DE977512C - Zuendeinrichtung fuer eine Panzermine - Google Patents

Zuendeinrichtung fuer eine Panzermine

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DE977512C
DE977512C DEB69107A DEB0069107A DE977512C DE 977512 C DE977512 C DE 977512C DE B69107 A DEB69107 A DE B69107A DE B0069107 A DEB0069107 A DE B0069107A DE 977512 C DE977512 C DE 977512C
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DEB69107A
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Franz Rudolf Dipl-Ing Thomanek
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Boelkow GmbH
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Boelkow GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C7/00Fuzes actuated by application of a predetermined mechanical force, e.g. tension, torsion, pressure
    • F42C7/02Contact fuzes, i.e. fuzes actuated by mechanical contact between a stationary ammunition, e.g. a land mine, and a moving target, e.g. a person
    • F42C7/04Contact fuzes, i.e. fuzes actuated by mechanical contact between a stationary ammunition, e.g. a land mine, and a moving target, e.g. a person actuated by applying pressure on the ammunition head
    • F42C7/06Contact fuzes, i.e. fuzes actuated by mechanical contact between a stationary ammunition, e.g. a land mine, and a moving target, e.g. a person actuated by applying pressure on the ammunition head and comprising pneumatic or hydraulic retarding means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C11/00Electric fuzes
    • F42C11/001Electric circuits for fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C11/007Electric circuits for fuzes characterised by the ammunition class or type for land mines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Zündeinrichtung für eine Panzermine Die Erfindung bezieht sich auf die Zündeinrichtung für eine Panzermine, insbesondere eine Hohlladungsmine, mit vier kreuzförmig angeordneten Auslösesträngen.
  • Es sind Minen zur Verlegung im freien Gelände oder auf Straßen bekannt, die mit einem oder mit mehreren Auslösesträngen versehen sind, wodurch mit einer geringen Anzahl von Minen relativ große Flächen verminbar sind. Die Zündeinrichtungen dieser bekannten Minen sind dabei so ausgebildet, daß sie entweder bei der Betätigung eines beliebigen Auslösestranges oder bei der gleichzeitigen Betätigung zweier Auslösestränge ausgelöst werden.
  • Die erstgenannte Auslösungsart ist für Panzerminen, insbesondere Hohlladungsminen, nicht geeignet, da diese ihre volle Wirksamkeit nur dann erreichen, wenn die Mine unter der Bodenwanne des Panzerfahrzeuges, nicht aber unter den Ketten oder seitlich des Panzers zur Detonation kommt, wo sie vollends unwirksam ist. Ein weiterer Nachteil dieser Zündeinrichtungen besteht darin, daß damit versehene Minen auch von Tieren und einspurigen Fahrzeugen ausgelöst werden.
  • Straßenminen mit nur zwei Auslösesträngen, deren gleichzeitige Betätigung zur Auslösung des Zünders erforderlich ist, haben ebenso wie die bereits beschriebenen Zündeinrichtungen den Nachteil, daß sie durch eine starke Druckwelle ausgelöst werden können; ferner ist zur wirksamen Verminung eines Geländes, in dem die Angriffsrichtung des Gegners nicht bekannt ist, eine relativ große Anzahl von Minen erforderlich. Diese Mängel werden durch die Erfindung abgestellt, der die Aufgabe zugrunde liegt, eine Zündeinrichtung für eine Hohlladungsmine zu schaffen, die nur von zweispurigen Fahrzeugen auslösbar ist und die zur Verminung eines Geländes mit einer relativ geringen Anzahl von Minen geeignet ist. Die Zündeinrichtung der -Mine, die vier kreuzförmig angeordnete Auslösestränge aufweist, ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch solche Auslösemittel, die bei gleichzeitiger Betätigung aller Auslösestränge oder bei der Betätigung rechtwinkelig zueinander verlaufender Auslösestränge eine Auslösung der Zündeinrichtung verhindern; dagegen eine Auslösung der Zündeinrichtung herbeiführen, wenn in an sich bekannter Weise zwei in Richtung der Schenkel eines gestreckten Winkels verlaufende Auslösestränge betätigt werden.
  • Eine Zündeinrichtung mit mechanischer Zünderauslösung ist nach einer Weiterbildung der Erfindung gekennzeichnet durch vier kreuzförmig gelagerte Schieber, an deren äußeren Enden die Auslösestränge angreifen und deren dem Kreuzungsmittelpunkt zugewandte Enden mit stirnseitigen Schrägflächen und seitlichen Schrägflächen versehen sind, einen Druckkörper, der in Ruhelage der Schieber im Abstand von diesen in deren gedachten Kreuzungsmittelpunkt auf einer Gleitfläche allseitig gleitbar aufsteht, der ferner von den stirnseitigen Schrägflächen von zwei, und zwar gegeneinander beweglichen und in einem gestreckten Winkel angeordneten Schiebern senkrecht zu den Längsachsen der Schieber und deren Bewegungsrichtung anhebbar ist und dabei in bekannter Weise einen unter der Kraft einer Schlagbolzenfeder stehenden Schlagbolzen auslöst.
  • Eine andere Ausführungsform der Zündeinrichtung weist eine elektrische Zünderauslösung auf, bei der an eine Stromquelle über einen an einen Druckgeber und ein Vorlaufwerk angeschlossenen Schalter zwei zeitverzögerte Zündstromkreise geschaltet sind, von denen jeder zwei hintereinandergeschaltete Zündschalter aufweist, die mit jeweils denjenigen der Auslösestränge verbunden sind, welche in einem gestreckten Winkel ausgelegt sind.
  • Besondere Bedeutung haben diese Zündeinrichtungen für Hohlladungsminen, die mit relativ kleinen Sprengladungen eine hohe Durchschlagskraft beim Auftreffen auf Panzer haben, aber nur von geringer Wirkung sind, wenn sie seitlich des Panzers mit annähernd parallel zur Panzerplatte verlaufender Wirkungsrichtung gezündet werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen und deren Beschreibung ersichtlich. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht einer mit einer Zündeinrichtung im Boden verlegten Mine, Fig.2 eine Ansicht der Zündeinrichtung und Mine von unten, Fig. 3 einen Längsschnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 2 durch eine mechanische Zündeinrichtung in vergrößertem Maßstab, Fig. 4. eine Draufsicht auf die Schieber dieser Zündeinrichtung bei unbelasteten Auslösesträngen, Fig. 5 eine der Fig. q. entsprechende Darstellung bei drei belasteten Auslösesträngen, Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung bei gleichzeitiger Belastung aller Auslösestränge, Fig.7 eine im Boden verlegte Mine mit elektrischer Zündeinrichtung, Fig.8 ein Schaltbild der elektrischen Zündeinrichtung, Fig. 9 einen Auslösestrang der elektrischen Zündeinrichtung in schräger Parallelprojektion.
  • In Fig. i und 2 ist eine im Boden verlegte Panzermine i dargestellt, die mit einer Zündeinrichtung 2 versehen ist. Die Zündeinrichtung befindet sich in einem topfförmigen und an der Mine angeflanschten Zündergehäuse 3, an dem kreuzförmig ausgelegte Auslösestränge 4 bis 7 angeschlossen sind. Die Auslösestränge 4 bis 7, von denen einer, der Auslösestrang 5, verkürzt dargestellt ist und die übrigen abgebrochen sind, münden am Zündergehäuse in starre Hülsen 8 bis i i und sind als zusammendrückbare Schläuche i2 ausgebildet, die mit einer hydraulischen Flüssigkeit 13 gefüllt und an ihren freien Enden mit einem Verschluß i-. versehen sind.
  • Gemäß Fig. 3 sind am Boden ig des Zündergehäuses 3 vier Schieber 15 bis i8 (in Fig.4 bis 6) kreuzförmig gelagert. Zur Vereinfachung von Fig. 3 sind dort nur die in der Blattebene liegenden Schieber 15 und 17 dargestellt. Ihre nach außen weisenden Enden sind als Kolben 2o und 21 ausgebildet und in Hülsen 9 und i i gleitend geführt. Ihre nach innen weisenden und dein Kreuzungsmittelpunkt zugewandten Enden haben seitliche Schrägflächen 22, 23 und stirnseitige Schrägflächen 24., 25. Senkrecht zu den Längsachsen der Schieber ist im Kreuzungsmittelpunkt ein walzenförmiger Druckkörper 26 angeordnet, der an beiden Enden halbkugelförmig abgerundet ist. Beim Überrollen zweier einander zugeordneter und in einem gestreckten Winkel ausgelegter Auslösestränge 5 und 7 werden die Schieber i5 und 17 unter dem Druck der hydraulischen Flüssigkeit 13 auf den Kreuzungsmittelpunkt zu bewegt, und der Druckkörper 26 wird durch Auflaufen der stirnseitigen Schrägflächen 24 und 25 der Schieber 15 und 17 angehoben. Dabei wird auch eine Hülse 27 angehoben, die gleitend im Zündergehäuse 3 geführt ist und mit der Kraft einer Haltefeder 28 gegen den Druckkörper 26 gedrückt wird. Die Hubbewegung macht ferner ein kolbenförmig ausgebildeter Schlagbolzen 29 mit, der unter der Spannung einer Schlagbolzenfeder 30 in der Hülse 29 längsverschiebbar gelagert ist. Vor seiner Auslösung ist er in der Hülse 27 mit Sperrkugeln 31 gehalten, die in radialen Bohrungen 34 der Hülse 27 liegen und sich gegen eine Schulter 32 des Schlagbolzens 29 und die Innenwandung 35 des Zündergehäuses 3 abstützen. Beim Anheben der Hülse 27 und des Schlagbolzens 29 werden die Sperrkugeln 31 durch die Kraft der Schlagbolzenfeder 30 in den radialen Bohrungen 3.4 der Hülse 29 nach außen in eine ringförmige Nut 33 des Zündergehäuses 3 gedrückt, und der Schlagbolzen 29 wird dadurch freigegeben. Ein Dorn 38 des Schlagbolzens 29 tritt dabei durch eine Bohrung 37 im Boden 36 der Mine i und zündet mittels einer Zündladung 39 die Mine.
  • Fig..I bis 6 dienen zur näheren Erläuterung der Wirkungsweise der Schieber 15 bis 18 und des Druckstückes 26 und zeigen vereinfachte Draufsichten auf Schieberanordnungen für Zündeinrichtungen nach den vorhergehenden Figuren.
  • Iii Fig. q. sind alle Schieber 15 bis 18 in Ruhestellung, d. h., die den Schiebern zugeordneten und in der Z",iclinung weggelassenen Auslösestränge sind unb:lastet. Das walzenförmige Druckstück 26 steht dabei im Kreuzmittelpunkt senkrecht. Fig. 5 zeigt die gleichen Schieber 15 bis 18 bei Belastung der den Schiebern 15, 16 und 18 zugeordneten Auslösestränge. Wenn die -Mine außerhalb der Spur eines Panzers liegt und dieser nur einen einzigen Auslösestrang, beispielsweise denjenigen Strang überrollt, welcher dem Schieber 15 zugeordnet ist, so nähert sich der Schieber 15 dem gedachten Kreuzungsmittelpunkt und schiebt dabei das untere Ende des Druckkörpers 26 zur Seite. Der Druckkörper wird dabei nicht angehoben, und es erfolgt keine Auslösung der Mine, die in diesem Fall nur von geringer Wirkung wäre. Ähnlich verhält es sich, wenn der Panzer an der Mine vorbeifährt und dabei nur Auslösestränge überrollt, die einen rechten Winkel einschließen. Eine Auslösung der Mine erfolgt immer dann, wenn sie zwischen der Spur des Panzers liegt und dieser zwei in einem gestreckten Winkel ausgelegte Auslösestränge überrollt. Dieser Fall der Auslösung wurde bereits in der Beschreibung zu Fig. 3 erörtert. Wenn der Panzer die Mine überfährt und dabei nacheinander mehr a15 zwei Auslösestränge überrollt, wird die Mine ebenfalls immer ausgelöst. Bei der in Fig. 5 dargestellten Lage der Schieber 15 bis 18 wurde z. B. zunächst der Auslösestrang des Schiebers 15 überrollt. Der Schieber 15 hat dabei das untere Ende des Druckkörpers 26 nach rechts geschoben. Wird nunmehr einer der Auslösestränge belastet, der mit einem der rechtwinkelig zum Schieber 15 angeordneten Schieber 16 oder 18 verbunden ist, so wird der Druckkörper ebenfalls in der vorher beschriebenen Weise mit seinem unteren Ende in der Bewegungsrichtung des Schiebers versetzt. Eine Auslösung des Zünders der Mine erfolgt erst beim Aufrichten und Anheben des schrägstehenden Druckkörpers 26. Dies geschieht dann, wenn gleichzeitig die Auslösestränge der in einem gestreckten Winkel angeordneten Schieber 15 und 17 oder 16 und i8 belastet «erden.
  • In Fig. 6 ist das Verhalten der Schieber 15 bis 18 bei gleichzeitiger Belastung aller Auslösestränge dargestellt, wie sie beispielsweise bei starken Detonationswellen auftritt. Die Schieber 15 bis i8 laufen dabei mit ihren seitlichen Schrägflächen 22 und 23 gleichzeitig aufeinander auf, wobei der Druckkörper 26 von den stirnseitigen Schrägflächen 2.4 und 25 der Schieber nicht angehoben werden kann und somit keine Zündung der Mine erfolgt.
  • An Stelle der in Fig. 3 dargestellten, mit einer hydraulischen Flüssigkeit 13 gefüllten Schläuche 12 können auch bekannte mechanische Gliederketten an den Schiebern 15 bis 18 angreifen.
  • In Fig. 7 ist eine im Boden verlegte Mine mit elektrischer Auslöseeinrichtung dargestellt. Zur Vereinfachung der Zeichnung wurde der nach vorn aus der Zeichenebene austretende Auslösestrang weggelassen. Über einer Mine 81 ist ein Zündergehäuse 82 angeordnet, in dem die Bauelemente des Zünders untergebracht sind und an dessen Deckel 83 der Bedienungsknopf 84 eines mit einem Vorlaufwerk versehenen Schalters und ein mit diesem Schalter verbundener Druckgeber 85 angebracht sind. Ferner sind an das Zündergehäuse vier kreuzförmig ausgelegte Auslösestränge 86 angeschlossen, von denen nur drei dargestellt sind und die sowohl als hydraulische, mechanische oder elektrische Auslösestränge ausgebildet sein können.
  • Fig. 8 zeigt ein Schaltbild der elektrischen Zündeinrichtung, aus dem ihre Wirkungsweise ersichtlich ist. Eine Stromquelle 87 liegt an den Eingangsklemmen 88 eines -zweipoligen Schalters 89. Über eine Schubstange 9o ist der Schalter 89 an einen Druckgeber 9i, der als Membrandose ausgebildet ist, und an ein Vorlaufwerk 92 angeschlossen. Mit Hilfe des Vorlaufwerkes 92 wird der Schalter zeitverzögert geschlossen, beispielsweise einige 1-Iinuten nach der Einschaltung desselben. Die Stromquelle liegt dann an den im folgenden beschriebenen Zündstromkreisen, und die Mine ist scharf. Tritt aber eine starke Detonationswelle durch Artilleriebeschuß oder eine Atombombenexplosion auf, so soll die Mine vorübergehend entschärft werden, um eine unbeabsichtigte Auslösung zu verhindern. Die Stromquelle 87 wird in diesem Falle durch kurzzeitiges Öffnen des Schalters 89 mittels des an der Schubstange 9o angeschlossenen Druckgebers 9i abgeschaltet. Die Ansprechzeit des Druckgebers 9i ist kürzer als die der Zündstromkreise 99 und 95, die dabei ebenfalls kurzzeitig über die Schalter io2 bis io5 möglicherweise geschlossen werden, An den Ausgangsklemmen 93 des Schalters 89 liegen die beiden gleichartigen Zündstromkreise 94 und 95. In jedem Zündstromkreis 94 bzw. 95 ist eine Zündstrecke 96 bzw. 97 parallel zu einem Kondensator 98 bzw. 99 und in Serie zu einem Widerstand ioo bzw. ioi geschaltet und über zwei getrennt zu betätigende Zündschalter io2, 103 bzw. io4, 105, die hintereinandergeschaltet sind, mit den Ausgangsklemmen 93 des zweipoligen Schalters 89 verbunden. Der Kondensator 98 bzw. 99 und der Widerstand ioo bzw. ioi sind dabei so dimensioniert, daß die Zündverzögerung, mit der die Zündstrecke 96 anspricht, der Geschwindigkeit der zu bekämpfenden Panzer angepaßt ist und die Auslösung der Mine erst dann erfolgt, wenn der Panzer nach dem Schließen der Zündschalter 102, 103 bzw. io.I, 105 noch etwas weiter gerollt ist und sich mit seiner Wanne über der Mine befindet. Die Zündschalter 102, 103 sowie die Zündschalter 104, io5 der Zündstromkreise 94 bzw. 95 sind mit hydraulischen oder mechanischen Auslösesträngen verbunden, die in einem gestreckten Winkel ausgelegt sind, wobei die Auslösestränge beider Zündstromkreise 9.4, 95 ein Kreuz bilden. An Stelle der Zündschalter io2 bis io5 können auch Klemmen vorgesehen sein, an denen elektrische Auslösestränge angeschlossen sind, welche die mechanischen oder hydraulischen Auslösestränge und die Zündschalter io2 bis io5 ersetzen.
  • In Fig. g ist ein elektrischer Auslösestrang in schräger Parallelprojektion aufgeschnitten dargestellt. Auf einem gelochten Iso.lierstoftband io6 sind beidseitig bandförmige Metallfolien 107, 108 aufgebracht, und alle drei Bänder io6 bis io8 sind von einem aufgespritzten Schlauch iog aus Kunststoff umgeben. Der Schlauch iog liegt eng an den Bändern io6 bis io8 an und schützt sie vor Verschmutzung bzw. Korrosion. Eine äußere metallische Umhüllung i io des Schlauches iog verhindert eine induktive Beeinflussung der Zündeinrichtung. Eine sichere Kontaktgabe wird mit Kupferfolien von o,i mm Dicke unter Verwendung einer Isolierfolie von o,o2 mm Dicke erreicht, die mit kreisrunden Löchern von 3 mm Durchmesser versehen ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zündeinrichtung für eine Panzermine, insbesondere eine Hohlladungsmine, mit vier kreuzförmig angeordneten Auslösesträngen, jekennzeichnet durch solche Auslösemittel, die bei gleichzeitiger Betätigung aller Auslösestränge (4 bis 7) oder bei der Betätigung rechtwinkelig zueinander verlaufender Auslösestränge (4 und 7, 5 und 6) eine Auslösung der Zündeinrichtung (2) verhindern, dagegen eine Auslösung der Zündeinrichtung (2) herbeiführen, wenn in an sich bekannter Weise zwei in Richtung der Schenkel eines gestreckten Winkels verlaufende Auslösestränge (5 und 7, 4 und 6) betätigt werden.
  2. 2. Zündeinrichtung nach Anspruch i mit mechanischer Zünderauslösung, gekennzeichnet durch vier kreuzförmig gelagerte Schieber (15 bis 18), an deren äußeren Enden die Auslösestränge (4 bis 7) angreifen und deren dem Kreuzungsmittelpunkt zugewandte Enden mit stirnseitigen Schrägflächen (24, 25) und seitlichen Schrägflächen (22, 23) versehen sind, einen Druckkörper (26), der in Ruhelage der Schieber (15 bis 18) im Abstand von diesen in deren gedachten Kreuzungsmittelpunkt auf einer Gleitfläche allseitig gleitbar aufsteht, der ferner von den stirnseitigen Schrägflächen von zwei, und zwar gegeneinander beweglichen und in einem gestreckten Winkel angeordneten Schiebern senkrecht zu den Längsachsen der Schieber (15 bis 18) und deren Bewegungsrichtung anhebbar ist und dabei in bekannter Weise einen unter der Kraft einer Schlagbolzenfeder (30) stehenden Schlagbolzen (29) auslöst.
  3. 3. Zündeinrichtung nach Anspruch i mit elektrischer Zünderauslösung, dadurch gekennzeichnet, daß an eine Stromquelle (87) über einen an einen Druckgeber (9i) und ein Vorlaufwerk (92) angeschlossenen Schalter (89) zwei zeitverzögerte Zündstromkreise (g4, 95) geschaltet sind, von denen jeder zwei hintereinandergeschaltete Zündschalter (io2, 103 bzw. io4, io5) aufweist, die mit jeweils denjenigen der Auslösestränge verbunden sind, welche in einem gestreckten Winkel ausgelegt sind.
  4. 4. Zündeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündschalter (io2 bis io5) und Auslösestränge (86) aus einem gelochten Isolierstoffband (io6) mit beidseitig angeordneten Kontaktfolien (1o7, io8) gebildet sind.
  5. 5. Zündeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösestränge (86) von einer isoliert aufgebrachten und geerdeten metallischen Hülle (i io) umgeben sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 018 756; schweizerische Patentschrift Nr. igi 882; französische Patentschriften Nr. 1 074 630, i i i i o51, 66 io2 (2. Zusatz zur französischen Patentschrift Nr. i i i i o5 i) ; USA.-Patentschriften Nr. 2 33o 2o5, 2456657, 26786o4.
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