DEP0026106DA - Rollfilmkamera mit Vorrichtung zur Verhinderung von Doppelbelichtungen - Google Patents

Rollfilmkamera mit Vorrichtung zur Verhinderung von Doppelbelichtungen

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DEP0026106DA
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Germany
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roll film
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locking
lever
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Inventor
Leo Goldhammer
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Description

Die Vorrichtung bezieht sich auf Rollfilmkameras, die mit einer Vorrichtung zur Verhinderung von Doppel- und Nichtbelichtungen versehen sind und in welchen Kino-Normalfilm verwendet wird, wobei das Spannen des eingebauten Spannverschlusses und der Filmvorschub miteinander gekuppelt sind. Bei der der Erfindung zugrunde liegenden Rollfilmkamera handelt es sich ferner um eine Ausführung, bei welcher der Objektivträger mittels einer Spreizen- oder Tubusanordnung in die Aufnahmestellung nach vorne gebracht wird.
Es ist bei solchen Rollfilmkameras bekannt, zur Sicherung gegen falsche Bedienung eine wechselseitige Sperre zwischen Filmvorschub und Verschlussauslösung vorzusehen. Trotz dieser Sicherung, die sich meist am Kameragehäuse befindet, war es jedoch möglich, den Spannverschluss vorne an seinem Auslösehebel zu betätigen, wodurch dann das weitere richtige Arbeiten der Sperrungen unterbrochen wurde, da das an dem Kameragehäuse angebrachte Verschlussauslöseglied und das darauf folgende Filmfortschalten nicht mehr betätigt werden konnten. Die übliche Folge davon war, dass die Rollfilmkamera vor ihrer Weiterbenutzung von einem Fachmann erst wieder in Ordnung gebracht werden musste.
Dieser Nachteil wird durch die Erfindung bei Rollfilmkameras dieser Art dadurch beseitigt, dass ein vom Filmvorschub aus angetriebener Ringteil auf den Spannhebel des Verschlusses infolge eines Sperrhebels nur dann einwirken kann, wenn der Verschluss vorher ausgelöst wird, wobei es gleichgültig ist, ob das Auslösen direkt am Verschluss oder über den Gehäuseauslöser erfolgt.
Ein weiterer Vorteil der Anordnung nach der Erfindung liegt darin, dass die äusserst einfachen und wenigen Teile der Sperrvorrichtung auf dem Objektivträger angebracht sind, so dass jederzeit an der Stellung des Verschlusspannhebels die jeweilige Operationsstellung der Rollfilmkamera kontrolliert werden kann, d.h. es ist ohne weiteres zu ersehen, ob nach der letzten Aufnahme der Filmvorschub bereits erfolgte oder nicht.
Die Rollfilmkamera, an der diese Vorrichtung Verwendung findet, ist in bekannter Weise so gebaut, dass der Filmvorschub durch einen Filmschlüssel oder mit einem hin und herschwingenden Schalthebel betätigt wird, der gleichzeitig ein in die Filmlochung eingreifendes Transportzahnrad antreibt und ausserdem über eine profilierte Welle den Objektivverschluss spannt. Ferner ist vorgesehen, dass der Verschluss bekannterweise durch Übertragungsglieder vom Kameragehäuse aus ausgelöst werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei der grösseren Klarheit wegen alle für die Erfindung wesentlichen Teile weggelassen worden sind. Es zeigen:
Abb. 1 eine Ansicht der Vorrichtung ohne Verschluss nach einer Bildaufnahme,
Abb. 2 eine Ansicht der Vorrichtung nach dem Filmvorschub mit gesperrtem Verschluss und
Abb. 3 eine Aufsicht mit Verschluss nach Abb. 2.
Ein hinter dem Verschluss drehbar gelagerter Ringteil 1 ist teilweise bei 2 verzahnt und wird über eine profilierte Welle durch das Zahnrad 3 verdreht, um gleichzeitig bei dem Betätigen des Filmvorschubs den Verschluss zu spannen. An dem Ringteil 1 befindet sich nämlich ein Segment 4, das mit der oberen Stirnfläche auf den Spannhebel 5 des Verschlusses 6 einwirkt und ihn in die gespannte Lage verbringt (s. Abb. 2). Bei dieser Spannbewegung gleitet der Sperrhebel 9 auf dem Segment 4 entlang. Durch eine an dem Ringteil 1 und dem Objektivträger 7 betätigte Zugfeder 8 wird der Ringteil 1 nach beendetem Filmvorschub und der Verschlusspannung wieder in die Anfangslage zurückgebracht (s. Abb. 2). Dabei tritt der Sperrhebel 9 unter dem Einfluss der Flachfeder 10 vor die obere Stirnfläche von dem Segment 4 und versperrt diesem den Weg. Hierdurch ist es unmöglich, den Filmvorschub nochmals zu betätigen, weil der Ringteil 1 durch den Sperrhebel 9 blockiert ist. Erst durch das Auslösen des Verschlusses 6, was bei dieser Anordnung beliebig, entweder am Verschlussauslösehebel 11 oder über ein Gestänge vom Kameragehäuse aus erfolgen kann, eilt der Spannhebel 5 zurück (s. Abb. 1) und verschwenkt dabei den Sperrhebel 9 nach aussen (s. Abb. 1). Eine weitere Sicherung gegen nochmalige Betätigung des ungespannten Verschlusses ist nicht mehr erforderlich, da diese Sicherung bereits in den Spannverschluss eingebaut ist.

Claims (2)

1. Rollfilmkamera mit Spannverschluss und gekuppelten Betätigungsorganen für Filmvorschub und Verschlusspannen sowie mit Sperrungen gegen Doppelbelichtungen des Schichtträgers, die am Objektivträger angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Filmvorschub aus angetriebener Ringteil (1) auf den Spannhebel (5) des Verschlusses infolge eines Sperrhebels (9) nur dann einwirken kann, wenn der Verschluss vorher ausgelöst wird, wobei es gleichgültig ist, ob das Auslösen direkt am Verschluss (6, 11) oder über den Gehäuseauslöser erfolgt.
2. Rollfilmkamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Sperrhebels (9), der mit dem Segment (4) des Ringteils (1) derart zusammenwirkt, dass er bei dem Spannen des Verschlusses auf dem Segment gleitet, nach Beendigung dieser Spannbewegung das Segment durch Federzug (8) in die Ruhelage zurückgebracht wird, worauf der Sperrhebel (9) durch den Druck einer Flachfeder (10) solange die sperrende Stellung einnimmt, bis er nach dem Auslösen des Verschlusses durch Zurückgleiten des Spannhebels (5) in die unwirksame Lage (Abb. 1) verschwenkt wird.

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