewegt dabei den Schalter aus der offenen Stellung in die Zwischenstellung, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt. 



   Aus Fig. 5 geht hervor, dass die   Reglernase--12a--auf   der   Platte-12-die Klinke   --14b-- des Kipphebels --13-- berührt, ohne dass dieser selbst verschoben wurde, so dass also die   Klinke-13a-des Kipphebels-13-immer   noch auf derselben Seite des   Knickes-14a-der     Feder --14-- liegt,   wie in Fig. 3 dargestellt. Aus Fig. 6 geht hervor, dass der   Vorsprung --19-- am     Kontrollzapfen--16--nun   das Ende --21a-- der Schraubenfeder --21-- berührt, jedoch noch ohne die Feder zu spannen. Die drehbaren Teile des Schalters können nun ungehindert zwischen der offenen Stellung und der Zwischenstellung bewegt werden.

   Die   Vorsprünge --18a-- auf   der Schaltplatte --18-- sind aus den Aussparungen --26-- der erhabenen Teile der Nockenfläche - entfernt und befinden sich in einer Stellung, in der sich der   Vorsprung-18b--in   der   Aussparung --27-- befindet,   welche auf der   Nockenfläche --24-- niedriger   liegt als die   Ausnehmungen-26- ; in   dieser Stellung befinden sich die   Vorsprünge --18a   und   18c-in   niedrigeren Bereichen --28-- der Nockenfläche --24--, so dass die   Schaltplatte --18-- schräg   zu den Rändern der   Vertiefungen --29a   und 29c-- liegt, die die Kontakte --22a und 22c-kurzschliessen, wobei aber die Vertiefung --29b-- der Schaltplatte --18-- vom Kontakt --22b-einen gewissen Abstand hat ;

   letzterer bleibt somit von den beiden andern Kontakten getrennt. 



   Durch weitere Drehung des Schlüssels --2-- im Uhrzeigersinn (Pfeil X in Fig. l) wird das Kontrollelement --6-- gegen den Widerstand der   Schraubenfeder --21-- verschoben   und spannt sie, wobei das Kontrollelement --6-- und die mit diesem rotierenden Halteteile zurück in die Zwischenstellung gedrückt werden. Ausserdem (vgl. Fig. 7) erfasst die   Reglernase--12a-auf   der Platte 
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 zueinander in Beziehung, dass bei Zwischenstellung des Kontrollschalters-A-der Kippschalter   --36-- immer   noch geschlossen ist, so dass die Grubenhelmlampe im Betrieb bleibt. 



   Nach weiterer Drehung des   Schlüssels-2-bewegt   sich der Kontrollschalter-A-aus der
Zwischenstellung in die geschlossene Stellung, in der alle drei Kontakte-22a, 22b und   22c-des  
Kontrollschalters--A--miteinander verbunden werden. Das   Warnlicht--39--bleibt   dabei in
Betrieb und die   Kontakte --34-- stehen   mit der   Batterie --32-- in   Verbindung, so dass der Zünder unter Spannung steht und die Sprengung verursacht wird. Gerade bevor der Kontrollschalter-A-- die geschlossene Stellung erreicht, in der die Zündung ausgelöst wird, öffnet sich der Betätigungshebel --38-- des Kippschalters --36-- durch Einwirken der   Kurbel --37-- auf   diesen, so dass für die
Betätigung des Zünders die volle Batteriespannung zur Verfügung steht.

   Das schont nicht nur die
Batterie, sondern verbessert auch die Zündleistung. Zündversager werden dadurch soweit wie möglich vermieden. 



   Sobald die Zündung ausgelöst und der   Schlüssel --2-- losgelassen   wird, wird der
Kontrollschalter-A-in die Zwischenstellung zurückgedrückt, wobei die   Anschlüsse-34-von   der Batterie getrennt sind, das   Warnlicht   aber immer noch in Betrieb ist. Der Kontrollschalter kann nicht direkt in die geschlossene Stellung zurückbewegt werden, sondern muss zuerst in die offene
Stellung gebracht werden. Das erfordert überlegtes Handeln des Bedienungspersonals, bevor in die geschlossene Stellung zurückgeschaltet werden kann.

   Auf diese Weise hat das Personal Zeit, seine
Handlungen zu überlegen, um die Gefahr eines Zurückschaltens zur geschlossenen Stellung unter möglicherweise gefährlichen Bedingungen zu verringern ; solche gefährliche Bedingungen bestehen insbesondere nach einer Fehlzündung, wenn Arbeiter zur Stelle des geladenen Bohrloches eilen. 



   Durch Bewegung des Kontrollschalters-A-aus der Zwischenstellung in die offene Stellung werden die   Kontakte-22c   und 22a-voneinander getrennt, so dass das Warnlicht erlischt. Durch die Art des Kontrollschalters-A-wird also eine zufällige Auslösung des Zünders stark verringert. Dass sich der Schalter einer Stellung nähert, in der eine Sprengung ausgelöst wird, zeigt nicht nur das Warnlicht-39-als sichtbares Warnzeichen an, sondern der Bewegungswiderstand von der Zwischenstellung in die geschlossene Stellung durch den Druck der Feder lässt das Personal noch zusätzlich darauf aufmerksam werden.

   Dass der Kontrollschalter automatisch von der geschlossenen Stellung in die Zwischenstellung zurückgedrückt wird, verhindert die gefährliche Situation eines zufälligen Verbleibens des Schalters in der Zündstellung ; dies könnte katastrophale Folgen haben, wenn jemand die   Leitungen --41-- mit   dem Zünder in einem geladenen Bohrloch in Verbindung brächte. 



  Da der   Kontrollschalter --A-- nur   durch einen Schlüssel von bestimmter Grösse betätigt werden kann, ist ein unbefugtes Schliessen des Schalters beinahe ausgeschlossen. 



   Es ist üblich, den Deckel der Bergmannsbatterie und die Hülle des Sprengzünders auf diesem so zu befestigen, dass ihr unbefugtes Entfernen beinahe ausgeschlossen ist. Aus Fig. 14 geht hervor, dass die   Hülle-33a-mit   an ihr befestigten, horizontal verlaufenden   Befestigungsteilen --42-- versehen   ist, die nicht von der Aussenseite der Hülle entfernt werden können. Die Befestigugsteile --42-können   z. B.   vom Innern der Hülle an diese geschweisst oder gelötet sein. Die Befestigungsteile-42weisen mit Gewinden versehene Bohrungen --43-- zur Aufnahme von Bolzen oder Schrauben   - 44--auf, welche   vom Innern der Batteriehülle durch diese ragen. 



   In der   Hülle --33-- ragt   ein   Teil --33b-- über   die   Anschlüsse-34-,   so dass diese vor Kurzschluss gesichert sind. 



   Bei dem Schaltplan entsprechend Fig. 12 wird die Sprengung direkt von der Batterie--32bewirkt. Die Anzahl der Zündungen, die vor Aufladen der Batterie durchgeführt werden können, ist daher beschränkt. Der Schaltplan entsprechend Fig. 15 ermöglicht eine grössere Anzahl von Sprengungen, die von einer Batterie vor deren Aufladen ausgelöst werden können. 



   Die Anschlüsse --46-- können an jede geeignete Gleichspannungsquelle, z. B. eine Bergmannsbatterie, angeschlossen werden. Die   Anschlüsse --46-- werden   an einen Umformerstromkreis angeschlossen, welcher Wechselspannung von einem höheren Betrag liefern kann als die an die   Anschlüsse-46-angeschlossene   Spannungsquelle. Der negative   Anschluss --46-- ist   mit dem Umformer über die   Kontakte-22a   und 22c-verbunden. 



   Der   Umformerkreis   enthält den   Transistor --47-- und   den   Transformator --48-- mit     Primärwindungen-49a   und   49b-und   der Sekundärwindung --50--. Wird der Kontrollschalter - in Zwischenstellung gebracht, so dass die   Kontakte-22c   und   22a-- kurzschliessen,   so wird der negative   Anschluss --46-- mit   dem Kollektor des   Transistors --47-- verbunden,   um den Kollektor in bezug auf den Erreger des   Transistors --47-- negativ   zu machen und den Stromfluss durch den Transistor vom Emitter in Richtung des Kollektors und damit auch durch die 

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 des   Transistors --47-- verbunden   ist.

   Der Stromfluss durch die   Primärwindung-49b-ist   so gerichtet, dass er den Kollektor des   Transistors --47-- in   bezug auf den Emitter periodisch negativ macht, wobei der Stromfluss durch den   Transistor --47-- in   gleicher Periode unterbrochen ist. Beim Aufhören des Stromflusses durch den Transistor --47-- hört auch der Stromfluss durch die Primärwindung --49a-- auf und beendet damit den Stromfluss durch die Primärwindung --49b--, so dass der Kollektor des   Transistors --47-- in   bezug auf den Emitter negativ wird und der Stromfluss durch den Transistor somit ermöglicht ist.

   In der Primärwicklung --49a-- fliessen daher intermittierende Ströme, so dass der   Transformator --48-- über   die Sekundärwindung --50-Wechselspannung liefert. 
 EMI6.2 
   Kondensatoren--52--zu   ihrem Aufladen gelegt. Als Anzeiger wird eine   Neonröhre-53-über   die   Kondensatoren --52-- in   Serie mit dem   Widerstand --54-- und   einer zusätzlichen Sekundärwindung --50a-- geschaltet Die Werte der Stromkreiselemente sind so bemessen, dass bei voller Ladung der Kondensatoren die über die   Neonröhre-53-anliegende   Spannung gerade gross genug ist, die Zündung und den Stromfluss durch diese zu ermöglichen.

   Das Aufleuchten der Röhre   --53-- zeigt   an, dass die   Kondensatoren --52-- voll   geladen sind und die Sprengung beginnen kann. 



   Die   Kondensatoren --52-- sind   mit den   Anschlüssen-55-über   die   Kontakte-22a   und   22b--des Kontrollschalters-A--verbunden.   Durch die Bewegung des Kontrollschalters in die geschlossene Stellung werden alle drei Kontakte-22a, 22b und 22c-kurzgeschlossen, so dass die Kondensatorspannung an die   Anschlüsse-55-gelegt   wird, an welche ein elektrischer Zünder   od. dgl.   angeschlossen ist. Die   Kondensatoren --52-- können   sich also über den Zünder zur Auslösung der 
 EMI6.3 
 Stromstoss erreichen. 



   Um zu verhindern, dass die   Anschlüsse --55-- unter   Spannung stehen, wenn der 
 EMI6.4 
 -57-- an die Kondensatoren --52-- gelegt.- kombiniert, so dass, wenn letzterer in offener Stellung wie in Fig. 15 steht, der Schalter --57-- geschlossen und die   Kondensatoren --52-- entladen   werden. Durch Weiterbewegung des Kontrollschalters-A-von der offenen Stellung wird der   Schalter-57-geöffnet   und entfernt den   Widerstand --56-- von   den   Kondensatoren-52--,   was deren Ladung ermöglicht. Der   Schalter --57-- bleibt   offen, bis der Kontrollschalter-A-in die offene Stellung zurückkehrt. 



   Solange der Kontrollschalter--A-zum Auslösen der Sprengung geschlossen ist, stellt der Kontrollschalter-A-zwischen der Kraftquelle, die an den   Anschlüssen-46-liegt,   und dem Umformerstromkreis eine Verbindung her, wodurch die Kondensatoren aufgeladen werden. Durch Herausziehen des Betätigungsschlüssels bei geschlossener Stellung des Kontrollschalters--A--wird dieser automatisch in die Zwischenstellung zurückgedrückt und trennt die Anschlüsse --55-- von den   Kondensatoren-52--.   Der Schalter kann nicht direkt in die geschlossene Stellung zurückbewegt werden, um die   Anschlüsse --55-- wieder   unter Spannung zu legen, sondern muss zuerst in die offene Stellung zurückgebracht werden,

   in der sich die   Kondensatoren --52-- über   den Widerstand   --56-- entladen.   Eine zufällige Auslösung der Zündung wird dadurch weitgehend verhindert. 
 EMI6.5 
 Stellung nähert, in der eine Sprengung ausgelöst wird. Wie in der Anordnung in Fig. 12 macht der Druck auf den Schalter--A--darauf aufmerksam, dass sich der Schalter der Zündstellung nähert. 



   Der Stromkreis in Fig. 15 lässt sich mit einer Bergmannsbatterie und einer Grubenhelmlampe in Verbindung bringen und an die Batterie in einer Hülle, ähnlich der   Hülle --33a-- in Fig. 14,   anschliessen. Es kann aber auch jede sonstige geeignete Stromquelle Verwendung fmden. Beim Stromkreis in Fig. 15 lässt sich die Schraubenfeder --21-- des Kontrollschalters --A-- so anordnen, dass der   Vorsprung --19-- auf   dem   Kontrollelement-6-das Ende-21a-der   Feder während der Bewegungsdauer des   Vorsprunges --19-- zwischen   der offenen und der geschlossenen Stellung des Schalters berührt. Der Schalter wird somit von der geschlossenen in die offene Stellung zurückgedrückt. 

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   Zahlreiche Varianten der erfindungsgemässen Anordnung lassen sich zur Lösung der gestellten Aufgabe erstellen, die alle unter den Schutzbereich fallen sollen. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Schaltung für elektrische Sprengzünder, in welcher eine Spannungsquelle, ein Kontrollschalter und mindestens ein elektrischer Sprengzünder od. dgl. in Serie geschaltet sind, wobei der Sprengzünder 
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 an sich bekannter Schalter (A) mit drei Stellungen verwendet wird, wobei in der ersten ("offenen") Stellung und in der zweiten Stellung ("Zwischenstellung") der Stromkreis unterbrochen und in der dritten ("geschlossenen") Stellung geschlossen ist, wobei der Schalter (A) Regeleinrichtungen enthält, welche den Schalter (A) aus der geschlossenen zumindest bis in die Zwischenstellung drücken und verhindern, dass er anschliessend wieder in die geschlossene Stellung gebracht wird, ohne vorher in die offene Stellung gebracht worden zu sein. 
 EMI7.2 


Claims (1)

  1. d u r c h g e k e n n z e i c h -net, dass der Schalter (A) durch einen Schlüssel (2) betätigt wird, der nur dann in den Schalter (A) hineingesteckt oder aus diesem herausgezogen werden kann, wenn sich dieser in der offenen Stellung befindet.
    3. Schaltung für elektrische Sprengzünder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein Stromkreis mit wenigstens zwei parallel zu einer mitgetragenen Batterie (32) geschalteten Stromzweigen vorgesehen ist, wobei der einde Zweig (35) in Serie den Kontrollschalter und die Anschlüsse (34) für den elektrischen Zünder enthält, während im andern Zweig (31) ein mit dem Kontrollschalter (A) kombinierter einfacher Schalter (36) in Serie mit einer Grubenhelmlampe (30) geschaltet ist, so dass der Kontrollschalter (A) die Anschlüsse (34) des Sprengzünders nur in der offenen Stellung an den Stromkreis anschliesst, während sich der einfache Schalter (36) im zweiten Stromkreis während der Bewegung des Kontrollschalters (A) aus der Zwischenstellung in die geschlossene Stellung öffnet.
    4. Schaltung für elektrische Sprengzünder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass drei Stromkreise vorgesehen sind, wobei der dritte Stromkreis parallel zu den andern beiden Zweigen mit der Batterie (32) verbunden ist und wobei in dem in Serie mit dem Kontrollschalter (A) befindlichen Stromkreis eine elektrische Warneinrichtung (39) liegt, die in der offenen Stellung des Schalters ausgeschaltet ist und erst dann eingeschaltet wird, wenn sich der Schalter (A) bei der Bewegung in die geschlossene Stellung in der Zwischenstellung befindet. EMI7.3 n e t, dass der Kontrollschalter (A) die Warneinrichtung (39) einschaltet, wenn er sich zwischen der Zwischenstellung und der geschlossenen Stellung befindet.
    6. Schaltung für elektrische Sprengzünder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein Kondensator (52) an zwei Anschlüssen (22a, 22b) über den Kontrollschalter (A) parallel zum Zünder geschaltet ist, wobei sich der Kondensator durch eine Vorrichtung aufladen lässt, die über den Kontrollschalter (A) mit einer Kraftquelle in Verbindung steht, wenn sich der Kontrollschalter (A) in Zwischenstellung befindet und die den Kondensator (52) mit den Anschlüssen (55) verbindet, wenn sich der Kontrollschalter (A) in geschlossener Stellung befindet.
    7. Schaltung für elektrische Sprengzünder nach den Ansprüchen 1, 2 und 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Entladevorrichtung (56) für den Kondensator eingeschaltet wird, wenn der Kontrollschalter (A) in offener Stellung ist. EMI7.4 k e n n z e ich-net, dass ein Entladewiderstand (56) und in Serie damit ein einfacher Schalter (57) parallel zum Kondensator (52) liegt, wobei dieser mit dem Kontrollschalter (A) kombinierte Schalter (57) nur bei offenem Kontrollschalter (A) schliessbar ist.
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