DEP0024633DA - Anordnung zum Anlassen und Anhalten von Hellschreibern und ähnlichen Telegraphiegeräten - Google Patents

Anordnung zum Anlassen und Anhalten von Hellschreibern und ähnlichen Telegraphiegeräten

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DEP0024633DA
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DE
Germany
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frequency
arrangement
relay
frequencies
hellschreiber
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Rudolf Dr.-Ing. Hell
Original Assignee
Hell, Rudolf, Dr.-Ing., Kiel
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Description

Anordnung zum Anlassen und Anhaltes voa Hellsehreitern und ähnlichen Telegraphiegeräten
Sei dem Betrieb von -uachrichtenempf ängern, wio '.orse«- schreibgeräte,"Fernschreiber und Hellschreibers tritt die Aufgabe auf» diese Geräte von der Sendeselte aus einzuschalten, ijpesiell bei der Siaehriehtesütseroilttltasg mit dem Hellschreiber aber Funk» no an eine Funfcsendeanlage eine grosse Zahl von Teilnehmern on^eeohlossen ist,- die unter Umständen sit verschiedenartigen ...schriohten versorgt werden, wie bei-Bpielsweise sit allgemeinen Iressenachrichten, Sjcoptnachrichteri oder Wirtschaf t.enachrichten, sollen eie einzelnen Hellschreiber nur dann anlaufen, wenn öle für. sie bestimmten nachrichten ausgesendet werden» Mach Beendigung der Machriolit sollen diese G-eräte. wieder angehalten werden·
Eie grosae Betrieiaseiclieraeit der dcllEChveib^criitc, die ohne Relais arbeiten^ lassen es iiicat ε:Ic cveciüirilcsiG erscheinen, Anrufvorrichtungen au ver.vcnoeü, dio9 '.;i>·: bcici'iolcweise das beim Fernsprecher übliche JäLilverfshren9 tiit lLp]:ulsiolgen verschiedener 2ahl arbeiten, denn in αΐοεο_ !'alle ';:lirco eine einsige Störung die, Impalazaial vcrf ülsc'acn und su Giaeo ianrichtigen Anruf !uhren* üaiait· wäre der grosse forteil 'der Hellschreibgeräte, die üaespiindlichkelt gegea Störungen, is Fortfall gekOEmene
Is ist bekannt, Ferneohßltungen durch ausSendung von heatimmten Frequenzen ubö durch Verwendung von Frequensrelaie auf der Kmpfangsstelle vorzunehmen &
Gegenetaaä der irorliegeoöea. Eriiaäang ist öle lerwenüung eines eolehea FreQ.uenzanrufee für die Hellsehreii2siilage9 wofeei jedoch die für den frequenzasraf ¥erweadeten Frequenzen so ge^> wählt werden^ dass sie unter der Bildpunktf requeue (eaa35O He') des äellscfeireibers liegen und der Anruf -durch die Aiissendung
einer -Beine ·νοη !elegrap'aleiißpalsen. erf olgt, deren Zahl pro Sekunde der für den Irequenzanruf gefüllten Frequenz entspricht Dies© Anruf impulse sind eomit länger als die kürzesten BilÖ-punktimpulse* Bine Tastung des Funksenders mit des Anruf impulsen wird ohne Erhjliusg der Bandbreite stets a -glich sein.
für die. Aussendung des Frequens&nrufes ist-ein "besonderer Gelser -vorgesehen 8 in dem ein Antriebsmotor eine oder mekirere. Hocke ns ehe ib en antreibt, deren loefeensalil der Anruf frequenz entspricht. BIe Urekizahl des Antriebsmotor ist elektrisch geregelt und kann durch eine Stimmgabel kontrolliert werdea. Durch die Hockeöselieibeii weräen Kontakts betätigt, weleiae die abliebe üastleitußg zum Funksender schliessen und Öffnen. i;urch besondere lasten können die ilöokenkontakte wahlweise eingeschaltet werden, wobei die Zeichenaueeendung so lange vorgenoisaen werden kann» dass die Empfanges te 11 β mit Sioü,er~ lieit anspricht.
In Welt er la Il dung des !rf induagsgecianfcens wird die Anruf» freQuena so gewählt, dass sie ein Vielfaches der Schrift« zeiehenf reuuens des Heliseiirexbers ist ι diese ist derseit fünf Schriftzeichen pro Sekunde. Wählt man 'beispielsweise für die Anruffrequenz eine Frequenz von 60 Hz, so können die umlaufenden Nocken mit der-ScariftseichenfrequenE umlaufen, wobei in dem'gebrachten Beispiel zwölf locken auf die nockenscheibe aufzubringen
Es ist möglich, äen Anrufgeber in diesem Falle direkt lt dem Geber für des'Helldienst zu kombinieren und die S-Tequenznoeken auf gleicher Achse neben den lioefcea für die Hellaeichen asaubringen*
lach, einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgedankens wird für öle Aussendung der Hellzeichen mittels Fänfer-GGäe-» Lochstreifen je eise "besondere, im Helldienst sonst nicht ver wendete Lochstreifenkombination für öle gewählten Anruf'frequenzen vorgesehen,, Bei Abtastung dieser Lochetreifenkombinais Hellgeber wird ciie entsprechende Frequenz vom Clefeer
automatisch ausgesendet. Is ist iß dieses Falle möglieh, die vorbereiteten Sendestreifen gleich mit des Aalass» und Anhalt· zeic&en zu vers.ehen, so dass ein völlig sicherer automatischer Betrieb gewährleistet wird® Baisei werden eine ßeihe von Anruf«» frequenzen sum Anlassen, des Schreibers benutzt, während nur eine oder amoli mehrere Frequenzen zum Wiederanhalten. der aage-Issseilen Geräte verwendet werden· Empfangsseitig werden wie üb· lieh die im punkespfanger empfangenen Impulse in einem besonöe» ren (Jerät^ dem lastgerät gleichgerichtet® Die gleichgerichteten Impulse "betätigen den Hellschreiber«. Im Stromkreis des HeIlsehreibeysteas liegt ein Frequenzrelais, welches auf die Anrtififrequeßjs abgestimmt ist und nur dann anspricht^ wenn diese Anruffrequenz in der Funksendung enthalten ist® EweckmäEsiger· weise wird das Frequetizrelais stark kapazitiv überbrückt, damit d.ie Aßsprecheaipf indlichkeit des HeIlsc'areitere erhalten bleibt» 2ur Erhöhung -der Betriebssicherheit ist es auch möglich, das Freciuensrelais Über einen Bandpass zu speisen·
In der Schaltung fler Abbildung 1 ist der fttniceoapi und das !astgerät 2 sehe mat is ch c abgestellt«, .Bas Tastgerät fert die sum Betries des Hellsctaexbers notwendigen Oleichstr©m· impulse β In dem Ausgangskreis öes fastgerätes liegt ein Frequenzrelais f ana Je nach der Stellung des Umschalters 4 eiß Belastungswiderstanö 5 oder öer Hellschreiber 6, Das Freq.uenzrelais F in Abb.l enthält zwei Prequenssungen fγ und f„ (Abb*2)» In dem Stromic-reis der .Prequenzzungen und der- Zungenkontäkte liegen die Impiilsrelais 1 hzvu B9 Sie bei© Ansprechen der Zangen über die Batterie 7 gespeist «eräene Schwingt Beispielsweise die gange f1? so erhält das Relais A Strom, .es wird das lelais C über den Buhekontakt b^ unü den Arbeitekontakt a^ an Spannung gelegt, dass Beiais hält sieh Über, seinen eigenen Eontakt c-, «> Wird die Frequenz f« empfangen, so spricht die lange f„ an? das Beiais B erhält Strom, öer Euhekontakt b, wird, geöffnet, das Relais C wird stromlos und fällt ab. Der Kontakt Gg dient sum Einschalten des Antriebemotors 1! des Hellschreibers 6®.
Wirö beispielsvieise durch eise starke Störung ein Frequenzgemisch empfangen, auf das sowohl die Preauensrelaiszunge f^ als auch die guage f« ansprechen, ein PaIl9' der mir bei ausserordeat-
Hoher- Übersteuerung des Frequenzrelais eintreten kann, so wird gleichseitig das fielais A anö B ansprechen, es sird jedoch, kein Ansprechen des Heiais'G stattfinden, d.h. die Störung wird'kein Fehlansprechen des Motors M bewirken®.
Die Frequenz soll in der Regel swei Sekunden laa| auegesendet werden ο Um kurze Störungen zn, verhindern, wird die SuEge den !Frequenzrelais seta schwach gedämpft, die Kontakte werden " s?.hi weit -justiert» so dass mindestens IQ Schwingungen notwsscij oindf ubi ein Ansprechen äer Zungen zu erzielen,» Die geringe iäir-fung der Irecuenzzungen kann dadurch, erwirkt werden, aase die Freotienszungen nicht unmittelbar auf den Anker des Frequenzrelais gesetzt werden, sondern dass sie auf einem aperioäisclieB Inker dee Frequenzrelais.Biteen.
Xn der Acbildung 3 ist eine derartige Anordnung geneigt® Der lisenkera 6 und ein Anker 10 mit· verhältnismässig grosser querschnitts!lache werden durch die Wicklung 9 magnetisiert» Tier laker 10 ist bei 11 feet .eingespannt, auf' der freie» Seite sitzen Ewei Eun^en 12 und 13, die ata ¥oröeren Ende durch, die Gefliehte 14 und 15 so beschwert sind, dass ihre Eigenfrequenz der gew'inscates Prequens des Inrufes entspricht. Dem sehwingeiaden Ende der Zunge eiteen die Kontakte 16 uoc 17 gegenüber, die bei schyiiügeBäer Sunge einen StromscSalu^s sit der 2ange her·» ε teil en,«.
Durch die beschriebene Anordnung ist es'möglich·, Kit nur einem Magneten beide Frequenzzungen zu betreiben,, ohne dass eiae störende Kopplung "beiöer 2ungea gegeneinander auftritt· Es köanen jedoch auch mehrere Zungen auf einem Relais untergebracht werden, 'so dass bei verschiedenen AnrufirecLuensen, die verschiedenen Diensten augeordnet sind, das Gerrf.t anspricht·
Bas ganse Anrufgerät wird so ausgeführt, dass das relais leicht austauschbar ist und äamlt' ein einfacher Wechsel öer lnru£freg,uenEen möglich ist.
In der AToMlöuBg 4 ist das Gerät 18 sohematissh. dargestellt, der Hellschreiber 19 wird aiit seinen beiden Zuführungen IUr die letzspannung und den Impulsstrom an aas 'Gerät engeechlossen, seinerseits an Ifeta und lastgerät liegte Sin Schalter 20 am öerät ermöglicht das Aalassen und Stillsetaea des. Hellschreiber^ von Hand©

Claims (2)

  1. Patentanspruch©
    ' Anordnung sas Anlassen und Anhalten von Hellsohreibern und ähnlichen Telegraphiergeräten, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der fernzubedienenden ßeräte ein Zusatzgerät (vorzugsweise ein Frequenzrelais) gum Empfang Evecier ganz bestimmter, der fee frei fanden Schreibstation zugeordneten. Frequenzen (£·, und fo) "besitzt und dass, sendeseitig eise Beeinflussung dieses Zusatzgeräts durch, öle Aussendung einer Impulsfolge beliebiger* -seitlicher Dauer erfolgt^ deren Impulsfolgefrequeoz, je nachdem es sieh um Einschaltung oder Stillegung handelt, einer -der obenerwähnten Abstimmfrequensen (f-, oder fg). entspricht und sahlenmässig für diese Frequenzen (£, und f„) Werte gewählt werden, die unter der höchstes beim Hellschreiber auftretenden Bildpunktf reijuenz liegeri@
  2. 2.) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Sie verwendete Anruffrequenz ein Vielfaches der Schriftzeichen— ■ frequenz (derzeit fünf pro Sekunde) ist®
    3·) Anordnung nach Anspruch 1 und 2f dadurch, gekennzeichnet, dass die Aussendung' der Anruf frequenz, durch eine besondere Looh·» kombination des zur- Sendung verwendeten Fünfer-Lochstreifens ausgelöst wirdα
    4») Anordnung nach Anspruch 1 Ms 3s> dadurch gekennselehnet, dass Schalttaittel (Belaiskontakte a-,, Ia19 C1) vorgesehen sind, die
    da Jh, sin
    bei eines gleichzeitigen Empfang beider Frequensen .jede Wirkung des Zusatzgeräts verhindern,
    5e) Anordnung nach. Anspruch 1 bis 4s? gekennzeichnet durch die Verwendung eines Frequenzrelais9 bei des zymi oder mehrere frequenz« zungen auf eiaem aperiodischen Anker (10) des einzigen Relais (Abb.3) angeordnet sind.
    6«) Anordnung nach. Anspruch 1 bis-5» dadurch, gekennzeichnet,
    dass alle für äen Betrieb des Hellschreibers erforderlichen Spannungen swe.eks selbsttätiger Ein- und Ausschaltung durch aas Anrufgerät (18) dem Hellschreiber (19) zugeführt «erden«

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