DE501972C - Rundstrickmaschine mit zwei uebereinanderliegenden Nadelzylindern - Google Patents

Rundstrickmaschine mit zwei uebereinanderliegenden Nadelzylindern

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DE501972C
DE501972C DEL66294D DEL0066294D DE501972C DE 501972 C DE501972 C DE 501972C DE L66294 D DEL66294 D DE L66294D DE L0066294 D DEL0066294 D DE L0066294D DE 501972 C DE501972 C DE 501972C
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lock
circular knitting
knitting machine
needle
cylinder
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DEL66294D
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Scott and Williams Inc
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Scott and Williams Inc
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/10Circular knitting machines with independently-movable needles with two needle cylinders for purl work or for Links-Links loop formation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Rundstrickmaschine mit zwei übereinanderliegenden Nadelzylindern Die Erfindung betrifft eine Rundstrickmaschine, wobei zwei übereinanderstehende Nadelzylinder und durch Schloßteile lotrecht verschiebbare und schwenkbare Zugplatinen zur Bewegung der Nadeln Verwendung finden, die sich zur Herstellung von glatter und gemusterter Links-und-links-Ware eignen.
  • Gegenüber bekannten Maschinen dieser Art sind die die Zugplatinen bewegenden oberen und unteren Schloßteile an den Schwenkstellen abwechselnd abgeschrägt. Die Platine erhält auf diese Weise eine wellenförmige und somit völlig stoßfreie Bewegung nach allen ihr möglichen Richtungen hin, ist ständig an allen Stellen ihres unteren Schenkels geführt, unterliegt nur einer normalen Abnutzung und bewirkt infolge der ihr durch diese Führung gegebenen spielenden und schnelleren Bewegungsmöglichkeit eine wesentliche Leistungssteigerung.
  • Eine gemäß der Erfindung geführte Platine kann ohne weiteres bei Rundstrickmaschinen init einem Nadelzylinder, insbesondere solchen mit gröberer Teilung, als ein. zige Platine in Anwendung kommen. Bei Rundstrickmaschinen mit feinerer Teilung würde sich der Platnenkopf nicht in allen den Fällen sicher in den Nadelkopf einlegen, wenn die Platine den Nadelkopf erfassen soll. Diese nachteilige Möglichkeit soll zwar gemäß bekannter Vorschläge dadurch behoben werden, daß mit einer gegen Schrägflächen stoßenden und dadurch schwenkbaren Zugplatine sogenannte Stößerplatinen im Eingriff stehen, die sich teilweise auch nur entlana ihrer Führungsnut im Nadelzylinder auf und .ab bewegen. Abgesehen .davon, daß hierbei auch wieder Schrägflächen zur Einhakbewegung der Platine benutzt werden, benötigen beide Platinen einen sehr tiefen Zylindereinschnitt, der wesentlich größer als die Breite eines Platinenpaares sein muß und demzufolge dem gefährlichen Eindringen von Staub, Fasern, 01 usw. in die Platinenführungen keinen Einhalt gebietet. Wird - wie auch schon vorgeschlagen wurde - das eine Ende der Stößerplatine in der Zugplatine gelagert und mit ausgeschwenkt, so drückt sich das gegen den Führungsgrund im Zylinderanliegende andere Ende der Stößerplatine gegen diesen Grund und schabt denselben sehr bald tiefer, und die bekannten, lotrecht bewegbaren Stößerplatinen benötigen für sich die Anbringung eines Sonderschlosses. Die in Verbindung mit der gemäß der Erfindung geführten Platine zur Anwendung kommende Stößerplatine bewegt sich auch nur in der lotrechten Ebene. Schon die Verwendung der neuen Platine mit einer derartig bewegbaren Stößerplaiine bietet an sich Vorteile. So z. B. ist die Breite der Führung für beide Platnenarten nicht größer als ihre Eigenbreiten, so daß weder eine Verschmutzung der Führungsnuten noch der sehr wichtigen Verbindungsstelle beider Platinen vorzeitig eintreten kann. Diese Eigenschaft wird noch dadurch erhöht, daß gemäß der Erfindung die in lotrechter Ebene bewegbare Stößerplatine ihren Sitz in der Zugplatine in der Nähe des Platinenvorsprunges hat und ferner eine überall gleichmäßige Breite besitzt. Der durch die S.chloßteile betätigte Platinenvorsprung :überträgt die durch die SchloßteiIe erhaltene Bewegung auf die Zugplatine und letztere auf die Stößerplatiae, so daß für letztere die Anordnung eines Sonderschlosses in Wegfall. kommt.
  • Auf der Zelchnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. z eine bei der neuen Rundstrickmaschine zur Anwendung sich eignende Zugplatine in Vorderansicht, Abb. 2 diese Zugplatine in Verbindung mit einer Stößerplatine, Abb. 3 beide Platinen gemäß Abb. z in Anwendung an einer Rundstrickmaschine mit zwei Nadelzylindern und Abb. 4. und Seinen Schloßmantelteil mit je einem obere. und unteren Platinen.schloß in Draufsicht bzw. in Abwicklung, Abb.6 ein abwechselnd aus Rechts- und Linksmaschen bestehendes Langstreifenmuster und Abb. 7 ein aus Rechts- und Unksmasch en bestehendes Langstreifen- und Riingehnuster. Die Zugplatine gemäß Abb. r besteht aus einem oberen Schenkela mit einem Kopf b und dort vorgesehener Aussparung c zum Einschließen der Na delköpfe d der Nadeln e und aus einem ein wenig abgebogenen -unteren Schenkel f. Dem Treffpunkt g beider Schenkela, f gegenüber, der gleichzeitig den Drehpunkt dieser Zugplatinea, f bildet, ist letztere mit einem Vorsprung h versehen. Dieser gleitet in einem Kanal k, der durch ein am umlaufenden Mantelm befestigtes und aus dem Oberteil n und dem Unterteil. o bestehendes Schloß gebildet wird.
  • Gemäß der Ausführung nach Nbb. a besitzt die Zugplatinea, f an ihrem Drehpunkt g eine Aussparung i, in welche ein vorsprungartiger Mitnnehmer p einer in einer der Nuten q des stillstehenden Zylinders r gefüluten Stößerplatines eingreift. Auf letzterer liegt einer der Nadelköpfe d auf, wenn er vom Platinenkopf b gefangen und mitgenommen wird. Die Stößerplatine beschreibt immer nur eine Auf-und Abwärtsbewegung entlang der Zylindernut q. Daher muß, wenn der Platinenkopf b ausgeschwenkt steht (Abb. 3, linke Platinen), ein derartig großer Zwischenraum zwischen diesem und der Stößerplatine s entstehen, daß der Platinenkopf b in allen. gewollten Fällen in den Nadelkopf einschwenken muß.
  • Die Arbeitsweise der neuen Zug- und Stößerplatine ist folgende: Die Schloßteile n, o biesitzen im Querschnitt eine Form, deren innere Kante mit der äußeren Kante der Zugplatine.a, f zusammenfällt. Der dabei entstandene schräge Abschnitt t des Schloßoberteiles n gemäß Abb. 3 befindet sich stets über beinern rechteckigen Teil. des Schloßunterteiles o, und wenn ersteres in. einen rechteckigen Querschnitt übergegangen ist, findet sich am Schloßunterteil o der abgeschrägte Absch nitt i vor. Im Zusammenhang damit steht @dn@e bekannte Auf- und Abwärtsbewegung beider Platinen a, f und s durch den Schloßkanal k, so daß die Zugplatine a, f bei dieser Bewegung gleichzeitig aus- und einwärts geschwenkt wird, die Stößerplatine s aber die Schwenkbewegung nicht mitmacht. Zwischen dem unteren Zylinderr und dem Schloßmantel m ist an @ letzterem eine Stütze z befestigt (Abb. 3 und q.). Auf dieser sitzen die Stößerplatinen s, wenn sie ihre Tiefstellung erreicht haben, auf. Sie können. diese Stellung nicht unterschreiten, so daß -die auf ihnen sitzenden Nadelköpfe, d immer im Bereich des Zungenöffners bleiben müssen.
  • Im oberen Nadelzylinderu sind die Zug--Lind Stößerplatinen a', f', s° sowie die Schloßteile n', o' ebenfalls angeordnet. Sie sind: aber nur dann nötig, wenn auch Linksmaschen gebildet werden sollen. Denn bei der Erzeugung von glatter Ware treten nur die Zug-und Stößexplatynen des unteren Zylinders in Täügkeit, indem die Zugplatine a, f in der bereits beschriebenen Weise bei Punkt A (Abb. 5) in. den unteren. Nadelkopf d eingeschwenkt wird und die Nadele zwecks Maschenbildung herabzieht. Besitzt die Maschine auch einen oberen Zylinder a - wie dargestellt -, so müssen, da die im, oberen Kanal k' ,geführten Zugplatinen a', f' nur bei der Herstellung von Linksmaschen arbeiten dürfen und dieser Zeitpunkt bei B, also vor A, :eintreten würde, diese oberen Zugplatinen vorzeitig hochgezogen werden. Um dies zu ermöglichen, ist bei C im Schloßteil n' .ein Riegel v, und zwar schwenkbar, angeordnet. Er nimmt im vorliegenden Fall, also bei. der Erzeugung von Rechtsware, dile punktierte Stellung ein. Kommt Punkt C zu den oberen Zugplatinen a', f', so. werden letztere vor dem PunkteA hochgezogen und laufen leer weiter.
  • Links-und-links-Ware wird erzeugt, indem die Nadele während eines Schloßumlaufes von den unteren Platinen a, f erfaßt und nach unten gezogen und beim nächsten Schloßumlauf von den oberen Platineng', f' erfaßt und nach oben gezogen wird. Diese Abwechslung wiederholt sich dauernd. Während des erstgenannten Schloßuml.aufes werden also, die oberen Zugplatinen a', f', wie bei der gceschilderten Bildung der glatten Ware, vorzeitig, und zwar beim Punkt C, .abgezogen. Bei dem zweiten Schloßumlauf kommt die linke Masche nach vorn, und zwar dadurch, daß jetzt der Schloßriegel v nicht arbeitet, d. h. die vollgezeichn@ete Stellung einnimmt. Aus alledem ergibt sich, daß derartige Ware ohne Benutzung eines jacquardapparates gearbeitet werden kann. Mit Hilfe der bekannten, mit ihrem Ende gegen Schrägflächen stoßenden Platinen ist die Bildung weder der eben genannten noch der im folgenden erläuterten Ware ohne die Benutzung eines Jacquardapparates möglich. Denn diese -bekannten Platinen müssen bei ihrer Lagerung im oberen Zylinder In allen Fällen infolge der Schrägflächenanordnung bei jeder Aufwärtsbewegung gegen den oberen Nadelkopf einschwenken, müssen demnach im oberen Zylinder außerdem zwei Kanäle innerhalb der Arbeitszone besitzen, und zwar einen Kanal für den Fall, daß diese Zugplatinen im Bereich des oberen Nadelkopfes bleiben sollen, aber nicht arbeiten, also leer laufen, und einen zweiten Kanal für den Fall, daß sie durch den Jacquardzug hochgerissen werden und dadurch in den Arbeitskanal münden. Der Sehloßriegel v macht die Bildung eines zweiten Kanals überflüssig.
  • Der Schloßriegelv kann aber auch in einem Schloßrundgang mehrmalig auf und ab geschaltet werden. In diesem Fall entsteht eine Ware, deren Langstreifen ab;wechs,elnd aus Rechts- und L inksmas,chen bestehen (Abb. 6). In der Zone X befindet sich der SchloßrieageI v außer und in der Zone XI in Tätigkeit, so daß in der Zone X Linksmaschen und in der Zone XI Rechtsmaschen abwechselnd entstehen.
  • Aber .auch die Bildung von Ringel- und Langstreifenware ist mit Hilfe der neuen Platinen und ohne jacquardapparat möglich (Abb. 7). Hierbei werden z. B. in der Reihe i-i nur Rechtsmaschen gebildet (obere Platinen durch Riegelv vorzeitig abgezogen). In der Reihe 2-d bis io-io entsteht durch entsprechende Riegelschaltung Ware gemäß Abb. 6. In den Reihen i i - i i und i z-12 wird dieses Langstreifenmuster durch zwei Reihen Rechtsniasch@en unterbrochen, setzt sich aber in den Reihen 13-13 und folgenden fort.
  • Natürlich können die oberen Zugplatinen auch durch Jacquardkarten betätigt werden. In diesem Falle bleibt der Schloßriegel v ständig außer Tätigkeit. Die oberen Zugplatinen sind zum Zweck ihrer Verbindung mit dem Jacquardzug mit einem Schlitz w versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rundstrickmaschkve mit zwei übereinanderlriege-nd'en Zylindern und durch Schloßteile lotrecht verschiebbaren und schwenkbaren Zugplatinen zur Bewegung der Nadeln, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zugplatinen (a, f) bewegenden oheren und unteren Schloßteile (n, o) an den Schwenkstellen abwechselnd abgeschrägt sind, so d@aß die Zugplatinen (a, f ), deren obere und untere Hälfte zueinander entsprechend winklig gestellt sind, eine wellenfö.rnüge, stoßfreie Schwenkbewegung erhalten. z. Rundstrickmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Betäti"nng der Nadel dienende und durch einen .etwa in der Mitte ihrer Länge angebrachten Fuß (h) in den Schloßteilen (n, o) geführte Zugplatine (a, f) einte überall gleiche Breite besitzt. 3. Rundstrickmaschine nach. Anspruch. i und a, -dadurch gekennzeichnet, daß eine in bekannter Weise mit der Zugplatine (a, f) in Eingriff stehende und im Nadelzylinder (f) lotrecht geführte Stößerplatine (s) in der Nähe des Zugplatinenfußes (h in die Zugplatinen (a, f) :eingreift. .1. Rundstrickmaschine nach Ansprwch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise mit der Zugplatine (a, f) in Eingriff stehende und im Nadelzylinder (Y) lotrecht geführte Stößerplatne (s) eine überall gleiche Breite besitzt. 5. Rundstriakinaschüne nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar vor dem oberen abgeschrägten Schloßteil (o') im S.rhloßkanal des oberen Schloßzylinde@rs ein schwenkbares Schloßteil (v) angeordnet ist, durch welches die im oberen Schloßkanal (k') laufenden, schwenkbaren Zugplatinen aus dem Bereich der Nadelhaken gehoben werden, bevor sie in den Wirkungsbereich des oberen, abgeschrägten Schlofiteiles (o') kommen. 6. Rundstrickmaschin e nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Raum zwischen denn Schloßma.ntel (m) und dem unteren Zylinder (r) ein Aufschlagring bzw. eine Stütze (z) für die Stößerplatinen vorgesehen ist.
DEL66294D 1926-07-16 1926-07-16 Rundstrickmaschine mit zwei uebereinanderliegenden Nadelzylindern Expired DE501972C (de)

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