DEP0027189DA - Strickmaschine - Google Patents
StrickmaschineInfo
- Publication number
- DEP0027189DA DEP0027189DA DEP0027189DA DE P0027189D A DEP0027189D A DE P0027189DA DE P0027189D A DEP0027189D A DE P0027189DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- needles
- cam
- pusher
- cams
- knitting machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Strickmaschinen mit Zungen- oder Hakennadeln und betrifft insbesondere solche Maschinen, bei denen die Nadeln mit Füssen zur Betätigung durch das Strickschloss versehen sind, jedoch Stösser zugeordnet haben, welche die Nadeln steuern zur Herstellung von Änderungen von Masche, Gewirk oder Form während des Strickens. Die Stösser sind unabhängig, d. h. nicht mit den Nadeln verbunden, und stehen unter der Steuerung und Betätigung durch andere Schlossteile oder Steuervorrichtungen, um erforderliche Bewegungen zu bewirken.
Die Erfindung betrifft besondere Maschinen der bezeichneten Art, bei denen die Stösser die Nadeln durch Stosswirkung betätigen, d. h. bei zusammen gehörige Nadeln und Stösser während ihrer Zusammenarbeit zusammen stossen und Ende mit Ende in Berührung stehen.
Werden Nadeln für Maschenbildung dann stossen auf die zugehörigen Stösser, mit anderen Worten, die gesamte Arbeit für das gemeinsame Bewegen von Nadeln und Stössern in diesem Stadium lastet auf dem oder den Maschen bildenden Ecken, die demzufolge einen entsprechend vergrösserten Grad der Abnutzung unterworfen sind, und zwar nicht nur während des Strickens sondern auch während des gemeinhin mit "Zurichten vor dem Stricken" bezeichneten Vorganges, wenn die Maschine ohne Garn arbeitet und /oder eingelaufen oder geprüft wird.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der Art, dass diese Nachteile vermieden werden. Zu diesem Zweck sind Mittel vorgesehen, welche auf die Stösser an der Stelle einwirken, wo die Nadeln gegen die Stösser bewegt werden, derart dass der oder die betätigenden Nocken von der Arbeit befreit sind, die Stösser zu bewegen.
Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung werden diese Mittel durch zusätzliche Schlossteile gebildet,
welche die Trennung der Stösser von den zugehörigen Nadeln bewirken können, bevor letztere durch den oder die betreffenden Nocken bewegt werden.
Die Erfindung kann bei jeder Flach- und Rundstrickmaschine der in Betracht kommenden Art angewendet werden, bei denen Stösser verwendet werden, die nicht mit den zugehörigen Nadeln verbunden sind, und dazu dienen, um unter dem Einfluss von Auswählvorrichtungen oder Schlossteilen Änderungen bewirken, wie z. B. Maschenvariierung, wahlweises Stricken von verschiedenen Fäden, teilweises Verstärken, Mustern oder Erzeugung von stufenloser Ware oder Splitarbeit, wobei die Nahtsäume längs schräger Linien erstrecken.
Überdies ist ein hauptsächlicher Zweck der Erfindung eine Ausführungsform für die Praxis gegeben, bei der die Nadeln und Stösser mit Füssen zum Eingriff mit zugeordneten Schlössern ausgerüstet sind. In dieser Hinsicht ist die Erfindung vorteilhafter Weise bei Rundstrickmaschinen mit unabhängigen Nadeln verwendbar, die mit Schnabelstössersystemen, d. h. Stößern mit einem zusätzlichen schnabelförmigen Fuß zum Auswählen, für verschiedene Zwecke ausgerüstet sind, wie sie in den britischen Patentschriften 210 046, 204 325, 417 472 und 500 435 beschrieben sind.
Entsprechend umfasst die Erfindung als ein Merkmal die Anordnung eines oder mehrerer Nocken bei einer der genannten Maschinen, die so angeordnet sind, dass sie die Füsse der Stösser in Übereinstimmung mit der Einwirkung des oder der vorhandenen Maschenbildenocken uf die Füsse der Nadeln betätigen.
Zum weiteren Verständnis der Erfindung ist ein besonderes Ausführungsbeispiel für eine Rundstrickmaschine für nahtlose Schlauchware bekannter Art mit einem Nadelstössersystem auf den Zeichnungen veranschaulicht.
Fig.1 ist eine Aufwicklung des in Betracht kommenden Teiles des Nadelschlosses der Strickmaschine, welche einige Nadeln und zugehörige Schnabelstösser veranschaulicht, die gemäss der Erfindung betätigt werden.
Fig.2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie II-II der Fig.1, der auch ein Teil des Nadelzylinders zeigt.
Fig.3 ist eine Seitenansicht von Nadel und zugehörigen Stösser in den beiden Stellungen A und B der Fig.1.
Gemäss Fig.2 ist die Maschine mit Nadeln 1 versehen, an denen Strickfüsse 2 für die Betätigung durch das Strickschloss
nach Fig.1 ausgebildet sind und zu denen Stösser 3 zugeordnet sind, um die Nadeln zu steuern. Jeder Stösser 3 hat einen Fuss 4 und an seinem unteren Ende einen seitlich auslaufenden Schnabel 5. Die Nadeln und Stösser sind in den Nuten eines Zylinders 7 zusammen angeordnet und senkrecht verschiebbar.
Das Nadelschloss nach Fig.1 hat die übliche Ausführungsart mit Vorwärts- und Rückwärtsmaschennocken 8 und 9, einem zentralen Wächternocken 10, einem unteren Wächternocken 11 und zwei Aufwerf- oder Klarierungsnocken 12 und 13. Das Stösserschloss umfasst die Nocken 14und 15 und einen Wächternocken 16. Gemäss der Erfindung ist ein zusätzlicher Nocken 17, Fig.1 und 2, vorgesehen, der auf die Füsse 4 der Schnabelstösser 3 einwirkt und zwar an einer Stelle, die - im Umfang des Nadelzylinders 7 - mit der Stelle der Stricknocken übereinstimmt. Der Nocken 17 ist jedoch so bemessen, dass er vor dem Vorwärtsstricknocken 8 in Tätigkeit tritt, z. B. etwa 3 mm vorher, um derart die Trennung der Stösser 3 von den Nadeln 1 zu bewirken, bevor letztere durch den Stricknocken 8 nach unten bewegt werden. Das wird klar aus einem Vergleich zwischen Fig.1 und 3, bei denen in der Stellung A die Strickfüsse 2 der Nadeln und die oberen Enden der zugehörigen Schnabelstösser 3 in Berührung stehen, wogegen in der Stellung B die oberen Enden der Stösser vor den Strickfüssen 2 infolge der Einwirkung der Schrägkante 18 des zusätzlichen Nockens 17 auf die Füsse der Stösser getrennt sind.
Wenn eine gleiche Arbeitsweise im Hinblick auf den Rückwärtsstricknocken 9 erforderlich ist, so kann der Zusatznocken 17 so ausgedehnt werden, dass er sowohl den Vorwärts- als auch den Rückwärtsstricknocken deckt. Beispielsweise kann eine Platte mit gewinkelten Enden, deren Kanten den Schrägen des Stricknockens entsprechen, in geeigneter Weise im Schloss angebracht werden.
Oder es können getrennte Stössernocken vorgesehen werden, von denen einer der Vorwärts- und der andere den Rückwärtsstricknocken entlastet. In jedem Falle ist die Ausführung und Anordnung derart, dass, sowie die Nadeln 1 durch den oder die Stricknocken nach unten gebracht werden, die Stösser, nachdem sie vorher von den Nadeln getrennt worden sind, unabhängig durch den oder die Entlastungsnocke herabgezogen werden.
Die Erfindung hat den weiteren Vorteil, dass die Stösser beim Zurichten oder Prüfen in das Nadelbett gesetzt werden können, sodass die Maschine laufen kann, ohne dass notwendigerweise
die Nadeln und / oder das Nadelschloss oder die Laufbahn eingeschaltet sind.
Claims (7)
1.) Strickmaschine mit Nadeln und Nadelstößern,net ein Mittel, das auf die Stösser an einer Stelle einwirkt, an der die Nadeln durch einen oder mehrere Nadelnocken gegen die Stösser bewegt werden, derart dass der oder die genannten Nocken von der Arbeit der Bewegung der Stösser entlastet sind.
2.) Strickmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Schlossteil,n einer solchen Stelle für die Betätigung der Stösser angeordnet ist, wo die Nadeln durch einen oder mehrere Nadelnocken gegen die Stösser bewegt werden, und der die Trennung der Stösser von den zugehörigen Nadeln bewirkt, bevor letzterer durch den oder die Nadelnocken bewegt werden.
3.) Strickmaschine nach Anspruch 1, bei der die Nadeln und Stösser mit Füssen zum Eingriff mit zugeordneten Nocken versehen sind, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Nockens oder mehrerer Nocken, die, in Übereinstimmung mit der Wirkung der vorhandenen Maschinennocken oder eines Maschinennockens auf die Füsse der Nadeln, auf die Füsse der Stösser derart einwirken, dass die genannten Maschenkämme von der Arbeit des Bewegens der Stösser entlastet sind.
4.) Die Anwendung des Gegenstandes von Anspruch 1, 2 oder 3 bei einer Rundstrickmaschine mit unabhängigen Nadeln, die mit einem Schnabelstössersystem ausgerüstet sind.
5.) Rundstrickmaschine nach Anspruch 4 für nahtlose Schlauchware mit Schnabelstössereinrichtung, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Nocken zur Betätigung der Schnabelstösserfüsse an einer Stelle, die derjenige der Maschennocken entspricht, jedoch so ausgebildet ist, dass er vor dem Vorwärtsmaschennocken wirkt, um dadurch die Stösser von den Nadeln zu trennen, bevor letztere durch den Maschennocken nach unten gezogen werden.
6.) Strickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatznocken so lang gezogen ist, dass er sowohl den Vorwärts- als auch den Rückwärtsmaschennocken deckt.
7.) Strickmaschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Anordnung eines weiteren Stössernockens, um den Rückwärtsmaschennocken zu entlasten.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1042170B (de) | Rundgestrickte Strumpfware und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1635798B2 (de) | Hochsystemige Rundränderstrickmaschine mit feiner Nadelteilung zur Herstellung einer gemusterten Jacquardstrickware | |
| DE2343886A1 (de) | Maschine zum herstellen von maschenwaren mit einer flor- oder schlingenschicht | |
| DE947823C (de) | Strickware und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| EP0545146A1 (de) | Verfahren zum Formstricken von Intarsien-Jacquardware | |
| DE539844C (de) | Rundstrickmaschine zur Herstellung von beliebig gemusterter Strickware durch Plattier- und Langmaschienarbeit | |
| DE2603112A1 (de) | Verfahren zur herstellung von struempfen u.dgl. mit jacquardmuster auf geripptem gestrick mit rechten und linken maschen und rundstrickmaschine zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE2516224B2 (de) | Rundstickmaschine zur Herstellung von Maschenware mit eingelegten Kett- und Schußfäden | |
| DEP0027189DA (de) | Strickmaschine | |
| DE226006C (de) | ||
| DE659895C (de) | Rundstrickmaschine mit schwenkbaren Stoessern o. dgl. | |
| AT230006B (de) | Vorrichtung zum zweifarbigen Mustern von Strumpfware auf einer Doppelzylinder-Rundstrickmaschine mit zwei Strickstellen | |
| DE3537908A1 (de) | Schneidvorrichtung fuer doppelpluesch-plueschschleifen | |
| DE2752270C2 (de) | ||
| DE491516C (de) | Rundstrickmaschine mit radial verschiebbarem Schlossdreieck | |
| DE604606C (de) | Strumpf und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE548153C (de) | Flache Kulierwirkmaschine | |
| DE108162C (de) | ||
| DE27082C (de) | Rundstrickmaschine für reguläre Waare | |
| DE524740C (de) | Rundstrickmaschine mit uebereinanderstehenden Nadelzylindern | |
| DE2124215C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Florware auf einer Raschelmaschine | |
| DE3222076C2 (de) | ||
| DE501972C (de) | Rundstrickmaschine mit zwei uebereinanderliegenden Nadelzylindern | |
| DE684253C (de) | Flache Raenderkulierwirkmaschine mit Umlegeplattiermustervorrichtung | |
| DE880464C (de) | Verfahren und Vorrichtung bei Strickmaschinen zur Herstellung von Kulierwirkware bzw. Strickware |