DEP0022866DA - Selbstinduktions-Variometer - Google Patents
Selbstinduktions-VariometerInfo
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Description
Die üblichen Selbstinduktions-Variometer für Hochfrequenz bestehen entweder aus Spulen mit veränderbarem Solenoid, aus Pudereisen, aus einer festen Spule und in dieser angeordnet eine zweite drehbare Spule, oder aus einer Spule, bei der Windungen angezapft werden.
Die erstere Art weist verhältnismässig wenig Induktivitätsänderung auf. Die zweite Art besitzt schon bei Ausbildung als sogenanntes Kugelvariometer mit gutem Kopplungsgrad einen grösseren Veränderungsbereich. Die letztere Art ist zwar unbeschränkt von Null bis zum Maximalwert veränderbar zu gestalten, hat jedoch den grossen Nachteil des mitschwingenden offenen Spulenendes.
Die vorliegende Erfindung handelt von einem Variometer, mit dem kontinuierliche Induktivitätsänderungen von Null bis zum Maximalwert der Spule möglich sind, ohne dass ein mitschwingendes Spulenende vorhanden ist. Die Anordung geht aus der grundsätzlichen schematischen Darstellung der Zeichnung hervor.
(1) ist ein Induktions-Spulenkörper aus Isolierstoff mit eingedrehten Gewindegängen (5). Er ist mittels der Achse (2) in den Lagern (3) mit Hilfe des Drehknopfes (4) drehbar angeordnet. Die gut biegbare blanke Litze (8) ist am linken Anfang des Gewindes auf dem Spulenkörper befestigt. Sie ist auf dem ähnlich wie der Spulenkörper (1) angeordneten Vorratsspulenkörper (7) aufgewickelt, der aus Metall oder Isolierstoff mit aufgebrachter leitender Schicht hergestellt ist, so dass sämtliche Windungen (9) auf diesem Körper untereinander kurzgeschlossen sind.
Der Metallspulenkörper (7) ist ebenfalls durch die Welle (10) und die Lager (11) drehbar angeordnet. Die Uhrfeder (12) ist auf der Welle (10) derart befestigt, dass dieselbe beim Aufwickeln der Litze (8) auf den Spulenkörper (1) gespannt wird. Der Anfang der Litze auf dem Spulenkörper (1) wird am Befesti-
gungspunkt mit der Schleifring-Stromzuführung (6) verbunden; den anderen Anschlusspunkt bildet der Schleifring (13), der mit dem Metallspulenkörper (7) leitend verbunden ist.
Da die Uhrfeder (12) das Bestreben hat, den Spulenkörper (1) ganz abzuwickeln, sorgt die Bremsvorrichtung (14) dafür, dass der Spulenkörper (1) in der jeweils gewünschten Stellung bleibt. Anstelle der Bremsvorrichtung können auch andere technische Mittel, wie z.B. ein selbsthemmender Schneckentrieb oder ähnliches verwendet werden. Zweckmässigerweise werden die Litze (8) und der Metallspulenkörper (7) mit einer Oberflächenschicht versehen, die gut leitend und keinen oder nur geringen chemischen Veränderungen durch die umgebende Luft ausgesetzt ist.
Um eine einwandfreie elektrische Verbindung mit der aufzuspulenden Litze hervorzurufen, kann man zusätzlich einen Stromabnehmer an dem zwischen dem Induktionsspulenkörper (1) und dem Metallspulenkörper (7) verlaufenden Stück der Litze (8) vorsehen.
Bei hoher Windungszahl benötigt man eine verhältnismässig grosse Rückholfeder. Die Rückholfeder kann erfindungsgemäss fortfallen, wenn man zwischen Welle (2) und Welle (10) ein Getriebe anordnet, derart, dass beim Drehen am Drehknopf (4) der Vorratsspulenkörper in gleicher Geschwindigkeit mitgedreht wird. Um hierbei ein stets straffes Aufliegen der Litze auf beiden Spulenkörpern zu erzielen, wird an dem zwischen dem Induktionsspulenkörper (1) und dem Metallspulenkörper (7) verlaufenden Stück der Litze (8) ein federnder Spanner angeordnet, wobei dieser Spanner gleichzeitig als Stromabnehmer ausgebildet sein kann. Das Straffen der Litze kann auch dadurch erreicht werden, dass beispielsweise die Lagerböcke (11) federnd eingerichtet sind oder sich zwischen Welle und Spule eine Feder befindet, die eine Drehspannung zwischen beiden erzeugt. Es kann ausserdem eine Einrichtung vorgesehen werden, die ständig die Rillen des Vorratsspulenkörpers und die Litze blank hält.
Zwecks Vergrösserung der Selbstinduktion des Variometers kann der Induktionsspulenkörper mehrlagig unter Verwendung von Isolierstoffzwischenlagen bewickelt sein, wobei die oberste Lage auf- und abgewickelt wird. Eine solche Anordnung hat gegenüber der Serienschaltung mit einer räumlich getrennten Spule den
Vorteil, dass die zu- oder abgedrehten Windungen quadratisch die Gesamtinduktivität beeinflussen.
Ein weiteres Mittel zur Erhöhung der Gesamtinduktivität bildet ein Eisenkern in der Achse der Spule.
Das erfindungsgemässe Variometer bietet noch einen besonderen Vorteil, der bei anderen Variometern nur mit grossem technischem Aufwand zu erreichen ist. Es ist dies die Möglichkeit, die Zu- oder Abnahme der Selbstinduktion nach irgendeiner beliebig vorgegebenen Funktion einrichten zu können. So kann z.B. dem Spulenkörper mit Leichtigkeit eine konische, parabolische oder dergleichen Form gegeben werden und damit die Zu- und Abnahme des Windungsdurchmessers in jeder gewünschten Form erfolgen.
Claims (10)
1. Selbstinduktions-Variometer, dadurch gekennzeichnet, dass blanke Litze, die auf einen Vorratsspulenkörper, der eine elektrisch leitende Oberfläche besitzt, aufgewickelt ist, auf einen korrespondierenden Spulenkörper aus Isolierstoff aufgewickelt wird, wobei letzterer mit den jeweils aufgewickelten Windungen die Selbstinduktionsspule darstellt.
2. Selbstinduktions-Variometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsspulenkörper eine Rückholfeder besitzt, derart, dass bei freier Beweglichkeit des Induktions-Spulenkörpers Abwicklung desselben erfolgt.
3. Selbstinduktions-Variometer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Induktions-Spulenkörper mit einer Bremsvorrichtung versehen ist, derart, dass ein selbsttätiges Abspulen der aufgewickelten Windungen nicht erfolgt.
4. Selbstinduktions-Variometer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsspulenkörper und die Litze mit einer leitenden Schicht versehen sind, die nur geringen chemischen Veränderungen durch das umgebende Medium ausgesetzt ist.
5. Selbstinduktions-Variometer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Litze zwischen Induktionsspule und Vorratsspulenkörper ein Stromabnehmer vorgesehen ist.
6. Selbstinduktions-Variometer nach Anspruch 1, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Vorratsspulenkörper und Induktions-Spulenkörper ein Getriebe und eine Spannvorrichtung zum Straffhalten der Litze vorhanden sind.
7. Selbstinduktions-Variometer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Induktions-Spulenkörper aus mehreren Windungslagen besteht, deren oberste auf- und abgewickelt wird.
8. Selbstinduktions-Variometer nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Induktions-Spulenkörper mit einem Eisenkern versehen ist.
9. Selbstinduktions-Variometer nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Induktions-Spulenkörper Formen erhält, die abweichend vom Zylindrischen sind.
10. Selbstinduktions-Variometer nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung vorgesehen wird, die ständig die Rillen des Vorratsspulenkörpers und die Litze blank hält.
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