DE1513110C - Vorrichtung zur elektrischen Zündung von Sprengladungen - Google Patents
Vorrichtung zur elektrischen Zündung von SprengladungenInfo
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Description
1 U 1 Ü IiU
in Verbindung steht. Wenn der Schalter betätigt wird, ist der Stromkreis von der Batterie zum Zünder
zur Auslösung des letzteren geschlossen. Der Anschluß einer Zündschaltung an einen normalerweise
unter Spannung stehenden Stirnlampenkreis stellt jedoch in der Regel keine ideale Anordnung dar,
da der den Zündkreis mit dem Stirnlampenkreis verbindende Schalter sorgfältig ausgeführt und vorsichtig
behandelt werden muß. Aus Sicherheitsgründen hat sich diese Zündeinrichtung für Sprengladungen
daher in der Praxis nicht durchsetzen können.
Unter Verwendung des zuvor erwähnten Schalters läßt sich jedoch eine wirksame Vorrichtung zur
Zündung von Sprengladungen schaffen, deren besonderes Merkmal darin besteht, daß ein Stromkreis
mit wenigstens zwei parallel zu einer Spannungsquelle geschalteten Stromzweigen vorgesehen ist, von denen
der eine Zweig in Serie den Steuerschalter und die Anschlüsse für den elektrischen Zünder enthält,
während im anderen Zweig ein mit dem Steuerschalter gekoppelter einfacher Schalter in Serie mit
einer Anzeigelampe geschaltet ist, der sich öffnet, sobald der Steuerschalter aus der MITTEL-Stellung
in die EIN-Stellung bewegt wird, wobei vorzugsweise parallel zu den beiden Zweigen ein dritter Stromzweig
an die Spannungsquelle angeschlossen ist, der eine elektrische Warneinrichtung enthält und sowohl
in der MITTEL- als auch in der EIN-Stellung, nicht jedoch in der AUS-Stellung des Steuerschalters geschlossen
ist.
Wenn zusätzlich zur Spannungsquelle zwecks Erhöhung der Zündenergie ein Kondensator verwendet
werden soll, empfiehlt sich eine Ausführungsform, bei welcher ein Stromkreis mit drei parallel
zu einer Spannungsquelle geschalteten Stromzweigen vorgesehen ist, von denen der eine Zweig in Serie
den Steuerschalter und die Anschlüsse für den elektrischen Zünder enthält, der zweite Zweig einen
Kondensator aufweist und sowohl in der MITTEL-als auch in der EIN-Stellung, nicht jedoch in der
AUS-Stellung des Steuerschalters angeschlossen ist, und in den dritten Zweig in Serie mit einer Entladevorrichtung
ein mit dem Steuerschalter gekoppelter einfacher Schalter eingeschaltet ist, der sich schließt,
wenn der Steuerschalter aus der MITTEL-Stellung in die AUS-Stellung bewegt wird.
Im folgenden sind einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung an Hand der Zeichnungen
beschrieben.
. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß verwendbaren Zündsteuerschalters, teilweise im
Schnitt längs der Linie I-I in F i g. 4 dargestellt,
F i g. 2 eine gestreckte perspektivische Darstellung des Schalters gemäß Fig. 1,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in
Fig. 1 durch den sich in seiner AUS-Stellung befindlichen Schalter,
F i g. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 1 durch den sich in seiner AUS-Stellung befindlichen
Schalter,
F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie III-III in F i g. 1 durch den sich in seiner MITTEL-Stellung
befindlichen Schalter,
F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 1 durch den sich in seiner MITTEL-Stellung
befindlichen Schalter,
F i g. 7 einen Teilschnitt längs der Linie III-III in Fig. 1, wobei sich der Steuerschalter zwischen
der MITTEL- und EIN-Stellung befindet,
F i g. 8 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1 durch den sich in seiner EIN-Stellung befindlichen
Steuerschalter,
F i g. 9 einen Schnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 1 durch den sich in seiner EIN-Stellung befindlichen
Schalter,
Fig. 10 eine weitere Schnittansicht längs der
Linie III-III in Fig. 1, wobei sich der Steuerschalter zwischen EIN- und MITTEL-Stellung befindet,
Fig. 11 einen Schnitt längs der LinieIV-IV in
Fig. 1, wobei der Steuerschalter die MITTEL-Stellung einnimmt,
Fig. 12 eine bevorzugte Schaltungsmöglichkeit
der in den Fig. 1 bis 11 dargestellten Vorrichtung,
Fig. 13 eine perspektivische Schnittansicht der gesamten Vorrichtung mit Gehäuse,
Fig. 14 eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten
Ausführungsform des Schutzgehäuses, welche die Anbringung des Schutzgehäuses an einer Batterie
zeigt, und
F i g. 15 eine abgewandelte Schaltungsanordnung der den in den Fig. 1 bis 11 dargestellten Steuerschalter
verwendenden, erfindungsgemäß elektrischen Zündvorrichtung.
Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Steuerschalter A weist ein Zylinderschloß 1 beliebiger Konstruktion
und ein Gehäuse 4 zur Aufnahme des eigentlichen Schaltorgans auf. In das Schlüsselloch des
Zylinderschlosses ist ein Schlüssel 2 festgelegter Form einführbar, mit dessen Hilfe sowohl der
Schloßmechanismus als auch ein am hinteren Ende 10 des Schloßmechanismus befestigter, sich in das
mit dem Zylinderschloß 1 verbundene Gehäuse 4 erstreckender Zapfen 3 gedreht wird. Das Schloß
ist derart ausgeführt, daß der Schlüssel 2 nur dann in das Schloß eingeführt und aus diesem herausgezogen
werden kann, wenn der Schalter die AUS-Stellung einnimmt und sich nicht in der MITTEL-
oder der EIN-Stellung befindet. Die verschiedenen Schaltstellungen werden noch im einzelnen beschrieben.
Der Zapfen 3 besteht aus einem Innenstück 5, das mit an einander diametral gegenüberliegenden Stellen
radial abstehenden, eine gewisse Axialausdehnung besitzenden Stegen 5 α versehen ist, welche in in der
Bohrung eines Steuergliedes 6 vorgesehene komplementäre Ausnehmungen eingreifen, wodurch das
Steuerglied 6 mit dem Zapfen 3 und damit mit dem Schloßmechanismus drehbar ist. Der Zapfen 3
weist ferner einen die Endplatte 8 des Gehäuses 4 durchsetzenden äußeren Abschnitt 7 auf.
Im hinteren Ende 10 des Schloßmechanismus sind zwei einander diametral gegenüberliegende, die
Drehbewegung des Zapfens 3 begrenzende radiale Bolzen 9 vorgesehen, die zwischen zwei fest mit dem
Gehäuse 4 verbundenen Anschlägen 11 bewegbar sind.
Das Steuerglied 6 weist eine Platte 12 mit einer Nase 12 a auf, die mit einem mit einer Blattfeder 14
versehenen und schwenkbar auf einem mit dem Gehäuse 4 fest verbundenen Wellenstück 15 angebrachten
Klinkenglied 13 in Eingriff bringbar ist. Außerdem weist das Steuerglied 6 einen Hohlzapfen
16 auf, der in eine entsprechende Aussparung 17 einer Schaltplatte 18 eingreift und letztere bei einer
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Drehbewegung des Steuergliedes 6 bzw. des Zapfens 3 des Schalters in die MITTEL-Stellung zurückzu-
des Schlosses mitnimmt. drücken versucht. Gemäß F i g. 7 drückt die Nase
Der Hohlzapfen 16 weist ein abstehendes Schalen- 12 a der Platte 12 gegen den Vorsprang 13 b des
stück 19 auf, das in einer Aussparung 20 der End- Klinkengliedes 13 und veranlaßt das letztere, sich
platte 8 drehbar ist und während eines Teils seiner 5 um das Wellenstück 15 zu drehen, so daß die Nase
Drehung gegen das Endstück 21 α einer in der Platte 8 13 a über die Biegung 14 a der Feder 14 auf deren
eingelagerten Schraubenfeder 21 drückt. andere Seite bewegt wird. Dabei dreht sich das
Auf der Innenseite der Endplatte 8 sind drei in Klinkenglied 13, bis sein Vorsprung 13 c die Rück-
Umfangsrichtung gegeneinander versetzte Kontakte seite 12 b der Platte 12 berührt.
22 a, 226, 22 c angebracht, welche mit die End- ίο Die Bewegung der drehbaren Teile von der in
platte 8 durchsetzenden, an ihren Außenenden An- F i g. 5 und 6 gezeigten MITTEL-Stellung in die in
Schlüsse 23 a, 23 b bzw. 23 c aufweisenden Elementen den F i g. 8 und 9 gezeigte Ein-Stellung erfolgt über
versehen sind. die in F i g. 7 dargestellte Position. In der EIN-
Die Schaltplatte 18 weist drei gleichmäßigen Ab- Stellung berührt der Vorsprung 13 c noch immer die
stand voneinander besitzende Vorsprünge 18 a, 18 b 15 Rückseite 12 b der Platte 12 und befinden sich alle
und 18c auf, die auf einer an der Innenseite der drei Vorsprünge 18a, 18b, 18c der Schaltplatte 18
Endplatte 8 vorgesehenen Steuerkurve 24 gleiten. an den flachen Stellen 28 der Steuerkurve 24, so daß
Zwischen der Platte 12 und der Schaltplatte 18 sind die Schaltplatte 18 alle drei Kontakte 22 a, 22b, 22 c
Federn 25 angeordnet, welche die Schaltplatte 18 miteinander verbindet,
gegen die Kontakte 22 a, 22 b und 22 c drängen. 20 Wenn der Schlüssel 2 losgelassen wird, drückt die
In F i g. 3 sind die Platte 12 und das Klinkenglied Schraubenfeder 21 die drehbaren Teile im Uhrzeiger-13
in der Stellung eingezeichnet, welche sie einneh- sinn in die in den Teilansichten gemäß Fig. 10
men, wenn sich der Schalter .4 in der AUS-Stellung und 11 gezeigte MITTEL-Stellung. Zwar befindet
befindet und die Klinkennase 13 α an der einen Seite sich jetzt die Schaltplatte 18 in derselben Schaltder
Biegung 14a der Blattfeder 14 anliegt. Gemäß 25 stellung wie in der in Fig. 6 gezeigten MITTEL-F
i g. 4 besitzt in dieser Stellung das Schalenstück 19 Stellung, aber ersichtlicherweise hält nunmehr der
des Hohlzapfens 16 Abstand vom Endstück 21 α der Vorsprung 13 c des Klinkengliedes 13 die Schulter
Schraubenfeder 21. Außerdem befinden sich die 12c so, daß eine Rückkehr in die in Fig. 8 und 9
Vorsprünge 18 a, 18 b und 18 c der Schaltplatte 18 gezeigte EIN-Steilung nicht mehr möglich ist.
in in den erhöhten Bereichen der Steuerkurve 24 30 Wenn der Schlüssel 2 schließlich in Richtung des vorgesehenen Aussparungen 26, so daß die Schalt- Pfeiles X in F i g. 1 gesehen entgegen dem Uhrzeigerplatte 18 gemäß Fig. 1 von den Kontakten 22a, 22& sinn gedreht wird, können sich die drehbaren Teile und 22c Abstand besitzt. in den Teilansichten gemäß Fig. 10 und 11 im
in in den erhöhten Bereichen der Steuerkurve 24 30 Wenn der Schlüssel 2 schließlich in Richtung des vorgesehenen Aussparungen 26, so daß die Schalt- Pfeiles X in F i g. 1 gesehen entgegen dem Uhrzeigerplatte 18 gemäß Fig. 1 von den Kontakten 22a, 22& sinn gedreht wird, können sich die drehbaren Teile und 22c Abstand besitzt. in den Teilansichten gemäß Fig. 10 und 11 im
Wenn der Schlüssel 2 in Richtung des Pfeiles Z Uhrzeigersinn drehen, so daß die Schulter 12 α der
in F i g. 1 gesehen im Uhrzeigersinn gedreht wird, 35 Platte 12 auf den Vorsprung 13 c des Klinkengliedes
wird das Steuerglied 6 in der Teilansicht gemäß 13 drückt und dieses zu einer Drehbewegung um
F i g. 3 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und das Wellenstück 15 veranlaßt und die Nase 13 α über
dreht damit den Schalter aus der AUS-Stellung in die Biegung 14a der Feder 14 in die in den Fig. 3
die in den F i g. 5 und 6 gezeigte MITTEL-Stellung. und 5 gezeigte Stellung bewegt wird. Die Rückkehr
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß die Schulter 12a der 40 der drehbaren Teile in die in den Fig. 3 und 4
Platte 12 jetzt den Vorsprung 13 b des Klinken- gezeigte AUS-Stellung ist daher möglich. Die Schaltgliedes
13 berührt, ohne jedoch das Klinkenglied 13 folge kann jetzt wiederholt werden,
bewegt zu haben, so daß die Nase 13 α des Klinken- Ersichtlicherweise kann also der Schalter von gliedes 13 sich noch auf derselben Seite der Biegung seiner AUS-Stellung in die MITTEL-Stellung und 14a der Feder 14 befindet wie in Fig. 3. Gemäß 45 von dort in die EIN-Steilung sowie von der EIN-Fig. 6 berührt jetzt das Schalenstück 19 des Hohl- Stellung in die MITTEL-Stellung und von dort in zapfens 16 das Endstück 21a der Schraubenfeder 21, die AUS-Stellung bewegt werden. Sobald der Schalter ohne diese jedoch zu spannen. Die drehbaren Teile jedoch einmal über die MITTEL-Stellung hinaus in des Schalters können sich zwischen der AUS- und die EIN-Stellung und von dieser zurück in die der MITTEL-Stellung frei bewegen. Die Vorsprünge 5° MITTEL-Stellung gedreht worden ist, kann er nicht 18 a, 18 b, 18 c der Schaltplatte 18 haben sich aus ein zweites Mal zurück in die EIN-Stellung bewegt den Aussparungen 26 in den erhöhten Teilen der werden, ohne vorher in die AUS-Stellung zurück-Steuerkurve 24 in Stellungen bewegt, in denen sich gekehrt worden zu sein. Dagegen kann er beliebig der Vorsprung 18 b in einer etwas tiefer als die Aus- oft zwischen der AUS- und der MITTEL-Stellung sparung 26 auf der Steuerkurve 24 liegenden Aus- 55 hin- und hergedreht werden. Zwischen der MITTEL-sparung 27 und sich die Vorsprünge 18 α und 18 c Stellung und der EIN-Stellung drückt die Schraubenin den tieferen Teilen 28 der Steuerkurve 24 befin- feder 21 die drehbaren Teile in Richtung auf die den, so daß die Schaltplatte 18 mit den Kanten ihrer MITTEL-Stellung.
bewegt zu haben, so daß die Nase 13 α des Klinken- Ersichtlicherweise kann also der Schalter von gliedes 13 sich noch auf derselben Seite der Biegung seiner AUS-Stellung in die MITTEL-Stellung und 14a der Feder 14 befindet wie in Fig. 3. Gemäß 45 von dort in die EIN-Steilung sowie von der EIN-Fig. 6 berührt jetzt das Schalenstück 19 des Hohl- Stellung in die MITTEL-Stellung und von dort in zapfens 16 das Endstück 21a der Schraubenfeder 21, die AUS-Stellung bewegt werden. Sobald der Schalter ohne diese jedoch zu spannen. Die drehbaren Teile jedoch einmal über die MITTEL-Stellung hinaus in des Schalters können sich zwischen der AUS- und die EIN-Stellung und von dieser zurück in die der MITTEL-Stellung frei bewegen. Die Vorsprünge 5° MITTEL-Stellung gedreht worden ist, kann er nicht 18 a, 18 b, 18 c der Schaltplatte 18 haben sich aus ein zweites Mal zurück in die EIN-Stellung bewegt den Aussparungen 26 in den erhöhten Teilen der werden, ohne vorher in die AUS-Stellung zurück-Steuerkurve 24 in Stellungen bewegt, in denen sich gekehrt worden zu sein. Dagegen kann er beliebig der Vorsprung 18 b in einer etwas tiefer als die Aus- oft zwischen der AUS- und der MITTEL-Stellung sparung 26 auf der Steuerkurve 24 liegenden Aus- 55 hin- und hergedreht werden. Zwischen der MITTEL-sparung 27 und sich die Vorsprünge 18 α und 18 c Stellung und der EIN-Stellung drückt die Schraubenin den tieferen Teilen 28 der Steuerkurve 24 befin- feder 21 die drehbaren Teile in Richtung auf die den, so daß die Schaltplatte 18 mit den Kanten ihrer MITTEL-Stellung.
Aushöhlungen 29a und 29c die Kontakte 22a bzw. In den Fig. 12 und 13 ist die Stirnlampe 30 eines
22 c verbindet und diese kurzschließt, aber die Aus- 6° Bergmanns dargestellt, die über zwei isolierte Lei-
höhlung 29 b der Schaltplatte 18 Abstand vom Kon- tungen 31 an einen Akkumulator 32 angeschlossen
takt 22 b aufweist, so daß dieser nicht mit den beiden ist, wobei die Verbindungen der Leitung 31 mit den
anderen Kontakten verbunden ist. Lampenanschlüssen und den Batteriekontakten in
Wenn der Schlüssel 2 in Richtung des Pfeiles X herkömmlicher Weise gegen unerlaubtes öffnen
in Fig. 1 gesehen weiter im Uhrzeigersinn gedreht 65 geschützt sind.
wird, wird das Steuerglied 6 gegen die Kraft der Die Batteriepole sind mit einer nicht dargestellten
Schraubenfeder 21 bewegt, die gespannt wird und herkömmlichen Kappe abgedeckt, an der ein vor-
das Steuerglied 6 und die mit diesem drehbaren Teile zugsweise aus einem Kunstharz bestehendes Schutz-
7 8
gehäuse 33 angebracht ist, welches zwei Außen- Nachdem die Zündung erfolgt ist und der
anschlüsse 34 aufweist, die durch zwei im Gehäuse Schlüssel 2 losgelassen worden ist, stellt sich der
befindliche Leitungen 35 mit den Batteriepolen par- Steuerschalter A unter Federkraft in seine MITTEL-allel
zu den Zuleitungen 31 zur Lampe 30 verbunden Stellung zurück, in welcher die Kontakte 34 von der
werden können. 5 Batterie 32 getrennt sind, die Anzeigelampe 39 aber In die eine Leitung 35 sind die Kontakte 22 a und weiterhin leuchtet; Nunmehr kann der Steuerschal-22
b des Schalters eingeschaltet, während in die eine texA nicht wieder unmittelbar in die EIN-Stellung
der zur Stirnlampe 30 führenden Leitungen 31 ein zurückbewegt werden, sondern muß zunächst in die
normalerweise geschlossener Kipphebelschalter 36 AUS-Stellung gedreht werden. Vom Bedienungsmann
eingeschaltet ist, der federnd in seine EIN-Stellung io ist daher eine vorherbestimmte Handlung erfordergedrückt
wird. Der Kipphebelschalter 36 ist durch lieh, ehe er wieder in die EIN-Stellung zurückeine
Kurbel 37 des äußeren Teils 7 des Zapf ens 3 schalten kann, wodurch ihm Zeit gegeben wird, sich
des Schloßmechanismus mit dem Steuerschalter A seiner Handlung voll bewußt zu werden und es
verbunden. Die Kurbel 37 steht mit dem Kipphebel werden die Aussichten verringert, daß unter potentiell
38 des Kipphebelschalters 36 im Eingriff. 15 gefährlichen Bedingungen, z.B. sofort nach dem
Eine im Schutzgehäuse 33 mit den Kontakten 22 c Auftreten einer Fehlzündung, wenn sich Personal
und 22 a des Steuerschalters A in Reihe liegende zur Stelle des mit einer Sprengladung versehenen
Anzeigelampe 39 ist durch ein in der Oberseite des Bohrlochs begibt, in die EIN-Stellung zurück-
Schutzgehäuses 33 vorgesehenes Sichtloch 40 erkenn- geschaltet wird,
bar. Wie aus Fig. 12 ersichtlich, ist die Warnlampe 20 Bei der Bewegung des Kontrollschalters A aus der
39 parallel zu den Anschlüssen 34 und der Stirn- MITTEL-Steilung in die AUS-Stellung wird die
lampe 30 mit der Batterie 32 verbunden, so daß die Verbindung zwischen den Kontakten 23 c und 23 a
Schaltung insgesamt drei Kreise aufweist, die par- unterbrochen und die Anzeigelampe 39 erlischt,
allel zueinander an die Batterie 32 angeschlossen Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des sind. 35 Steuerschalters A wird also die Möglichkeit einer
allel zueinander an die Batterie 32 angeschlossen Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des sind. 35 Steuerschalters A wird also die Möglichkeit einer
Im Betrieb ist die Stirnlampe 30 normalerweise unbeabsichtigten Auslösung des Zünders so gering
durch den Arbeitskontakt des Schalters 36 mit der wie möglich gehalten. Nicht allein, daß die Anzeige-Batterie
32 verbunden, so daß die Stirnlampe 30 lampe 39 eine optische Warnung dafür gibt, daß
leuchtet. Bei Bedarf wird ein elektrischer Zünder der Schalter sich einer die Zündung auslösenden
od. dgl. in eine mit einer Sprengladung versehenen 3° Stellung nähert, auch der Widerstand der Federkraft
Bohrung durch zwei Leitungen 41 mit den Anschlüs- gegen die Bewegung aus der MITTEL-Stellung in
sen 34 verbunden. Zur Auslösung der Sprengung die EIN-Stellung ergibt eine Warnung durch das
wird der Schlüsselt in das Zylinderschloß 1 des Gefühl. Ebenfalls wird durch den Umstand, daß
Steuerschalters A eingeführt, wenn dieser sich in der die Federkraft den Steuerschalter automatisch aus
in Fig. 12 dargestellten AUS-Stellung befindet;'und 35 der EIN-Stellung in die MITTEL-Stellung zurückzunächst
so weit gedreht, daß der Steuerschalter A bewegt, die Gefahr des ungewollten Stehenlassens
in seine MITTEL-Stellung gelangt, in welcher zwar des Schalters in eine Zündung auslösende Stellung
die Kontakte 22 a und '22 c miteinander verbunden ausgeschaltet, was verheerende Wirkungen haben
sind, der Kontakt 22 b jedoch noch nicht in diesen würde, wenn eine Person die Leitungen 41 mit
Kreis eingeschlossen ist. Hierbei leuchtet die An- 4° einem Zünder in einem mit einer Sprengladung "yerzeigelampe39
auf und Warnt den Bedienenden, daß sehenen Bohrung verbindet.
er sich einer Schalterstellung nähert, in welcher die Da der Steuerschalter A nur mit einem Schlüssel
Zündung ausgelöst werden kann. Noch sind die bestimmter Form bedient werden kann, ist die Mög-Anschlüsse
34 von der Batterie 32 getrennt. Die lichkeit eines unerlaubten Schließens des' 'Schalters
Kurbel 37 des Steuerschalters A arbeitet derart mit 45 so gering wie möglich. ; '■■'"·"
dem Kipphebel 38 des Kipphebelschalters 36 zu- In der Regel ist die Verschlußkappe über den
sammen, daß der Kipphebelschalter 36 hoch ge- Kontakten einer von einem Bergmann getragenen
schlossen ist und die Stirnlampe 30 leuchten läßt, Batterie so angebracht, daß sie nicht von unbefugten
solange sich der Steuerschalter A in seiner MITTEL- Händen entfernt werden kann. Es ist außerdem
Stellung befindet. 50 wichtig;' daß das Schutzgehäuse der erfmdungs-
Bei noch weiterer Drehung des Schlüssels 2 wird . gemäßen Vorrichtung zur Zündauslösung auf der
der Steuerschalter A schließlich aus seiner MITTEL- Köntaktabschlüßkappe so angebracht wird, daß eine
Stellung in die EIN-Stellung bewegt, in der alle drei unerlaubte Abnahme verhindert oder zumindest so
Kontakte 22 a, 22 b und 22 c miteinander verbunden schwierig wie möglich gemacht wird. Zu diesem/
sind. Die Warnlampe 39 brennt weiter und die Kon- & Zweck kann das Schutzgehäuse^· gemäß Frig. 14'·
takte 34 werden mit der Batterie 32 verbunden, mit Querstegen 42 versehen sein, die so am Sehutzwodurch
der Zünder an Spannung gelegt wird und gehäuse33 befestigt sind, daß sie von außerhalb des:
die Sprengung auslöst. Kurz bevor der Steuerschal- Schutzgehäuses nicht entfernt werden'können. Bei-1
ter/4 seine die Zündung auslösende* ElN-Steilung· spielsweise können die Stege 42 an Her Innenseitei
erreicht, drückt die: Kurbel 37 den Kipphebel 38 des' 6$ des Schutzgehäuses 33 angeschweißt sein. Sie weisen1
Kippschalters 36 in die AÜS"-Stellüng,/ wodurch die" GetöndelocKer 43:;*auf, in welche die Batteriekappfe'
Verbindung zwischen der ' Stirrilarhpe 30 ■' und der- 45 ■ von innen-tlürch'treteride Schrauben 44 einge-'
Batterie 32 '■ unterbrochen '"wird, so daß" die ; volle schraubt werden können.'Unter diesen Vorkehrtmg'eri;
Batteriespannung zur Betätigung des ' Züriders' zur-' kann das Schutzgehäuse'33 nur dann von der'Kappe"
Verfügung steht..Diese' Maßnahme schont nicht iiüf'" ffs3 45 entfernt oder auf dieser befestigt werden, wenndie
Batterie, sondern es ist'auch ;eine' verbesserte' letztere von der Batterie' äbgenomme¥-'wörden ist:
Zündung möglich, so daß Fehlzündungen so weit Ersichtlicherweise ist das Schutzgehäuse 33 so gewie
möglich ausgeschlossen werden. "„Λ" „.λJ^TY*formt, daß-ein die Anschlüsse 34 überdeckender Teil
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33 & gebildet wird, der die Kontakte gegen unbeab- werden kann. Die Kondensatoren 52 können sich
sichtigtes Kurzschließen schützt. über den Zünder entladen und die Sprengung zünden.
Vorzugsweise wird — wie in Fig. 12 gezeigt — Durch die beschriebene Schaltung kann eine verhältdie
Sprengung direkt durch die Batterie 32 einge- nismäßig hohe Spannung an die Anschlüsse 55 angeleitet.
Die Anzahl der Sprengungen, die gezündet 5 legt werden und kann zu Beginn der Entladung der
werden können, ehe die Batterie nachgeladen werden Kondensatoren 52 ein Stromstoß von verhältnismuß,
ist daher begrenzt. Die in Fig. 15 gezeigte mäßig hoher Spannung fließen.
Schaltung gestattet dagegen die Auslösung einer Um zu verhindern, daß die Anschlüsse 55 unter
größeren Anzahl von Sprengungen durch eine Bat- Spannung stehen, wenn der Kontrollschalter sich in
terie, bevor diese nachgeladen werden muß. ίο der AUS-Stellung befindet, liegt über der Konden-
Bei der Schaltung gemäß Fig. 15 sind an eine satorbatterie ein Entladewiderstand 56 in Reihe mit
Gleichstromquelle, beispielsweise eine von einem einem Schalter 57, welcher mit dem Steuerschalter A
Bergmann getragene Batterie anschließbare Kon- in der Weise gekoppelt ist, daß er geschlossen ist,
takte46 mit einem Umformer zur Erzeugung von solange .sich der Steuerschalter in der in Fig. 15
Wechselström mit einer höheren Spannung verbun- 15 dargestellten AUS-Stellung befindet, um auf diese
den, als sie die an den Kontakten 46 angeschlossene Weise eine etwa vorhandene Kondensatorladung
Spannungsquelle liefert. Der negative Kontakt 46 ist abzuleiten. Wenn der Steuerschalter A aus der AUS-über
die Kontakte 22 c und 22 a des Steuerschalters A Stellung herausbewegt wird, öffnet sich der Schalter
in den Umformerkreis eingeschaltet. 57 und erlaubt eine Aufladung der Kondensatoren 52.
Der Umformer ist auf dem Fachmann geläufige ao Der Schalter 57 bleibt offen, bis der Steuerschalter A
Weise aufgebaut und weist einen Transistor 47 und in seine AUS-Stellung zurückgekehrt ist.
einen Transformator48 mit zwei Primärwicklungen Ersichtlicherweise hält also der Steuerschalter^
49 α, 49 & und eine Sekundärwicklung 50 auf. Wenn während der Zeit, in der er sich in seiner EIN-sich
der Steuerschalter A in seiner MITTEL-Stellung Stellung befindet und die Sprengung auslöst, die
befindet und die Kontakte 22 a und 22 c miteinander 25 Verbindung zwischen der mit den Kontakten 46 ververbunden sind, ist der negative Kontakt 46 mit dem bundenen Stromquelle und dem Umformer aufrecht,
Kollektor des Transistors 47 verbunden und macht um die Kondensatoren 52 aufzuladen. Beim Losersteren
negativer als der Emitter, so daß über die lassen des Schlüssels 2, wodurch der Steuerschalter A
Primärwicklung 49 a des Transformators 48 ein automatisch durch die Federkraft aus der EIN-Strom
vom Emitter zum Kollektor fließt. Es wird 30 Stellung in die MITTEL-Stellung zurückbewegt wird,
jedoch nicht nur in der Sekundärwicklung 50, son- werden die Anschlüsse 55 von den Kondensatoren 52
dem auch in der mit der Basis des Transistors 47 getrennt. Da der Steuerschalter A, wie erwähnt,
verbundenen Primärwicklung 49 b eine Spannung nicht unmittelbar wieder in die EIN-Stellung zurückerzeugt.
Der Strom fließt in solcher Richtung durch bewegt werden kann, um erneut Spannung an die
die Primärwicklung 49 b, daß der Kollektor des 35 Anschlüsse 55 anzulegen, sondern erst in die AUS-Transistors
47 periodisch weniger negativ gegenüber Stellung zurückbewegt werden muß, wobei die Kondem
Emitter wird und damit den Transistor 47 densatoren 52 über den Widerstand 56 entladen
sperrt. In diesem Augenblick hört auch der Stromfluß werden, wird die Möglichkeit einer unbeabsichtigten
durch die Primärwicklung 49 a auf, so daß kein Auslösung der Sprengung auf ein Mindestmaß
Strom mehr über die Primärwicklung 49 & fließt; 40 herabgesetzt.
infolgedessen wird der Kollektor wieder negativ Gewünschtenfalls kann eine Anzeigelampe ent-
gegenüber dem Emitter und es kann erneut Strom sprechend der in F i g. 12 gezeigten Anzeigelampe 39t.--über
den Transistor fließen. Auf diese Weise werden verwendet_ werden, die eine optische Anzeige gibt,
der Primärwicklung 49 α des Transformators 48 peri- wenn sich" der Steuerschalter A der die Sprengung
odische Strompulse aufgeprägt, die in der Sekundär- 45 einleitenden Stellung nähert. Wie bei der Ausfühwicklung50
einen Wechselstrom induzieren. rungsform gemäß Fig. 12 gibt die Federkraft des
Der von der Sekundärwicklung 50 erzeugte Steuerschalters A darüber hinaus eine Warnung
Wechselstrom wird mittels eines Gleichrichters 51 durch das Gefühl, daß der Schalter sich einer die
gleichgerichtet und an die parallelgeschalteten Kon- Sprengung einleitenden Stellung nähert,
densatoren 52 angelegt, wodurch diese aufgeladen 50 Die Schaltung gemäß F i g. 15 kann mit der Batwerden.
Über der Kondensatorbatterie 52 liegt in terie und der Stirnlampe eines Bergmanns verbunden
Reihe mit einem Widerstand 54 und einer zusatz- werden und auf der Batterie in einem Gehäuse entlichen
Sekundärwicklung 50 α des Transformators 48 sprechend dem Schutzgehäuse33α gemäß Fig. 14
eine Neonlampe53. Die Teile 50a, 54 und 53 sind befestigt werden. Die Schaltung gemäß Fig. 15 ist
so angelegt, daß die Neonlampe 53 zündet, wenn 55 jedoch nicht auf die Verwendung mit der Batterie
die Kondensatoren 52 voll aufgeladen sind. Das eines Bergmanns beschränkt, sondern es kann auch
Leuchten der Lampe 53 zeigt an, daß die Konden- eine andere Stromquelle benutzt werden.
satoren52 vollständig geladen sind und die Spren- Bei der Schaltung gemäß Fig. 15 kann die
gung ausgelöst werden kann. Nunmehr kann die Schraubenfeder 21 des Steuerschalters A so ausgelegt
Kondensatorbatterie 52 über die Kontakte 22 a, 22 & 60 sein, daß das Schalenstück 19 des Steuergliedes 6
des Steuerschalters A mit den Anschlüssen 55 ver- während seines ganzen Bewegungsweges von der
bunden werden. Wenn der Steuerschalter in die EIN- AUS- in die EIN-Stellung des Schalters das End-Stellung
bewegt wird, werden alle drei Kontakte 22 a, stück 21 α der Schraubenfeder berührt, so daß der
22 & und 22 c miteinander verbunden und legen die Schalter durch eine Federkraft von der EIN-Stellung
Kondensatorspannung an die Anschlüsse 55, mit 65 über die MITTEL-Stellung hinweg in die AUS-denen
ein elektrischer Zünder od. dgl. verbunden Stellung gedrückt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zur elektrischen Zündung von mindestens ein elektrischer. Sprengzünder od. dgl.
Sprengladungen mit einer Spannungsquelle, zwei 5 schaltbar ist, und einem elektrischen Zündsteuer-Anschlußklemmen,
an die mindestens ein elek- schalter mit einem zwischen drei Schaltstellungen
irischer Sprengzünder od.. dgl. schaltbar ist, hin- und herbewegbaren Kontaktglied, welches eine
und einem elektrischen Zündsteuerschalter mit Anschlußklemme in. seiner einen Endstellung (EIN-einem
zwischen drei Schaltstellungen hin- und Stellung) mit der Spannungsquelle verbindet und in
herbewegbaren Kontaktglied, welches eine An- io seiner anderen Endstellung (AUS-Stellung) von der
schlußklemme in seiner einen Endstellung (EIN- Spannungsquelle trennt.
Stellung) mit der Spannungsquelle verbindet und Eine bekannte Zündvorrichtung dieser Art (fran-
- in seiner anderen Endstellung (AUS-Stellung) · zösische Patentschrift 968 221) weist nachteiligervon
der Spannungsquelle trennt, dadurch weise keinerlei Sicherungs- bzw. Sperrvorkehrangen
gekennzeichnet, daß das Kontaktglied(18) 15 auf, welche ein unbeabsichtigtes Zünden bzw. Spren-.
in seiner MITTEL-Stellung die Anschlußklemme gen zu verhindern vermögen. Sobald die Energie-(34)
von der Spannungsquelle (32; 50 bis 52) speichereinrichtung dieser Zündanlage ihre Zündgetrennt
hält und daß der Steuerschalter (A) eine spannung erreicht hat, kann sofort ein unbeabsich-Sperreinrichtung
(13) aufweist, welche eine Be- tigtes wiederholtes Sprengen durch Betätigung, des
wegung des Schaltkontakts in die EIN-Stellung so Sprengschalters erfolgen.
nur dann zuläßt, wenn der Steuerschalter zuvor Eine andere bekannte Zündvorrichtung (USA.-
von der AUS-Stellung her in die MITTEL- Patentschrift 3 141114) weist einen in zwei Stellun-Stellung
geschaltet worden ist. gen bringbaren Zündschalter auf, wobei die eine.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Stellung dazu dient, um festzustellen, ob genügend
kennzeichnet, daß der Schalter (A) durch einen 35 Energie für den gewünschten Sprengvorgang geSchlüssel
(2) betätigbar ist, der nur dann in den speichert ist, während die andere Stellung den
Steuerschalter hineingesteckt oder aus diesem Sprengvorgang auslöst. Auch bei dieser Vorrichtung
herausgezogen werden kann, wenn er sich in ist es ohne weiteres möglich, nochmals hintereinder
AUS-Stellung befindet. · ander ungewollt eine Sprengung auszulösen, wobei
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- 30 es lediglich vom Zufall abhängt, ob die gespeicherte
durch gekennzeichnet, daß ein Stromkreis mit Energie für den Sprengvorgang ausreicht oder nicht
wenigstens zwei parallel zu einer Spanriungsquelle und entsprechend eine Sprengung erfolgt.
(32) geschalteten Stromzweigen vorgesehen ist, Die beispielsweise aus der deutschen Patentschrift
von denen der eine Zweig (35) in Serie den 1103 437 bekannte Maßnahme, im Zündteil der
Steuerschalter (A) und die Anschlüsse (34) für 35 Schaltung einen durch einen Schlüssel betätigbaren
den elektrischen Zünder enthält, während im Schalter vorzusehen, löst dieses Problem nicht, da
anderen Zweig (31) ein mit dem Steuerschalter sie lediglich die Inbetriebnahme des Schalters übergekoppelter
einfacher Schalter (36) in Serie mit haupt ermöglicht, nicht jedoch mehrfache Zünduneiner
Lampe (30) geschaltet ist, der sich öffnet, gen hintereinander.
sobald der Steuerschalter aus der MITTEL- 40 Aufgabe der Erfindung demgegenüber ist es, eine
Stellung in die EIN-Stellung bewegt wird. · Vorrichtung zur elektrischen· Zündung von Spreng-
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- ladungen zu schaffen, welche ein unbeabsichtigtes
kennzeichnet, daß parallel zu den beiden Zweigen Auslösen bzw. Wiederauslösen verhindert.
ein dritter Stromzweig an die Spannungsquelle Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
(32) angeschlossen ist, der eine elektrische Warn- 45 gelöst, daß das Kontaktglied in seiner MITTEL-einrichtung
(39) enthält und sowohl in der Stellung die Anschlußklemme von der Spannungs-MITTEL-Stellung
als auch in der EIN-Stellung, quelle getrennt hält und daß der Steuerschalter eine
nicht jedoch in der AUS-Stellung des Steuer- Sperreinrichtung aufweist, welche eine, Bewegung
schalters (Λ) geschlossen ist. des Schaltkontakts in die EIN-Stellung nur dann
5.: Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- 50 zuläßt, wenn der Steuerschalter zuvor von der AUS-durch
gekennzeichnet, daß ein Stromkreis mit Stellung her in die MITTEL-Stellung geschaltet
drei parallel zu einer Spannungsquelle (46) ge- . worden ist.
schalteten Stromzweigen vorgesehen ist, von Vorteilhäfterweise kann der Steuerschalter nur
denen der eine Zweig in Serie den Steuer- durch einen Schlüssel bedient werden, welcher ledigschalter
(A) und die Anschlüsse (55) für den 55 Hch in der AUS-Stellung in den Schalter eingeführt
elektrischen Zünder enthält, der zweite Zweig und aus ihm herausgezogen werden kann,
einen Kondensator (52) aufweist und sowohl in Vorrichtungen zur elektrischen Zündung von
einen Kondensator (52) aufweist und sowohl in Vorrichtungen zur elektrischen Zündung von
der MITTEL-Stellung als auch in der EIN- Sprengladungen werden in der Praxis in erster Linie
Stellung, nicht jedoch in der AUS-Stellung des im Bergbau eingesetzt. Insbesondere ist es für diesen
Steuerschalters angeschlossen ist, und in den 60 Zweck denkbar, die Stirnlampe, eines Bergmanns
dritten Zweig in Serie mit einer Entladevorrichr und einen elektrischen Zünder od. dgl. parallel zutung
(56) ein mit dem Steuerschalter gekoppelter einander an eine Batterie anzuschließen und im
einfacher Schalter (57) eingeschaltet ist, der sich »Zündteil« der Schaltung einen Schalter anzubringen,
schließt, wenn der Steuerschalter aus der MIT- Mit einer derartigen Anordnung kann dann die
TEL-Stellung in die AUS-Stellung bewegt wird. 65 Stirnlampe des Bergmanns in üblicher Weise mit
der vom Bergmann getragenen Batterie verbunden
werden, wobei der elektrische Zünder durch den
Schalter parallel zur Stirnlampe mit der Batterie
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